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Cinema 4D Grundkurs

Ansichts-Voreinstellungen

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Bei der Modellierung von Objekten kann es helfen, sich Bilder von Skizzen oder Fotos direkt in die Editoransicht einzublenden. Cinema 4D bietet dazu entsprechende Ansichtsvoreinstellungen an.

Transkript

Wir haben bereits darüber gesprochen, dass es unterschiedliche Optionen gibt für die Darstellung in den alternativen Editor-Ansichten für oben, vorne und rechts. Die Blickrichtungen der Kameras können hier individuell oder doppelt vorkommen. Genau so lässt sich aber auch die Qualität in den verschiedenen Ansichtsfenstern individuell einstellen. Dafür gibt es hier ein Darstellungsmenü. In diesen Standardansichten, wo also jeweils eine Achse fehlt, sodass es wie eine zweidimensionale Ansicht wirkt, können wir uns zusätzlich Bilder in den Hintergrund einblenden lassen, etwa um eine Vorlage für die Modellierung oder die Bildgestaltung zu haben. Das funktioniert jedoch hier nicht in der Zentralperspektive, sondern wir brauchen die Quasi-2D-Ansichten, oben, vorne, rechts oder links, hinten und unten, nur dort funktioniert das Ganze nach diesem Prinzip. Wenn wir uns hier die Ansicht von vorn über einen Tastenklick vergrößern, sehen Sie, hier gibt es ein Optionen-Menü. wo wir ziemlich viele Einstellungen finden, die erst einmal generell festlegen, welche Elemente ich in diesem Fenster überhaupt sehen möchte. Die Begriffe werden Ihnen jetzt vielleicht noch nicht allzuviel sagen. Zu ihnen werden wir später mehr hören. Aber hier zum Beispiel den Begriff OpenGL haben Sie vielleicht schon gehört. Das ist eben die beschleunigte Darstellung durch die Grafikkarte. Das ist standardmäßig aktiv, macht in den meisten Fällen auch Sinn, wenn Sie eine einigermaßen aktuelle Grafikkarte haben, dann wird ihre Berechnungsgeschwindigkeit für grafische Elemente in jedem Fall schneller und auch optisch ansprechender sein, als wenn das über den Prozessor, über die CPU läuft. Hier finden wir dann aber auch im unteren Teil sogenannte Ansichts-Voreinstellungen. Wenn wir das aufrufen, sehen Sie hier in diesem Bereich unten rechts, der sich Attribute-Manager nennt, Einstellmöglichkeiten, die eben zu den Ansichtsvoreinstellungen gehören. Da gibt's hier diverse Kategorien. Ich mach das etwas breiter, um alles sehen zu können. Hier geht es gerade um die Qualitätsstufe, mit der Objekte dargestellt werden und generell um noch ein paar andere Optionen. Das werden wir auch gleich sehen, wenn erst Objekte in der Szene sind. Worauf ich hinauswollte – hier finden wir nochmal die Filter, die wir als eigenes Menü hatten und hier einige Elemente, die auf eine Kamera hindeuten. Aber hier gibt es einen Reiter, der sich Hintergrund nennt. Diese Kategorie wird interessant, wenn Sie zum Beispiel ein Bild einblenden möchten. In Cinema 4D wird generell eine Taste mit drei Punkten verwendet. Das deutet darauf hin, dass man darüber eine Datei öffnen kann. Das ist praktisch die Schaltfläche, immer wenn es um das Laden einer externen Datei geht. Man klickt darauf und würde sich jetzt irgendeine Bilddatei suchen – ich nehme mal ein Bild mit gerenderten Gondeln – und sie öffnen. Sie sehen, in dem Moment erscheint das Bild in der Ansicht von vorne. Wenn ich jetzt in die Mehrfachansicht zurückschalte, sehen Sie, dass es hier auch nur in der Ansicht von vorn zu sehen ist. Wenn Sie jetzt hier oben also zum Beispiel auf die Ansicht von oben gehen, könnten Sie hier ein komplett anderes Bild hineinladen oder hier in die Ansicht von rechts auch ein anderes Bild einladen. Das ist natürlich ganz praktisch