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Beautyfotografie und Retusche

Auge spiegeln

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In diesem Film geht es um die Symmetrie des Gesichts. Calvin zeigt Ihnen eine faszinierende Technik, um Elemente von einer Gesichtshälfte in die andere zu spiegeln und dabei ein glaubhaftes Ergebnis zu erzielen.

Transkript

In diesem Film geht es jetzt um Symmetrie, und das, was ich Euch jetzt zeigen werde, das ist nicht immer ganz so einfach, da muss man manchmal auch ein bisschen rumklicken, probieren, maskieren. Da gibt es jetzt kein Garantie, dass immer alles perfekt aussieht. Das kann mal schnell gehen, es kann sich aber auch mal um ein paar Minuten handeln. Ich will Euch jetzt das Ganze anhand von den Augen mal zeigen. Wenn wir jetzt mal dieses Gesicht anschauen, dann sehen wir, dass hier ihr linkes Auge etwas zusammengekniffen wirkt. Ich weiß nicht, ob es Euch gleich aufgefallen ist, aber je länger man hinschaut, um so eher fällt es auf, umso eher stört es auch. Und da muss man jetzt schauen, war es jetzt vielleicht nur bei der Fotografie, bei einem bestimmten Ausdruck? Ist es generell bei ihr so, dass ein Auge komplett anders ist? Das muss man jetzt schauen. Bei mir ist es so jetzt gewesen, ich kenne sie ja auch live, und mir wäre nie im Alltag aufgefallen, dass das eine Auge ein bisschen anders aussieht. Es ist aber so, unsere Augen sind oft unterschiedlich, und so ist es auch bei ihr. Bei so einer Nahaufnahme fällt es natürlich besonders auf. Ich habe das euch ja in dem Film erklärt, wo es um die Thematik Beauty-Retusche generell ging. Wir nehmen bei Bildern die Veränderungen extremer wahr. Und im Alltag wäre das niemals jemandem aufgefallen. Und deswegen korrigiere ich es jetzt. Daher ist es für mich noch im grünen Bereich, so etwas zu korrigieren, und ich will euch jetzt zeigen, wie so etwas funktioniert. Generell ist es hier nicht so schwer, weil die Lichtführung fast von vorne kommt. Man sieht am Lichtformer, er kommt leicht von links. D.h., wir haben da auch einen Helligkeitsunterschied, den müssen wir dann später anpassen. Und wir müssen auch die Reflektion im Auge anpassen, wenn wir es ganz genau haben wollen. Wie gehen wir da vor? Ich wähle jetzt zuerst einmal das Auge hier aus. Ich nehme jetzt hier mal eine weiche Kante von etwa 5 Pixel, also fast ganz hart. Und nehme jetzt hier auch ein bisschen mehr mit drauf, um da ein bisschen Luft später zu haben. Das ist jetzt die Auswahl von dem Auge, das ich gut finde. Und dieses Auge kopiere ich mir jetzt auf eine extra Ebene mit einem Rechtsklick "Ebene durch Kopieren". Jetzt kann ich über "Frei Transformieren" dieses Auge "Horizontal spiegeln" und es in die richtige Position bringen. Das muss hier rüber. Wenn Ihr über "Ansicht" - "Lineale" die Lineale eingeblendet habt, dann könnt Ihr auch hier, indem Ihr einfach auf das Lineal klickt und nach unten zieht, so ein bisschen sehen, wie muss denn die Höhe sein. Mit dem Verschieben-Werkzeug kann man das so ein klein wenig anpassen. Es muss nicht immer ganz perfekt sein. Ganz symmetrische Gesichter, wenn ich jetzt mal eine Gesichtshälfte spiegle, das sieht auch nicht immer gut aus. Jetzt nehme ich mal hier die Deckkraft noch etwas runter und schaue mal von der Positionierung, also, das muss noch ein bisschen mehr in die Mitte. Jetzt sehen wir es an der Pupille, dass die Augen ziemlich genau übereinander liegen. Der Augenreflex natürlich noch nicht, jetzt gehen wir hier mal wieder auf 100 %. Jetzt haben wir ja eine andere Beleuchtung gehabt auf der anderen Seite. Das müssen wir jetzt in den Griff kriegen. Zuerst einmal erstelle ich mir eine Maske und werde jetzt mit einem schwarzen Pinsel und einer ganz weichen Kante ganz vorsichtig hier rangehen, um die Übergänge so ein bisschen zu entfernen. Da werdet Ihr