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Grafikdesign lernen: Layout

Asymmetrisch

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Das hier vorgestellte Layout ist beispielhaft für eine Zeitschrift. Neben praktischen Gesichtspunkten geht es auch um leseleichten Spaltensatz und das Einstreuen von Elementen wie Kopfzeilen, Zitaten oder Fotos.
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Transkript

Raster können auch asymmetrisch sein. Kommen wir noch einmal zum ein Zoll breiten Rand, dann rücken wir die linke Spalte noch ein halbes Zoll ein, den unteren Rand ein halbes Zoll nach oben. Dadurch erhalten wir Platz für die Fußzeile und um das Blatt in der Hand zu halten. Die Zeilen sind aber immer noch viel zu lang, deshalb unterteilen wir die Seite in zwei Spalten. Diese Zeilen sind etwa 40 Zeichen lang, das ist ideal, eine typische Magazinspalte. Sie können den Text mit eingeschobenen Zitaten innerhalb der Rasterlinien auflockern. Ich blende die Rasterlinien mal aus, damit wir die Seite sehen. Dann verschieben wir den oberen Bereich nach unten und erhalten einen aufgelockerten Ausgangspunkt. Wir erzeugen eine zweite Rasterlinie. Dadurch erhalten Sie bei Bedarf Platz für eine Kopfzeile oder für ein gelegentliches Zitat. Auf diese Weise können Sie ein Foto hinzufügen. Es ragt über das Raster hinaus in den Anschnitt, aber die Beschriftung mit ihrer Überschrift bleibt innerhalb des Rasters. Hier eine Variation. Auch hier reicht das Foto auf drei Seiten in den unteren Anschnitt, dadurch wirkt es richtig groß. Die Beschriftung liegt in diesem Fall auf dem Foto, aber doch innerhalb des Rasters. Beachten Sie auch, dass die Überschrift der Beschriftung in diesem Fall weiß gefärbt wurde, zusammen mit der schwarzen Kursiva ergibt sich Kontrast und Tiefe. Sehen wir uns jetzt echte Asymmetrie an. Erinnern Sie sich an die einzelne Textspalte etwas früher in diesem Training. Hier wird sie nun an den rechten Rand gedrückt. Diese ist einen Zoll breit. Dieses Mal teilen wir die Spalte jedoch nicht auf, sondern fügen auf der linken Seite eine zweite schmalere Spalte hinzu. Jetzt haben wir ein zweispaltiges, asymmetrisches Design. Die breite Spalte ist etwa 65 Zeichen breit -- das ist ideal -- und in die schmale Spalte können Sie alles Mögliche setzen, Beschriftungen, Zitate, Hinweise usw. Beachten Sie, dass die Schrift kleiner und kursiv ist. Sie läuft außerdem schmaler, sie unterscheidet sich also in mindestens drei Punkten. Dazu die Gemeinsamkeit durch die selbe Schriftfamilie. Die Beschriftung kann überall hingesetzt werden, wo wir sie brauchen, vielleicht in der Nähe des zugehörigen Textes. So lange Sie in dieser Spalte bleibt. Sie können ein Foto in die Spalte setzen. Wie zuvor ragt es über das Raster hinaus, obwohl das nicht sein müsste. Er erzeugt einen sehr schönen Blickpunkt neben dem Hauptartikel. Genauso könnten Sie Ihr Foto mit einer seitlichen Beschriftung in die Hauptspalte einfügen. Raster sind fließend. Sie sehen, dass die horizontale Hilfslinie nach oben und unten versetzt werden kann. Sie passt sich an die Elemente an, die wir platzieren. Sie dient einfach zur Ausrichtung der Beschriftung. Wie bereits gezeigt, können wir das Bild an drei Stellen anschneiden. Wir verschieben die Rasterlinie einfach nach unten, eine wirklich saubere Seite, sehr schön. Hier berühren wir den unteren Rand. Sie haben vielleicht bemerkt, dass einige der im Flattersatz gesetzten Beschriftungen über das Raster hinausragen, weil die Linienenden ungleichmäßig sind. Wenn Sie den Text direkt am Raster ausrichten, wirkt er häufig etwas zu schmal. Deshalb durchbrechen hier ein paar der längeren Zeilen das Raster. Wird das Raster dann ausgeblendet, wirkt der Text völlig normal. Anschnitt am unteren Seitenrand. Ich werde hier noch ein Element hinzufügen, unseren Skorpion, und die Beschriftung neu erstellen, damit sie sich auf beide Bilder bezieht. Wie vorher erhalten Sie mit dem Skorpion einen organischen Kontrapunkt, aber dieses mal bleibt er innerhalb des Rasters. Wie vorhin beim Flattersatz reicht auch die Beschriftung ein wenig über die untere Rasterlinie. In diesem Fall ist das kein Problem, weil Sie an keinem Element ausgerichtet ist. Sobald das Raster ausgeblendet wird, wird es unsichtbar. Sie sollten nur nicht zu weit gehen. Und das ist in der Tat alles, was Sie über die Arbeit mit Rastern wissen müssen; eine Spalte, zwei Spalten, symmetrisch, asymmetrisch. Mit mehr als zwei Spalten funktioniert es genauso. Raster sind fließend, sie existieren nur, um die Elemente auszurichten und gleichmäßig zu verteilen.

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1 Std. 2 min (12 Videos)
Perfekt
Bester Surfer
Ich bin begeistert. Ich habe sehr viel gelernt. Danke.
 

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