Calvinize V

Arbeitsumfeld schaffen

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Photoshop soll Spaß machen und einfach von der Hand gehen. Damit Sie keine Zeit beim Arbeiten verlieren, gibt Ihnen Calvin Hollywood in diesem Video fünf entscheidende Tipps für ein nervenschonendes Arbeitsumfeld.

Transkript

Das Bild, das Ihr hier seht, das hab' ich mal für mich privat gemacht, weil ich so ein eingefleischter Playstation-Zocker bin. Aber wenn ich mir mal den Gesichtsausdruck anschaue, dann kommt mir der sehr bekannt vor. Und zwar erinnert der mich an meine Anfangszeit mit Photoshop. Jedes Mal, wenn etwas nicht geklappt hatte, wenn ich einen Befehl nicht gefunden habe oder wenn plötzlich ein Fenster im Weg war, war ich kurz davor, auszuflippen. Das war früher wie bei den Computerspielen, wenn man bei einem Level nicht weiter kam. Dann hat man einfach mal das Spiel ein paar Tage zur Seite gelegt. Und das soll eigentlich nicht der Fall sein. Also, Photoshop muss Spaß machen, man muss sich wohlfühlen, es muss alles auch schnell gehen. Und deswegen habe ich mir überlegt, dass ich Euch jetzt ein paar Tipps gebe. Um genau zu sein, will ich Euch fünf entscheidende Tipps geben, die mir geholfen haben, meine Nerven am Anfang etwas zu schonen. Mit diesen fünf Tipps seid Ihr auch in der Praxis etwas schneller, und, ja, da gibt es jetzt auch nicht viel mehr in der Theorie zu erklären, wir steigen direkt ein in die Praxis. Wie erwähnt, geht es um meine fünf besten Tipps, um mehr Spaß mit Photoshop zu haben beziehungsweise auch vielleicht hier und da etwas schneller zu werden. Und da fangen wir jetzt einfach mal an mit den Menübefehlen hier oben. Wenn man jetzt zum Beispiel einen Filter anwenden möchte, zum Beispiel den Filter "Unscharf maskieren", dann kann es schon mal sein, dass man 'ne Weile sucht. Da geht man dann meistens so in die Filter rein, und dann sucht man: Wo ist denn nochmal der Scharfzeichnungsfilter? Ach, da ist er ja. Dann muss weitergesucht werden, wo ist nochmal "Unscharf maskieren"? Und dann verklickt man sich auch oft, dann denkt man wieder: Ach nein, Mist, und dann...naja... Es ist manchmal etwas nervig, den passenden Filter zu finden. Und das Tolle ist ja, dass Ihr mit der Zeit herausfindet, welche Filter Ihr des öfteren benötigt. Warum nicht diese Filter einfach wie hier farblich markieren? Zum Beispiel hab' ich jetzt diesen Filter "Für Smartfilter konvertieren" markiert und den Filter "Verflüssigen". Und jetzt will ich Euch zeigen, wie man weitere Filter farblich markieren kann. Dazu geht Ihr einfach über den Befehl "Bearbeiten" in die "Menüs". Hier könnt Ihr dann in die "Anwendungsmenüs" gehen und könnt Euch dann hier oben einmal von links nach rechts durchklicken. Wir nehmen jetzt nochmal die "Filter", scrollen hier mal nach unten, und jetzt nehmen wir mal an, der Hochpass-Filter, der ist für Euch sehr interessant. Also müssen wir schauen, wo die "sonstigen Filter" sind. Dann klickt Ihr hier hinten auf die Farbe und macht den mal grau. Zuerst mal die "sonstigen Filter" und dann vielleicht noch den Hochpass-Filter. Warum? Weil der 'ne graue Ebene liefert, und das ist Euer Erkennungszeichen für diesen Filter zum Beispiel. Dann gibt es einige Filter, die man eigentlich so gut wie nie nutzt. Zum Beispiel den Verschiebungseffekt, den hab' ich so gut wie nie genutzt. Auch "Eigene Filter" nutze ich nicht. Also blende ich