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Canon EOS 700D Grundkurs

Aufnahme 1

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Von der Bildqualität bis zur Blitzsteuerung: Hier lernen Sie die Menüeinstellungen des ersten Aufnahmemenüs kennen.
10:04

Transkript

Die 700D hat zahlreiche Menüoptionen, die wir uns jetzt und in dem folgenden Film im Einzelnen anschauen. Sie schalten das Menü über einen Knopfdruck auf den Menüknopf links oben auf der Gehäuserückseite ein. Dann sehen Sie verschiedene Reiter und wir sind jetzt im ersten Reiter des Aufnahmemenüs. Der ist rot unterlegt, wie die beiden folgenden, die 3 beziehen sich auf die Aufnahme im Fotomodus. Die erste Eintragung: Bildqualität. Hier stellen Sie also ein, welche Bildqualität Sie bei der Aufnahme haben möchten. Entweder bestätigen Sie, wenn Sie weitere Einstellungen der Qualität vornehmen wollen, das über die Berührung des Displays auf dem Touchscreen, oder aber Sie drücken die Set-Taste. Dann sehen Sie die möglichen Optionen. Sie können Aufnahmen in JPEG und in RAW vornehmen. In JPEG haben Sie unterschiedliche Bildgrößen zur Verfügung, das Maximum ist jetzt eingestellt. "L" steht für "Large" also "groß", gibts in 2 Komprimierungen; das heißt, Sie sehen hier an diesem Viertelkreis — Tortenstückchen oder Viertelkreis — mit der glatten Kante, das steht dafür, dass es wenig komprimiert ist, das heißt die bessere Qualität. Und in diesem mit dem stufigen Viertelkreis, das ist eine stärkere Komprimierung. Sie sehen hier in der Zeile neben dem "L" in der ersten Zeile sowohl die Größe 18MB hat die Aufnahme dann, die Abmessung in Pixel 5184x3456 Pixel und auf der Karte könnte man in dieser Größe jetzt noch 718 Aufnahmen machen. Wenn Sie dann weiter schalten, sehen Sie bei stärkerer Komprimierung verdoppelt sich die Anzahl der Aufnahmen etwa. Die Größe bleibt natürlich gleich und entsprechend dann bei den kleineren Bildgrößen, gibt es entsprechend mehr Aufnahmen. Die kleinste JPEG-Größe, 720x80 Pixel, das kann immer dann sinnvoll sein, wenn Sie sagen, ich brauche jetzt vielleicht ein Bild nur als Profilbild für irgendein Forum oder aber ich möchte es nur mal als Mail jemandem schicken als Hinweis für irgendetwas, ich brauche das sowieso nicht in groß. Dann kann es sinnvoll sein, die kleinste Größe zu wählen. Ich fotografiere fast immer nur in der größten Bildgröße, weil nichts unangenehmer ist, als das Zurückstellen von einer kleinen Größe auf eine größere. Manchmal, in der Hektik kann das passieren, dass man vergisst, sofort zurück zu stellen, und dann sind vielleicht Aufnahmen gemacht worden die nicht wiederbringlich sind und die liegen dann nur in so einer winzigen Größe vor. Deshalb ist mein Tipp: Lassen Sie wann immer es geht, und die Speicherkarte es hergibt, es in der größtmöglichen Einstellung. Sie können ja auch in der Kamera eine kleinere Kopie des Bildes erzeugen, was Sie dann entsprechend weiterverarbeiten möchten. Toll ist natürlich die nächste Option, dass sie neben der JPEG-Aufnahme in der größten Auflösung auch noch eine RAW-Datei fotografieren können. RAW-Aufnahmen, das sind praktisch unbearbeitete Aufnahmen — manche sprechen von digitalen Negativ, die das volle Potential der Kamera ausschöpfen, was aber auch bedeutet, dass Sie der anschließenden Bildbearbeitung Aufmerksamkeit widmen müssen. Mit der RAW-Datei, die so aus der Kamera