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Apache Webserver Grundkurs

Apache konfigurieren

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Der Apache-Webserver verfügt in OS X über eine vorgefertigte, grundlegende Konfiguration. Der Anwender verfügt jedoch über die Option, diese in der Konfigurationsdatei an benutzerdefinierte Anforderungen anzupassen.
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Transkript

Wenn Sie schon den Vorteil besitzen, mit einem Webserver zu arbeiten, der gerade On-Board zur Verfügung steht, dann ist es auch gut zu wissen, wo die Konfigurationsdateien liegen. Die erreichen Sie am Besten, wenn Sie über das Terminal sich hin navigieren. Die einzelnen Konfigurationsdateien liegen unter "/etc/apache2". Mit "Enter" wechsele ich in dieses Verzeichnis und mit "ls" lasse ich mir den Inhalt anzeigen. Und hier haben wir die Hauptkonfiguration. In "httpd.conf" liegt die Hauptkonfiguration des Apache-Servers. Und in "/users", wenn wir da weiter schauen, so ist das der Ort, an dem für alle Benutzer, die ein eigenes Konfigurationsverzeichnis haben, diese Konfigurationen speziell für dieses Verzeichnis drin liegen. Werfen wir jetzt aber erstmal einen Blick auf diese "httpd"-Datei, also auf die Konfigurationsdatei. Wir können Sie mit Hilfe von Pico öffnen, das ist der Editor, der schon da ist und mit dessen Hilfe man sich Inhalte anzeigen lassen kann. Hier sind wir jetzt in der Konfigurationsdatei. Ich vergrößere sie mal, damit wir mehr und besser sehen können. Der prinzipielle Aufbau ist der, dass es sich um eine pure Textdatei handelt. Und, was auch immer Sie hier am Anfang an "#" sehen, das ist sozusagen etwas, was einen Kommentar beschreibt, bzw. etwas, was noch nicht gilt oder nicht gelten soll, wird mit dieser "#" gekennzeichnet und wird dann vom Apache nicht ausgelesen. Innerhalb von Pico funktioniert die Maus nicht, das heißt, Sie können sich nur mit Hilfe der Tasten weiterhangeln und welche Tasten das sind, sehen Sie hier unten ganz gut. Schauen wir uns mal an, womit es anfängt: Es beginnt mit dem "ServerRoot", das heißt, mit dem Wurzelverzeichnis des Servers an und für sich. Die Direktive, die es spannend macht, ist die "Listen"-Direktive. Die gibt nämlich Auskunft darüber, über welchen Port der "httpd"-Server auf Anfragen hört. Und das ist in dem Fall klassischerweise Port 80. Das ist wichtig zu wissen, denn gelegent- lich kann es zu Problemen kommen mit Ports und so kann man gegebenenfalls den Apache selber umleiten auf einen anderen Port. Aber das sollten Sie nur im Notfall machen. Wobei, wenn er sowieso nur als Testserver dient und nicht nach Außen geht, ist das nicht ganz so tragisch. Schauen wir uns die nächste Seite an. Mit "Next Page" hangeln wir uns weiter hinunter. Sie haben hier eine Liste aller Module, die geladen bzw. die nicht geladen sind. Dadurch, dass der Apache ein modular aufgebauter Server ist, können Sie hier in der Konfiguration die Module, die Sie brauchen oder nicht brauchen, je nach Bedarf, einfach auskommentieren, indem Sie wieder eine "#" davorsetzen, oder eben eine "#" entfernen, wenn Sie ein Modul laden wollen. Hier haben Sie dann schon eine Direktive, bei der es darum geht, wenn ein bestimmtes Modul geladen wird, also "IfModule" und dann kommt der Modulname, dass dann etwas bestimmtes passieren soll. Ist aber in dem Fall noch nichts drin bzw. ist auskommentiert. Das nächste spannende ist hier die Bezeichnung, wer tritt als User beim Apache auf und wer tritt als Gruppe beim Apache auf. Das ist insofern wichtig, als man eben nicht als "root" im Apache und in dem Apache-Verzeichnis Dateien hinterlegen sollte, damit man nicht gegebenenfalls angreifbar ist. Gilt für diese Moduleinstellungen. Und jetzt kommen die Hauptserverkonfigurationen. Ich arbeite mich da jetzt weiter runter. Hier wäre mal ein Beispiel für den "ServerAdmin" und dessen E-Mail-Adresse. Gut, können wir so