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Canon EOS 70D Grundkurs

Aufnahme 4

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Bildstile, Rauschreduktion, Mehrfachbelichtungen oder HDR-Modus, sind nur einige der vielfältigen Einstelloptionen, die Sie im vierten Aufnahmemenü finden.
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Transkript

Der ertse Eintrag in der vierten Registerkarte der Aufnahmemenüs betrifft die Bildstile. Jedem JPEG-Bild ordnet die Kamera zunächst mal einen automatischen Bildstil zu, das heißt, das Bild wird analysiert und die Kamera spekuliert, sag ich jetzt mal, ganz salopp, was könnte das sein. Gibt es mir Grüntone, dann es ist wahrscheilich eine Landschaft, sind vielleicht Rottöne überwiegend, rotgelblich, dann könnte es ein Porträt sein, und so sucht die Kamera einen Bildstil aus. In dem Bildstil ist Farbsättigung, Kontrast und Schärfe, jeweils das sehen Sie hier, zugeordnet, und da können Sie natürlich noch Einfluss drauf nehmen, indem Sie die Parameter einzeln verändern. Wenn Sie die Auswahl nicht automatisch der Kamera überlassen möchten, sondern sagen, ich weiß ja jetzt, was ich mache, ich mache jetzt ein Porträt, dann können Sie natürlich selber den Stilporträt auswählen. Können dann schauen, passt das oder möchten Sie vielleicht noch eine leiche Korrektur. Soll die Schärfe noch mehr reduziert werden oder verstärkt werden Und das betrifft natürlich auch Sättigungskontrast und den Farbton. Es gibt vorgefertigte Bildstile, die Bezeichnungen sind eigentlich ziemlich eindeutig, dann gibt es die Einstellung für Schwarz-Weiß, und Sie können darüber hinaus selber auch eigene Bildstile kreiren, dazu können Sie als Basis einen vorhandenen Stil nehmen, können aber auch selber rumexperimentieren. Bei Langzeitbelichtungen, Belichtung länger als 1 Sekunde, tritt ein Bildrauschen auf, und zwar besonders in den dunklen Bildteilen, da sind einzelne Pixel, die eigentlich vom Motov her schwarz oder dunkel sein sollten, sind hell, weiß, vielleicht auch ein bisschen farbig. Und wenn dieses Rauschen sehr stark ist, dann verliert das Bild natürlich da enorm an Qualität. Dieses Rauschen können Sie automatisch aus dem Bild herausrechnen lassen, das heißt, in der Einstellung Automatisch sucht die Kamera aus, wie stark das Rauschen sein könnte. Und dosiert das dann fein oder aber Sie wählen, es soll einfach eingeschaltet werden und generell herausgerechnet werden. Das ist zur Qualitätsverbesserung von JPEG-Aufnahmen auf jeden Fall bei Langzeitbelichtung ein Klick wert. Bei hohen ISO-Einstellungen kann dieses Rauschen ebenfalls zum Tragen kommen. Um das zu reduzieren, gibt es eben die High ISO Rauschreduzierung in unterschiedlichen Dosierungen, standardmäßig ist der Wert Standard eingestellt, ist Ihnen das zu schwach, dann können Sie eine stärkere Rauschreduzierung einstellen ist es Ihnen zu gering, können Sie geringere einstellen. Sie können die Rauschreduzierung natürlich auch abstellen. Bei RAW-Aufnahmen können Sie die Rauschreduzierung natürlich auch mit der qualitativ höherwertigen RAW-Datei später in der Bildbearbeitung separat vornehmen. Eine ganz interessante Option ist die vierte Einstellung Multi-Shot-Rauschreduzierung hier werden vier JPEG-Aufnahmen gemacht, die werden miteinander verglichen, denn das Bildrauschen tritt nicht immer an derselben Bildstelle auf und hier wird praktisch verglichen, wo ist das Fehlsignal, das abweichende Signal, wenn bei drei Bildern ein Pixel schwarz ist, und beim vierten ist er hell, geht die Kamera davon aus, es handelt sich nicht um Motiv, sondern Rauschen, und rechnet das raus. Dazu sollten Sie dann allerdings auch ein Stativ verwenden, damit Ihre Aufnahmen passgenau übereinander sind. Bei der Tonwert Priorität verbessert die Kamera die Tonwerte in den hellen Bildbereichen oberhalb von einem hellen Grauwert bis zum Weiß, das heißt, da haben Sie besonders bei hohem Kontrast in hellem Bildteilen verbesserte Zeichnung in den Lichtern. Das können Sie einschalten oder aber ausgeschaltet lassen Manch einer sagt, es ist mir wichtig, dass ich überall Zeichnung habe, es gibt aber auch Motive, wo Sie einfach sagen, das lebt davon, dass die hellen Bildteile einfach weiß bleiben oder "ausfressen", da möchte ich gar keine Differenzierung haben, dann müssen Sie es natürlich abstellen. Die Staublöschungsdaten, die können Sie fotografieren, um in der Bildbearbeitung dann separat, diesen Staub herauszurechnen aus den Bildern. Das Ganze geht folgendermaßen: es wird Aufnahme kameraintern gemacht, ohne dass eine Belichtung stattfindet, und da werden die Fehlstellen, praktisch die Staubteile erfasst. Und in der Bildbearbeitung wird diese Staubdatei dann verglichen mit allen folgenden Aufnahmen. Die kniffene Sache ist natürlich, Sie können die Staublöschungsdaten, die Sie erstellen, nur so lange verwenden, bis Sie die Kamera wieder ausgeschaltet haben und wieder eingeschaltet haben. Weil dann ja die Kamera beim Einschalten