kommt, können Sie nicht wirklich was anfangen, also fertig sind die praktisch nie. Sie müssen dann tatsächlich Bildbearbeitung vornehmen, erreichen dann aber mit ein bisschen Übung, das muss ich da auch ergänzen natürlich eine Qualität, die ein JPEG selten, oder gar nicht erreicht, wenn es besonders anspruchsvolle Aufnahmesituationen sind. Mittlerweile ist die kamerainterne JPEG-Verarbeitung bei Canon Digitalkameras so toll, dass oft aber auch ein, sag ich mal, unbearbeitetes, JPEG-Bild ausreicht. Wobei "unbearbeitet", das ist jetzt in Anführungszeichen, denn die Kamera bearbeitet die Bilder intern. Das heißt, das, was da raus kommt, ist natürlich ein bearbeitetes Bild, aber das sind oft Bilder, die Sie nicht mehr weiter bearbeiten müssen, wenn Sie bei der Aufnahme auf ein paar Regeln geachtet haben und vielleicht auch ein paar Korrekturen vorgenommen haben. Dann sind die JPEGs oft so gut, dass da gar nichts mehr dran gemacht werden muss. Und wenn Sie sagen, ich möchte keine JPEG-Aufnahmen haben, das lehne ich aus welchen Gründen auch immer ab, oder vielleicht weil Sie sagen, ich hätte die zwar gerne, aber ich habe nicht mehr so viel Platz auf meiner Speicherkarte, möchte aber trotzdem tolle Qualität haben, dann sollten Sie die letzte Einstellung wählen, einfach nur RAW-Aufnahmen machen. Daraus können Sie dann natürlich jederzeit auch am Rechner JPEGs erstellen. Wenn Sie mit der gewählten Einstellung zufrieden sind, bestätigen Sie das mit dem Klick auf "OK". In der nächsten Option, "Piepton", stellen Sie ein, möchten Sie keinen Piepton hören. Sie kennen das sicher, Sie sind irgendwo, und irgendwo piept es, dann wissen Sie: "Aha, jetzt hat jemand eine Aufnahme gemacht." Wenn Ihnen das für Ihre Kamera zuwider ist, dann wählen Sie hier "Deaktivieren". Sie können auch einstellen, ob es nur, wenn Sie das Touch-Display aktiviert haben und nutzen, ob dann kein Piepston erfolgen soll oder ob der Piepton erfolgen soll in jedem Fall. Für mich macht der wenig Sinn, insofern ist meine Empfehlung: Deaktivieren Sie die Eistellung. Die nächste Einstellung, da geht es darum, ob Sie auslösen können, wenn keine Speicherkarte in der Kamera ist. Auch das habe ich deaktiviert, ich kann also tatsächlich die Kamera nur auslösen, wenn eine Speicherkarte in der Kamera ist. Denn ich habe die Kamera zum Fotografieren, und ich möchte nicht auslösen können, und vielleicht vergesse, aufs Display zu schauen, und merke dann irgendwann später: Die Bilder sind gar nicht gespeichert, weil keine Karte drin war. Also insofern auch hier mein Tipp: Deaktivieren Sie das, das heißt, dann kann nur fotografiert werden, wenn da auch eine Karte in der Kamera ist. Die Rückschauzeit, dass ist diejenige Zeit, die ein Bild nach der Aufnahme angezeigt wird. Hier habe ich das jetzt, nicht nur weil wir das filmen und ich nicht alle 2 Sekunden oder 4 Sekunden wieder das aktivieren möchte, sondern generell habe ich die Rückschauzeit immer auf "Halten" eingestellt. Denn es braucht relativ vergleichsweise nicht so viel Energie und Strom vom Akku, und wenn ich das Bild genug angeguckt habe, reicht ein Tippen auf den Auslöser, damit auch da die Rückschau abgestellt wird und ich wieder meinen normalen Bildschirm sehe. Tolle Sache, für Canon EF-Objektive und EFS-Objektive, ist da automatisch eine Korrekturmöglichkeit schon vorprogrammiert. Das heißt, hier kann man — das ist