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Canon EOS 700D Grundkurs

Aufnahme 2

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Ob Sie die Belichtung korrigieren möchten, den manuellen Weißabgleich ausführen, unterschiedliche Bildstile festlegen oder die Messsensoren Ihrer Kamera ausrichten: Die passenden Einstellungen treffen Sie im zweiten Aufnahmemenü.
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Transkript

In der ersten Einstellung der zweiten Registerkarte der Aufnahmemenüs können Sie eine Belichtungskorrektur einstellen, oder aber eine Belichtungsreihe einstellen. Und wie das geht, das zeige ich Ihnen jetzt. Ich habe über den Druck auf die Set-Taste schon mal das Untermenü aufgerufen. Jetzt sehen Sie hier, was geregt wird, nämlich einmal die Belichtungskorrektur in der oben Zeile und in der unteren Zeile AEB, automatische Belichtungsreihe. Wie das ganze gemacht wird? Hier haben wir auf der linken Seite ein Minus-Symbol, auf der rechten Seite ein Plus-Symbol und daneben als Symbol da sehen Sie, wie es eingestellt wird. Auf der rechten Seite oben, also für die Belichtungskorrektur die Pfeiltasten rechts und links. Sie könnten das natürlich auch einfach über ein Antippen hier auf dem Display erreichen. Und wenn Sie eine Berichtungsreihe machen möchten, dann drehen Sie am Hauptwahlrad. Und so sehen Sie, können Sie wählen, in welchen Schritten die einzelnen Belichtungen gemacht werden sollen. Darüber hinaus können Sie dann die ganze Belichtungsreihe auch noch mit den Pfeiltasten nach rechts und links verschieben. Das heißt, Sie können also auch entscheiden: Möchten Sie hier vielleicht eine Belichtungsreihe, wie gerade in diesem Beispiel zu sehen, machen, die die Normalbelichtung als kürzeste Belichtung hat, und dann jeweils noch zwei reichlichere Belichtungen macht. Üblicherweise ist es so angeordnet, dass die Normalbelichtung die mittlere ist, und dann gibt es eine knappere und eine reichlichere Belichtung. Wie Sie die Dosierung der knapperen und reichlicheren Belichtung einstellen, das habe ich Ihnen gerade hier am Hauptwahlrad gezeigt. Wenn ihre Einstellung zufriedenstellend ist, dass Sie sagen, das ist es, dann drücken Sie auf "OK", und dann sind die Einstellungen gespeichert. Möchten Sie die Belichtung automatisch optimieren, das heißt, sollen die Tonwerte etwas optimiert, und besonders bei flauen Umgebungen, geringem Kontrast, soll das ein bisschen verbessert werden, dann stellen Sie hier die automatische Belichtungsoptimierung ein. Sie können wählen zwischen "Gering", "Standard" und "Hoch", und Sie können das natürlich auch deaktivieren. Was eine ganz tolle Einstellmöglichkeit ist, wenn Sie sagen: Ich möchte das generell eigentlich nutzen, weil ich tolle Bilder machen möchte, ohne viel nachzubearbeiten, möchte aber, wenn ich im manuellen Modus fotografiere, die optimale Qualitätskontrolle selber haben. Ich möchte also nicht, dass die Kamera an der Stelle irgendetwas zusätzlich macht. Dann sollten Sie hier unten dieses Häkchen bei "Deaktivierung" bei "manueller Belichtung" aktiviert lassen. Das heißt, dann greift die Einstellung, egal was Sie da vorgenommen haben, im manuellen Belichtungsmodus nicht. In der Einstellung darunter haben Sie die Möglichkeit, einen eigenen Weißabgleich vorzunehmen, um die Farben optimal den vorherrschenden Lichtbedingungen anzupassen. Möchten Sie den Weißabgleich korrigieren, entweder Ihren eigenen, den Sie in der Option vorher eingestellt haben, oder aber einen den die Kamera vorgibt, den Sie gewählt haben, dann machen Sie das in diesem Menüpunkt. Hier sehen sie jetzt ein Feld mit einer farbigen Linie auf jeder Seite. Das heißt, je nachdem, welche Farbe da angezeigt ist, wird der Weißabgleich in die Richtung verschoben, in die Sie navigieren. Sie können das nach rechts und links und entsprechend auch nach oben und unten. Sie können auch, und das sehen Sie hier unten an diesem Bracketingsymbol, wieder mit dem Hauptwahlrad, dann können Sie auch eine Weißabgleichreihe machen. Und zwar entsprechend, wie es jetzt dargestellt ist. Für manche Anwendungen ist das eine ganz clevere Geschichte. Sie müssen natürlich auch wissen, das wenn Sie so eine Weißabgleichreihe machen, dann entstehen immer drei Aufnahmen. Das heißt, es vergeht ein bisschen mehr Zeit, bis Sie wieder eine neue Aufnahme machen können, weil es ja auch ein bisschen dauert, dass die Bilder abgespeichert werden. Sind Sie mit der Einstellung zufrieden, bestätigen Sie das mit "OK", und was hier noch ganz interessant ist: Innerhalb des Koordinatensystems gibt es hier Angaben, vielleicht für den einen oder anderen interessant, das zu speichern. Weil man immer wieder, ich sag mal in bestimmten Umgebungen, möglicherweise Sporthallen fotografiert und mit dem automatischen Weißabgleich nicht zufrieden ist, aber immer wieder auf die gleiche Korrektur zurückgreifen möchte. Dann kann