für das technische Modellieren, wenn Sie schon verschiedene technische Ansichten eines Objekts haben. Sprich: eine Ansicht von vorn und von der Seite. Es kann aber auch helfen, wenn Sie mit Fotografien arbeiten, also zum Beispiel den Kopf einer Person nachmodellieren wollen. Wenn Sie eine Fotografie von vorn und von der Seite haben, hilft das natürlich schonmal, um zumindest Proportionen abnehmen zu können. Immer dann, wenn Sie mit mehreren von diesen Bildern arbeiten, in verschiedenen Ansichten, ist es ganz wichtig, dass deren Größe und Lage im 3D-Raum zueinander passen. Es macht also keinen Sinn, wenn in dieser Ansicht die Kirmes-Gondel hier unten beginnt und in der Ansicht aber hier oben, dann fehlt dieser dreidimensionale Zusammenhang. Es muss also gewissermaßen alles auf der gleichen Höhe beginnen und auch der Maßstab muss gleich sein. Ist aber kein Problem. Wenn wir nochmal in die Ansicht von vorhin umschalten sehen Sie hier Einstellungen für den sogenannten Offset. Das Bild kann also beliebig hin- und hergeschoben werden. nach oben, unten, links und rechts. Wir können es sogar drehen, falls es ein Foto ist, was schräg aufgenommen wurde. Und wir können hier die Größe individuell einstellen. Wichtig ist hier, das Seitenverhältnis beizubehalten, denn in der Regel ist das Bild ja größenrichtig ohne Verzerrung, wir wollen also keine weitere Verzerrung, indem wir nur einen Größenwert ändern. Wir können hier zum Beispiel Größe X verändern und Größe Y ändert sich proportional mit. Das können Sie in Cinema entweder so handhaben, dass Sie einen entsprechenden Wert einfach eintragen und danach mit Return bestätigen, oder Sie finden hier hinten immer so einen kleinen Doppelpfeil, ein Pfeil nach oben, ein Pfeil nach unten. Wenn Sie den mit der Maus treffen, können Sie den kleinen Pfeil nach oben klicken, um in Einerschritten nach oben oder nach unten zu gehen. Oder Sie halten die linke Maustaste in diesem Bereich und bewegen die Maus nach oben oder nach unten. Das geht dann natürlich etwas schneller, anstatt die Werte manuell zu ändern. Alternativ dazu können Sie auch den Mauszeiger in diesem Feld platzieren und das Scrollrad benutzen, um Werte zu verändern. Diese Möglichkeiten haben Sie immer bei Eingabebereichen für Zahlen. Hier haben wir einen Transparenzregler, wenn Ihnen das Bild zu intensiv ist oder Sie ablenkt von dem, was Sie modellieren möchten, dann kann man sich das teiltransparent darstellen. Das sind so die wichtigsten Optionen, die Sie hier oben finden, wenn es um die Benutzung von Bildern geht. Wenn Sie das Bild zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr sehen wollen, haben Sie zwei Optionen. Sie können hier das Häkchen wegnehmen, dann bleibt der Dateipfad stehen, sodass Sie es jederzeit wieder anschalten können. Oder Sie markieren einfach das, was hier bei Bild drinsteht, löschen das, drücken Return, dann ist das Bild auch automatisch weg. Aber Sie können momentan gar nicht auf die Option Bild anzeigen zurückgreifen. Sie müssten das Bild also neu laden, um es einblenden zu können. Das sind soweit Optionen für das Einblenden von Hilfsbildern, Skizzen zum Beispiel. Wie gesagt, das funktioniert nur in den Standardansichten, nicht in der Zentralperspektive. Sie gehen also über die Optionen, sagen: Ansichtsvoreinstellungen und können dann im Reiter Hintergrund entsprechend ein Bild laden.

Cinema 4D Grundkurs

Steigen Sie ein in die beliebte 3D-Software und lernen Sie alle Funktionen, das Modellieren, Materialsystem, Beleuchtungs- und Kamera-Objekte sowie Bild- und Animationsberechnung kennen.

10 Std. 2 min (70 Videos)
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