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Premiere Pro CS6 Grundkurs

Audioeffekte für Spuren und Clips

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Audioeffekte lassen sich einzelnen Clips zuweisen, aber auch für eine ganze Spur einstellen.
09:06

Transkript

Spätestens beim Einsatz der Audioeffekte wird man zu schätzen wissen, dass es hier eine Unterteilung zwischen Spur- und Clipeffekten gibt. Generell ist es so, dass ich keine Unterteilung mehr innerhalb der Effekte zwischen Mono-, Stereo- und Surround-Effekten habe. Premiere kann das automatisch zuweisen. Frühere Versionen hatten hier verschiedene Versionen von Effekten, Jetzt sehe ich, ich habe hier nur noch einen Ordner mit Audioeffekten. Sehr häufig benutze ich hier den Effekt, wir sehen ihn hier, Links oder Rechts ausfüllen . Ich lösche den Effekt nochmal aus den Effekteinstellungen. Wir können jetzt hier hören. (Video im Hintergrund) Schalten wir die anderen Spuren mal aus, so. (Video im Hintergrund) Und wir sehen jetzt hier, der Clip ist tatsächlich nur im linken Kanal aufgezeichnet, ein klassischer Fehler bei der Tonaufnahme, da hätte ich besser eine Mono-Aufnahme benutzt. Nehmen wir jetzt mal den Effekt Links ausfüllen und weisen ihn hier ... wir können das ruhig über mehrere machen, gehen wir einmal rein, Rechtsklick Effekte entfernen/Audioeffekte, okay ... und wenn mehrere Clips hier angewählt sind, dann kann ich mit einem Doppelklick jetzt hier den Effekt Links ausfüllen anwenden, (Video im Hintergrund) und wir sehen, beides ist jetzt wieder im linken und im rechten Kanal. Es gibt aber auch andere Audioeffekte, die es mir beispielsweise ermöglichen, hier den Ton zu mischen. dazu gehört zum Beispiel so was wie ein parametrischer Equalizer. Ziehen wir das mal hier drauf, auf die Spur und dann sehen wir jetzt hier, wir haben diesen parametrischen Equalizer, können hier zum Beispiel den Bereich um 500 Hz nach Flankensteilheit von 10 um 5 Dezibel verstärken. (Video im Hintergrund) Und das Ganze bekommt etwas mehr Druck in der Tiefe. Ist nicht mein Lieblings-Equalizer. Ich nehme meistens entweder den normalen EQ, denn der hat hier so ein benutzerdefiniertes Setup, und das sieht schon ein bisschen netter aus. Wir müssen dafür die Effekteinstellung mal rausholen, denn wenn ich hier scrolle, dann wird das ausgeblendet. Ich muss alles parallel sichtbar haben und darf nicht zu weit scrollen. Okay, jetzt haben wir's. Und wir brauchen mal den Spurbereich hier nicht, den können wir hier oben ein- und ausblenden, so dass wir uns jetzt auf die Mischung hier konzentrieren können. Ich kann ich sagen, dass ich zum Beispiel die Mitten- und die Flankensteilheit hier um zwei Kilohertz absenken möchte. (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) Und man sieht hier, dass man einfach die Art der Stimme damit sehr gut modifizieren kann. Ich kann bestimmte Frequenzbereiche Tiefton-, Mittelton oder Hochtonfrequenzen leiser oder lauter machen. oder kann zum Beispiel hierüber eine etwas nasal klingende Stimme ... gucken wir mal auf welchem Frequenzband das ist, meistens mache ich das, indem ich sie verstärke, (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) und dann diesen Bereich etwas niedriger setze. Man kann dafür natürlich auch die Regler benutzen, ich kann hier auch ein Tiefpassregler einschalten. So, dann werden die tiefen Frequenzen hier abgemindert. Das hilft zum Beispiel bei der Wiedergabe auf dem Laptop. Und das gleiche könnte ich bei den Hochton-Frequenzen machen, wenn ich zum Beispiel im Hochtonbereich hier Rauschen habe. (Video im Hintergrund) aber es klingt jetzt ein bisschen dumpf, weil ich hier doch zu viele Höhen weggenommen habe. So. (Video im Hintergrund) Ja, das kann ich zum Beispiel jetzt hier mit dem Equalizer einschalten. Jetzt muss ich natürlich den Equalizer als zweiten Effekt hier auf dem Clip rechts anwenden. Das ist ein bisschen mühsam, deswegen machen wir Folgendes: Wir löschen diese beiden Effekte nochmal, Rechtsklick Effekte entfernen... , alle Audioeffekte, Und da ich ja sowieso auf der Sprecherspur nur den Sprecher habe, keine anderen Clips, kann ich diese Effekte auch gleich auf der Spur hinzufügen. Und die Einstellung dazu, gehört zu einer der bestverstecktesten Funktionen innerhalb von Premiere Pro CS6. Hier dieses kleine Dreieck, das kann man aufklappen, und jetzt kann ich sehen, ich kann jeder dieser Spuren