zusammengefasst unter "Abberationskorrektur". Für dieses Objektiv, das wird hier angezeigt, sind Korrekturdaten verfügbar, und Sie können hier getrennt wählen, ob die Pigmentierung, das heißt die Abschattung des Bildes zu den Bildecken hin, besonders in der Weitwinkeleinstellung, ob die aktiviert sein soll und ob der Farbfehler korrigiert sein soll. Den Farbfehler, den würde ich immer aktiviert lassen, bei der Pigmentierung kann es sein, dass Sie sagen: "Aus gestalterischen Gründen finde ich das aber ganz schön, wenn die Bildecken ein bisschen dunkler sind. Dann wird der Blick des Betrachters zu der Bildmitte hingeführt." Deshalb kann es Zusammenhänge geben, wo es sinnvoll ist, diese Pigmentierung zu deaktivieren. Ich zeige das mal gerade, das ist ja ganz klar, Sie schalten dann auf "Deaktivieren" und bestätigen das dann auch mit "OK". Fatal ist natürlich, wenn Sie Sachaufnahmen machen und irgendetwas mühevoll gleichmäßig beleuchten, und haben jetzt hier die Pigmentierung deaktiviert, das heißt, da werden die Bildecken dunkler. Denn bei Sachfotografie geht es ja darum, das Dinge gleicher Helligkeit und gleicher Farbe auch — egal, wo Sie sich im Bild befinden — mit gleicher Helligkeit und gleicher Farbe dargestellt werden. Dann schauen wir uns noch die vorletzte Option hier der ersten Registerkarte an: "Rote-Augen-Effekt ein oder aus", das heißt hier wird, wenn das aktiviert ist, ein Licht ausgesendet, das diesen Effekt vermindern soll. Ich finde das ist, weil man das oft hat, dass man rote Augen im Bild hat, und das tatsächlich in Bildproblem ist, dann ist es eine hilfreiche Einstellung. Es ist nicht so ganz mein Thema, weil ich relativ wenig mit dem eingebauten Blitz fotografiere, lieber die Empfindlichkeit nach oben stelle. Aber wenn Sie das oft haben, dann sollten Sie es auf "Aktivieren" stellen. Sie sollten aber auch bedenken und wissen, dass den, der da fotografiert wird, blendet dieses Licht extrem und außerdem ist es halt relativ auffällig. Insofern meine Wahl ist "Deaktivieren", kommt aber, wie gesagt, auf den Zusammenhang an, was man fotografiert, wie man fotografiert. Da ist es natürlich eine tolle Hilfe, das zu aktivieren, wenn man es braucht, denn das ist allemal leichter, als jedes Mal mühevoll in der Software rote Augen zu korrigieren. In der unteren Option der ersten Registerkarte, "Blitzsteuerung", können Sie einstellen, wie der interne Blitz einerseits agieren soll, aber andererseits können Sie auch einstellen, wie der interne Blitz mit einem optional erhältlichen, externen Blitz kommuniziert. Sie können den internen Blitz beispielsweise dafür verwenden, den nur als Auslöser — infrarot quasi — für den externen Blitz zu verwenden, und dabei ist dann der interne Blitz gar nicht bildwirksam. Selbstverständlich können Sie hier in den einzelnen Punkten auch auf die Blitzleistung Einfluss nehmen. Das heißt, wie stark der Blitz eventuell das vorhandene Tageslicht unterstützt oder ob er stärker wirkt. All das können Sie in den einzelnen Menüpunkten, auf die ich an dieser Stelle nicht im Einzelnen eingehen möchte, einstellen. Das heißt, Sie haben hier mit einem aktuellen, externen Blitzgerät, aber auch schon nur mit dem kleinen internen Blitz die Möglichkeit, optimal belichtete Blitzfotos zu erstellen.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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