MariaDB Grundkurs

Apache Webserver installieren

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Der Apache Webserver stellt ein leistungsstarkes internetbasiertes Administrationswerkzeug dar, welches den Zugriff auf einen Datenbankserver ermöglicht.

Transkript

Nachdem Sie Ihren Datenbankserver installiert haben, empfiehlt es sich auch mit der Installation eines Webservers weiterzumachen. Und nicht zuletzt nicht nur deswegen, weil Sie damit auch später über einen wirklich sehr leistungsstarkes webbasiertes Administrationstool auf den Datenbankserver MariaDB zugreifen können. Die Rede ist von phpMyAdmin. Und wie der Name schon sagt, phpMyAdmin benötigt serverseitiges Scripting, nämlich mit PHP (Deutsche Aussprache) oder PHP (Englische Aussprache), und damit dieses serverseitiges Scripting mit PHP funktioniert, braucht man einen Apache Webserver oder genau genommen einen Webserver. Und der wohl am meist installierte Webserver ist der Apache von der Apache Software Foundation. Und auch hier handelt es sich um Open Source, und ganz nebenbei gesagt, werden sicherlich fast alle Webseiten, die Sie im Internet aufrufen auch von solch einem Server gehostet, also der meist verwendete Webserver auf der Welt. Neben den Informationen zur Foundation und auch zu dem ganzen Open Source, Apache Projekt und vielen weiteren Projekten, also die machen nicht nur den Webserver, finden Sie sich natürlich hier auf der Webseite zurecht, aber wir wollen nur den Webserver, und da klicken Sie bitte hier auf "Download". Und das ist so ein bisschen unübersichtlich, aber na ja, man gewöhnt sich dran und kann sich auch später eine Domäne merken, wo es dann schneller geht. Hier wird ein "Mirrow" vorgeschlagen, dabei handelt es sich um eine gespiegelte Festplatte, wenn man so will. Wenn man da draufklickt, dann sieht man lauter Unterverzeichnisse. Und das ist manchmal gar nicht so einfach da wirklich zu finden, was man sucht. Also ich sehe es jetzt auch gerade nicht. Somit gebe ich mit Steuerung+F einen Suchbegriff ein. Also wenn Sie Steuerung+F auf Ihrer Tastatur drücken, dann öffnet sich so ein Suchfenster und geben Sie dort bitte "httpd" ein. Ja, und da sind wir auch schon. Genau diesen Ordner habe ich gesucht, denn der Webserver hat genau diesen Namen, also "httpd". Dort klicke ich drauf. Dann interessieren uns neben den ganzen Infos hier die "binaries" und für Windows 32, ist zwar jetzt ganz komisch, aber Windows 32, also ein Windows Binary ist das, was wir brauchen. Und dann haben wir hier eine kurze Liste, und Sie sehen schon, ich präferiere die Apache Lounge, es geht aber auch über die anderen. Und wenn ich das aufrufe, dann bin ich hier an dieser Downloadstelle. So, und genau diese URL, die kann man natürlich auch direkt eingeben. Und da habe ich dann auch die Möglichkeit zu unterscheiden zwischen dem Apache 2.4, immer in der aktuellen Version von einem 64 Bit oder 32 Bit Betriebssystem. Und da ich das 64 Bit Betriebssystem mit WINODWS 10 habe, nehme ich natürlich auch dieses Zip-Archiv, würde das jetzt anklicken und auf meinen Rechner herunterladen. Das habe ich bereits gemacht. Und das befindet sich jetzt hier auf de Desktop. Wie geht man nun bei der Installation vor. Einfach einen Doppelklick auf dieses Zip-Archiv durchführen, und dann begegnen uns hier drin der Ordner "Apache24". Den kopieren Sie sich bitte mit rechter Maustaste und jetzt wechseln Sie auf Ihr Windows C Verzeichnis, ins Hauptverzeichnis, und fügen dort diesen Ordner einfach ein. Es dauert eine kleine Weile, weil es sind ja doch fast 2000 Dokumente, die da hin- und herkopiert werde, und die machen alle den Webserver aus, mit allem was Sie benötigen, mit allen Sprachen, die möglich sind und allen Einstellungen, Modulen et cetera, also es ist schon ein relativ großes Paket, auch wenn nicht sehr viel Platz auf der Festplatte benötigt wird dafür, also relativ gesehen, weil es sich hier im Großen und Ganzen nur um eigentliche Textdateien handelt, dauert das aber eine Weile, auf Grund der Menge der Elemente. So, und wenn dann dieses Kopieren abgeschlossen ist, dann können wir den Server im Großen und Ganze schon starten. Bevor wir das tun, schauen wir mal in dieses Verzeichnis hinein. In typischer Open-Source-Manier haben wir auch hier wieder Verzeichnisse mit dem Namen "bin", das kennen Sie bereits von MariaDB, denn dort befinden sich die ausführbaren Daten. Ich führe mal einen Doppelklick aus, da sieht man, da gibt es "httpd", das ist der eigentliche Webserver, hier noch ein "Monitor" und verschiedene andere DLLs und diverse Programme. Dann haben wir ein "cgi-bin"-Verzeichnis. Dort würde man zum Beispiel mit Perl oder wie auch immer Sie ein cgi-Modul umsetzen, diese Skripte hineinlegen. Ein ganz wichtiges Verzeichnis ist das "conf"- Verzeichnis, denn hier drin befindet sich unter anderem die "httpd.conf", und über diese eine Datei wird im Prinzip der gesamte Webserver konfiguriert. Also man sieht, da steckt schon viel Bedeutung auch hinter. Den Rest schenken wir uns mal, bis auf, natürlich, das Verzeichnis "htdocs", denn das ist neben allen anderen sicherlich mit das Wichtigste, denn hier hinein kommen Ihre Webprojekte, serverseitigen Skripte, später auch phpMyAdmin. Und da das Verzeichnis "htdocs" so wichtig ist, macht es auch durchaus Sinn sich eventuell ein Alias irgendwo hinzulegen, damit man schnell Zugriff darauf hat. So, um den Server nun zu testen, gehen wir wie folgt vor: Geben Sie hier unter "Web und Windows durchsuchen" bitte einmal "cmd" ein und wählen dann mit der rechten Maustaste diesen Eintrag "Eingabeaufforderung". So, und das "Als Administrator ausführen", bestätigen, bringt uns dann hier hinein. Das können wir jetzt theoretisch gesehen wieder lösche, das ist egal, also "cd \" oder "/" das ist alles identisch, CLS macht den Bildschirm sauber, sieht einfach schöner aus. So, und jetzt müssen wir in ein Verzeichnis, nämlich dieses Apache-Verzeichnis wechseln, und wenn Sie das Ganze ins Binary-Verzeichnis setzen, dann kommen Sie an dieser "httpd.exe"-Datei heran. Man könnte natürlich auch den Pfad direkt eingeben. Für einen ersten Test empfehle ich Ihnen "httpd.exe" einfach ohne weitere Angabe zu starten. Wenn Sie das jetzt abschicken, dann gibt es eine Information, dass die Windows-Firewall einige Features blockiert hat, und Sie müssen bestimmen, wie Sie mit dieser Firewall-Info umgehen möchten. Also ich habe zum Beispiel jetzt hier Domänennetzwerke, also Arbeitsplatznetzwerk. So, das würde ich zum Beispiel einfach mal so stehen lassen. Sie können aber auch, wenn Sie den Rechner auf einem öffentlichen Netz betreiben oder in einem privaten Netz beispielsweise, dann entsprechend diese Einstellungen vornehmen lassen. Und ja, ich mache jetzt hier einfach mal den Zugriff auf beide und lasse das in der Form einfach laufen. So, und mehr passiert jetzt im Moment nicht. Sie sehen, der Cursor blinkt nicht mehr und der steht hier. Was Sie jetzt gemacht haben, ist einfach das Programm Apache starten, und das ist der Webserver. Kontrollieren wir das Ganze mal. Um auf den Webserver direkt zuzugreifen, gibt es einen Befehl oder eine Domäne, die heißt "localhost". Und Localhost meint nichts anderes, als den Zugriff auf den eigenen Rechner. Und da hier Webserver läuft und wir über den Webdienst eines Browsers über einen Client den eigenen Rechner aufrufen, wird er auch wissen, dass es sich hier um dem Webserver handelt. Alternativ könnten Sie theoretisch gesehen auch die IP 127.0.0.1 eingeben. Diese IP ist nichts anderes als das Synonym quasi für Localhost oder genau genommen müsste man eigentlich sagen, Localhost ist das Synonym für diese IP-Adresse. So, und wenn ich das abschicke, dann sollte dieses Ergebnis kommen: "It works!". Und sollte der Server nicht laufen, schauen wir