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Arbeiten mit Google Tabellen und Unterschiede zu Microsoft Excel

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Für Tabellenkalkulationen gibt es Google Tabellen. Die wichtigsten Funktionen sowie Unterschiede zu Microsoft Excel erfahren Sie in diesem Video.
06:22

Transkript

Für Tabellenkalkulation gibt es Google Tabellen. Die wichtigsten Funktionen sowie Unterschiede zu Microsoft Excel erfahren Sie in diesem Video. Dazu öffnen wir diese Google Tabelle "Umsatzzahlen". Sie sehen, der Editor von Google Tabellen erinnert Sie stark an gängige Tabellenkalkulationsprogramme wie beispielsweise Microsoft Excel. Sie haben hier in der Mitte Ihre Zellen, unterteilt nach Zeilen und Spalten, dort können Sie Text und Ihre Daten eingeben. Hier oben haben Sie Ihre Symbolleiste mit dem Schnellzugriff auf die wichtigsten Funktionen und oben die Menüleiste mit allen Funktionen und Tools. Schauen wir uns die Symbolleiste im Detail an. Auch hier finden Sie wieder viele bekannte Funktionen, die Sie genau so von Microsoft Excel kennen. Das Dokument bzw. das Tabellenblatt drucken, einen Schritt vor und zurück, Format übertragen. Natürlich können Sie auch Zellen als Währung formatieren, bspw. wenn Sie hier die Umsatzzahlen in Euro ausweisen möchten, einfach die entsprechenden Zellen markieren und "Als Währung formatieren" klicken. Genauso verhält es sich, wenn Sie die Zellen als Prozentzahl formatieren möchten. Und mit den nächsten beiden Buttons können Sie die Anzahl der Dezimalstellen verringern beziehungsweise erhöhen. Wenn Sie weitere Formatierungen auswählen möchten, wie beispielsweise Datum, Uhrzeit et cetera, dann funktioniert das über diesen Button "Weitere Formate". Im weiteren Verlauf der Symbolleiste können Sie die Schriftart anpassen, die Schriftgröße, diverse Formatierungen und den Rahmen der Zellen verändern. Bei Rahmen gibt es eines zu sagen. Im Gegensatz zu Microsoft Excel gibt es hier nicht die Möglichkeit einen fetten Rahmen bzw. einen Summenstrich auszuwählen. Des Weiteren können Sie die Textausrichtung bestimmen, Verlinkungen hinzufügen, Diagramme einfügen sowie Filter und Funktionen nutzen. Google Tabellen kann natürlich Funktionen genauso verwenden, wie Sie das von Microsoft Excel kennen. Wenn Sie beispielsweise die Anzahl der Aufträge zusammenzählen möchten, klicken Sie einfach in eine Zelle, dann auf Funktionen, wählen Summe aus, markieren den Bereich, den Sie zusammenzählen möchten, klicken auf Enter und schon haben Sie die Summe für die ausgewählten Zellen. Das Arbeiten mit Formeln, Funktionen, aber auch mit Funktionen wie Filter, Sortieren, Pivot-Tabellen etc. funktioniert bei Google Tabellen im Prinzip identisch zu Microsoft Excel. Im Rahmen dieses Videos möchte ich Ihnen nun noch ein paar Besonderheiten von Google Tabellen gegenüber Microsoft Excel zeigen. Beispielsweise wenn Sie Seiteneinstellungen vornehmen möchten, finden Sie das bei Google Tabellen nicht unter "Seiteneinstellungen", sondern unter "Datei" "Drucken". Denn wenn Sie auf "Drucken" klicken, kommen Sie zu den "Druckeinstellungen". Und dort können Sie Dinge auswählen, wie beispielsweise "Zeilenkopf auf jeder Seite wiederholen", den Blattnamen oder die Seitennummern einbeziehen sowie das Layout des Ausdrucks festlegen. Das heißt, Sie können beim Layout lediglich wählen zwischen optimaler Breite und tatsächlicher Größe, zwischen Hochformat und Querformat. Alle weiteren Seiteneinstellungen, die Sie von Microsoft Excel kennen, wie beispielsweise Ränder vergrößern oder verkleinern, die ganze Tabelle vergrößern oder verkleinern oder unten und oben benutzerdefinierte Fuß- oder Kofpzeilen zu verwenden, das geht momentan in Google Tabellen leider noch nicht. Lediglich diese Seiteneinstellungen sind hier über dieses Menü möglich. Eine weitere Besonderheit von Google Tabellen ist, dass Sie keine einzelne Zelle löschen können, das heißt, Sie können immer nur ganze Zeilen, indem Sie diese markieren und auf die rechte Maustaste klicken und sagen "Zeile löschen" oder alternativ, Sie markieren eine Spalte, rechte Maustaste, "Spalte löschen". Was nicht geht, ist, eine einzelne Zelle zu löschen. Es gibt aber unter "Tools" auch einige Funktionen, die Google Tabellen bietet, welche Sie von Microsoft Excel nicht kennen oder nicht so kennen. Und zwar unter "Tools" haben Sie zum einen die Möglichkeit "Benachrichtigungsregeln" einzurichten. Diese können Sie ganz einfach einrichten, indem Sie auf "Benachrichtigungsregeln" klicken und dann sagen: Immer wenn Änderungen vorgenommen werden, möchten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten. Entweder sofort oder einmal täglich zusammengefasst. Diese Funktion ist recht praktisch, wenn Sie mit mehreren Personen gemeinsam an dieser Tabelle arbeiten, dann bekommen Sie eine E-Mail, wenn beispielsweise ein Kollege beispielsweise eine neue Umsatzzahl in das Dokument eingetragen hat. Eine weitere interessante Funktion ist, dass Sie ein gesamtes Tabellenblatt oder aber einzelne Spalten oder Zeilen schützen können. Wenn Sie Tabellenblätter oder einzelne Bereiche schützen, dann hat das den Vorteil, dass wenn Sie die Google Tabelle für Kollegen freigeben, dass Sie eben nicht alle Zellen bearbeiten können, sondern nur die Zellen, die nicht geschützt sind. Eine letzte sehr interessante Funktion ist, dass Google Tabellen Ihre Daten automatisch auswerten kann. Dazu markieren Sie einfach die entsprechenden Daten, klicken hier rechts unten auf "Erkunden" und dann erstellt Google Tabellen automatisch aus der gewählten Datenbasis diverse Diagramme. Die können Sie hier anschauen und wenn Sie eines dieser Diagramme verwenden möchten oder entsprechend auch anpassen möchten, können Sie einfach per Drag and Drop das entsprechende Diagramm auswählen und links rüberziehen. Wenn Sie das Diagramm noch anpassen möchten, können Sie das jederzeit rechts oben über die "Erweiterte Bearbeitung" tun. So, das war natürlich nur ein kleiner Einblick in Google Tabellen. Aber nun wissen Sie, dass Google Tabellen eine interessante Alternative beispielsweise zu Microsoft Excel ist und es lohnt sich, sich damit einmal näher zu beschäftigen.

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1 Std. 49 min (35 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.07.2016
Aktualisiert am:13.03.2017

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