lassen. Hier ist der "ServerName" ausgegeben. Sie sehen, der ist auskommentiert. Sie könnten hier den Namen Ihres Servers einsetzen mit der Portbezeichnung dazu. Sie könnten auch einfach nur "localhost" reinschreiben, funktioniert aber so jetzt auch ganz gut. Und hier ist das Wurzelverzeichnis des Servers selbst. Das heißt, alle Dokumente, die von einem Browser aufgerufen werden können, befinden sich in "/Library/WebServer/Documents". In weiterer Folge kommen jetzt diverse Direktiven, die immer Bezug nehmen auf einzelne Verzeichnisse. Direktiven sind alle ähnlich aufgebaut. In dem Fall betrifft es eben das Wurzelverzeichnis, also das oberste Verzeichnis auf dem Gerät und die einzige Option, die hier gilt ist, dass symbolischen Links gefolgt werden kann. Die Direktive "AllowOverride" gilt für ".htaccess"-Dateien. Das heißt auf dieser Ebene kann eine ".htaccess"-Datei nichts tun. Dann gibt es hier eine Direktive, die sagt, in welcher Reihenfolge weitere Direktiven abgearbeitet werden. und wir haben dann gleich eine "Deny"-Direktive, das heißt: Vom Webserver aus kann man auf das Root-Verzeichnis nicht zugreifen. Diese Vorgehensweise finden Sie jetzt für diverse andere Verzeichnisse auch. Wichtig ist hier noch, dass Sie für das Document-Root natürlich auch eigene Regeln brauchen. Die können Sie sich mal in aller Ruhe anschauen, die sind nämlich hier ziemlich gut dokumentiert und erklärt. Und im letzten Abschnitt ist es so, dass es eben für bestimmte Module noch bestimmte Direktiven gibt und, sehr spannend: Auch hier ist es so, dass es bestimmte Dateien gibt, die nicht aufgerufen werden können sollen. Vor allem eben ".htaccess"-Dateien, das sind lokale Konfigurationsdateien für bestimmte Verzeichnisse und Passwort-Dateien. Und damit man über den Browser diese Dateien nicht aufrufen kann, ist hier ein "FilesMatch" hinterlegt, das heißt, alle Dateien, die - und hier kommen reguläre Ausdrücke - dafür sorgen, dass egal wie die Dateien sonst heißen mögen, nicht aufgerufen werden können. Und auch hier ist wieder die Reihenfolge, in der abgearbeitet wird vom Apache und es kommt einfach eine "Deny"-Direktive. "Deny from all" heißt: Kann nicht aufgerufen werden, und "Satisfy All" ist noch eine zusätzliche Absicherung. Dann gibt es hier noch eine Apple- spezifische Absicherung. Aber schauen wir weiter. Denn, was wir jetzt noch brauchen, ist der Ort, wo die Log-Dateien liegen. Und der wird hier angegeben, genauso wie dann noch der Level angegeben wird, mit welcher Intensität mitgeschrieben wird. Und da sehen Sie, dass es hier einige Werte gibt und dass sich "warn" von der Intensität der Mitteilungs- bedürftigkeit genau in der Mitte bewegt. Dann kommen weitere Moduleinträge. Die können Sie sich in Ruhe einmal durchschauen. Das Prinzip ist immer dasselbe: Entweder, wenn ein Modul aktiviert wird, passiert etwas oder für eine bestimmte Datei gilt etwas oder für ein bestimmtes Verzeichnis gilt etwas. Und es gibt über 300 unterschiedliche Direktiven Das heißt, Sie werden später dann einfach speziell für Ihr eigenes System raussuchen, was Sie prinzipiell brauchen können. Wir haben uns das im Großen und Ganzen jetzt angeschaut und mit dem Befehl "Ctrl+X" steigen wir wieder aus der Datei aus und hier mit "clear" machen wir unser Terminal quasi wieder einsatzbereit. Und jetzt verkleinere ich es noch und schließe es. Damit haben Sie einen ersten Einblick in die Konfigurationsdatei bekommen, was darin schon hinterlegt ist, damit Sie gut mit Ihrem Apache arbeiten können.

Apache Webserver Grundkurs

Lernen Sie, wie Sie den Apache für den Einsatz als Web- und Test-Server installieren und konfigurieren.

3 Std. 50 min (42 Videos)
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Apache HTTP Server Apache Webserver 2.4
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Erscheinungsdatum:09.10.2014
Aktualisiert am:17.03.2015

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