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Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Architektonische Elemente zeichnen

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Sie beginnen die Vorzeichnung mit den architektonischen Elementen, wobei Sie sich am bestehenden Perspektivraster orientieren.
08:03

Transkript

Zum Anfertigen der Vorzeichnung mache ich mir jetzt eine neue Ebene. Ich werde tatsächlich diese hier mal gerade benennen: "Perspektive". Das ist also die Ebene, die unsere perspektivischen Hilfslinien beinhaltet. Die lege ich mir mal ganz nach oben in der Ebenenhierarchie. Und da senke ich jetzt mal die Deckkraft ein bisschen. Weil die soll mich zwar anleiten, aber nicht komplett ablenken, diese Ebene. Und jetzt, auf meiner neuen Ebene, die nenne ich jetzt einfach mal "Zeichnung", fange ich jetzt an, mit meinem Zeichenstift hier zu zeichnen. Das erste was sich hier anbietet, zu zeichnen, das ist diese Pagode, und hier habe ich jetzt zum einen die groben Umrisse durch meine Tonwertskizze vorgegeben, auf der anderen Seite habe ich aber auch die perspektivischen Hilfslinien und an denen werde ich mich jetzt hauptsächlich orientieren, wenn es jetzt darum geht, dieses Dach hier zu zeichnen, mit dem fange ich nämlich an. So, da orientiere ich mich wirklich hier an den Linien, wobei ich hier sogar ein bisschen abgewichen bin. Und dann soll das Dach auch hier runter gehen. Da muss ich jetzt also tatsächlich deutlich abweichen, von dem, was mir hier diese ganz grobe Tonwertskizze vorgegeben hat. Da ist jetzt wirklich wichtig, dass ich mich an die Perspektive halte. Und da sollen durchaus verschiedene Stufen hier entstehen. Das ist so der typische asiatische, chinesische, japanische Stil. Alle vertikalen Linien sind jetzt hier in dieser Zeichnung tatsächlich einfach gerade nach unten vertikal. Ich habe nicht noch einen weiteren Fluchtpunkt, der jetzt auch diese Linien noch zu einem bestimmten Fluchtpunkt hin flüchten lassen würde. Das heißt, hier kann ich auch mit gedrückter Shift-Taste tatsächlich einfach mal gerade Linien nach unten ziehen. Nur die Linien, die von links nach rechts verlaufen, die verlaufen eben nicht einfach nur horizontal, sondern die müssen sich an den perspektivischen Linien hier orientieren. Jetzt habe ich hier unten schon den Sockel. So tastet man sich jetzt hier am Motiv entlang und zeichnet die entsprechenden Elemente ein. Das Einhalten der Perspektive ist tatsächlich ein Schlüssel bei der Gestaltung von überzeugenden Hintergründen. Wenn die Perspektive nicht stimmt, dann fällt es dem Betrachter schwer, sich wirklich in die Szene hineinzuversetzen und letztendlich wirkt es dann weniger überzeugend, fällt die Illusion so ein bisschen auseinander. Und deshalb ist es wirklich wichtig, dass man auf die Perspektive achtet. Ich werde jetzt hier einen kleinen Trick anwenden, um die Mitte des Daches zu ermitteln. Da soll mir einmal das Linienwerkzeug behilflich sein. Ich mache mir auf einer weiteren Ebene nochmal jetzt ein paar Hilfslinien. Das ist auch ein kleiner Kurs hier im perspektivischen Zeichnen. Den Mittelpunkt einer Fläche, die in der Perspektive gezeichnet ist, kann man leichteste ermitteln, indem man zwei Diagonalen von den jeweils gegenüberliegenden Eckpunkten zieht. Die Mitte ist dann an dem Schnittpunkt markiert. Und diese Mitte ziehe ich jetzt einfach hier weiter nach oben an der Kante hier und damit weiß ich jetzt, dass hier der Mittelpunkt des Daches ist. Das Gleiche mache ich jetzt noch einmal... Ich mache hier grad mal ein bisschen dicker, damit man das sieht. Das gleiche mach ich jetzt noch einmal hier am Fuße des Daches, in diesem Rechteck hier. Damit ich auch hier nämlich die Mitte ermitteln kann. Das ist der Mittelpunkt des Daches. Wenn ich jetzt eine Linie hochziehe, dann weiß ich, dass die Spitze des Daches auf dieser Linie liegen muss. Und wenn ich weiß, dass das hier