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Canon EOS 70D Grundkurs

Aufnahme 3

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Die Menüeinstellungen des dritten Aufnahmemenüs erstrecken sich von der automatischen Belichtungsreihe bis zu Einstellmöglichkeiten des von der Kamera benutzten Farbraums.
07:13

Transkript

Der erste Menüpunkt auf der dritten Registerkarte des Aufnahmemenüs ist Belichtungskorrektur alternativ automatisches Belichtungsbracketing also die automatische Belichtungsreihe. Es gibt immer wieder Situationen, wo die von der Kamera automatisch gewählte Belichtungszeit oder die Blede oder die ISO-Einstellung nicht ganz das ist, was Sie wollen. Die Bilder vielleicht alle zu hell oder zu dunkel sind und wenn Sie unter diesen gleichbleibenden Aufnahmebedingungen weitere Aufnahmen machen wollen, dann können Sie natürlich die Belichtung generell korrigieren. Hier ist es angezeigt in Richtung heller oder dunkler. Das können Sie bis zu 5 Belichtungswerte verändern. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Belichtunseinstellung denn die richtige ist, können Sie natürlich eine Belichtungsreihe machen, die können Sie natürlich auch dann machen, wenn Sie später mehrere Aufnahmen zu einer HDR-Aufnahme zusammenfügen wollen und die einzelnen Belichtungswerte nicht selbst einstellen möchten. Die automatische Belichtungsreihe können Sie durch drehen am Hauptwahlrad einstellen und Sie sehen jetzt hier unten sind drei Teilstriche, der Große in der Mitte, an der Position, wo der Mittelwert des Bracketings ist und dann die beiden zusätzlichen Belichtungen, also eine reichlicher und eine knapper belichtet, wenn Sie jetzt erneut am Hauptwahlrad drehen, sehen Sie, werden die Schritte größer. Das geht dann bis zu 3 Blendenstufen. Und wenn Sie am Schnellwahlrad drehen, können Sie die ganze Reihe noch in Richtung heller oder dunkler insgesamt verschieben, so dass Sie das optimal Ihren Aufnahmewünschen und Bedingungen anpassen können. Ich stelle das jetzt mal wieder zurück. Und gehe in den nächsten Punkt ISO-Empfindlichkeitseinstellungen. Hier können Sie die Kamera auch Ihren Bedürfnissen und Wünschen anpassen. Sie können hier die ISO-Automatik einstellen oder manuell einen ISO-Wert wählen. Ferner können Sie für die manuelle Wahl den ISO-Bereich eingrenzen, Wenn Sie sagen, ich möchte immer die beste Qualität haben, aber nicht das volle Spektrum (ist 12800 ISO) ausnutzen, können Sie das natürlich hier über die Begrenzung des Maximums reduzieren, beispielsweise so und Sie können den Auto-ISO-Bereich ähnlich einschränken, wenn Sie sagen, ich möchte bei Tageslicht fotografieren, immer gute Qualität haben und vielleicht eine Warnung bekommen, wenn ich da außerhalb jetzt eines Bereichs bin, weil Sie sagen, die Qualität 6400 oder 3200 ISO macht zwar brauchbare Aufnahmen, für meinen Zweck ist es aber nicht so günstig, dann können Sie das auch reduzieren entsprechend Ihren Qualitätsvorstellungen. und Sie können eine minimale Verschlusszeit wählen bei der automatischen Einstellung, damit Sie sagen, ich möchte sichergehen, dass ich die Aufnahmen beispielsweise nicht verwackelt habe ich möchte nicht länger als 1/60 wählen, dann stellen Sie das hier ein oder Sie überlassen es eben komplett in der Grundeinstellung der Kamera. Wer mit der Kamera JPEG fotografierte, möchte seine Bilder meistens nicht nachbearbeiten, sondern erwartet von der Kamera, und das finde ich völlig zurecht natürlich, dass die JPEGs perfekt aus der Kamera rauskommen. Eine Möglichkeit diese perfekten JPEGs zu wählen, und auch noch weiter zu perfektionieren, ist die automatische Belichtunsoptimierung Sie ist von der Kameraseite werkseitig eingestellt auf die Grundeinstellung