Premiere Pro CS6 Grundkurs

Audioclips und Masterspuren normalisieren

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Mit dem Normalisieren bringt man die Signalspitzen der einzelnen Clips auf eine einheitliche Lautstärke. Zusätzlich lässt sich der Master-Ausgang einer Sequenz auf einen Richtwert normalisieren.
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Transkript

Schauen wir uns mal die erste Stufe an, die Normalisierung, mit der man in der Regel dafür sorgt, dass die groben Unterschiede zwischen den Lautstärken einzelner Clips ausgeglichen werden können. Das kann ich schon machen, wenn ich hier einen Clip habe. Gehen wir mal kurz auf meinen Musikclip, hier unter Audio, dort öffnen wir mal diesen Titel-Soundtrack. Und da kann ich schon im Quellmonitor sehen, dass der doch eher sehr leise ausgepegelt ist. Kann man reinzoomen. Und sieht jetzt relativ gleichmäßig laut aus, zumindest in den Beats, aber insgesamt sehr leise. Wenn ich diesen Clip hier anwähle, kann ich auf Clip gehen, Audio-Optionen, und die Audioverstärkung aufrufen. Er sagt mir hier, dass er eine Spitzenamplitude von minus 17,3 Dezibel hat. Und wenn ich das jetzt ändern möchte, dann könnte ich den sozusagen mal um 14 Dezibel lauter machen, das heißt ich habe hier immer noch einen Spitzenwert von 3,3. Bestätigen wir das mit OK. Sehen wir jetzt, der Clip hier ist entsprechend lauter. Und den tauschen wir jetzt mal hier aus. Unten einfach Audio ziehen und hier rein legen. Das heißt wir können hier auch sehen, dass der Vorverstärker, dieses Normalisieren, Einfluß auf die Lautstärkekurve nimmt, also auf die Wellenform. Es ist auch die einzige Art des Audio-Anpassens, die hier die Wellenform bearbeitet. Gehen wir nochmal an den Anfang, damit man das hört. (Video im Hintergrund) Wir können jetzt hier sehen, beziehungsweise hören, (Video im Hintergrund) dass der Ton, im Vergleich zu den Geräuschen, schonmal lauter ist oder ähnlich laut. Wir sollten im Audiomixer vielleicht nochmal alle Spuren hier zurücksetzen. Alles auf null, null, und auch hier diese Submixspur, setzen wir mal auf null. Übergehen die nochmal, gehen wir erstmal in den Master hier, so dass die Submixspur erstmal keine Bewandtnis mehr hat. Die zweite Aufgabe von Normalisieren lässt sich natürlich auch hier im Projektmonitor durchführen, ist aber schwieriger. Ich möchte dafür sorgen, dass die einzelnen Geräusche ... wir spielen sie mal ab, (Video im Hintergrund) und machen die Musik einmal kurz leise, oder schalten sie hier aus. (Video im Hintergrund) Und wir können hier sehen, beziehungsweise hören, dass die Lautstärke in den Clips schonmal sehr unterschiedlich sind und das können wir ebenfalls normalisieren. Dafür kann ich zunächst erstmal mit dem Mehrspur-Auswahlwerkzeug hier alle Clips anwählen, einen Rechtsklick auf die Clips machen und jetzt gehe ich hier in die Audioverstärkung. Alternativ auch wieder im Menü unter ClipAudio-Optionen Audioverstärkung. Hier möchte ich natürlich nicht die Verstärkung auf einen bestimmten Wert festlegen, weil die haben ja hier alle unterschiedliche Pegel, sondern ich möchte ganz gerne alle Spitzen auf einen Wert normalisieren. Wir sehen hier, die Spitzenamplitude aller Clips liegt bei null Dezibel. Das bedeutet, irgendeiner dieser Clips hat sozusagen schon einen Pegel, der an die null Dezibel ranreicht. Wir sagen mal alle normalisieren auf -5. Bestätigen das Ganze mit OK. Jetzt geht Premiere hin, und schaut sich diesen Clip an ... schauen wir hier nochmal, die Audioverstärkung ... und hat gesagt, die Spitzenamplitude dieses einen Clips lag bei -12,2 besonders dieses Ausschnitts, und hat die Verstärkung auf 7,2 Dezibel lauter gemacht, damit dieser einen Spitzenwert von minus fünf Dezibel an irgendeiner Stelle erreicht. hören wir uns das mal an. (Video im Hintergrund) Im nächsten Clip hier, wenn wir hier auf die Audioverstärkung gehen, sehen wir, der hatte schon eine Spitzenamplitude von -5,7. Also musste er ihn 0,7 Dezibel lauter machen, damit ich auch hier den gleichen Spitzenwert von -5 erreiche. Und nochmal einen dritten Wert, hier Audioverstärkung. Hier hat er das Ganze um -5 Dezibel angepasst, Weil der ursprüngliche Wert war schon 0 Dezibel und er sollte ja zu minus fünf. Passt also hier nicht so gut. Warum nicht? Weil ich hier das Problem habe, mitten im Clip, hier habe ich ein sehr lautes Geräusch (Video im Hintergrund) als die Türen zugeschlagen werden. Und dadurch sind natürlich die leiseren Fahrzeuggeräusche (Video