mir die doch direkt aus. "Dunkle Bereiche vergrößern" nehme ich ab und zu mal, "Helle Bereiche vergrößern" auch, also lass ich die drin. Ich drücke auf OK. Und wenn ich jetzt das nächste Mal den Hochpass-Filter nehmen möchte, dann gehe ich auf "Filter" und hab' hier direkt meinen Hochpass-Filter. Warum? Weil ich mich nach dem Grauen hier orientiert habe. Alle anderen Filter wurden übrigens ausgeblendet. Möchte ich jetzt dennoch mal einen anderen Filter anwenden, zum Beispiel "Eigene Filter", dann klicke ich einfach auf den letzten Menübefehl hier: "Alle Menübefehle einblenden" - und dann sind auch alle wieder da. Wenn man wieder frisch in das Fenster reingeht, sind sie wieder weg. So geht man einmal über dieses Menü drüber. Ich bin mir sicher, Ihr braucht auch nicht diese ganzen Autokorrekturen wie Auto-Farbton, Auto-Kontrast... Ihr werdet bestimmt einige Befehle finden, die Ihr nicht häufig braucht. Denkt nur dran, wenn Ihr sie ausgeblendet habt, falls Ihr sie mal wieder braucht, dass Ihr auf den letzten Menübefehl geht. Denn da hab' ich auch schon Fragen erhalten: Wo sind denn die ganzen Filter plötzlich hin? Also, definitiv daran denken: "Alle Menübefehle einblenden"! Das war das Erste. Das Zweite ist eine Kleinigkeit, eine super Kleinigkeit. Wenn man mal in die Voreinstellungen geht. Also, ich empfehle Euch generell mal, diese ganzen Voreinstellungen hier durchzugehen von oben nach unten. Da findet sich immer etwas, was ganz spannend ist. Das Erste, was ich Euch empfehlen möchte, ist, die "Umschalttaste für anderes Werkzeug" zu deaktivieren. Sonst müsst Ihr ja für einen Shortcut immer die SHIFT-Taste dabei drücken. Wenn Ihr hier auf diesen Dialog klickt und das deaktiviert, dann müsst Ihr zukünftig keine Umschalttaste mehr drücken, sondern nur noch den direkten Shortcut. Übrigens, kleiner Tipp am Rande, zählen wir nicht offiziell dazu, aber Ihr könnt auch die Schriftart des User Interface groß machen. Wenn Ihr einen ganz großen Bildschirm habt, dann wirkt die Schrift oft sehr klein. Je älter man wird, desto kleiner wirkt die Schrift. Hier könnt Ihr das übrigens auch auf "Groß" stellen. So, wir waren aber bei dieser Umschalttaste. Die Umschalttaste müssen wir jetzt nicht mehr drücken. Zum Beispiel hier für das Tastenkürzel, für den Abwedler und Nachbelichter, schauen wir mal rein in die Tastenkürzel, kann man ja hier zum Beispiel einfach nur "O" drücken. Und wenn Ihr jetzt die Taste "O" drückt, dann seht Ihr, dann wechselt das jetzt nacheinander durch. Und da kommt jetzt immer wieder der Schwamm mit ins Spiel. Hier kommt mein nächster Tipp: Passt Euch die ganzen Shortcuts an, wie Ihr möchtet. Ich selbst bin niemand, der viel mit Shortcuts arbeitet. Aber dafür ist Photoshop ausgelegt. Ich bin überwiegend Trainer und arbeite daher nicht so viel mit Shortcuts. Aber das heißt ja nicht, dass Ihr das auch nicht machen müsst. Die Shortcuts findet Ihr auch über "Bearbeiten", "Tastaturbefehle". Da habt Ihr dann auch die Möglichkeit, in die "Werkzeuge" reinzugehen zum Beispiel. Ihr könnt Euch zu jedem Werkzeug einen eigenen Shortcut machen. Und wenn ich jetzt zum Beispiel beim Abwedler und Nachbelichter einfach mal beim Schwamm, den ich sowieso nie nutze, das "O" rausnehme und dann bestätige. Und wenn ich jetzt das Tastenkürzel "O" drücke, dann werdet Ihr sehen, es ist immer nur der Abwedler und Nachbelichter. So kann ich quasi hin- und