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Composing mit Photoshop: Deep Impact

Arbeitsfläche auffüllen

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Photoshop verfügt über etliche Retusche-Werkzeuge, welche für das Ausfüllen von leeren Bereichen der Arbeitsfläche verwendet werden können. Der Stempel bietet dabei eine einfache Möglichkeit, um dies zu bewerkstelligen.
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Transkript

Photoshop verfügt über eine ganze Reihe wirklich toller Retuschewerkzeuge, wie z.B. hier unten könnte man vielleicht mal versuchen, diese kleine Ecke und diese kleine Ecke inhaltsbasiert zu füllen, aber Sie werden da relativ schnell feststellen, dass das nicht funktioniert, weil Photoshop nicht erkennen kann, wie auch, dass wir hier die Fortsetzung dieser Linie brauchen. Deswegen kommt das immer wieder vor, genauso auch wie in diesem Bild, bei diesem Motiv, dass man auf die alten - sagen wir mal die traditionellen, klingt besser als die alten - die traditionellen Werkzeuge zurückgreifen muss, was hier ganz einfach der Stempel ist. Ich greife hier ganz normal, wie vor zwanzig Jahren zum Stempel, mache den ein bisschen größer, überlege mir, wie viel muss ich daran strecken hier? Ungefähr einen guten Zentimeter. Hole mir also möglichst hier meinen Punkt und das hat sich verändert beim Stempel, ich habe jetzt diese Live-Vorschau, die mir garantiert, dass ich die Linie genau dort hinsetze, wo ich sie hinsetzen muss. Dann stelle ich fest, dass ich bei 30 Prozent Deckkraft bin, mit 100 würde es besser aussehen. Ich probiere das Ganze nochmal und kann jetzt hier wunderbar meine Platte vervollständigen, aber eben mit einem alten Werkzeug - traditionellen Werkzeug wollte ich sagen. Genau das Gleiche hier, auch da machen wir das so, wunderbar. Und wir hoffen jetzt - das würde ich jetzt noch gar nicht in Angriff nehmen - wir hoffen jetzt, dass wir später solche Geschichten hier retuschieren können, aber das wäre wirklich sinnlos, das jetzt zu machen, denn wie viel von dem Boden an welcher Stelle verdeckt sein wird, das können wir jetzt noch nicht genau sagen, also diese Arbeit mache ich mir jetzt auf keinen Fall. Wie sieht es ein bisschen weiter oben aus? Hier, da oben. Wie sieht es da aus? Auch da würde ich tatsächlich sagen, ist das Einfachste mal mit dem Stempel zu arbeiten. Vorher allerdings könnte man das Ding hier entfernen, diesen Knubbel, der muss da nicht sein. Da gehe ich zum Bereichsreparaturpinsel, mache das ein bisschen größer und pinsle da einfach drüber. Dann ist das Problem weg und gleich wieder zurück zum Stempel. Ein bisschen größer darf er vielleicht sein, wie Sie sehen, brauche ich hier auch nur ranzuklicken und diese Kante - vielleicht ein bisschen mehr aus der Nähe, damit man auch sieht, was man hier tut - diese Kante hier einfach daran zu bauen. Mit ruhiger Hand geht das besser. Wunderbar, die Kante ist dran, und hier müssen wir noch ein bisschen nacharbeiten. Mit einem deutlich kleineren Pinsel hole ich mir diese Kante hier ebenfalls noch und die setze ich dann an diese Stelle und dann ist das hier glaube ich ganz sauber. Hier oben können wir nur weitermachen, indem wir ebenfalls ganz einfach dranstricken, dranstempeln, das darf jetzt auch mit einer deutlich größeren Spitze passieren, ich würde Ihnen nur empfehlen, gehen Sie nicht zu weit runter mit dem Aufnehmen der Farbe, denn hier unten sind die Strukturen