sehen, dass man da schon gar nicht mehr so viel anpassen muss. Hier gehe ich vielleicht mit dem Pinsel - den mache ich ein bisschen kleiner - und male hier vorsichtig über die Kanten. So, da malen wir auch noch drüber. Da will ich die alten Augenbrauen haben. Ja, da muss man vorsichtig sein. Wer da mit einem Schlag mal drüber malt, ist dann vielleicht nicht immer gleich zufrieden. Aber das sieht schon ganz gut aus. Ich möchte jetzt in dem Bereich definitiv noch die alte Hautstruktur haben. Da gehe ich noch ein bisschen kleiner und nehme den Bereich hier noch weg. Da müsst Ihr konzentriert rangehen an die Sache. Da nehmen wir noch ein wenig weg. Das sieht jetzt schon ganz gut aus, und ich glaube nicht, dass es jemand erkennen würde, der es nicht weiß. Wenn man jetzt wieder die Augen entspannt und wegschaut, ich glaube nicht, dass man's erkennt. Der Fotograf erkennt jetzt natürlich, Moment mal, der Augenreflex: Also, das kann ja nicht sein! Und deswegen werden wir jetzt den Augenreflex auch noch mal korrigieren. Da gehen wir im Prinzip ähnlich vor. Wir gehen auf die Pixel, von diesem Auge, da gehen wir jetzt drauf. Da habe ich schon fast ein bisschen zu viel wegmaskiert. Müssen mal schauen, ob das gleich noch geht. Wir schauen mal; wir maskieren uns zuerst wieder ein klein wenig zurück. Wir brauchen diese Stelle hier. So, das Auge will ich hier haben. Genau! Wir gehen jetzt auf das Auge, und jetzt treffe ich hier eine Auswahl. Und zwar nehme ich die Auswahl von diesem Bereich und kopiere mir den Bereich wieder auf eine extra Ebene mit einem Rechtsklick "Ebene durch Kopieren". Und jetzt spiegeln wir das Ganze wieder, "Transformieren", "Horizontal spiegeln". Ja, da war es eigentlich schon! Eigentlich müsste man jetzt noch etwas verschieben, aber das hat irgendwie fast schon gepasst. Wir können es vielleicht noch ein bisschen anpassen mit dem Verschieben-Werkzeug. Aber ich glaube, das sieht schon ganz gut aus. Wir nehmen mal die Deckkraft ein bisschen raus, dass wir es sehen können. Ja, das passt schon! Jetzt gehen wir wieder hoch. Und auch hier glaube ich, dass das niemandem groß auffallen wird. Wir zoomen mal heraus, und jetzt haben wir das Ganze angepasst. Ich glaube, das sieht auch besser aus. Nochmal, jetzt muss man sich wieder ein bisschen dran gewöhnen. Man sieht jetzt auch, dass dieses Auge ein bisschen tiefer ist. Aber das war vorher schon so. Schauen wir mal von der Höhe. Da kann man das Lineal runternehmen. Na ja, obwohl, es geht! Jetzt könnte man aber auch diese zwei Teile mit dem Verschieben-Werkzeug, noch ein bisschen nach oben schieben oder wie auch immer. Da kann man noch ein bisschen optimieren, aber ich denke, das passt. Das ist so eine Art, die ich gelegentlich durchführe, wenn irgendwie ein Auge zusammengekniffen ist. Wenn man da näher rangeht, dann kann es sein, dass man hier noch ein wenig korrigieren muss. Ihr kennt das vielleicht bei Gruppenaufnahmen, wo man mal aus einem anderen Bild die Augen holen muss. Das Spiegeln generell ist schon eine gute Sache, aber spiegelt bitte nicht zu oft. Theoretisch könnte man jetzt auch ihre linke Mundhälfte nach rechts spiegeln. Das geht immer dann besonders gut, wenn das Licht relativ flach von vorne kommt. Wenn man es ganz genau nimmt, hätte man jetzt auch den unteren Reflex spiegeln müssen, aber ich denke, das sieht schon ganz gut aus. Wenn wir uns jetzt mal das Original anschauen, ja, das fällt nicht groß auf, dass da was gemacht wurde. Gut, das war das Thema Symmetrie! Beschäftigt euch mal damit, und wenn es sein muss, oder darf, wie in dem Fall, weil es im Original ja gar nicht aufgefallen wäre, dass ihr Auge unterschiedlich ist, dann spiegelt. Ansonsten, seid vorsichtig und haltet euch auch mal damit zurück.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
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