im Hintergrund) im Vergleich zu diesem Clip (Video im Hintergrund) leiser geworden. Hier, wo ich so laute Geräusche habe, würde ich vielleicht nochmal mit einem Rechtsklick sagen, Audioverstärkung und jetzt die Verstärkung festlegen auf einen Wert von null Dezibel. Spielen wir das Ganze nochmal ab. (Video im Hintergrund) Aber wir hören hier schon das Problem. Es ist immer noch zu leise im Vergleich zu dem Zuknallen der Türen. das ist einfach zu dominant in diesem Clip. Dann müsste ich jetzt ja eigentlich den Clip übersteuern, was ich aber auch nicht möchte. Was wir jetzt noch machen können, ist das Verhältnis aller Clips anpassen. Wenn ich hier mit einem Rechtsklick sage, Audioverstärkung nicht festlegen auf, das würde alle gleich behandeln, sondern hier um -5 Dezibel leiser machen. das heißt der Erste, der vorher bei circa sieben war, ist jetzt bei 2,2 und der Nächste, wenn wir hier rein gehen, Audioverstärkung, der war vorher irgendwas zwischen ein und zwei Dezibel verstärkt, der wird jetzt um minus 4,3 Dezibel leiser gemacht. Also Verstärkung anpassen der in der Verstärkung drin ist, und passt ihn an, ohne alle Werte gleich zu überschreiben. Wenn ich nämlich alle Clips zurücksetzen will, brauche ich alle nur anzuwählen und null Dezibel einzugeben. Wo ist jetzt der Unterschied zwischen und Alle Spitzen normalisieren auf? Alle Spitzen geht in jeden Clip, den ich ausgewählt habe, individuell rein. Und wenn ich jetzt hier sage, Alle Spitzen normalisieren auf -5 ... Vorsicht, dadurch gehen auch meine Mischungen von eben verloren ... dann guckt er auf den, normalisiert ihn auf minus fünf, auf den, auf den und auf den, und wenn ich sage Maximale Spitzen normalisieren auf, ich sage jetzt hier mal -7, dann lässt er die individuellen Werte, guckt aber jetzt, wo hier insgesamt in der Auswahl der Maximalwert liegt. passt den auf -7 Dezibel an und nimmt alle anderen relativ mit. Das heißt das Lautstärkeverhältnis der einzelnen Clips, wie ich es jetzt in der Vorverstärkung angepasst habe, bleibt gleich, aber er guckt jetzt in dieser Mischung nach dem lautesten, passt den auf meinen Richtwert hier an, und guckt ob er jetzt etwas hinzufügen muss oder abziehen muss, und tut das dann für alle anderen Clips parallel, diesen Faktor hinzufügen oder abziehen. Machen Sie diese Änderungen möglichst früh in der Tonmischung, weil man sieht, es hat teilweise recht drastische Auswirkungen und ich muss dann teilweise meine ganzen Spurmischungen, auch nochmal überarbeiten. Also möglichst früh, dann hat man den Vorteil, dass man vielleicht weniger individuelle Clipmischungen machen muss, aber wenn man die Clips hier schon gemischt hat, mit diesen Reglern, und danach die Vorverstärkung nochmal anpasst und normalisiert, dann ist die Clipmischung in der Regel danach völlig überflüssig. Also wichtig! Erst normalisieren, dann die Clipmischung, dann die Spurmischung, dann eventuell Submixspuren, und zu guter Letzt den Master. Jetzt gehen wir aber doch noch ganz kurz in den Master tun einfach so, als hätten wir jetzt unsere Spurmischung schon fertig gemacht, gehen jetzt hier mal in den Audiomixer, und ich möchte jetzt sicherstellen, dass wenn ich mein Programm jetzt exportiere und mir jemand gesagt hat, "Hey, dein Maximalpegel darf minus 10 Dezibel nicht überschreiten" dann müsste ich natürlich alles hier anhören, (Video im Hintergrund) und gucken, dass ich nicht über zehn komme und danach dann die Masterregler hier anpassen. Das kann Premiere automatisch machen, indem man auf Sequenz geht, Masterspur normalisieren, und jetzt sagt, der Richtwert soll -10 sein. Premiere kalkuliert jetzt die gesamte Tonmischung durch und passt danach den Master-regler an. Macht ihn hier um minus 8,2 Dezibel leiser (Video im Hintergrund) damit keine Signalspitze mehr über den Wert minus zehn Dezibel kommt. Kann ich jederzeit, durch Ändern dieses Reglers wieder zurücksetzen. Das ist eine schöne Sache am Ende des Prozesses, wenn der Eine mir sagt "Ich brauche das alles auf minus sechs", und der Nächste sagt "Ich brauche das alles auf minus vier", der Übernächste sagt "Kannst ruhig bis null oder bis minus zehn gehen", dann kann ich hier mit einer Analyse entsprechend schnell, meine Masterspur normalisieren. hat keine Auswirkungen mehr auf die Mischung der einzelnen Clips untereinander. Wirklich also etwas, was man am Ende macht. Nochmal zu normalisieren.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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