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Logic Pro X Grundkurs

Apple Loops in Logic Pro X einbinden

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Apple Loops ermöglichen es, vorgefertigte Musikstücke zu bestehendem Audiomaterial hinzuzufügen. Durch Anpassen von Tempo und Tonart auf das vorhandene Material kann dieses wesentlich aufgewertet werden.

Transkript

Eine großartige Möglichkeit, mit vorgefertigten Musikstücken Ihr eigenes aufzuwerten oder ein paar kompositorische Ideen zu holen, die bieten Apple Loops. Sie finden diese hier rechts über diesem Button, den sie auch über die Taste O einblenden können. Um überhaupt Zugriff auf Apple Loops zu haben, müssen Sie diese als zusätzliche Inhalte installieren. Sie finden dazu unter dem Programmmenü Zusätzlichen Inhalt laden in dieser Liste dann unter anderem Apple Loops, die Sie von hier aus aktivieren können und hier nach bestimmten Musikrichtungen oder aber in den früheren Versionen zum Beispiel auch innerhalb dieser Jam Packs solche Apple Loops. Wenn Sie diese installiert haben, stehen sie dann hier innerhalb des Loop-Browsers zur Verfügung. In diesem Loop-Browser gibt es im Wesentlichen zwei Modi. Einerseits die Suche nach bestimmten Schlagwörtern, die sieht dann so aus oder aber diese Spaltennavigation. Starten wir auf dieser ersten Suche nach den Schlagwörtern, so können wir uns jetzt für ein Argument entscheiden. Ich möchte beispielsweise ein Jazz Piano heraussuchen. Also klicke ich einmal auf Jazz und jetzt wird mir hier gefiltert, was ich noch alles zusätzlich auswählen kann. Zum Beispiel eben Piano und die Liste hier unten wird entsprechend eingeschränkt. Also aus meinen über 4000 Objekten zuvor, sind jetzt nur mehr 62 geworden, die eben diese Argumente erfüllen. In dieser gefilterten Liste, die ich übrigens hier auch vergrößern kann, kann ich jetzt nach oben und unten browsen und mit einem einfachen Klick die Apple Loops anspielen lassen. Ein nochmaliger Klick stoppt dieses Anspielen. Und ein Hinweis in diesem Zusammenhang: Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Apple Loop sind, können Sie auch einmal das Anspielen mit einem Klick starten und dann mit den Pfeiltasten nach oben und unten navigieren und das jeweils ausgewählte wird angespielt. Testen wir das mal. Also Pfeil nach unten spielt dann dieses Pad dann an, dann dieser Apple Loop und so kann ich das sehr schnell überprüfen. Ein nochmaliger Klick stoppt dieses Abspielen. Die Abspiellautstärke die können Sie von hier unten regeln und dann sehen Sie, dass bei diesen Apple Loops noch einige Argumente hinzugefügt wurden. Einerseits kann ich sie mit einem Haken hier zu meinen Favoriten setzen und dann über die Spaltennavigation auch dort aufrufen. Aber es ist zum Beispiel auch das Tempo und die Tonart in einem solchen Apple Loop abgelegt. Nun ist es so, dass beim Abspielen in diesem Fall die Original-Tonart verwendet wird. Ich kann das aber auch Umschalten auf die Song-Tonart. In meinem Fall ist das ja C-Dur wie ich hier oben am LCD sehe. Und das bedeutet, dass dann eben dieses Musikstück entsprechend transponiert abgespielt wird, und auch beim Importieren in dieser Tonart eingesetzt wird. Ich habe mir jetzt zuvor den Sound Jazz Piano Bar 53 ausgesucht. Und den ziehe ich jetzt einfach mal hier herein. Jetzt warnt mich Logic Pro, dass es hier Unterschiede gibt, zwischen dem Tempo, das mein Projekt hat und dem Tempo dieses Apple Loops, nämlich 90 und 100. Ich kann mich jetzt entweder entscheiden, für diesen Bereich, also für diese Region, das Tempo in meinem Projekt herunterzusetzen auf die 90 oder aber diese Tempoinformation nicht zu importieren, wofür ich mich jetzt entscheide. Der Apple Loop wird dann berechnet und einfach als Audioregion hier importiert. Den kann ich jetzt wie eine normale Audioregion behandeln und an eine beliebige Stelle setzen. Wenn wir ein wenig weiter hereinzoomen, dann erkennen wir das auch sehr gut, weil eben hier in dieser Audioregion natürlich der entsprechende Apple Loop verknüpft ist. Ich könnte das jetzt auch noch schnell umbenennen, in zum Beispiel Jazz Piano. Sie haben bemerkt, dass automatisch der Name dieses Apple Loops auch für den Spurnamen übernommen wird. Als Weiteres möchte ich einen Bass hinzufügen. Ich werde mir jetzt mal die