Premiere Pro CS6 Grundkurs

Aufteilung von Szenen in Sequenzen

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Bei längeren Schnitten mit mehreren Themen bietet es sich an, die Szenen auf verschiedene Sequenzen aufzuteilen. Im Schnelldurchgang wird hier die zweite Sequenz fertig gestellt und dabei nochmals an die vorangegangenen Rohschnitttechniken erinnert.
12:50

Transkript

Wenn ich weiß, dass mein Film später sich aus mehreren Sequenzen zusammensetzt, dass ich zum Beispiel verschiedene Themen habe, die auch unabhängig voneinander funktionieren würden, dann ist es sinnvoll, den auch in verschiedenen Sequenzen zu schneiden. Wir könnten mal sagen, dass wir hier den ersten Tag unserer gemeinsamen Wochenendveranstaltung fertig geschnitten haben. Nennen wir das Ganze Tag 01. Jetzt erzeuge ich mir eine neue Sequenz, wieder DV-PAL Widescreen, und nenne das Ganze Tag 02. Um hier ein bisschen aufzuräumen, verschaffen wir uns hier mit der Taste Ü einmal die Übersicht und vergrößern das Projektfenster. Ich klicke hier auf Neue Ablage und nenne das einfach mal Material Tag 01. Alle diese Clips kann ich jetzt sehr bequem hier in den Ordner ziehen und mir gleichzeitig noch einen zweiten Ordner erzeugen, Material Tag 02. Öffnen wir diesen Ordner, wobei, ich möchte ihn nicht als Neuablage öffnen, sondern mit gedrückter Steuerungstaste, damit ich das hier in der gleichen Ablage sozusagen öffne und hier oben kann ich wieder zurück navigieren. Also, Steuerungstaste drücken, Doppelklick auf Material Tag 02. Jetzt gehen wir hier in den Mediabrowser und suchen uns mal ein paar Clips aus, hier aus dem Ordner Kart Center. Fangen wir mal hier mit dem an, gehen ein bisschen weiter runter, und ich schätze mal, bis hier, nehmen wir noch zwei weitere dazu, das sollte eigentlich reichen. Rechtsklick auf Importieren, und dann gehen wir noch mal zurück hier in unsere Ablage, und wir sind jetzt hier im Tag 02 Ordner. Ich drücke die Taste Ü, um das hier entsprechend wieder zu verkleinern. Hier in der Sequenz Tag 02 fange ich jetzt vielleicht erstmal mit diesem Clip an. Wir gucken hier nach einem spannenden Bereich. (O-Ton) In (O-Ton) Out. Und mit der Überschreiben-Funktion fügen wir das jetzt ins Sequenzfenster hinzu. Nehmen wir noch mal einen schönen Gegenschuss. Allerdings achten wir darauf, dass er hier vielleicht die gleiche Flagge in der Hand hält... Da habe ich natürlich bei diesem Material jetzt Pech, Vielleicht sollten wir hier noch mal gucken, ob wir... Nein, der Kameramann ist wahrscheinlich rumgewandert. Finden wir einen anderen Trick. Er nimmt hier die gelbe Fahne, das könnte ein guter Punkt sein. Fangen wir hier noch mal an, schmeißen den da rein und nehmen jetzt hier den Clip, wo er hoffentlich die Fahne weglegt, das passt gut, fangen wir hier an. Fahne weg. Und den möchte ich jetzt hier vorne einfügen, das heißt, mit gedrückter Steuerungstaste füge ich ihn hier vorne ein. Ist ein bisschen Wiederholung jetzt, (O-Ton) aber so passt der entsprechende Gegenschuss in die andere Richtung. Mit der Pfeiltaste nach unten springe ich hier auf den Schnitt, und jetzt geht es weiter. wir gucken noch mal über diese Perspektive hier, wir schauen, dass das so aussieht, als man nicht unbedingt die Flagge sieht, zwei Sekunden, das passt vielleicht zum Schnittrhythmus der anderen, die sind auch alle fünf Sekunden ungefähr, in der richtigen Länge, Jetzt soll es denn auch mal losgehen, wir möchten zugucken, wie die dann jetzt hier einsteigen, er beugt sich hier runter zu dem Kart, Fangen wir hier an. Passt natürlich nicht ganz, weil er hier sitzt, (O-Ton) hier wieder raus, hinzufügen, von der Sequenzlänge passt es in etwa, und jetzt schaue ich mir an, dass die jetzt hier im Kart sitzen, In, Out und Hinzufügen. Man könnte auch den Punkt benutzen, auf der Tastatur zum Einfügen. Jetzt möchte ich noch zwei, drei Clips, wo man denn auch wirklich was sieht, wo sie mal fahren... Hier beispielsweise, fängt das Ganze an mit einer schönen Close-Up. Man sollte ja auch