die Mitte der vorderen Dachkante ist, dann weiß ich, dass ich hier einfach irgendwo eine Verbindungslinie ziehen kann und das ist dann letztendlich mein Dach. So verläuft das und hier hinten auch nochmal zu der Ecke. Das sind jetzt auch noch mal ein paar Hilfslinien, die ich ein bisschen abschwächen kann, aber die mir letztendlich in der Zeichnung äußerst wichtige Anhaltspunkte geben, wie das Ganze jetzt gezeichnet werden muss. So, hier oben ist jetzt ein -- in irgendeiner Form -- schön geschnitztes Irgendetwas. Und hier zu den Eckpunkten des Daches verlaufen solche pfannenbedeckten Kanten. Da will ich auch ruhig schon mal einzelne Dachpfannen einzeichnen. Nach hinten hin ist das alles nicht mehr so gut sichtbar. Aber gerade hier möchte ich jetzt die einzelnen Bahnen der Dachpfannen eintragen. Und hier gibt es natürlich auch wieder Unterteilung in dieser Richtung. Da halte ich mich wieder an die perspektivischen Linien. Letztendlich sind diese Dachpfannen aber rund. Das heißt, ich werde an diesen Stellen jetzt hier auch entsprechende abgerundete Schnittkanten der Dachpfannen einzeichnen. Und hier unten enden diese runden Dachpfannen. Die erzeugen diese typischen kleinen Bögen, die halt einfach typisch sind für diese pfannengedeckten Dächer. So, jetzt haben wir hier den Sockel, auf dem das Ganze steht. So wie ich das sehe, kann ich dem sogar noch eine zweite Stufe hinzufügen. Das würde auf jeden Fall auch grob in die Vorzeichnung passen; ist also quasi eine zweite Stufe auf dem das Ganze steht, von diesem Sockel ausgehend. Den Mittelpunkt habe ich ja hier noch definiert. Der muss jetzt durch die Stufen so ein bisschen vorgesetzt werden. Dann wäre das hier der Mittelpunkt des Weges, des gepflasterten Weges, der da verläuft. Und je nachdem, wie breit ich den jetzt mache, ich sage mal so: Ich mache mal hier die eine Kante. Die andere mache ich jetzt einfach per Augenmaß, das messe ich jetzt nicht großartig aus. Da nehme ich einfach die perspektivische Linie hier, die dem schon ganz nahe kommt. Ich sehe, dass ich jetzt hier unten etwas abweiche von dem Verlauf des Weges, wie er ursprünglich in meiner groben Vorzeichnung war. Aber das bedeutet letztendlich nur, dass Elemente wie diese Steinpömpel hier jetzt einfach ein bisschen versetzt werden müssen. Und die grobe Vorzeichnung sollte uns das ja auch noch gar nicht hundertprozentig leisten. Dass sie uns genau sagt, wo jetzt jedes einzelne Element sein soll, sondern die sollte uns ja nur einen ganz groben ersten Anhaltspunkt geben. Und die perspektivische Zeichnung ist letztendlich das, was uns wirklich handfeste Auskunft darüber gibt, wo diese Elemente genau zum Liegen kommen. Die gleichen Pömpel mache ich hier hinten auch noch mal hin. Hier muss man jetzt auch wirklich darauf achten, dass man auf den entsprechenden perspektivischen Linien bleibt; dass zum einen hier die parallel sind auf dieser Linie; dass auch die Oberseiten auf der gleichen Höhe liegen, auf der gleichen Linie. Sonst ist nämlich der Pömpel dann, der hinten sitzt, auf einmal doppelt so hoch wie der, der vorne ist. Aber da helfen uns ja die perspektivischen Linien, um da nichts allzu grob falsch zu machen. Ja, die Pflasterung des Weges, da bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Sollen das eher große Platten sein, soll das eher ein kleines Pflaster sein? Auf jeden Fall kann man hier schon ein paar erste Unterteilungen reinmalen. Und dann später noch ein bisschen überlegen. Auf jeden Fall, abgesehen jetzt von dem inneren Teil des Schreines, sind jetzt aber erstmal alle architektonischen Elemente der Szene mit Hilfe unseres Perspektivrasters gestaltet. Und das ist doch schon ein erster guter Zwischenstand unserer Vorzeichnung.

Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

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2 Std. 29 min (19 Videos)
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