Informationen hier ausblenden, damit wir etwas mehr Platz haben im Hauptfenster. Diesen Bass können wir jetzt zum Beispiel suchen, indem wir auf den Spaltenbrowser wechseln. Wollen Sie ihn hier filtern, so sollten Sie zunächst einmal hier zurücksetzen, und können dann wieder mit diesen einzelnen Schlagworten hier Ihre Suche einschränken. Oder aber Sie wechseln in den Spaltenbrowser, wählen Instrumente, dann zum Beispiel mal hier Bass. Und jetzt könnte ich das noch weiter einschränken und sehe in Klammern die verfügbaren Apple Loops dazu, oder aber ich bleibe einfach bei der Auswahl Bass, habe hier 613 Objekte insgesamt. und könnte jetzt in der Liste danach suchen oder auch hier oben im Suchfeld den Namen eingeben. Ich möchte beispielsweise einen Round Funk Bass, und zwar hier die Nummer 06. Hier sehen Sie jetzt anhand dieses grünen Symbols, das es sich nicht um eine Wellenform handelt sondern um MIDI-Informationen. Das heißt, ziehe ich diesen Apple Loop jetzt hier herein und erzeuge ich dadurch eine neue Spur, wird er wirklich auch als MIDI-Region importiert. Ich mach das nochmals rückgängig. Und Sie können eine solche MIDI-Region sehr wohl auch auf eine Audiospur ziehen. Was dabei passiert ist eine Umsetzung von den MIDI-Noten in eine Wellenform. An diesem Loop-Symbol erkenne ich, dass es sich um einen Apple Loop handelt. Loops heißen sie auch deswegen, weil sie so gestaltet sind von ihren Anschlüssen vorne und hinten, dass sie in der Regel auch sehr gut geloopt werden können. Das heißt ich kann hier klicken, den länger ziehen und so praktisch einen Soundteppich gestalten, auf dem ich dann meine Komposition basiere. Ich lösche jetzt den nochmals hier oben heraus und ziehe ihn wirklich als MIDI-Region hier in meine Komposition. Habe das jetzt auch hier stehen und natürlich gilt jetzt alles, was wir von Software-Instrumenten schon kennen. Das heißt, hier hab ich jetzt automatisch diesen Bass zugewiesen. Zur besseren Orientierung bekomme ich auch das praktische Symbol und jetzt kann ich diesen Spurkopf aktivieren. Und hören wir uns mal diese Region hier an. Also ich markiere es, setze jetzt die Cycle-Locator-Punkte und über C aktiviere ich auch die Cycle-Wiedergabe und jetzt hören wir mal hinein. Das klingt schon ganz gut und über die Bibliothek könnte ich jetzt ein anderes Instrument für meinen Bass festlegen. Möchte ich dieses Pad dann zum Beispiel mal auf einer Orgel hören, so kann ich das ganz einfach hier unten umschalten. Also ich wähle hier Vintage B3 Organ zum Beispiel und hier mal ein Jazz Organ. oder ein Soul Organ. Sie haben also alle Bearbeitungsmöglichkeiten, die Sie von MIDI-Regionen innerhalb von Logic Pro kennen. Zu guter Letzt möchte ich noch ein Schlagzeug hinzufügen, rufe also wieder meine Apple Loops auf und diesmal möchte ich einfach hier oben den Namen suchen. Das Ganze nennt sich 70s Ballad und jetzt sehen Sie, dass ich hier ja noch aktuell unter Instrumente Bass bin, dort findet ich diesen Namen natürlich nicht, aber wenn ich hier auf Alle umschalte, dann filtert die Liste richtig und ich nehme jetzt hier mal die 70s Ballad Drums 01, ziehe die mal hier in diese Audiospur oben. Die wird dann entsprechend angepasst und eben als Wellenform umgesetzt. Und wir hören uns das Ganze mal an Und ich kann mit meinen ganz normalen Channel-Strip-Informationen, jetzt natürlich noch weitere Effekte hinzufügen und vieles mehr. Gerade wenn Sie mit MIDI-Regionen arbeiten, ist es hier besonders praktisch, dass Sie natürlich auch MIDI-Effekte anwenden können. Ich schalte mal die Apple Loops wieder aus, habe diese Spur hier aktiviert und klicke hier auf die MIDI-FX. Hier möchte ich jetzt zum Beispiel den Transposer verwenden und damit kann ich die aktuell gespielten Noten einfach höher abspielen lassen. Also, zum Beispiel eine Oktave, das wären zwölf Halbtonschritte, zwölf Semi, das ich hier sehe. Und jetzt lassen wir das Ganze nochmals abspielen. Oder auch eine Oktave nach unten Mithilfe der Apple Loops habe ich also so schnell und einfach ein kleines Audiopad dann zusammengestellt, das ich dann verwenden kann, um selbst noch etwas kompositorisch hinzuzufügen oder ein gesamtes Musikstück damit aufzubauen.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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