Standard, Wenn Ihnen die Optimierung von Helligkeit und Kontrast zu schwach ausfällt, dann können Sie sie noch über den Wert Hoch verstärken oder aber wenn Sie sagen, Optimieren ist gut, ist ein bisschen heftig, dann wählen Sie die Einstellung Gering. Möchten Sie, dass gar nichts optimiert wird an den JPEGs, dann schalten Sie die automatische Belichtungsoptimierung aus. Interessant ist auch der Punkt darunter Deaktivieren im Modus M und B. Der Kamerahersteller geht davon aus, dass der Profi, der alles selber einstellen und korrigieren möchte, im manuellen Modus fotografiert, und deshalb ist es standardmäßig deaktiviert. Unabhängig davon, was Sie hier oben eingestellt haben, wenn Sie manuell fotografieren, ist es deaktiviert. Möchten Sie aber auch im manuellen Modus auf die Belichtungsoptimierung zugreifen, dann drücken Sie auf den Info-Haken und damit ist es dann auch da aktiv. Der Weißabgleich wird im folgenden Menüpunkt eingestellt. Hier haben Sie die Möglichkeit zu wählen zwischen dem automatischen Weißabgleich, der nach meiner Erfahrung in 95% aller Aufnahmen wirklich hervorragend funktioniert oder Sie wählen eine der Voreinstellungen, Sie lesen hier in dem Filter rüber Tageslicht, Schatten, jeweils da noch die entsprechende Farbtemperatur bei Wolken, bei Kunstlicht, Leuchtstoffröhren, Blitzlamper fotografieren Sie vielleicht mit einer Studioblitzanlage. Hier der manuelle Weißabgleich, da müssen Sie den Referenzwert selber aufnehmen, und die Farbtemperatur, die können Sie manuell einstellen, Wenn Sie vielleicht in einem Studio fotografieren, und Ihnen ist bekannt, welche Temperatur die Leuchtmittel haben. Darüber hinaus haben Sie dann natürlich bei der Digitalkamera die faszinierende Möglichkeit und den Vorteil, dass Sie einfach einen beliebigen Weißabgleich wählen können und sich eine Probeaufnahme anschauen und sagen, entspricht er jetzt meiner Bildvorstellung. Denn es gibt ja einerseits Aufnahmen, die müssen möglichst neutral rüberkommen und da gibt es Aufnahmen, die Emotionen ansprchen sollen, und da kommt es weniger auf einen korrekten, einen technisch korrekten Weißabgleich an, sondern mehr auf einen, der Ihrer Bildidee und Absicht entspricht, das spricht die Emotionen dann sehr viel mehr an. Im folgenden Menüpunkt haben Sie die Möglichkeit einen benutzerdefinierten Weißabgleich einzustellen. Möchten Sie den Weißabgleich korrigieren unabhängig davon, welchen Punkt Sie im Weißabgleich automatisch oder manuell gewählt haben, können Sie das hier generell tun, Sie sehen da ein Gitter, und da können Sie den Weißabgleich verschieben in Richtung blau, gelb, grün oder magenta und das können Sie dann hier definieren. Im letzten Menüpunkt der dritten Registerkarte stellen Sie den Farbraum ein. Ihnen stehen zwei Farbräume zur Verfügung: sRGB und Adobe RGB. sRGB ist ein kleinerer, universellerer Farbraum, speziell für das Web gedacht. Adobe RGB ist ein etwas größerer Farbraum, der wird fortgeschrittenen Anwendern empfohlen besonders auch dann, wenn es um die Aufbereitung und Fotografie verdruckter Arten geht. Wenn Sie JPEG fotografieren, dann ist die Einstellung, die Sie ja wählen, verbindlich. Sie könnten hinterher zwar noch konvertieren, aber die ist dann in der Datei drin. Wenn Sie RAW fotografieren, können Sie in dem RAW-Konverter bei der Bearbeitung der RAW-Daten natürlich noch wählen welchem Farbraum Sie Ihre Aufnahme zuweisen möchten.

Canon EOS 70D Grundkurs

Machen Sie sich mit Ihrer Canon EOS 70D vertraut und erfahren Sie, welche Funktionen sich hinter den verschiedenen Knöpfen und Menüs der Kamera verstecken.

3 Std. 46 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:26.03.2014

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