Premiere Pro CS6 Grundkurs

Arbeitsoberfläche einrichten

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Richten Sie sich Ihren Arbeitsplatz nach Wunsch ein: Sie können Bedienfelder und Bedienfeldgruppen anordnen, schließen und wiederherstellen.
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Transkript

Die Arbeitsoberfläche von Premiere Pro CS6 lässt sich sehr leicht Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen. Generell kann man sagen, dass die Arbeitsoberfläche in verschiedene Bedienfelder und Bedienfeldgruppen unterteilt ist. Diese Gruppen sind wie Docks, die sich verschieben lassen und wenn ich ein Dock vergrößere, reagieren die anderen automatisch. Man kann grundsätzlich an den Verbindungslinien zwischen zwei solchen Gruppen einfach den Cursor platzieren, und dies jetzt nach links und rechts oder nach oben und unten schieben, um Bedienfelder zu vergrößern und andere zu verkleinern. Selbst hier in der Mitte, wo ich jetzt anfasse, sehe ich, ich bekomme ein Steuerkreuz und kann jetzt sozusagen diese Lücke zwischen den Bedienfeldern hier beliebig, entsprechend verschieben. Gehen wir wieder auf Fenster Arbeitsbereich Bearbeitung und wählen aus Aktuellen Arbeitsbereich zurücksetzen. Ich möchte das ursprüngliche Layout wiederherstellen und mir ist auch ganz wichtig, unter Arbeitsbereich, dass dieser Arbeitsbereich, den ich hier benutze, beim nächsten Mal wiederhergestellt wird, wenn ich dieses Projekt öffne. Arbeitsbereich aus Projekten importieren, wähle ich also wieder aus. Jetzt können Sie die Anordnung dieser Bedienfelder frei verändern. Als einfaches Beispiel sehe ich hier, dass ich ein Dock habe, wo Projektfenster, Mediabrowser, Information, und anscheinend noch mehr, verborgen ist. Dass diese Reiter in diese Fläche nicht passen, erkenne ich an dieser Linie. Und diese Linie ist eigentlich eine Art Slider, und damit kann ich jetzt hier rüberfahren und sehe auch die anderen Reiter, die hier noch verborgen waren. Wir sehen die Effekte, die Marken und das Protokoll waren ebenfalls hier drunter noch verborgen. Ich möchte jetzt ganz gerne einen Arbeitsbereich, wo ich das Projektfenster und den Mediabrowser zum Import von Daten parallel sehen kann. Das Projektfenster, stelle ich mir vor, dass es hier auf der linken Seite neben dem Quellmonitor dargestellt wird. Nehmen wir jetzt einfach hier das Projektfenster, und um ganz sicher zu gehen, dass ich es auch ziehen kann, fasse ich es an den verschiedenen Punkten, die wir auf der linken Seite von jedem Reiter sehen, an. Warum dort? Ganz einfach, weil manche Fenster hier eine Dropdown-Liste haben, und dort kann ich das Fenster nicht anklicken und ziehen. Gehe ich stattdessen hier auf diese Punkte, kann ich sicherstellen, dass ich dieses Fenster jetzt irgendwo anders hinziehen kann. Lassen wir es aber erst mal hier und nehmen jetzt das Projektfenster. Bei dem wäre es egal, ich kann auch auf dem Namen anfassen, aber hier gehe ich auf Nummer sicher. Wir sehen jetzt hier auf der Arbeitsoberfläche verschiedene Farben, die verschiedene Felder hervorheben. An Farben gibt es Blau oder an den Kanten hier ein Grün. Das sind sogenannte Drop-Zones, also Zonen, wo ich das Fenster wieder fallen lasse. Die Maus muss die ganze Zeit gedrückt bleiben. Wenn ich die Maus loslasse, während hier dieses mittlere Feld aktiv ist, die mittlere Drop-Zone, dann heißt das, dass das Projektfenster in die Bedienfeldgruppe mit dem Quellmonitor, den Effekteinstellungen, dem Audiomixer und die Metadaten aufgenommen wird. Da das jetzt zu viele sind, sehe ich hier oben wieder den Reiter, und kann jetzt die Tabs hier hin- und