Lightroom Classic und Nik Collection: Workflow

Auch unterwegs: Bilder importieren und bearbeiten

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Die einfachste Studio-Ausrüstung, mit der Martin Dörsch unterwegs ist, besteht aus seiner Kamera und seinem iPad. Hier zeigt er den vollständigen, beispielhaften Workflow, bei dem er die Aufnahmen von der Kamera in Lightroom Mobile importiert, dort vorbe- und verarbeitet, dann den Export zu Snapseed anstößt, wo er dem Gesicht in diesem Porträt den finalen, beeindruckenden Look gibt.
04:33

Transkript

Wenn ich persönlich mit kleinem Gepäck unterwegs bin, also eine Kamera mit habe und vielleicht noch irgendetwas zum Bearbeiten dabei haben will, wie zum Beispiel ein iPad, dann geht das heutzutage auch sehr gut, denn mit modernen Kameras kann man über WLAN Daten zum Beispiel hier auf dieses iPad übertragen. Jetzt kann ich hier in Lightroom mobile diese Bilder, die ich von einer Kamera eben per WLAN übertragen habe, auch schon bearbeiten und danach mit Snapseed weiter verfeinern. Wie das geht, zeige ich jetzt her. Ich habe die Bilder hier schon auf dem iPad und ich kann jetzt hier in Lightroom mobile auf "Fotos hinzufügen" klicken und aus meinen "Aufnahmen" das Bild importieren. Hier sieht man eben, dass ich verschiedene Portraits von der Kamera schon gespeichert habe und ich hole mir da jetzt dieses Portrait in Lightroom mobile herein. Ich könnte mir da jetzt auch mehrere Bilder reinholen, aber im Endeffekt reicht es mir, wenn ich dieses eine Bild hier in Lightroom mobile importiere. Das Bild ist jetzt erfolgreich importiert worden und liegt auch hier schon zur Bearbeitung bereit und ich kann hier jetzt in Lightroom mobile mit der Bearbeitung beginnen. Und zwar habe ich hier auch den Tipp bekommen, dass ich nicht nur die Grundeinstellungen anpassen kann, sondern verschiedene andere Einstellungen auch gleich vornehmen kann. Aber ich bleibe hier bei den Grundeinstellungen und gehe mal rein und nehme die Lichter ein bisschen zurück, das heißt, ich fahre mit den Lichtern nach links. Die Tiefen möchte ich ein bisschen aufhellen. So weit, so gut. Dann vielleicht in diesem Fall die Dynamik etwas rausnehmen und hier im vorderen Bereich ein bisschen mehr Kontrast reindrehen. Genau, dann habe ich das hier jetzt entsprechend eingestellt. Das kann ich hier jetzt einmal ausblenden und vielleicht zu anderen Einstellungen auch noch gehen. Das heißt hier vielleicht noch eine leichte "Teiltonung" anwenden und in diesem Fall möchte ich den "Schattenton", also die Farbe für die Schatten, etwas bläulich gestalten, soweit. Und die "Sättigung" vielleicht ein bisschen zurück nehmen, so dass so ein ganz leichter Blaustich in dem Schatten drinnen ist. OK. Jetzt bin ich mit den Anpassungen fertig und werde nach Snapseed gehen. Einmal draufgeklickt, hier im oberen rechten Bereich auf den "Exportieren"-Knopf gehen und "in die Aufnahmen speichern". Maximal verfügbare Größe ist sehr gut, also machen wir das Ganze auch. Wenn man hier jetzt von der Kamera die Fotos reinholt, dann ist natürlich die Bildgröße etwas größer und man hat gesehen, hier rechnet Lightroom mobile schon einen Moment, aber das macht nichts. Also in Snapseed reingehen, hier das "lokale Bild" wieder holen aus meinen "Aufnahmen". Dieses Bild möchte ich jetzt bearbeiten und hier möchte ich jetzt den Fokus des Betrachters mehr auf das Gesicht lenken. Dazu gibt es eine sehr geniale Bearbeitungsfunktion, nämlich "Gesicht". Und was hier jetzt Snapseed macht, ist, dass es das Gesicht raussucht und man kann hier verschiedene Vorgaben auswählen, die eigentlich schon zeigen, was passiert. Es wird, wie gesagt, das Gesicht erkannt und ich kann jetzt verschiedene Bereiche noch aufhellen, noch abdunkeln und einfach auf das gesamte Bild noch einwirken. Das heißt also, die Gesichtsaufhellung nehme ich mal auf Null zurück und drehe sie jetzt langsam und mit Gefühl rein. Das passt so weit. Ich kann zusätzlich noch eine "Hautglättung" machen. Ich zoome da einmal rein. So wäre es natürlich jetzt ein wenig übertrieben und wenn ich ganz auf Null runtergehe, ist das wieder normal und ich glätte die Haut nur ein klein wenig. Zum Abschluss noch etwas "Augenglanz", wieder übertrieben natürlich, damit man es sieht. Die Augen sind jetzt sehr hell, ich mache das jetzt rückgängig. Und jetzt drehe ich es mit Gefühl rein, ungefähr so in diesen Bereich. Dann hat man hier jetzt dieses "Vorher", das "Nachher"; das Vorher und das Nachher. So passt es eigentlich ganz gut. Ich bestätige das Ganze hier mit dem kleinen Häkchen. Jetzt möchte ich noch eine finale Anpassung vornehmen. Dazu klicke hier auf den Bleistift, gehe nach unten und wähle hier den "Rahmen" aus. Da gibt es verschiedene Rahmen, dunkle im rechten Bereich, helle im linken Bereich. Ich nehme mir jetzt diesen Rahmen und kann jetzt die Breite des Rahmens anpassen. In dem Fall lasse ich ihn jetzt so, gefällt mir ganz gut; bestätige das mit dem Häkchen und habe hier jetzt die Bearbeitung vor mir liegen. Jetzt brauche ich es eigentlich nur noch abspeichern und hier die Einstellungen, die ich hier in Snapseed vorgenommen habe, über das Bild rechnen lassen und bin so mit meiner Bearbeitung fertig und kann dieses Bild mit der Welt teilen.

Lightroom Classic und Nik Collection: Workflow

Lernen Sie, die Google Nik Collection direkt in Ihrem Foto-Workflow mit Lightroom einzusetzen. Erfahren Sie mehr über die Dateioptionen und diverse Farb- und Schwarzweiß-Looks.

1 Std. 47 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.11.2016

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