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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Anwendung des Versetzen-Filters

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Sie haben die Wahl: Entweder malen Sie die Versetzen-Matrix selbst oder Sie nutzen die, die in den Projektdateien enthalten ist. Haben Sie Erfahrung im Umgang mit dem Filter, können Sie die Matrix problemlos selbst gestalten.
07:48

Transkript

Der Versetzen Filter, also der Filter den wir jetzt brauchen, um die Wellen zu erzeugen, dieser Versetzen Filter, der gehört tatsächlich zum Urgestein von Photoshop. Ich kann mich gar nicht entsinnen, dass dieses Ding mal irgendwann dazukam. Das bedeutet also, dass ich mal schwer vermute, dass der schon in der ersten Version dabei war, mit der ich gearbeitet habe, das war Photoshop 305, galso ungefähr gut 20 Jahre her, da habe ich mit Photoshop 3 angefangen und ich glaube, da gab es den schon. Sicherlich wird der eine oder andere dahinter kommen, ich habe es jetzt nicht recherchiert, auf jeden Fall, der Versetzten Filter ist das Ding in Photoshop für mich, nach wie vor für viele Anwendungen. So, wir wollen ganz gerne diesen Versetzen Filter anwenden, dazu müssen wir erstmal ein bisschen Ordnung in unser Chaos hier bringen. Ich habe hier die Grossschot_Farbe, ich habe die Outline für unseren Skipper Paul, dessen Kernschatten usw. und all das lässt sich doch wunderschön zusammenfassen inklusive diesen Diffusschatten hier zu einer Gruppe, die wir Jolle nennen können. Na, also das ist jetzt alles hier drin. Ich mache mal ein bisschen mehr Platz, dann sieht man das besser. Ich mache mal ein bisschen mehr Platz, dann sieht man das besser. Mache ich nicht, ok, Sie sehen es auch so, denke ich. Na, diese Ebenen sind alle dabei und über command g oder Steuerung g kann ich all das hier zur Gruppe Jolle zusammenfassen. Das Gleiche könnten wir jetzt mit dem Rest machen, denn diese Jolle, die lässt sich jetzt ganz wunderbar verschieben, was ja eine gute Idee ist. Das könnten wir mit dem Rest machen. Auch das sollte ja möglichst aus einem einzigen Guss sein. Ich möchte nicht nur den Hintergrund versetzten, sondern logischerweise auch dessen Retusche, den Zebrastreifen, wenn es sein muss den Himmel, all diese Dinge möchte ich mitversetzten, also mache ich folgendes: Die Korrektur 3, die für den Schatten verantwortlich ist, ist die oberste Ebene und die unterste ist der Hintergrund, allerdings ohne das Schloss, da klicke ich mal drauf. Dann heisst es nur noch Ebene 0 und die nenne ich jetzt in Kreuzung um. Wenn ich also das gemacht habe, dann übe ich einen shift Klick auf die Tonwertkorrektur 3 aus, und jetzt sehen Sie, dass alle Ebenen selektiert sind, und aus diesen restlichen Ebenen, die die gesamte Landschaft mit Gebäude und Licht betreffen, mache ich keine Gruppe sondern ein Smart Objekt. "Für Smartfilter konvertieren", dann kann ich nämlich meinen Versetzen Filter direkt auf diese Landschaft anwenden. Sollten Sie jetzt feststellen, dass da noch irgendwelche Kleinigkeiten nicht in Ordnung sind, selbstverständlich können Sie die Landschaft nach wie vor, auch nach Anwenden des Versetzen Filters, noch korrigieren durch einen Doppelklick hier drauf, dann bekommen Sie diese Anzeige, sagen "ok" und bekommen jetzt alle Ebenen die zum Landschaftssmartobjekt gehören nochmal als psb Datei geöffnet, können die dann wieder ändern, schliessen, natürlich speichern, und das wird dann automatisch aktualisiert. Also, das ist nicht verloren, das ist nur im Moment sehr smart zusammengefasst. So, jetzt können wir den Filter anwenden. Dieser Filter, den holen wir uns hier. "Verzerrungsfilter", "Versetzten" und jetzt werden wir erstmal gefragt, wie weit wollen wir denn eigentlich versetzten? Ich habe schon mal ein bisschen getestet und ich finde das hier bei diesen beiden Werten 15 und 10 ganz gut liegen. Das bedeutet, dass später, wenn wir diesen Filter anwenden entsprechend der Matrix, um maximal 15 Pixel nach links und 10 Pixel nach oben skaliert wird, bzw. verschoben wird. Und das ist keine wirkliche Skalierung, das ist eine Verschiebung eigentlich mehr, ein Versetzten eben dieser Pixel und mit dem Wert kommt man ganz gut klar. Sie werden gleich sehen, was es mit