deutlich kleiner und auch deutlicher als hier oben. Also ist es sicherlich schlau, sich sie hier zu holen und hier einfach mal dranzustricken ordentlich. Immer wieder mal vielleicht woanders hingehen. Wenn Sie dann feststellen, so wie ich jetzt gerade, dass es vielleicht dann doch ein bisschen zu farbintensiv ist was wir hier tun, weil der Anschluss hier oben etwas weniger farbgesättigt ist, dann kann ich Sie beruhigen, das ist nicht weiter dramatisch. Wir wissen ja jetzt schon, wie das Bild so ungefähr aussehen soll und hier oben diese Ecke, die wird sehr dunkel sein. Da wird also nicht sehr viel sein, was auffällt. Ein bisschen mehr Arbeit werden Sie sicherlich hiermit haben, da hole ich mir ebenfalls mal den Stempel und da sich diese Kante, wie man deutlich sehen kann, die Unterseite dieses Trägers nach oben hin erweitert, nach unten hin verjüngt und nach oben weitet die sich aus, muss ich beide Kanten getrennt voneinander bearbeiten. Ich muss aber erst mal mit einem ziemlich kleinen Stempelchen mir diese Kante hier holen. Die setzte ich hier oben dran, dass die Kante selbst auch ein klein wenig zu klein ist hier, da sehen wir mal ganz einfach darüber hinweg, das ist jetzt nicht so wahnsinnig wichtig und auch die Tatsache, dass es hier ein wenig dunkler ist, ist nicht so dramatisch, dem kann man entgehen, indem man mit einer 30%igen Deckkraft hier vorsichtig dranstempelt, dann ist der Übergang eigentlich ganz annehmbar. Machen wir weiter mit dieser Kante. Ich stemple das jetzt nur mal leicht an. Natürlich müssten Sie das dann - 100 Prozent Deckkraft brauchen wir wieder - müssten Sie das dann komplett vervollständigen. Aber wenn ich das komplett mache, dann langweile ich Sie in diesem Training, weil Sie mir zugucken, wie ich am Stempeln bin und das möchte ich auf gar keinen Fall.  Noch kurz die weitere Strategie besprochen: Wie machen wir weiter? Wir müssen das Ganze bis oben hin alles zustempeln. Das muss bis oben hin, muss unser Bild wieder den kompletten Bahnhof haben, und das ist eine ganz schöne Retuscheleistung. Das ist also nicht etwas, was Sie in 10 Minuten machen, da brauchen Sie mindestens 11. Ich zeige Ihnen aber trotzdem, wie man da ganz gut hinkommt. Diese kleine Ecke hier, das kriegen wir, glaube ich, problemlos einfach so hin, indem ich sage: "Hier hole ich mir genau diese kleine Kante, die setzte ich hier oben wieder dran" und damit habe ich die letzte Treppenstufe, glaube ich, ganz gut in den Griff bekommen und viel weiter muss es an der Stelle auch gar nicht gehen, denn den Rest hole ich mir einfach über diese Kante. Die hole ich mir an der Stelle und stemple sie so hin, dass diese Dinge gut zusammenpassen. Damit habe ich die Treppe ganz gut in den Griff gekriegt. Hier oben das sieht ganz annehmbar aus. Vielleicht müssen wir doch noch eine weitere Stufe dranstricken, die dann an diese Stelle kommt, aber spätestens, wenn wir das hier haben, dann kann ich die Decke bis hier vorne hinstempeln. Mit einem etwas kleineren Stempel hole ich mir diese Kante nochmal an der Stelle. Ich muss immer nur darauf achten, dass diese hellblauen, diese Geländerstäbe, dass die auch gut rüber kommen. Aber ich glaube, so auf die Schnelle kann man sagen: "Ja, doch das sieht sogar, wenn man es von etwas weiter betrachtet jetzt schon ganz prima aus." Was wir jetzt noch tun müssen, wir müssen eigentlich nur noch diesen Träger nach oben stempeln, wie das geht habe