immer darauf achten, dass man unterschiedliche Perspektiven gegeneinander schneidet. Man kann auch schnell mit der L-Taste vorwärts spielen. (O-Ton) Hier geht es los. I, um einen In-Punkt zu setzen, L zum Abspielen. (O-Ton) K zum Stoppen, O für Out-Punkt. Noch mal den Punkt auf der Tastatur und der Clip wird ins Sequenzfenster aufgenommen. Gucken wir, dass wir jetzt die entsprechende Totale oder einen Medium-Shot dazunehmen hier, Fahren Sie dann gerade... auch hier setze ich wieder einen In-Punkt (O-Ton) Und Punkt. Na, hier ist er ein bisschen kurz geworden, da können wir ihn fast noch mal ein bisschen verlängern. Mit der Pfeiltaste nach unten hinterherfahren. Und jetzt noch mal ein Shot, wo es dann wirklich losgeht, wo sie fahren. wäre hier vielleicht... sieht sehr stark verwackelt aus... (O-Ton) da gucken wir mal, dass wir nur hier... aha, hier vorne sehe ich, da ist noch ein bisschen mehr Action. Ok. Fügen wir den auch noch hinzu. Überschreiben. Und jetzt gucken wir, dass wir noch irgendeine schöne Totale haben. nicht sehr gut... jetzt hat er gerade hier nichts importiert... Naja, ich glaube, es reicht auch... Eine Totale wäre natürlich zum Abschluss noch ganz gut. Jetzt gehen wir doch noch mal in den Mediabrowser, drücken die Taste Ü. Hier wären auch noch schöne Clips gewesen, mit der Ampel, das hätte auch gut gepasst. hier noch irgendwo... eine nette Totale... das ist doch gut. Aha, genau so was habe ich gesucht. Rechtsklick, Importieren. Hier hat man es ganz kurz einmal gesehen, einmal aufgeblitzt... der Clip war noch nie in Premiere importiert worden und deswegen hat er hier ganz kurz die Audiovorschauen berechnet und Angleichen durchgeführt. Einfach mal beachten. Es kann manchmal sein, dass bei langen Clips, die wirklich sehr lang sind, dass das einen Moment dauert und dass der Ton aus dem Clip erst hörbar ist, wenn der Angleichen-Prozess fertig ist. Von daher nicht wundern. So, gucken wir mal, wo der da ist. Der Zoom-Out, wir fangen hier an, In-Punkt (O-Ton Kartfahren) Schönes Schlussbild, falls man hier später mal einen Titel drüberlaufen lassen muss. Und dann können wir den hier einfügen. Ich weiß gerade nicht, wo der Abspielkopf steht, deswegen mache ich das mal per Drag-and-Drop. So, lange Rede, kurzer Sinn, wir haben Tag 1 geschnitten und wir haben Tag 2 geschnitten. Ein großer Vorteil dieser Herangehensweise mit zwei verschiedenen Sequenzen zu arbeiten wäre, dass das durchaus auch zwei unterschiedliche Cutter hätten machen können. Das heißt, einer beschäftigt sich mit der Sequenz vom ersten Tag, ein anderer entsprechend mit der Sequenz vom zweiten Tag. Jetzt kann ich das Projekt speichern, ich mach das mal hier unter neuem Namen, Speichern unter... sagen wir das Ganze mal 03, nennen wir es, Mehrere Sequenzen, okay, und jetzt tun wir noch mal so, als wäre ich der Cutter gewesen, der eben den Rohschnitt gemacht hätte, also gehe ich noch mal zurück, letztes Projekt öffnen... 03_Clips entfernen, und hier ist ja erst die Sequenz vom Tag 1 geschnitten. So, die habe ich jetzt gemacht. Der Kollege hat in der Zeit, er war fleißig und hat die Sequenz vom Tag 2 geschnitten. Was kann ich jetzt machen? Ich kann hier auf Datei gehen, auf Importieren, und wähle jetzt das Projekt an, Mehrere Sequenzen, klicke auf Öffnen, ich möchte nur bestimmte Sequenzen importieren, und suche mir jetzt hier aus der Liste entsprechend die Sequenz vom Tag 02 aus. Bestätige das Ganze hier mit OK. Jetzt sehe ich, ich habe hier einen Ordner, eine Ablage, hier ist Tag 02. Und dementsprechend kann ich jetzt aus beiden Sequenzen das Material hier Zusammenkopieren und jetzt gemeinsam nutzen. Und wie nutzt man das Ganze gemeinsam? Ganz einfach. Wir können dieses ja noch mal schließen, können jetzt wirklich an dem ursprünglichen Projekt weiterarbeiten, was wir eben erzeugt haben, also "Mehrere Sequenzen", und in diesem Projekt gehe ich mal wieder einen Ordner nach oben, hier ist das Ganze ja auch korrekt sortiert, also Neu, Sequenz, und die nenne ich jetzt