man sich das hier über die Koordinaten natürlich aufschreiben und immer wieder so einstellen, dass es da funktioniert. Auch hier bestätigen Sie Ihre Auswahl mit "OK" oder einem Druck auf das Touch Display. "Farbraum". Es stehen zwei Farbräume zur Auswahl, die Sie einstellen können. Die greifen bei der JPEG-Aufnahme. SRGB, das ist der kleinstmögliche Nenner, der auch so für Bildschirmdarstellungen besonder geeignet  ist. Adobe RGB ist ein bisschen der größere Farbraum. Der ist immer dann gut, wenn man sich in Bildbearbeitung auskennt und wenn man weiß, dass dort, wo die Bilder weiter verwendet werden, das ist meistens im Druckbereich, dass da auch jemand ist, der ähnliches Fachwissen wie Sie hat. Dann ist es interessant zu überlegen, ob sich der größere Farbraum lohnt. Oft wird aus meiner Sicht viel zu viel über Farbräume diskutiert, denn es gibt nur wenige Farben, die sicher auch sehr speziell sind, die der Adobe RGB-Farbraum wesentlich besser darstellt als der SRGB-Farbraum. Spezielle Farben, dann ist es natürlich gut zu gucken, ob man den größeren Farbraum nimmt. Aber ansonsten ist es so, ich kenne keinen Fotografen, keinen Fachmann, der einem Bild direkt ansehen kann, in welchem Farbraum es aufgenommen ist. In der bildmäßigen Fotografie ist es aus meiner Sicht wichtiger, dass das Bild etwas aussagt, als dass die Vielfalt der Farben größer ist als auf einem anderen Bild. Denn durch die Vielfalt der Farben wird aus meiner Sicht keine Bildaussage erreicht. In der kommerziellen Werbefotografie sieht das ganz anders aus, da ist natürlich der Zweck einer Aufnahme ein ganz anderer. Möchten Sie kameraintern die Bilder bereits ein bisschen optimieren, dann können Sie hier einen Bildstil auswählen. Das sind schon Vorsortierungen nach den unterschiedlichen Aufnahmegruppen, die da möglich sind. Je nach Aufnahmegruppe werden Kontrast, Farbe, Farbton und Sättigung anders eingestellt. Das ist natürlich klar, dass Sie bei einem Porträt weniger Schärfe benötigen und eine bessere Hauttonwiedergabe, also der rötlichen Töne, viel wichtiger ist als bei einer Landschaftsaufnahme, wo Gelb- und Grüntöne dominieren. Da müssen die sehr viel besser wiedergegeben werden und differenzierter, vielleicht auch ein bisschen gesättigter als bei einer Porträtaufnahme. Dann gibt es natürlich noch "Neutral" oder natürlich, da ist dann die Sättigung etwas geringer. Neutrale Farbdarstellung wird manchmal benötigt. Wenn es eine stimmungsvolle Aufnahme ist, dann ist neutral natürlich nicht so gut, und Sie haben hier auch die Möglichkeit, individuell Ihre Bildstile noch anzupassen. Die Messmethode wählen Sie in der letzten Einstellung. Da stehen vier Messmethoden zur Wahl. Standardmäßig ist die Mehrfeldmessung eingestellt, die Selektivmessung berücksichtigt einen kleineren Teil in der Bildmitte, noch kleiner ist dann die Spotmessung und die Mitten-betonte Messung, die kommt noch aus der klassischen Analogfotografie, da wird ein größeres Stück in der Mitte und zum Rand hin wird dann auch noch ein bisschen was gemessen, weil man logischerweise davon ausgeht, dass das Bildwichtige in der Mitte ist, und am Rand sind die unwichtigeren Stellen. Die raffinierteste Methode ist natürlich die Mehrfeldmessung, da wird aus ganz unterschiedlichen Feldern innerhalb des Bildes werden die Werte miteinander verglichen. Das Ganze wird analysiert, mit gespeicherten Werten verglichen, und in den allermeisten Fällen kommen Sie mit der Mehrfeldmessung zu einem gut belichteten Bild. Dem Bild sieht man auch nicht an, mit welcher Methode Sie es gemessen haben. Insofern würde ich das auch da nicht überbewerten und sagen: Ich muss mich damit unbedingt beschäftigen. Gerade dem Einsteiger, dem würde ich auf jeden Fall raten, fangen Sie mit der Mehrfeldmessung an. Sie wissen ja jetzt auch schon, wie man Belichtung korrigieren kann, welche Wege dahin führen. Und dann können Sie, falls die Mehrfeldmessung nicht zum Ziel führt, über eine Belichtungskorrektur oder eine gespeicherte Belichtung zu einem besseren Ergebnis kommen. Für den fortgeschrittenen Anwender sind natürlich die Mittenbetonte, und besonders die Spot-Messung sehr, sehr interessant. Gerade wenn man spezielle Situationen mit sehr hohen Kontrasten und auch großen Mengen an Kontrasten, also ein kleines, helles Feld in einem großen, dunklen Umfeld fotografiert, dann kommen Sie mit der Spot-Messung sicherlich schneller zu einem richtigen Ergebnis. Sie können aber auch bei falschverstandener Spot-Messung sehr viel deutlicher daneben greifen, als mit der Mehrfeldmessung. Probieren Sie die Methoden einfach mal aus, und ich bin sicher, Sie kommen sehr schnell zu einer Messmethode, mit der Sie am besten zurecht kommen.

Canon EOS 700D Grundkurs

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3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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