herfahren. Eigentlich wollte ich es aber hier links neben haben. Deswegen nehme ich mir das Projektfenster noch mal, fahren wir darauf hin, aktiviere es, klicke hier auf die Punkte daneben, klicke jetzt darauf, und ziehe es mit gedrückter Maustaste bis auf der linken Seite jetzt hier diese Drop-Zone aufleuchtet. Dort lasse ich das Ganze wieder fallen, und jetzt können wir sehen, der Bereich, den wir vorher für die Bedienfeldgruppe hier hatten, wird in zwei Teile geteilt. In der linken Hälfte sehe ich jetzt mein neues Projektfenster, und in der rechten Hälfte sehe ich jetzt diese Gruppe aus Quellmonitor, Effekteinstellungen, Audiomixer und Metadatenbedienfeld. Das Metadatenbedienfeld möchte ich ganz gerne gemeinsam hier mit dem Programmmonitor haben. Da es mir Informationen anzeigt, zu dem Clip, den ich hier auswähle, ist es meistens so, dass ich das Projektfenster und das Metadatenfenster gleichmäßig brauche, aber dann auf den Programmmonitor verzichten kann. Wählen wir also das Metadatenfenster aus, und ziehen es jetzt solange hier rüber, bis entsprechend diese Box in der Mitte blau aufleuchtet, und jetzt kann ich es fallen lassen. Die Gruppe, die wir jetzt hier sehen, das aktive Fenster, ist ja das des Metadatenfensters, erkennen wir immer aktive Fenster in diesem orangenem Rahmen und ich kann jetzt hier wieder zurück auf Programmmonitor, um dieses zu aktivieren. Der orangene Rahmen ist auch etwas ganz Wichtiges, denn der kennzeichnet das aktive Fenster. Zum Beispiel ist es nicht möglich, wenn ich auf dem Mediabrowser bin, zu sagen, Datei Exportieren Medien, weil Premiere gar nicht weiß, was ich exportieren möchte. Wähle ich stattdessen den Programmmonitor, ist ihm klar, dass ich den Schnitt, der im aktuellen Programmmonitor sichtbar ist, nämlich die Sequenz Kart fahren, exportieren möchte. Datei Exportieren Medien, und hier funktioniert es. Ist die Sequenz Kart fahren aktiv, würde es ebenfalls funktionieren. Datei Exportieren Medien. Die Informationen, die also hier in den Menüs zur Verfügung stehen, sind abhängig davon, welches Fenster hier gerade den Fokus hat, in welchem Fenster ich sozusagen mit der Maus geklickt habe und wo ich dann hier diese orangene Linie sehe. Jetzt fällt mir noch auf, dass der Quellmonitor und das Projektfenster irgendwie zu wenig Platz haben und ich ja hier in diesem Bereich eigentlich noch Luft hätte. Was ich machen kann, ist einfach die Linie zwischen diesen beiden Fenstern neu zu verteilen, sodass ich jetzt hier mehr Platz für mein Projektfenster und entsprechend weniger Platz für die beiden Clipmonitore, also den Quell- und den Programmmonitor, habe. Dies ist ein Layout, was eher auch älteren Programmversionen, also CS5 und CS5.5, entspricht. Wenn ich möchte, kann ich mir dieses Layout unter Fenster Arbeitsbereich Neuer Arbeitsbereich abspeichern, nennen wir das mal Svens Arbeitsbereich, und so kann ich dieses Layout später sehr komfortabel hier über Fenster Arbeitsbereiche, wieder aufrufen. Manchmal ist es auch notwendig, dass ein Fenster nicht sich in andere Fenster reinlegt oder neben andere Fenster, sondern als schwebendes Fenster geöffnet wird. Wir sehen diesen Effekt zum Beispiel, wenn wir hier eine neue Ablage im Projektfenster erzeugen, und jetzt einen Doppelklick auf diese Ablage machen. Dann scheint Premiere so etwas wie ein neues Projektfenster zu öffnen. Das kann ich hier dann auch entsprechend wieder schließen. Manchmal möchte ich aber genau diesen Effekt haben, damit ich ein Fenster irgendwie rausziehen kann aus der Arbeitsoberfläche, zum Beispiel, weil ich einen zweiten Monitor habe. Das kann ich natürlich machen. Wir