uns gleich an, dann steht hier, dass eben keine Verbindung hergestellt werden kann. Ja, und das können wir uns grade kontrollieren. Wenn ich also in die Eingabeaufforderung gehe, und jetzt die Taste Steuerung+C drücke, also in der Eingabeaufforderung Steuerung+C, beendet den Webserver, so jetzt blinkt er wieder hier mit der Pfad-Angabe, jetzt ist der Server nicht mehr aktiv und entsprechend kann er auch keine Webseite anzeigen, und Sie sehen, sofort bekomme ich die Fehlermeldung "Die Webseite ist nicht verfügbar". Jetzt ist es ja unschön jedes Mal in die Eingabeaufforderung zu gehen und, ja, den Webserver zu starten, abgesehen davon blockiert das auf diese Art und Weise. Es ist möglich, es ist der erste Test, jetzt wissen Sie, dass das System funktioniert. Aber sinnvoller ist es, das Ganze als sogenannten Service zu installieren, genauso wie auch bei MariaDB als Datenbank binden wir das unter Windows 10 als Dienst ein. So, und das geschieht mit dem gleichen Befehl "httpd.exe", so, auch relativ einfach. Und dann " k" und dem Parameter oder dem Schlüsselwort "install". So, und das schicke ich einmal ab, und wenn alles funktioniert hat dann sollte dort stehen "The 'Apache2.4' service is successfully installed.". So, das ist ein wichtiger Hinweis, und das können wir uns einmal ganz kurz anschauen. Wenn ich also hier jetzt "dienste" eingebe und diese Applikation öffne, dann haben wir hier den Apache, der startet zunächst mal automatisch. Und wie man jetzt auch erkennen kann, der ist noch nicht gestartet, der ist nur installiert worden. Also dieser Prozess, den wir gerade gemacht haben, ist diesen Eintrag hier vorzunehmen. So, und ich führe jetzt mal einen Doppelklick hier drauf aus, befinde mich dann in dem Dialog. So, und jetzt möchte ich erstmal sagen, ich möchte das Ganze manuell, nicht automatisch starten. Und dann erhalte ich auch die Information, wie man sowas, ja, über die Kommandozeilenebene eingeben kann und ich kann ihn vor allen Dingen hier starten, auch mit Startparametern versehen et cetera. Und wenn ich jetzt hier draufklicke, dann öffnet er sich. So, das kann ich jetzt alles in der Form übernehmen beziehungsweise bestätigen. Und jetzt steht hier, der wird ausgeführt, er startet manuell, genauso wie ich das haben möchten und Sie sehen, hier drüber beenden Sie diesen Prozess auch. Ja, und jetzt kann ich das Ganze noch mal testen. Das können wir schließen, ich aktualisiere den Webbrowser einfach wieder und schon steht hier "It works!". Woher kommt überhaupt die Datei? Das abschließend noch, und zwar aus dem Verzeichnis "htdocs" aus dem Apache-Server und das ist genau diese Index-Datei. Wenn Sie hier die Endung nicht angezeigt bekommen, dann klicken Sie bitte auf "Ansicht", dann auf "Ein-/ ausblenden" und "Dateinamenerweiterungen". So, das ist auf jeden Fall empfehlenswert, gerade wenn Sie programmieren oder auch mit Systemdaten arbeiten. Ja, schauen wir uns mal kurz in einem Texteditor an, ich verwende da bevorzugt den Notepad++. Und da sehen wir, da haben wir ein ganz normales HTML-Dokument, ziemlich simpel. Und hier steht genau dieses "It works!" drin, das ist das, was hier auf unserem Browser oder in unserem Browser angezeigt wird. Ja, herzlichen Glückwunsch, damit haben Sie nicht nur einen Datenbankserver auf Ihrem Windows-System, sondern auch einen Webserver laufen. Und Sie sehen, das ist kein Hexenwerk. Das sind im Großen und Ganzen zwei simple Aktionen, die man durchführen muss und schon funktioniert dieser Prozess.

MariaDB Grundkurs

Sehen Sie, wie Sie den populären Datenbankserver einrichten und für erste eigene Projekte nutzen.

4 Std. 41 min (44 Videos)
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Software:
MariaDB MariaDB 10.1
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Erscheinungsdatum:29.03.2016
Aktualisiert am:08.05.2017

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