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Apache Webserver Grundkurs

Apache aktivieren

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OS X beinhaltet bereits standardmäßig einen vorinstallierten Apache-Webserver, welcher allerdings explizit im Betriebssystem aktiviert werden muss.
08:31

Transkript

Wenn Sie mit einem Mac arbeiten, sind Sie in der glücklichen Lage, dass Sie automatisch schon einen Webserver dabei haben. Früher war es so, dass der Webserver sich über das Apfelsymbol und "Systemeinstellungen" aktivieren ließ. Mit Maverick geht es so nicht mehr, aber deswegen ist es kein größeres Problem. Sie können ihn aktivieren und zwar über das Terminal. Schreiben Sie einfach "sudo" dafür, dass Sie mit Administratorrechten etwas tun wollen und dann "apachectl start". Das ist der Befehl, um den Apache zu starten. Ich bestätige mit der Enter-Taste und sehen kann ich jetzt zwar nichts, aber, wenn ich nun geh und einen Browser öffne und eintippe "localhost", dann sollte ich eine dezente Rückmeldung bekommen. Hier in diesem Fall die Rückmeldung "It works!". Und das ist eine kleine feine Datei, die abgerufen werden kann, wenn der Webserver läuft. Ich schließe jetzt den Safari wieder. Wenn Sie wissen wollen, mit welcher Version Apache läuft, dann geht das ebenfalls mit Hilfe von "sudo apachectl" und jetzt brauchen Sie nur noch sagen "-v". Damit fragen Sie nach der Version des Apache und ich bekomme jetzt hier zurückgegeben, dass ich mit einer Version Apache 2.2 arbeite. Das ist für den momentanen Zeitraum nicht die neueste Version, aber zum normalen Testen reicht das schonmal völlig, und dass es sich dabei um eine Apache-Version für ein Unix-System handelt. Denn immerhin: OS X baut auf einem Unix-System auf, es ist ein Unix-System und damit folgt es auch diesen Regeln. Wenn Sie nun wissen wollen, wo diese Datei liegt, die jetzt "It works!" sozusagen verursacht, so finden Sie die, wenn Sie direkt "Gehe zum Ordner" sagen und hier den Pfad eingeben, und zwar - aufpassen, Groß- und Kleinschreibung ist wichtig - "Library/WebServer/Documents/". und wenn ich sage "Öffnen", dann lande ich direkt in den Tiefen meines Systems, wo es eben den Ordner "WebServer" gibt, in dem "Documents" liegt, und diese Index.html-Seite ist diejenige, die aufgerufen wird, wenn ich einfach nur "localhost" eingebe. Das heißt auch, dass wenn Sie entwickeln, Sie hier Ihre Dateien und Ihre Verzeichnisse ablegen können, die Sie testen wollen und die Sie ausgegeben haben wollen. Wenn Ihnen das zu kompliziert ist und Sie sich erinnern können, dass es früher für Sie die Möglichkeit gab, in Ihrem eigenen Home-Verzeichnis eine Datei bzw. ein Verzeichnis zu haben, das Sie dann über den Browser darstellen können und in dem Sie Ihre Dateien hinterlegen können, dann können Sie sich das wieder einrichten. Die Möglichkeit dafür gibt es nach wie vor und ich hab Ihnen das jetzt hier schonmal vorbereitet, damit Sie sich das anschauen können. Ich verwende wieder "Gehe zu", um in meinen höchstpersönlichen Benutzerordner zu kommen. Ich bin als Benutzer "trainer" angemeldet und habe mir jetzt in meinem "trainer"-Verzeichnis einen neuen Ordner angelegt mit dem Namen "Sites". "Sites" habe ich ihn deswegen genannt, weil es in früheren Zeiten der vorgegebene Name war für diese persönlichen Seiten. In der Zwischenzeit könnten Sie die Seite nennen wie Sie wollen. Und ich habe da schonmal eine kleine "index.html" hineingelegt, damit ich, falls es klappt, später etwas zum Herzeigen habe. Nachdem Sie diesen Ordner angelegt haben ist der nächste Schritt der, dass Sie über das Terminal versuchen sollten, eine Konfigurationsdatei anzulegen, mit deren Hilfe Apache dann weiß, wo er schauen soll. Die Konfigurationsdateien liegen alle in "/etc/apache2". Schauen wir mal. Mit "cd" wechseln wir in das Verzeichnis "etc" und da brauchen wir das Verzeichnis "apache2". und im "apache2" gibt es jetzt noch ein Verzeichnis, das heißt "users". In diesem Verzeichnis - mit "ls" können wir mal reinschauen - liegt jetzt bereits meine "trainer.conf". Aber für Sie wird es so sein, dass in dem Verzeichnis noch nichts drinnen liegt, weil diese "trainer.conf" müssen Sie selbst erst anlegen und mit zwei drei Zeilen Text befüllen. Aber sehen wir uns das einfach mal an. Ich werde jetzt den mitgebrachten Editor verwenden. Pico ist der Editor, der On-Board im Terminal dafür sorgt, dass Sie Dateien bearbeiten können. Und ich möchte jetzt eben meine "trainer.conf" mir anschauen. Wir sind jetzt im Editor und das, was Sie hier sehen, ist eine Konfigurationsdirektive und zwar eine Konfigurationsdirektive, die sich eben bezieht auf mein "Sites". Die liegt unter "/Users/trainer/Sites/". Bitte nicht vergessen zum Schluss auch noch den Slash zu machen. Wenn Sie das abschreiben, ganz dringend darauf achten, dass es ganz wichtig ist, auf Groß- und Kleinschreibung zu achten. Und hier habe ich jetzt mehrere Einträge. Der erste Eintrag beginnt mit "Options Indexes MultiViews". "Options" gibt an, dass es hier bestimmte Einstellungen gibt für diesen Ordner: Die eine Einstellung besagt, dass Indizes angezeigt werden können, falls keine Seiteninhalte in Form von "index.html" da sind. "MultiViews" ist eine Möglichkeit, dass der Apache für den Fall, dass Sie eine Seite nicht exakt richtig schreiben, Vorschläge machen kann, welche Seite Sie eventuell meinen könnten. Und dann kommt eine "AllowOverride"-Regel und da steht "AllowOverride none". Das heißt, dass eine eventuell vorhandene zusätzliche lokale Konfigurationsdatei nicht über dieses Verzeichnis hinaus agieren kann. Dann kommt eine Zeile "Order allow deny". Das ist eine Direktive, die sagt, in welcher Reihenfolge Direktiven abgearbeitet werden können, und in dem Fall ist es so: Apache schaut zuerst nach "allow"-Regeln, die hier folgen, und dann erst würde er "deny"-Regeln bearbeiten. Und wir haben dann auch gleich eine "allow"-Regel, nämlich "Allow from all". Damit wird sichergestellt, dass meine Site tatsächlich aufrufbar und abrufbar ist. Wenn Sie das geschrieben haben, müssen Sie das Ganze noch sichern und können dann den nano auch wieder schließen. Mit Cmd+X sind wir wieder draußen. Jetzt sollten wir allerdings den Apache neu starten. Denn wir haben eine Konfigurationsdatei angelegt und die muss jetzt vom Apache erst noch eingelesen werden. Und das machen wir wieder mit "sudo apachectl"... und weil er ja eigentlich schon läuft, sagen wir jetzt "restart". Damit wird der Apache neu gestartet. Dann hätte ich mich nicht verschreiben sollen, dann würden wir es auch wirklich lesen können. "apachectl restart" Wieder bekommen wir zwar keine Rückmeldung, wenn wir aber jetzt unseren Browser öffnen und in der Adresszeile unser privates Verzeichnis eingeben, in dem wir eben sagen: "localhost/~" und eben unser quasi privates document root, dann sollte eine positive Ausgabe erfolgen. Und wie Sie sehen können: Es hat geklappt! Damit können Sie, zusammengefasst, sehr einfach über Ihr eigenes Homeverzeichnis, also über Ihren eigenen Benutzerordner, Seiten entwickeln. Und der Apache, wie gesagt, ist von Anfang an mit dabei.

Apache Webserver Grundkurs

Lernen Sie, wie Sie den Apache für den Einsatz als Web- und Test-Server installieren und konfigurieren.

3 Std. 50 min (42 Videos)
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Apache HTTP Server Apache Webserver 2.4
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Erscheinungsdatum:09.10.2014
Aktualisiert am:17.03.2015

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