entsprechende Effekte zuweisen, hier bis zu fünf Effekte pro Spur. Wir haben unsere Sprecherspur und wir suchen uns als allererstes ein EQ-Effekt. Doppelklick darauf, ich habe den gleichen Effekt wieder und kann jetzt hier meine Einstellung machen. So, ein bisschen die Höhen betonen und zusätzlich vielleicht auch ein bisschen die tiefen Bassbereiche meiner Stimme etwas hevorheben. (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) Okay, und das gilt jetzt sozusagen für alle Clips hier. Jetzt habe ich gesehen, dadurch habe ich ihn hier etwas übersteuert und mein Effekt Links ausfüllen fehlt, weil ich die hier alle gelöscht habe. Auch das kann ich für die ganze Spur jetzt machen, als Effekt Links ausfüllen. (Video im Hintergrund) Jetzt sehen wir es wieder im linken und rechten Kanal. Als nächstes würde ich gerne das Übersteuern verhindern und das kann ich am besten machen, indem ich den Dynamics-Effekt verwende. Mit dem, wenn ich den Kompressor abschalte, kann ich hier ein Limit davorschalten und ich möchte auch nicht die ... nein, die Verstärkung wird jetzt nicht verwendet ... und ich kann sagen "-4" Dezibel, das soll nicht überschritten werden. (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) Und wir sehen jetzt hier ... machen wir es mal größer, "-10", das wird jetzt zu viel sein, aber (Video im Hintergrund) Immer wenn der Limiter blinkt, schneidet er diese Signalspitzen entsprechend hier ab. Natürlich verliere ich damit Dynamikumfang aber ich habe keine Übersteuerung mehr. Als Tipp: Ich mach es immer so, dass ich hier in den Masterkanal ein Dynamics-Effekt lege, den beispielsweise hier auf "-2" Dezibel anpasse und somit verhindere ich Übersteuerung in meiner ganzen Sequenz. Das ist natürlich keine gute Idee, jetzt alles laut zu machen, weil dadurch würde ich natürlich sehr viel Übersteuerung oben abkappen, aber ich kann dadurch einzelne Signalspitzen glätten und spare es mit dann, überall in die Spuren reinzugehen und hier Signalspitzen zu kappen. Das ist sozusagen die Quick & Dirty-Mischung, im Gegensatz zu einer individuellen Tonmischung pro Spur. Meistens hat man dafür ja nicht so unbedingt die Zeit. Aber es kann jetzt auch passieren, dass, wenn ich hier sehr unruhig gemischt habe, dass hier zum Beispiel die sehr starke Lautstärke im O-Ton dafür sorgt, dass an der Stelle natürlich auch die Musik ein bisschen leiser wird, weil, wenn ich das in den Master lege, dann wird das ja auf alle Spuren gleichmäßig verteilt. Und da muss man ein bisschen aufpassen, dass es da nicht zu, zu starken Effekten kommt. (Video im Hintergrund) Na, wir haben den sowieso ausgeblendet. Gucken wir mal, dass wir ihn wieder einblenden, Musik, Geräusch und Sprecher, so. (Video im Hintergrund) Aber hier kann ich jetzt kein solchen Effekt wahrnehmen. Der Dynamics-Effekt klingt auch oft sehr gut bei Sprachaufnahmen, Da würde ich aber dann jetzt mal nicht den Limiter nehmen sondern den Kompressor und damit kann man dann hier mit so einer Einstellung die lauten Tonwerte etwas abschneiden, beziehungsweise leiser machen, hier ab dem Threshold, alles was über "-12" Dezibel geht, wird jetzt langsam leiser gemacht. Und die leisen Töne werden durch das Makeup entsprechend verstärkt, oder andersrum alles wird ein bisschen verstärkt, aber die lauten Töne werden leiser gemacht. Dadurch verdichte ich so ein bisschen den Klang, nehme aber auch so ein bisschen Dynamik aus der Stimme raus. (Video im Hintergrund) Das war vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, weil wir den O-Ton und die Musik noch hören. Schalten wir das hier kurz aus. (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) Und wir können hier sehr schön hören, wenn der Kompressor eingeschaltet ist, dann klingt meine Stimme gleichmäßiger und hat nicht mehr so viele laute und leise Nuancen. Also immer daran denken, bevor man viele Audioeffekte auf die Clips schmeißt, ob man das Ganze nicht durch einen Track-Effekt hier im Audiomixer vereinfachen könnte. Einziger Nachteil: Das gilt auch nur für meine aktuelle Sequenz. Wenn ich Clips aus dieser Sequenz woanders hin kopiere, in eine andere Sequenz übernehme, dann kann ich diese Anpassung, diese Track-Effekte nicht mitnehmen. Die Clipeffekte, die ja auf den Clips liegen, die werden per Copy & Paste auch entsprechend übertragen.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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