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Krisenkommunikation

Ansprache der Zielgruppen

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Wann, in welcher Reihenfolge, auf welchem Weg und in welchen Update-Zeitspannen die unterschiedlichen Zielgruppen der Krisenkommunikation informiert werden, gehört ebenfalls vorbereitend geplant.

Transkript

Im Krisenkommunikationsplan sollte auch festgehalten werden, welche Zielgruppen, in welcher Reihenfolge, wie häufig im Ernstfall informiert werden müssen. Verwaltungs- und Aufsichtsrat und auch Investoren, sind typischerweise unter den ersten, die informiert werden. Bei letzteren, müssen eventuell spezifische Börsenregeln angewandt werden, falls es sich um ein börsennotiertes Unternehmen handelt. Mitarbeiter, Lieferanten, Partner und Kunden sind weitere Zielgruppen. Ganz besonders wichtig ist die Zielgruppe "Medien", denn durch diese werden alle vorweg genannten Zielgruppen ja auch erreicht. Ich empfehle allerdings, dass zum Beispiel die Mitarbeiter nicht über die Medien, von einer Krise erfahren, sondern direkt vom Unternehmen. Selbst wenn zwischen dem Aufklären der Mitarbeiter und dem der Medien nur fünf Minuten liegen. So ist es vorzuziehen, dass die Belegschaft und ganz sicher das Management und die Aufsichtsräte nicht erst über die Medien erfahren, dass es zu einem Skandal, oder Unfall gekommen ist. Eine erste Stellungnahme für interne und externe Parteien, also auch für die Medien, sollte innerhalb einer Stunde, nach Krisenbegebenheit abgegeben werden. Dieses Ziel muss im Plan verankert werden. Je nach Krise, sollten in regelmäßigen Abständen Updates vorgenommen werden. Bei kleinen Krisen reicht oftmals eine erste Stellungnahme aus, wenn danach das Interesse rasch abebbt. Wenn Menschen zu Schaden gekommen sind, oder bei anderen, sehr ernsthaften Vorfällen, müssen Sie nach der ersten Stellungnahme regelmäßig mit den beteiligten Parteien, vor allem den Medien, kommunizieren. Falls die Zielgruppen ihres Unternehmens über mehrere Länder verteilt sind, sollte der Krisenkommunikationsplan auch festlegen, in welcher Sprache oder Sprachen die Kommunikation mit den Zielgruppen erfolgen muss. Dazu bietet es sich an, wenn nötig, mit externen Agenturen zu arbeiten, die auf kurzfristiges Übersetzen spezialisiert sind. Auch diese Agenturen sind auf der Agenturliste im Begleitmaterial vermerkt. Ferner sollten im Krisenplan auch die Informationskanäle sehr genau definiert werden. Wie werden die entsprechenden Zielgruppen erreicht? Benutzen sie Telefon, Email, Intranet, Websites, Soziale Medien, Bildschirme oder eine andere Beschilderung auf dem Unternehmensgelände? Halten Sie in ihrem Krisenkommunikationsplan fest, wie diese Kanäle regelmäßig auf ihre Funktionalitäten hin geprüft werden. Dazu bieten sich Übungen zum Ernstfall und Audits an.

Krisenkommunikation

Bereiten Sie sich bereits heute auf einen möglichen Ernstfall vor und erstellen Sie einen ausgefeilten Krisenkommunikationsplan.

50 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:14.02.2017

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