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Illustrator CC 2015 Grundkurs

Ansichtsmodi

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Das Grafik- und Zeichenprogramm stellt mehrere unterschiedliche Ansichtsmodi für die Betrachtung eines Dokuments zur Auswahl.
04:30

Transkript

Illustrator bietet verschiedene Möglichkeiten an, wie man sich das Dokument anzeigen lassen kann. Aktuell sieht man, ich habe hier ein RGB-Dokument und daneben, neben dem Schrägstrich steht "GPU-Vorschau". Das heißt die Vorschau, die ich jetzt sehe, wird über die Grafikkarte gerechnet. Das ermöglicht mir z. B. einen sehr schnellen Zoom, ich kann auch auszoomen, ich kann ein Dokument sehr schnell verschieben, ich kann mich einfach schnell durch das Dokument navigieren. Wenn ich die GPU-Vorschau nicht haben möchte, weil es beispielsweise zu Anzeigeproblemen kommt, dann kann ich über Ansicht in die Vorschau auf CPU umschalten, "Command" + "E" und jetzt habe ich eben die CPU-Vorschau. Da kann ich nach wie vor einzoomen, das ist jetzt eine andere Art des Zoomens, kann auch wieder auszoomen und generell arbeiten, wie ich es eben gewohnt bin. Sehr häufig ist es auch praktisch, dass man die Ansicht in die Pfadansicht umschalten kann, "Command" + "Y", oder "Strg" + "Y" auf Windows. Und jetzt sehe ich die einzelnen Pfade. In diesem Fall sieht man hier den Pfad dieses Rechtecks, oder dieses Quadrats mit den abgerundeten Ecken. Und hier bei Schrift eine spezielle Ansicht, nämlich schwarz hinterlegt. Wenn ich da jetzt diese Schrift, dieses "A" nehme und umwandle über Objekt bzw. Schrift, hier kann ich dann sagen, dass ich das in die Pfade umwandeln möchte, "Command" + "Shift" + "o" für Outlines, dann sieht man, dass ich hier jetzt wirklich die Outlines habe, also die einzelnen Ankerpunkte mit den Pfaden dazwischen. In der normalen Ansicht schaut das so aus wie zuvor, als das noch Live-Text war. Und wenn ich dieses "A" umwandle, dann sieht man, das ist wirklich ein Pfad, und diesen Pfad kann ich auch bearbeiten, wie ich das möchte. Was gibt es da noch für verschiedene Ansichten? Ich geh da wieder raus mit "Command" +"Y", und zwar für den Druck gibt es die Überdruckenvorschau. Hier bei den CMYK-Dokumenten wird die Datei so dargstellt, wie sie dann auch Papier ausgegeben wird. Das ist z. B. wichtig, wenn man mit Schmuckfarben arbeitet oder mit verschiedenen Blend-Modi. Und darunter sieht man jetzt die Pixelvorschau. Die Pixelvorschau ist auch sehr praktisch. Ich geh jetzt einmal rein, also ich zoome hier mal weiter ein, und jetzt sieht man, das ist ein Vektordokument, d. h. ich kann hier jetzt bis auf 64.000 Prozent einzoomen und ich habe nach wie vor extrem scharfe Kanten. Jetzt gehe ich mal raus und zoom erneut ein, bis hierher, und wechsle jetzt den Ansichtsmodus von meiner aktuellen GPU-Vorschau, also der Anzeige als Vektoren, in die Anzeige als Pixel. Denn irgendwann wird ja meine Vektordatei wahrscheinlich ausgegeben und ich speichere das als Pixelbild, z. B. als PNG oder als JPEG. Wenn ich da jetzt in die Pixelvorschau wechsle, dann sieht man auf einmal, meine scharfe Vektorgrafik ist auf einmal nicht mehr ganz so scharf. Und zwar deshalb, weil jetzt für diese Kurve nicht mehr, wie es zuvor war, eine Vektorberechnung zugrunde liegt für die Ausgabe, sondern hier habe ich jetzt nur eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Pixel in der Vertikalen und natürlich auch sieben Pixel in der Horizontalen, damit meine Kurve dargestellt werden kann. Und da muss Illustrator natürlich zu interpolieren anfangen und aus dieser Pfadberechnung, die ja so ausgeschaut hat, also richtig eine scharfe, schöne Kurve, ist dann dieser Pixelhaufen geworden. Das ist aber ganz normal, denn wenn ich jetzt diese Grafik oder dieses Logo eben darstellen möchte, auf irgendeiner Webseite, dann muss ich das fast zwangsläufig, wenn ich es nicht als SVG speichern möchte, eben als Pixelbild ausgeben. Und das ist natürlich je nach Größe eher ein Problem. Wenn diese Grafik auf einer Webseite aber ganz klein ist, z. B. irgendwo ein kleines Logo am Rand, in dieser Größe, wie man es jetzt am Bildschirm sieht, dann ist das überhaupt kein Problem, dass das hier jetzt in diesem Bereich ein wenig abpixelt, denn aus dieser Entfernung, wenn diese Grafik, dieses Logoelement so klein ist, kann ich das gar nicht mehr wahrnehmen, dass hier jetzt nur wenige Pixel vorhanden sind. Aber rein zur Beurteilung ist es sehr praktisch, dass ich hier von der Vektoransicht in die Pixelansicht wechseln kann. Also je nach Anwendungsfall ist es wichtig, dass man die verschiedenen Ansichtsmodi kennt und auch richtig einsetzt.

Illustrator CC 2015 Grundkurs

Lernen Sie die Funktionsweise von Illustrator CC von Grund auf kennen, vermeiden Sie gängige Einsteiger-Fehler und profitieren Sie von den Tipps eines erfahrenen Illustrator-Profis.

5 Std. 32 min (54 Videos)
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