einfach Wochenende. In Wochenende war natürlich erst der Tag 01 und dann der Tag 02. Das heißt, hier kann ich jetzt die einzelnen Sequenzen sehr schön aneinanderschneiden, habe hier meinen gesamten Clip, und in Tag 01 und Tag 02 habe ich dann die vielen einzelnen Sequenzen. Ein großer Vorteil, denn man kann sich hier wirklich auf den Schnitt innerhalb der Sequenzen einschießen, und hier auf das Zusammensetzen aller Sequenzen, insbesondere, wenn ich jetzt noch eine Audiodatei importiere, so gehen wir noch mal in den Mediabrowser, gucken mal hier unter Projekte, Premiere, Projektdateien, da gibt es einen Ordner Audio, und da nehmen wir mal diesen Soundtrack hier. Ist ein bisschen anstrengend, aber passt zu den Themen. (Musik) Okay. Jetzt sage ich hier mal: Nur Audiodaten ziehen. Jetzt kann ich diesen Soundtrack hier unter beide Clips ziehen, Ich glaube, ich muss die Audiospur 1 hier gleich ein bisschen leiser machen. So. (Musik) Okay. Selbstverständlich kann man natürlich hier an einem Übergang zwischen zwei Sequenzen auch noch eine Blende einfügen, Ich kürze die beiden Sequenzen dafür mal ein bisschen und schiebe den hier wieder ran. Gehe jetzt hier auf den Schnitt und sage, Sequenz, Videoüberblendung anwenden. Hier passt es inhaltlich natürlich, weil ich von einem Tag auf den nächsten wechsele, da ist eine Blende manchmal ganz gut angebracht. (Musik) Okay. Mit mehreren Sequenzen schneiden hat also eine ganze Menge Vorteile, ich kann meine Clips besser sortieren, Ich kann mich hier innerhalb der einzelnen Sequenzen besser auf das Thema konzentrieren, kann hier das Feintuning machen, könnte zum Beispiel jetzt auch noch als Idee, wir haben ja hier den Tag 02, aber wir haben ja sehr viele unterschiedliche Töne, (O-Ton Kartrennen) könnte hier einmal mit gedrückter ALT-Taste alle Audiodaten anwählen, und jetzt sagen, im Sequenzmenü, ich möchte eine Standardüberblendung auf die Auswahl anwenden, Ich habe extra mit der ALT-Taste alle Clips ausgewählt, damit ich keine Videoblenden habe. Jetzt ist der Tonübergang hier auch ein bisschen weicher. (O-Ton Kartrennen) Hakt nicht mehr ganz so doll. Und das übergibt er jetzt sofort hier an die Sequenz Wochenende (Musik) Okay. Das heißt, alle Eigenschaften, die ich jetzt hier verändere, wir machen mal irgendwas ganz Drastisches, damit man das gut sieht: wir gehen jetzt mal in die Effekte, wählen hier den ersten Clip aus, und suchen uns mal eine Schnelle Farbkorrektur. Mit einem Doppelklick kann ich die diesem Clip zuweisen, und wir sehen anhand so einer violetten Linie, dass die jetzt auch da ist, gehen mal hier in die Effekteinstellungen, und passen das Ganze jetzt hier ein bisschen an, wir wollen ruhig das Blau noch mal... ich übertreibe es mal jetzt wirklich ganz massiv... So, damit man das auch wirklich gleich sieht hier. Wenn ich jetzt wieder zurückgehe auf Wochenende, dann kann ich hier auch schon sehen, der erste Clip ist eingefärbt. Ich gehe noch mal zurück auf Tag 02, per Rechtsklick Effekte entfernen, ruhig alle... okay, Und alternativ dazu kann ich natürlich, wenn ich jetzt feststelle, hey, die hier sind alle gelbstichig, die sind alle blaustichig, einmal die Schnelle Farbkorrektur auf die gesamte Sequenz anwenden so, kann hier überall ein bisschen den Blaustich rausnehmen. Das Ganze Richtung gelb. Und umgekehrt hier, die Farbkorrektur anwenden auf den ersten Clip, denn hier möchte ich alles gerne ein bisschen mehr mehr ins neutrale Blau ziehen, nicht zuviel... sodass die beiden farblich etwas besser zueinander passen. Und das ist auch ein Vorteil von diesen Sequenzen, dass ich, wenn ich hier mit mehreren Sequenzen in einer Sequenz arbeite, dass ich einen Effekt auf die Sequenz anwenden kann, und der wird durchgereicht an alle einzelnen Clips. Heißt nicht, dass die jetzt überall eine Farbkorrektur haben, sondern dass sozusagen die Sequenz mit den darin enthaltenen Clips eingefärbt wird.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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