Logic Pro X Grundkurs

Audioregionen arrangieren

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Audioregionen lassen sich in Logic Pro X durch die Verwendung der globalen Spur arrangieren. Dabei werden einzelne Regionen entlang der Zeitleiste verschoben, um ein gutes Klangbild zu erhalten.

Transkript

Die Aufgabe beim Arrangieren liegt darin, einzelne Audioregionen entlang der Zeitleiste so zu verschieben, dass die Sounds auf den Takt passen, also hier auf den Takten zum Beispiel einrasten, und natürlich insgesamt ein gutes Klangbild ergeben. Logic Pro unterstützt Sie dabei mit einer Funktion, die sich globale Spur nennt. Diese können Sie hier oben mit diesem Button einblenden und bekommen dann eine Anzahl von Spuren hier dargestellt. Wollen Sie diese Spur noch anpassen, gehen Sie einfach hier unter Spur Globale Spuren und konfigurieren Sie diese. Ich könnte zum Beispiel auch noch das Tempo hier einblenden lassen und praktisch Temposprünge in meinem Stück von hier aus definieren. Unter anderem finden wir hier auch die Arrangementspur. Diese dient dazu, einzelne Blöcke in meinem Musikstück zu definieren, mit denen wir dann auch weiterarbeiten können. Im konkreten Fall haben wir jetzt bereits Marker in diesem Stück gesetzt, in dieser Spur hier. Und die nennen sich Intro, Hauptteil, Light und Outro. Sie können zum Beispiel auch diese Marker verwenden, um im Arrangement einzelne Blöcke zu definieren. Dazu ziehe ich diesen Marker einfach mal nach oben, bekomme hier einen neuen Block im Arrangement und dieser wird Intro benannt. Der Name wird automatisch übernommen von hier unten. Innerhalb dieser Arrangementspur stehen Ihnen dann bei einem Klick auf den Namen fünf verschiedene Titel zur Verfügung. Man sieht hier sehr stark, dass dies sich an Musikproduktionen orientiert. Und gerade bei Pop- oder Rocksongs sind diese ja normalerweise aufgebaut mit einem Intro, einer Strophe, dann ein Chorus, dann kommt vielleicht nochmal so eine Strophe und nochmal so ein Chorus, dann eventuell eine Bridge und schließlich ein Outro am Ende des Stücks. Sie können diese Namen aber zum Beispiel auch über die Marker übernehmen, indem Sie sie hier nach oben ziehen. Eine weitere und wahrscheinlich übliche Variante im Arrangement zu arbeiten, das ist dieser Plus-Button. Also damit füge ich jetzt einen neuen Block hinzu. Logic Pro erkennt automatisch, dass nach dem Intro üblicherweise eine Strophe kommt. Deswegen wird dieser Name übernommen. Ein weiteres Plus fügt auch wieder einen Block hinzu Hier konnte jetzt Logic keine logische Zuordnung finden. Ich nenne das zum Beispiel mal Bridge hier hinten, und kann diesen Block natürlich auch noch in seiner Länge variieren. Also schnappen wir den zum Beispiel hier ein. Und ein weiteres Plus und ich habe hier zum Beispiel noch ein Outro, das ich auch wieder in der Länge anpasse, inklusive des letzten Taktes 20. Und das nenne ich jetzt mal Outro. Wir haben also jetzt in der Arrangementspur Blöcke definiert und die kann ich ähnlich wie bei Markern verwenden, um zum Beispiel mit der gedrückten Alt-Taste und einem Tick auf diesen Block jeweils in den Anfang zu springen. Die Arrangementspur hat aber noch einige Funktionen mehr. Zum einen sehen Sie, dass in der Arrangementspur die einzelnen Blöcke immer zusammenhängen. Das heißt, wenn ich hier an einen Trennstrich klicke, dann bekomme ich diesen Doppelpfeil und ich verziehe das hier und damit wird das Intro verlängert und die Strophe sozusagen verkürzt. Aber bei einem Arrangement ist natürlich immer alles zusammenhängend und es gibt keine Lücken. Deswegen wird das auch so hier oben behandelt. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede im Vergleich zu den Markern, die in ihrer Länge auch noch variiert werden können. Nehmen wir an, ich bin mit dieser ersten Variante der Musikproduktion schon recht zufrieden, möchte aber vielleicht noch eine Alternative erstellen. Logic Pro unterstützt uns hier mithilfe der Funktion Ablage Da gebe ich jetzt einen Namen, zum Beispiel mal idee - alternativ und klicke hier auf OK. Der Name wird auch in der Titelleiste übernommen, sodass ich jederzeit sehe, wo ich mich jetzt gerade bewege. Später kann ich dann zwischen diesen Alternativen hin und her schalten. Markiere ich nun einen dieser Blöcke in der Arrangementspur, kann ich diesen bei diesem bei diesem Doppelpfeil auch sehr einfach verschieben. Was dabei passiert ist? Dass die einzelnen Regionen, die jetzt auf diesen Spuren verteilt sind, am Anfang und am Ende dieses Arrangement- Blocks geschnitten werden und schließlich neu positioniert werden. Ich schiebe zum Beispiel mal die Bridge zwischen Intro und Strophe und lasse sie hier aus. Sie sehen jetzt diese zerschnittenen Regionen, aber anhand des Namens kann ich sehr einfach feststellen, woher diese Region stammt. Also hier ist immer noch die Grundlage Gitarre P2 und das ist einfach jetzt eine Variante davon, nämlich .7. Auch in den anderen Spuren wurden entsprechende Schnitte für die Audioregionen angewendet. Sie können dies jederzeit rückgängig machen und Sie können auch Teile sehr einfach herauslöschen. Drücke ich einmal die Entf-Taste, werden alle enthaltenen Regionen gelöscht. Das heißt, ich habe hier oben den Block markiert und drücke einmal die Entf-Taste, dann wird eben alles innerhalb dieser Bridge jetzt herausgelöscht. Ich mache das nochmals rückgängig mit Command+Z. Und wenn ich hier im Arrangement den Block aktiviert habe und einfach zweimal die Entf-Taste drücke, so lösche ich diesen Block gänzlich heraus und habe hier eine neue Anordnung meiner Elemente innerhalb des Arrangements und natürlich auch in den Spuren. In der Praxis müssen Audioregionen bei solchen Produktionen manchmal noch etwas angepasst werden. Ist zum Beispiel ein Sänger nicht ganz in time oder hat noch irgendeinen Atmer am Anfang, so muss hier eventuell noch ein Fade eingeblendet werden. Aber das betrifft die Arbeit in den Regionen selbst. Und hier ist einfach dieses Prinzip mit den durchschnittenen Regionen durch diese Arrangement-Blöcke sehr, sehr praktisch, weil ich eben die Audioregionen separat behandeln kann. Sichern wir unser Projekt jetzt nochmal. Und hier können wir jetzt über Ablage Alternativen auch wieder zur ursprünglichen idee zurückkehren. Und sehen, dass dies jetzt in Logic geladen wird. Wenn ich mir hier die globalen Spuren einblenden lasse, dann bin ich bei meiner Ursprungsdatei, die noch keine Arrangementspur enthalten hat. Aber ich kann jederzeit eben über dieses Alternativen-Menü hin und her schalten und so in einem Projekt verschiedene Varianten meines Songs abspeichern.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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