herswitchen. Das macht meiner Meinung nach Sinn, dass man auch mal Shortcuts rausnimmt oder ändert. Da müsst Ihr selbst einfach mal in aller Ruhe schauen. Der nächste Tipp, den ich Euch geben möchte: Ich hab' jetzt aktuell einen dunkelgrauen Hintergrund. Es gibt viele, die haben noch diesen hellgrauen Hintergrund. Je heller der Hintergrund ist, umso dunkler wirken Eure Bilder. Optimal ist wahrscheinlich ein mittleres Grau. Ich nehme meistens ein dunkles Grau. Den Grund, warum diese Hintergrundfarbe so wichtig ist, möchte ich Euch jetzt an einem Beispiel zeigen. Dazu blende ich Euch mal dieses Bild ein. Ob Ihr's glaubt oder nicht: Dieser mittlere Balken ist überall gleich grau. Das ist überall 50 Prozent Grau. Hier oben wirkt das Grau hier innen drin aber viel dunkler als hier unten. Hier unten wirkt das Grau fast schon wie ein Hellgrau. Warum ist das so? Das Umfeld ist schuld. Das Umfeld sorgt für diese Wahrnehmung. Daher solltet Ihr auch immer in einem passenden Umfeld retuschieren. Also einen Arbeitsraum haben, der nicht zu hell und nicht zu dunkel ist. Die Arbeitsfläche seht Ihr hier im Hintergrund. Mit einem Rechtsklick könnt Ihr die übrigens ändern. Ihr könnt auch eine eigene Farbe wählen, wenn Ihr jetzt zum Beispiel SO retuschieren wollt. Das empfehle ich Euch aber natürlich nicht. Also, ich wähle immer ein dunkles Grau und komme da eigentlich zu meiner besten Wahrnehmung. Dann habe ich noch einen letzten Tipp für Euch. Da geht es um die Arbeitsbereiche. Ich selbst retuschiere eigentlich immer ähnliche Bilder. Wenn Ihr jetzt aber zu denen gehört, die vielleicht auch mal Design machen oder vielleicht öfter mal freistellen, dann macht es Sinn, sich verschiedene Arbeitsbereiche anzulegen. Ich hab' jetzt hier in meinem Arbeitsbereich das Korrekturenfenster, das Eigenschaftenfenster, Ebenen und Kanäle. Wenn Ihr jetzt für gewisse Tätigkeiten andere Fenster braucht, dann könnt Ihr Euch diese einfach nur einblenden. Zum Beispiel braucht Ihr für manche Tätigkeiten das Infofenster. Und so erstellt Ihr Euch einen Arbeitsbereich, wie Ihr ihn braucht. Bringt nur die Fenster ins Spiel, die Ihr wirklich braucht. Das ist wie ein Arbeitsplatz, an einem Bürotisch. Wenn da einfach zu viel rumliegt, dann verliert man schnell den Überblick. Und ich hab' wirklich nur diesen Arbeitsbereich. Wenn ich jetzt einen anderen Arbeitsbereich brauche, wie zum Beispiel "Malen", wenn ich jetzt irgendwo mehr malen muss, dann hab' ich zum Beispiel diesen Arbeitsbereich. Und wenn ich wieder zurück möchte auf meinen Arbeitsbereich, dann klicke ich hier oben einfach auf "Calvin Hollywood". So könnt Ihr Euch auch mehrere Arbeitsbereiche anlegen. Ihr seht, mein Assistent Gabor hat hier auch einen Arbeitsbereich. Das ist wirklich eine Empfehlung wert. Je nach Tätigkeit, wenn Ihr zum Beispiel Hochzeitsbilder bearbeitet, braucht Ihr andere Paletten als beim Freistellen oder Composen. Daher legt Euch vernünftige Arbeitsbereiche an, mit denen Ihr bequem arbeiten könnt, und das Ganze ist viel übersichtlicher. Das soll's auch schon gewesen sein zu den wichtigsten Tipps. Da gibt's natürlich noch viel, viel mehr, aber das waren für mich erstmal so die wichtigsten Dinge. damit man einfach ein bisschen mehr Spaß mit Photoshop hat beziehungsweise dass alles ein bisschen einfacher ist.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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