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Composing mit Photoshop: Deep Impact

Arbeitsfläche zuschneiden

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Mit dem Freistellen-Werkzeug wird die Arbeitsfläche nach logischen Gesichtspunkten zugeschnitten. Anschließend kann das Seitenverhältnis angepasst und die Arbeitsfläche an gewünschten Positionen erweitert werden.
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Transkript

Unser Motiv sieht noch ein bisschen fusselig aus an den Kanten. Das liegt natürlich daran, dass wir es gerade eben "geradifiziert" haben, sozusagen. Als wir gerade eben diese stark gebogenen Linien vor allem an den Rändern, aber auch im Bild, in der Mitte des Bildes, gerade gestellt haben. Und jetzt müssen wir daraus eine vernünftige Arbeitsfläche basteln. Sie sehen bereits, dass ich das Freistellwerkzeug hier aktiviert habe. Das steht hier auf Breite mal Höhe mal Auflösung. Ich gebe nirgendwo etwas rein, also weder Breite, noch Höhe, noch Auflösung, sondern mache das nach Gutdünken, kann man, glaube ich so sagen. Wobei ich schon ein paar logische Gesichtspunkte natürlich anführen möchte. Wichtig ist, dass wir nach oben mehr Platz bekommen, den haben wir jetzt leider nicht mehr. Dafür reicht einfach die Bildinformation hier oben nicht aus. Ich weiß jetzt schon, dass wir hier oben etwas dranstricken müssen, und ich weiß jetzt schon, dass wir viel von den Rändern, den sonstigen Rändern wegschneiden müssen. Nur oben darf auf gar keinen Fall etwas weggeschnitten werden. Also, ziehe ich doch einfach mal hier eine Auswahl auf, und ich hätte ganz gerne auf der rechten Bildseite, die Geschichte genau so angeschnitten, dass man diese Mauer als Mauer erkennt, aber dass sie ansonsten nicht mehr sehr viel zu bewerkstelligen hat. Das braucht sie auch nicht. Ich brauche nicht diese Treppe auch noch als Information. Ich kann diesen Raum, diesen Gang, diesen Bahnsteig, mit dieser angrenzenden Mauer jetzt sehr gut greifen, sehr gut als Raum begreifen. Auf der linken Seite ist es mir wichtig, hier diesen hellen Punkt noch zu haben, damit auch die Treppe erkennbar ist als solche, damit dieser Treppenaufgang erkennbar ist, damit man das Gefühl für diese Architektur hier bekommt, und nicht nur einfach diese Treppe sieht. Deshalb möchte ich hier nur so weit herübergehen, bis wir diese Dame da gerade eben so angeschnitten, weggeschnitten haben. Die könnte man selbstverständlich retuschieren, aber da müssten wir auch sehr viel von der Treppe retuschieren, wir müssten sehr viel von dem Boden retuschieren, dranstricken, sozusagen, und das muss nicht unbedingt sein. Hier unten, da lässt sich wenig machen. Man könnte natürlich hier die einzelnen Kacheln ausschneiden und die Kacheln hier weiter vervollständigen. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass das alles gebogen ist, durch die Aufnahme hier. Ich erwähnte das schon, dass ist nicht so fürchterlich dramatisch, weil es an der Stelle sehr dunkel sein wird später, weil ein Großteil der Fläche vom Einschlagloch des Asteroiden, des Meteoriten vielmehr, bedeckt sein wird. Trotzdem möchte ich es verhindern, dass wir jede Menge Vordergrund dranstricken müssen. Also gehe ich soweit nach oben, bis wir maximal noch so eine kleine Ecke übrig haben, die sich sicherlich relativ leicht retuschieren lässt, genauso wie auf dieser Seite. Vielleicht machen wir es auch mal ein bisschen kleiner, dann bleibt hier oben immer noch genügend Durchlass. Damit hätten wir die untere Kante und die beiden Seitenkanten doch ganz gut beschnitten. So können wir erstmal weiter machen. Man sieht, wir haben jetzt ein Seitenverhältnis von 4:5, so ungefähr 4:5 würde ich mal sagen. Das ist verhältnismäßig langweilig. Also ein klassisches Hochformat würde mir schon besser gefallen, außerdem brauchen wir oben noch Platz. Also bestätige ich das Ganze erstmal ,und sage jetzt in "Bild - Arbeitsfläche", gehen wir hier mal rein, gucken uns das mal an, und können jetzt die Arbeitsfläche verändern. Wir haben jetzt eine Breite von gut 30 Zentimetern, ich hätte gerne ein Seitenverhältnis zwischen 2:3 und 3:4. Also wenn wir hier auf etwas über 40 Zentimeter gehen, sagen wir mal 42 Zentimeter, haben wir ein Seitenverhältnis, das etwas über 3:4 liegt. Das ist ein angenehmes Seitenverhältnis, mit dem arbeite ich gerne, finde ich gut, kann man so machen, wir dürfen jetzt nur nicht vergessen, dort unten ranzuklicken, damit es auch nur oben rangestrickt wird, und nicht oben und unten. Die Breite bleibt unverändert. Die Höhe wird oben um ein paar Zentimeter erweitert. Ich klicke auf "OK" und jetzt haben wir das hier.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
Spannendes Training ...
Carsten M.

Danke für das tolle Training für Fortgeschrittene. Spannend wäre jetzt noch gewesen, wie z.B. in Cinema 4D das Deckenloch und der Meteorit konstruiert und gerendert wurden. Aber klar, das hätte dann die Zeit gesprengt ;-). Weiter so!

 

Dieses Video-Training ist der Auftakt eines Zweiteilers. Im zweiten Teil "Uli Staiger – Deep Impact mit CINEMA 4D" lernen Sie, den Meteoriten mit CINEMA 4D zu modellieren.

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