möchten das Ganze jetzt mal mit dem Audiomixer machen. Audiomixer hat hier eine Dropdown-Liste, Also Vorsicht, hier anfassen. Problem wird sein, dass egal, wo ich es jetzt hier loslasse, es dockt sich immer wieder, entweder in oder zwischen andere Fenster an. Ich muss am PC die Steuerungstaste drücken, während ich jetzt mit der Maus hin- und herfahre, oder am Mac die Command-Taste. Dann wird dieses Fenster als fließendes Fenster geöffnet und ich kann es jetzt irgendwo über die Arbeitsoberfläche schieben. Aber Vorsicht, wenn ich es hier wieder anfasse, an den Punkten, wird es wieder irgendwo rangedockt. Also sollte man in dem Fall lieber hier an dem Fenster im Dialogfeldrahmen ziehen. Das Angenehme ist auch, dass ich so das Fenster aus der Premiere-Oberfläche ziehen kann und beispielsweise auf die rechte Seite, auf einen zweiten Monitor. Man kann sich sogar zu dem Audiomixer weitere Fenster hinzufügen. Ich könnte zum Beispiel den Mediabrowser rausziehen, und hier, unterhalb dieses Fensters auf die grüne Linie ziehen. Das Fenster wird jetzt in zwei Bereiche unterteilt. Im oberen Bereich habe ich den Audiomixer, im unteren Bereich den Mediabrowser. Auf die Art und Weise kann man sich beliebig viele externe Panelgruppen zusammenbauen, und jetzt eben beschließen, dass Fenster entweder in Gruppen zusammengesetzt werden, oder eben zwischen diese bestehenden Fenster angeordnet werden. Man sieht, auf die Art und Weise und mit ein bisschen Übung kann man sich hier völlig frei die Arbeitsbereiche definieren und aufteilen. Da ich an meiner Workstation oft mit mehreren Monitoren arbeite, benutze ich dort die Funktion, dass ich mein Projektfenster, die Medienverwaltung, also als eigene Fenstergruppe habe, und hier auf dem zweiten Fenster sehr groß machen kann. Das lässt mir den Platz hier im unteren Bereich, wo die Marken jetzt auch noch mal, wir können sie eigentlich schließen. Ich brauche sie nicht. Wenn ich ein Fenster schließen möchte, so klicke ich auf das kleine x neben dem Fensternamen, und jetzt können wir hier mehr Platz für unsere Zeitleiste haben. Das heißt, in dem Moment, wo ich das Projektfenster aus der Arbeitsoberfläche rausnehme, habe ich automatisch natürlich mehr Platz für mein Schnittfenster hier im unteren Bereich. Wenn ich jetzt mein Markenfenster irgendwann doch vermissen sollte, so finde ich es hier unter Fenster Marken wieder. Alle Fenster, die es innerhalb von Premiere gibt, alle Bedienfelder, die wir hier haben, finden wir im Menü Fenster hier ist das Aufnahmefenster, die Effekteinstellungen, das Metadatenfenster, ein Timecodefenster, wir können hier auf unsere Schnittfenster zugreifen, oder einen Titledesigner aufrufen, beispielsweise hier die Titelwerkzeuge. Jetzt muss ich vielleicht einmal einen neuen Titel erzeugen. Standard-Standbild. So, jetzt haben wir hier auch die Titelwerkzeuge, und alle diese Fenster finde ich hier entsprechend im Fenstermenü. Also, keine Panik, wenn man die Oberfläche jetzt bei der Übung völlig auseinandernimmt, oder beliebige Fenster geschlossen hat, braucht man nur Premiere zu maximieren, auf das Fenstermenü zu gehen, Arbeitsbereich Bearbeitung und unter Fenster Arbeitsbereich den aktuellen Arbeitsbereich zurücksetzen. Viel Spaß beim Ausprobieren mit den Arbeitsbereichen, machen Sie ordentlich Chaos, bringen Sie die Arbeitsoberfläche durcheinander, bis Sie das Gefühl haben, mit der Fensteranordnung gut zurechtzukommen. Entweder Sie reparieren es manuell, oder Sie setzen Ihren Arbeitsbereich am Ende einfach wieder zurück.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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