Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Arbeiten mit Ebenenmodi

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Mit Ebenenmodi zu arbeiten, ist einer der ganz wichtigen Punkte in Photoshop und im Film erklärt Ihnen der Trainer diese und zeigt gleich, was sie bewirken.
04:42

Transkript

Mit Ebenenmodi zu arbeiten ist eine der wichtigsten Punkte in Photoshop. In diesem Film erkläre ich Ihnen die wichtigsten Ebenenmodi und wie Sie sie geschickt einsetzen können. Die Ebenenmodi - ich ziehe mir hier nur schnell eine Hintergrundkopie - die sehen Sie hier oben, in diesem kleinen Fenster, das hier auf "Normal" steht. Wenn Sie hier ein bisschen herumexperimentieren, dann sehen Sie, z.B. dieser "Negativ multiplizieren"-Modus, der hellt auf, "Multiplizieren" dunkelt ab, "Weiches Licht" macht eher mehr Kontrast und erhöht die Sättigung. "Ineinanderkopieren" verstärkt das Ganze noch mal. "Luminanz" bewirkt anscheinend gar nichts - Sie sehen da gibt es schon sehr viel, was man hier machen kann. Grundsätzlich lässt sich sagen, es ist in verschiedene Gruppen unterteilt. Sie haben hier zuerst die Gruppe der abdunkelnden Modi, dann die Gruppe der aufhellenden Modi, dann die Verrechnungsgruppe hier, dann einige Spezialfälle wie "Differenz", "Ausschluss", "Subtrahieren" und "Dividieren", bei denen bestimmte Bildinhalte z.B. voneinander abgezogen werden können oder ausgeschlossen werden können. Hier die letzte Gruppe beschäftigt sich mit Farben und mit Helligkeitswerten. Ich habe hier kurz etwas vorbereitet, um das Ganze etwas zu verdeutlichen. Ich habe jetzt hier eine Vignette erstellt, allerdings habe ich das nur gemacht mit einer Ebenenkopie, die mir hier außen im Modus "Weiches Licht" das Ganze einfach abdunkelt. Dann wollte ich bestimmte Bildteile aufhellen, also erneut eine Ebenenkopie und im Modus "Negativ multiplizieren" kann ich hiermit aufhellen. Dann habe ich hier eine Ebene vom Typ "Farbbalance" im Modus "Luminanz" geschaltet. Luminanz heißt, das wirkt sich hier auf die Helligkeit aus. Also ich habe hier das Bild global noch mal etwas abgedunkelt und dann habe ich hier noch eine Einstellungsebene vom Typ "Farbfüllung", weil ich mir dachte, das Ganze könnte auch so nostalgisch ganz gut wirken und habe das hier in den Modus "Farbe" gestellt. Jetzt zeige ich Ihnen mal was passiert, wenn ich das ganze hier  in den Modus "Normal" stelle - dann sehen Sie eigentlich nur eine braun-graue Fläche, die ganz oben alles verdeckt, was darunter liegt. Aber erst, wenn ich jetzt hier ein bisschen experimentiere, dann glaube ich wird klar, wie das Ganze hier funktioniert. Ich kann das Ganze hier in den Modus "Weiches Licht" stellen und das ganze Bild wird warm eingefärbt. Ich kann das hier auch auf "Ineinanderkopieren" stellen und die Sättigung, das nimmt noch einmal zu. Also auch dieser Bildlook gefällt mir hier ganz gut. Ich kann das hier auf "Multiplizieren" stellen, dann gefällt es mir weniger. Sie sehen schon, da muss ich ein bisschen experimentieren. Je mehr Erfahrung Sie jetzt da haben, um so schneller werden Sie wissen, Farbfüllungsebene, die funktioniert immer ganz gut im Modus "Ineinanderkopieren" oder im Modus "Farbe", denn da wird nur die Farbe verrechnet, die Helligkeitswerte holt sich Photoshop hier von der letzten Pixelebene, also in dem Fall diese Aufhellenebene, die auf der Hintergrund ebene passiert. Da wird das Bild im Modus "Farbe" wirklich nur eingefärbt, wogegen im Modus "Normal" liegt das Ganze hier als Blatt, als Farbfläche einfach darüber. Und im Modus "Ineinanderkopieren" behält mein Bild zwar die Grundfarbigkeit, allerdings werden bestimmte Bildbereiche ein bisschen mit dieser Füllung eingefärbt. So verhält es sich mit den anderen Ebenen auch. Ich habe hier eine Ebenenkopie, die ich auf "Negativ multiplizieren" gestellt habe, um hier bestimmte Bildteile aufzuhellen. Man sieht das ganz deutlich: Hier die Scheinwerfer, die Räder usw. Wenn ich das Ganze auf "Multiplizieren" stelle, dann dunkle ich diese Bildteile damit ab. Damit lässt sich sehr schön arbeiten. Wenn Sie wissen, dass Sie mit dieser Gruppe grundsätzlich abdunkeln können, mit dieser aufhellen und mit dieser verrechnen können. Experimentieren Sie also ruhig mit einer Hintergrundkopie und versuchen Sie einfach, bestimmte Veränderungen rein durch das Schalten von Ebenenmodi zu setzen. Sie werden sehen: Es sind immer wieder die gleichen, die man braucht: Im Prinzip arbeiten Sie mit "Multiplizieren", wenn Sie etwas abdunkeln möchten, mit dem Gegenspieler "Negativ multiplizieren", wenn Sie etwas aufhellen möchten. Wenn etwas verrechnet sind es meistens die Modi "Ineinanderkopieren" und "Weiches Licht". Die Spezialfälle brauchen Sie äußerst selten – und alles, was sich um Farbe und Helligkeit dreht, finden Sie wie gesagt hier unten in dieser letzten Gruppe. Also seien Sie mutig und experimentieren Sie mit den verschiedenen Ebenenmodi.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
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