ich Ihnen bereits gezeigt, und wir müssen dieses etwas Größere, diese größere Geschichte hier zumachen. An der Stelle wird später das Loch sein, das der Meteorit verursacht hat, es ist also nicht so dramatisch, wenn es hier etwas unsauber und nicht ganz so perfekt wird. Insofern hole ich mir, ganz klassisch, hier das Polygon-Lasso und ziehe das hier an der Treppenunterseite entlang, soweit, wie ich weiß, dass ich problemlos gehen kann, ohne die grün lackierten Eisenträger und - jetzt müsste ich ihn eigentlich haben. Da habe ich diese Auswahl. Die kopiere ich Jetzt über Command+C oder Strg+C und füge sie wieder ein über "Bearbeiten - Einfügen" und die liegt jetzt als eigene Ebene da und diese eigene Ebene, die ziehe ich jetzt einfach mal nach oben und schauen wir mal, wie wir die am besten einbauen. Also, wie sieht es aus? Die Decke ist hier heller als da, von daher können wir das so machen, dass wir diesen Teil der Decke hier ranstricken und diese Teil der Decke auf der anderen Seite über "Bearbeiten - Transformieren - Drehen" kriegen wir das auch hin. Dann ziehe ich das Ganze ein Stück weit nach oben, und Sie sehen, das reicht natürlich trotzdem noch nicht ganz. Lieber möchte ich es nur so weit nach oben ziehen, damit ich hier noch ein bisschen Möglichkeit habe, zu überblenden. Den Rest erweitere ich einfach, da kenne ich nichts. Über Command+T wird das erweitert bis das passt, um ungefähr 100 Prozent würde ich mal sagen bis hier oben hin. Die kleine Ecke hier, die stemple ich mit einem schönen, großen Stempel stemple ich die einfach zu. Sie sehen, wie wichtig diese alten Werkzeuge sind und wenn ich jetzt mal die Deckkraft verringere, dann sehen wir hier, wie viele Möglichkeiten wir haben, die Decke ineinander zu überblenden. Das mache ich wieder zu, dass wir wieder bei 100 Prozent Deckkraft sind. Lege hier eine Ebenenmaske an und pinsle ganz vorsichtig mit einem ganz normalen, runden Pinsel, den bekomme ich in den Pinselvorgaben hier. Schöner, runder Pinsel, einfach schwarze Farbe über diese Kante. 100 Prozent Deckkraft muss nicht sein, 50 Prozent reicht, und jetzt kann ich hier diese Kante ein wenig retuschieren. Wunderbar. Schon passen die ein bisschen besser zusammen, wenn ich jetzt noch den Aufheller nehme, den hier - bzw. den Abwedler, so heißt der eigentlich - den ein wenig größer machen und auf die Mitteltöne gehe, da sind wir schon mit einer Belichtung von 10 Prozent, dann kann ich die Kante noch ein bisschen besser anpassen, dazu muss ich aber von der Maske runter direkt wieder auf die Pixelebene, dass hier ein klein wenig anpassen. 3 Prozent passt wahrscheinlich noch besser. So kann ich diese weiten Deckenteile ineinander blenden. Wie Sie sehen, macht es doch ein bisschen Arbeit, funktioniert aber, auch wenn wir hier so einen leichten Strich drin haben, der wird später überhaupt nicht mehr auffallen. Was Sie jetzt noch zu tun haben, ist ganz einfach hier den Träger zuzumachen, dann müsste man hier noch diese Säule nach oben verlängern, auch das am besten durch Stempeln und ich glaube dann haben wir den Bahnhof fix und fertig. Wenn es Ihnen aber zu viel ist, wenn Sie sagen: "Nein danke, brauche ich wirklich nicht", dann gehen Sie einfach in die Datei, in die Bridge und holen sich hier diese Datei, den Bahnhof komplett, wo das alles schon gemacht ist.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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