diesen Werten auf sich hat. Ich kann Ihnen aber schon mal verraten, dass sie relativ unkritisch sind. Mit 7 und 10, mit 8 und 12, mit 12 und 20 kommen Sie fast genau so gut hin. Ich haben ein bisschen, wie gesagt, rumgespielt und zwischen 10 und 15 kommt man doch ganz gut klar. So, die Verschiebungsmatrix hat in unserem Fall die selbe Grösse wie unser Hintergrundbild. Deswegen ist, ob wir das "Wiederholen" oder "Auf Auswahlgrösse skalieren" dasselbe. Na, das spielt keine Rolle. Und ich würde Ihnen das auch immer empfehlen, ich würde immer empfehlen, bauen Sie sich Ihre Matrix so, dass sie die gleiche Grösse hat wie der Hintergrund, dann sind diese Dinge hier schon mal nicht mehr wichtig. "Undefinierte Bereiche", was heisst das? Naja, wenn unsere Bilder, unser Bild, unser Hintergrund nach oben und nach links verschoben wird, dann haben wir zwangsläufig auf der rechten und der unteren Seite Bereiche, die nicht definiert sind. Jetzt können Sie entweder die "Kantenpixel wiederholen", das gibt dann so ein buntes Muster hier am Rand, sieht nicht schön aus, müssen wir wegschneiden. Oder durch den Teil, den Sie oben rausschieben, den setzten Sie unten wieder dran. Das ist ungefähr genau so sinnlos, von daher ist es eigentlich egal, was hier angeklickt ist. Wir müssen so oder so diese 15 und 10 Pixel, die wir jetzt verschieben, später wieder wegschneiden. Naja, gut ok. Also, egal was wir hier machen, das spielt jetzt keine grosse Rolle. Ich sage einfach mal ja, ok, ich nehme das so 15 und 10 Pixel und sobald ich das mache, fragt mich Photoshop nach meiner Matrix. Und die Matrix heisst Wellenmatrix, ist eine psd Datei und die besteht nur aus einer einzigen Ebene. Na, also wichtig. Wenn Sie Ihre Matrix selbst malen und wenn Sie eine weisse Ebene über all diese vielen Ebenen drüber gelegt haben, müssen Sie, bevor sie als Wellenmatrix gespeichert wird, das Ganze auf eine einzige Ebene reduzieren. Und ebenfalls wichtig, es muss eine psd Datei sein. Dieser Filter kann nur mit Photoshop documents, also nur mit psd Dateien, etwas anfangen, kein tiff, kein jpg, kein eps, nichts davon, sondern nur psd, ja, ist halt ein bisschen was besonderes der Filter. So, genau diese Wellenmatrix wähle ich, und entsprechend den Helligkeitswerten dieser Matrix wird nun versetzt. Das bedeutet natürlich an der Stelle, wo sie schwarz, ist wird viel versetzt, wo sie weiss ist, wird gar nicht versetzt und jetzt nageln Sie mich nicht drauf fest, dass das stimmt, vielleicht ist es auch genau umgekehrt, aber wir werden gleich sehen, sobald wir das anwenden und auf "öffnen" klicken, dass sich hier etwas tut. Ich mache das mal rückgängig. Vor, zurück, vor, zurück und jetzt sehen Sie, ja ja, da hat sich schon was getan. Das sieht noch nicht wirklich nach Welle aus, aber es fehlt ja auch noch eine Kleinigkeit. Denn wenn Sie diesen Filter anwenden, wenn Sie diesen Filter anwenden, dann brauchen Sie die Wellenmatrix noch an anderer Stelle. Die muss nämlich über dieses ganze Bild jetzt rüber multipliziert werden. Also, "Datei" , "Platzieren und einbetten", genau diese Wellenmatrix, genau die lege ich da drauf, platziere sie, bestätige hier mal die Grösse, geh in der Deckkraft mal auf ungefähr sowas hier, 40% , 50%, 45%, 44% und dann wird das Ganze im Modus "Multiplizieren" verrechnet. Und jetzt sehen Sie, vor allem hier sieht man es eigentlich ganz gut, hier vorne kann man es schön erkennen, dass die Verzerrung, die dieser Boden nun erfahren hat, genau auf den Helligkeitswerten unserer Wellenmatrix besteht. Und das ist das, was dieser Filter eben so gut kann. Das können Sie auch mit keinem anderen Filter machen. Sie könnten selbstverständlich das Ganze versuchen zu verflüssigen, oder es irgendwie mit einem Wischfinger zu verziehen, es würde nie auch nur halb so gut aussehen und vor allem nicht physikalisch relativ korrekt ablaufen wie das, was Sie mit dem Versetzten Filter machen können. Na, so, damit ist er erstmal angewandt. Wir brauchen noch ein bisschen Arbeit, die wir da reinstecken müssen, aber das grundwichtigste Werkzeug, nämlich den Versetzten Filter, haben wir damit schon mal sehr erfolgreich angewandt.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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