im Allgemeinen selber auch den Staub reduziert, indem Sie halt diese Funktion der Kamera nutzt, das heißt, dann müssten Sie nach dem erneuten Einschalten der Kamera wieder eine neue Staublöschungsdatei erstellen. Die Funktion ist immer dann praktisch, viele Bilder haben und vielleicht kritische Flächen, wo an geicher Stelle immer ein Staub ist, und Sie den Staub auf anderem Wege jetzt nicht enfernen können, weil Sie vielleicht irgendwo sind, wo Sie keine Möglchkeit haben, kein Werkzeug haben, dann ist das eine interessante Option. Ich muss gestehen, ich hab die Funktion noch nie probiert, genutzt ich finde Sie jetzt nicht ganz so sinnvoll für meine Arbeit aber es kann eben sein, wenn ich mir vorstelle, wäre vielleicht in der Wüste, würde dann schauen, oder in einer extrem staubigen Umgebung, ich hab mal ein Motocross fotografiert, und keine Möglichkeit gehabt, da im geschützten Raum meinen Sensor zu reinigen Dann wäre sinnvoll, auf so eine Datei zurückzugreifen. Interessant, die Möglichkeit der Mehrfachbelichtung, lange Zeit war das in Digitalkameras nicht möglich, dass sie mehrfach belichten konnten, das ist seit ein paar Kameragenerationen möglich und das ist eine ganz interesante Option. Grundsätzlich wollen sie natürlich nur einfach belichten, und bei der nächsten Aufnahme das nächste Motiv, deshalb ist die Grundeinsellung natürlich deaktiviert. Wenn Sie das aktivieren, haben Sie in der nächsten Einstellung die Auswahl, wie denn die Mehrfachbelichtung erfolgen soll. Soll die additiv erfolgen, das heißt, den Pixelinformationen aus der ersten Aufnahme wird die Pixelinformation aus der zweiten Aufnahme hinzugefügt, das heißt, die Helligkeitswerte werden addiert. Damit Sie nach mehreren Aufnahmen nicht im Bild haben, was völlig viel zu hell ist, müssen Sie natürlich für die Einzelaufnahmen auch die Teilbelichtungen reduzieren. Sie können aber auch wählen, dass der Durchschnitt gebildet werden soll, das ist vielleicht dann interessant, wenn Sie beispielsweise die Kamera auf dem Stativ haben, fotografieren eine belebte Straße, eine Kreuzung, wo immer mal wieder Beweung stattfindet, ein Auto durchfährt, und Sie möchten aber diese Straße, die Kreuzung ohne Autos fotografieren, dann machen Sie neun Aufnahmen als Maximalanzahl, und bei den einzelnen Belichtungen ist das Auto dann immer an den anderen Stellen, das heißt, die Kamera vergleicht dann und sagt, aha, bei acht Aufnahmen ist hier ein dunkler Pixel auf der Straße, und nur bei der einen ist vielleicht, weil das Auto rot ist, ein roter also wird der rausgerechnet, und Sie haben als Ergebnis eine Aufnahme, wo eben das Auto praktisch nicht zu sehen ist. In der nächsten Einstellung, ich hatte es gerade schon angesprochen, die Anzahl der einzelnen Belichtungen, die können Sie wählen zwischen 2 Minimum und 9 das Maximum und dann in der letzten Position stellen Sie ein, soll nur die nächste Aufnahme eine Mehrfachbelichtung sein oder möchten Sie eine Reihe von Mehrfachhbelichtungen hintereinander machen. Wenn die Mehrfachbelichtung aktiviert ist, dann haben Sie es gasehen, dann ist die letzte Option ausgegraut, nämlich die Aufnahme im HDR-Modus, auch das ist eine interessante Einstellung, HDR ist immer dann sinnvoll, wenn der Kontrastumfang des Motivs größer ist als derjenige, der in die Kamera aufzeichnen kann. Das heißt, im HDR-Modus werden verschiedene Aufnahmen gemacht. Eine Aufnahme ist so belichtet, dass die dunklen Bildstellen richtig belichtet sind, eine andere für die Mitteltöne, und eine dritte für die hellen Töne. oder aber auch das war jetzt das Beispiel für drei, Sie können natürlich auch mehr machen. Und die werden dann kameraintern komprimiert Erste Einstellung ist die Kamera soll automatisch festlegen, wie groß die Belichtungsschritte zwischen den einzelnen Aufnahmen sind. Dann können Sie das natürlich auch manuell einstellen 1, 2 oder 3 Belichtungswerte. Sie können sagen, soll ich nur eine Aufnahme im HDR-Modus machen oder aber soll jede der folgenden Aufnahmen im HDR-Modus erstellt werden das ist eine tolle Sache wichtig ist aber auch daran zu denken, wenn Sie dann fertig mit den HRD-Aufnahmen sind, dass Sie es wieder abstellen, denn sonst haben Sie beim nächsten Mal, wenn Sie fotografieren, ein Problem, weil die Kamera halt immer mehrere Aufnahmen macht. Und hier haben Sie noch die Möglichkeit, dass die Bilder automatisch abgeglichen werden sollen. Das ist eigentlich empfehlenswert, verlängert ein bisschen die Rechenzeit, aber das würde ich auf jeden Fall auch immer machen. Damit endet die vierte Registerkarte der Bildaufnahme. Weiter geht's mit der ersten Registerkarte im Live-Blidaufnahme-Modus.

Canon EOS 70D Grundkurs

Machen Sie sich mit Ihrer Canon EOS 70D vertraut und erfahren Sie, welche Funktionen sich hinter den verschiedenen Knöpfen und Menüs der Kamera verstecken.

3 Std. 46 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:26.03.2014

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