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Kamerabasiertes 3D-Scannen

Aufnahme einlesen und Raumlage korrigieren

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In diesem Video lernen Sie, wie Sie Ihre Aufnahmen nach PhotoScan übertragen und eine niedrig aufgelöste Punktwolke erzeugen. Außerdem wird die Raumlage korrigiert.
04:40

Transkript

Nachdem wir bereits ein einfaches 3D-Modell aus einem Scan generieren können, möchte ich Sie nun langsam an einer etwas kompliziertere Aufgabe heranführen. Hierzu haben wir in einer Studioumgebung eine kleine Statur fotografiert, Sie können aber gerne, stattdessen auch eigene Aufnahmen verwenden. Die Statur bietet kaum Wechsel in der Farbigkeit, verfügt aber bei näherer Betrachtung, über eine relativ feine Oberflächenstruktur. Zuerst müssen wir nun diese Bilder in PhotoScan einlesen und daraus die Kameraposition ermitteln. Man bezeichnet dies auch als Solving oder Solve. Ich importiere nun, wie gewohnt, meine Fotos. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit geben, innerhalb der selben Projektdatei, verschiedene Stadien Ihres 3D-Scans vergleichen zu können. Die Chunks lassen sich, nicht nur dazu nutzen ein 3D-Scan in mehrere einfachere Teilscans zu zerlegen und diese im Anschluss zusammenzufügen. Man kann Chunks auch innerhalb der Projektdatei duplizieren, um weitere Arbeitsschritte, wie beispielsweise das Cleaning auf den nächsten Chunk auszuführen und damit stets ein Backup zu behalten, auf das man notfalls zurückgreifen kann. Um die Chunks später besser auseinanderhalten zu können, benenne ich den aktiven "Camera Alignment", da dieser später diesen abgeschlossenen Arbeitsschritt enthalten wird. Anschließend öffne ich den Befehl "Align Fotos". In Advanced Tab haben Sie die Möglichkeit die Analyse der Bilder zu beeinflussen. Das Key point limit beschreibt die maximale Anzahl an Details, sogenannte Features, die auf Bildern gesucht werden. Tie points entsprechen der maximalen Anzahl über einstimmender Feature, auf verschiedenen Bildern, für die Berechnung der Kameraposition. Bei Bilder, die sich schlecht analysieren lassen, kann es Sinn machen, diese Werte anzupassen und insgesamt nach mehr Features zu suchen oder die Zahl notwendiger Punkte für die Bestimmung der Kameraposition zu variieren. Ich setze das Preset auch "Hoch" und wähle "Generic", damit die [unverständlich] Auswahl genutzt wird, und ich nicht mit mehreren Stunden Analysedauer rechnen muss. Dennoch wird sich dieser Vorgang, nur etwas hinziehen da ich die Position der Kamera, genauer als gewöhnlich ermittlere. Der Vorteil liegt darin, dass in der Regel weniger Messfehler entstehen und sich der Cleaningprozess im späteren Verlauf einfacher gestaltet und nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Nach dem Abschluss der Analyse behebe ich gleich die Ausrichtung des Scans, um besser navigieren zu können. Hierzu nutze ich, wie gewohnt, die Werkzeuge innerhalb der Werkzeugleiste um Modell- und Scanbereich anzupassen. Ich beginne mit dem Modell selbst und richte dieses an den Ansichten aus, die ich über die Nummernblocktasten 1, 3 und 7 ansteuern kann. Den Rahmen des Fensters nutze ich, dabei als Orientierung. Ich beginne dabei mit der Vorderansicht und versuche das Modell über den Rotationanfasser, entsprechend auszurichten. Dann wechsle ich in die Seitenansicht und versuche auch dort die Schieflage zu beheben. Nachdem ich die Objektunterkante am Fensterrahmen ausgerichtet habe, wechsle ich in die Ansicht von oben und wiederhole diesen Schritt. Mit dem Scanbereich selbst, möchte ich auf ähnliche Weise verfahren. Bevor ich diesen jedoch anpasse, wähle ich einmal den relevanten Bereich meines 3D-Scans aus, hierzu nutze ich das rechteckige Auswahlwerkzeug und mit dem Werkzeug "Crop Selection" kann ich dann, die nicht ausgewählten Punkte erntfernen. Nun passe ich den Scanbereich an, auch hierzu gehe ich wieder durch die einzelnen Ansichten. Anschließend reduziere ich diesen noch einmal auf den wirklich relevanten Bereich meines Modells. Damit wäre dieser Schritt abgeschlossen und ich kann dann im nächsten Arbeitsschritt dazu übergehen, die dichte Punktwolke zu kreieren.

Kamerabasiertes 3D-Scannen

Scannen Sie Objekte mithilfe Ihrer Digitalkamera und der Software Agisoft PhotoScan und erstellen Sie daraus dreidimensionale Modelle.

2 Std. 25 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.08.2016

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