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Ableton Live 9 lernen

Audio im Arrangement-Fenster aufnehmen

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Dieser Film erklärt, wie man Audio im Arrangierfenster aufnehmen kann und worauf man dabei achten sollte.
07:28

Transkript

Natürlich können wir auch in Arrangement-View Audio aufnehmen. Das funktioniert so ähnlich wie bei MIDI. Ich möchte das mal zeigen, anhand von einem Beispiel. Wir haben hier vorne noch mal ein kurzes Break an der Stelle. (Tonwiedergabe) Genau, und da hätte ich gerne so einen Effekt. Ich habe jetzt einen externen Synthesizer an unsere Synth-Spur angesteckt. Ich spiele den an, wir hören den aber noch nicht, aber hier im Input-Routing-Fenster sehen wir bereits, dass auf 3/4 was kommt. Okay, das scheint zu funktionieren. Ich stelle die Spur jetzt einmal scharf, hier unten, und jetzt hören wir das auch über unser Monitoring. Gut. Wir loopen einmal diese eine Stelle und probieren ein bisschen herum, bevor wir aufnehmen. Wir fangen einfach hier an. (Tonwiedergabe) Ja, ich glaube, der erste Ton ist der Beste. Dann versuchen wir einfach diesen Ton einmal aufzunehmen. Wir haben hier nach wie vor das Metronom aktiviert, einen Takt als Vorzähler. Okay, wir sehen jetzt, dass hier das Gleiche passiert, was auch mit unserem MIDI-Track passiert ist. Mit jedem Durchlauf wird das, was wir vorher aufgenommen haben, gelöscht. Das ist natürlich nicht so gut, und jetzt schauen wir uns das etwas genauer an. Wir aktivieren diesen Clip und gehen auf die Editor-Ansicht und sehen hier eigentlich, dass er da ist, aber schaut ein bisschen komisch aus. Die Sache ist jetzt die: Wir haben hier den Clip innerhalb von einem Takt aufgenommen, d. h., unsere Cliplänge ist ein Takt lang. Hier unten wird es wieder gespiegelt. Jetzt haben wir hier den Clip eigentlich so, so wie wir ihn haben wollen, aber die Note ist hier vorne. Wir hören aber nur den hinteren Bereich. Da sollten wir am Anfang gleich zwei Dinge machen. Als Erstes zoomen wir ein bisschen hin und dann sehen wir dass dieser Clip, weil hier ist der Startpunkt des Clips, nicht ganz auf der 2 ist. Das liegt daran, dass wir im Umlauf nicht genau auf der Taktgrenze auf "Stop" gedrückt haben, sondern etwas danach. Machen wir das mal weg, indem wir hier die Cliplänge genau auf den Taktanfang schieben, dann ist unser Clip auch genau einen Takt lang. Man sieht's hier, und die Startposition ist genau am richtigen Platz. Ich drücke mal auf "Play". Ja, wir hören nur den leisen Nachhall, aber nicht den Ton selber. Wie kommen wir jetzt zu dem Ton? Wir können hier oben die Loopgrenzen verschieben, aber auch den Anfang des Samples. Und das machen wir jetzt mal ganz am Anfang. Wir sehen, wie im Arrangement-View sich das Audio-File verändert am Anfang. Man sieht, wie hier die Audioinformationen nachgeschoben werden. Wir drücken mal kurz auf "Play". Jetzt ist das Echo von diesem Bell-Sound synchronisiert mit dem Tempo von dem Song, aber ich habe die Taste etwas spät erwischt. Das heißt aber, das ist kein großes Problem. Wir können einfach den Anfang des Loops dorthin schieben, wo ich dann die Taste erwischt habe. Konsequenterweise ziehen wir auch hier den Loopbereich dorthin. Jetzt hören wir uns das noch mal an, ob das besser passt. (Tonwiedergabe) Das Echo ist jetzt im Takt des Loops, beziehungsweise des Songs. Jetzt kann das ziemlich verwirrend werden, wenn diese Loopgrenzen alle irgendwo sind, und wir machen das Gleiche, wie beim MIDI-Loop gemacht haben. Wir gehen auf die rechte Maustaste und stutzen den Sample, in diesem Fall. Jetzt haben wir einen sauberen eintaktigen Loop. (Tonwiedergabe) Genau. Jetzt hängt unsere Aufnahme hinten noch etwas nach, Wir kürzen das auch hier ein. (Tonwiedergabe) Sehr gut. Eine Sache, die noch wichtig ist im Umgang mit Audio-Files, ist, dass am Anfang, beziehungsweise am Ende von Audio-Files, wenn diese so hart geschnitten werden, oft Störgräusche auftauchen. Ich möchte das mal hier zeigen. Ich mache jetzt das Audio-File ein bisschen lauter, damit wir hier mehr Wellenform sehen. Und wir sehen hier oben einen kleinen grauen Bereich. Ableton Live macht automatisch bei harten Schnitten kleine Fade-Ins, beziehungsweise am Ende von Audio-Files kleine Fade-Outs. Wir sehen das hier oben am kleinen Schatten eben. Wir können das aber auch noch besser sehen, indem wir hier in dem Bereich, den ich vorher so verschwiegen habe, unter "Mixer" mal das Dropdown-Feld benutzen und da mal schauen, was da ist. Das steht "Keine", beziehungsweise "Fades". Wir klicken jetzt einmal auf "Fades", und wir sehen, dass hier am Anfang des Files eine kleine rote Linie auftaucht. Diese kleine rote Linie ist eine Art Automationskurve, die aber im Audio-File ist. Das heißt, wir können hier das Audio-File einblenden, als auch ausblenden am Ende. Das nennt sich Fade-In, beziehungsweise Fade-Out. Jetzt möchte ich, dass der Clip hier mit dem letzten Congaschlag endet, aber vorher schon ganz langsam sich ausblenden lässt. Das hören wir uns an. (Tonwiedergabe) Ja, die Möglichkeit gibt es. Aber vielleicht machen wir was anderes. Nämlich, um den Sound hier aufzubauen, klicken wir auf eine kleine Funktion, die ich vorher schon besprochen hatte, nämlich den "Reverse"-Button. Jetzt dreht er unseren Sample um, und das klingt dann so. (Tonwiedergabe) Ja, und jetzt möchte ich, dass der noch leiser rein geht. Hören wir uns das auch mal an. (Tonwiedergabe) Ich schalte das Metronom aus, und den Loop, und dann hören wir uns das an. (Tonwiedergabe) Ja das ist die Art von Effekt, die ich haben wollte hier. Und um die Fades wieder hier auszublenden, gehe ich wieder hier hin, klicke auf das Dropdown-Menü, klicke entweder auf "Keine" oder wieder zurück auf "Mixer". Nachdem wir dieses Dropdown-Feld betätigt haben, erscheint in diesem Fenster eine rot gestrichelte Linie über unseren Audio-Files. Das sind Automationslinien und die gehören in den Bereich des Mixdowns und dort machen wir jetzt weiter.

Ableton Live 9 lernen

Lernen Sie, wie Sie mit Ableton Live 9 musikalische Ideen umzusetzen und Songs arrangieren und produzieren.

2 Std. 47 min (33 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.12.2016

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