Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Anpassen des Hauptgebäudes an die allgemeine Farbwelt

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Farbe leistet einen wichtigen Beitrag, um unterschiedliche Objekte zu vereinheitlichen. In diesem Video entfernen Sie zunächst den unerwünschten Farbton, fügen dann den passenden hinzu und adaptieren den Gesamtkontrast.
05:26

Transkript

In diesem Film geht es um das Thema "Farbe". Natürlich könnten wir die Farbigkeit unseres Backsteingebäudes, unseres Hauptgebäudes das wir hier sehen, genau so lassen. Ist ja auch schließlich genauso gemauert. Das ist wahrscheinlich auch irgendeine Art von Backsteinklinker, hier vorne drauf. Könnte man also durchaus genauso stehen lassen, alle würden sich wohl fühlen, keinen würde es wirklich stören. Und doch behaupte ich, dass es stört. Das dieses Gebäude eine Farbigkeit hat die wir so nicht lassen können. Denn, ich bin als Composer ja darauf angewiesen, dass mir meine Betrachter, die Szene die ich entwerfe als realistisch abkaufen. Und deswegen möchte ich gerne, dass ich sämtliche Objekte, sämtliche Gegenstände, sämtliche Ebenen die wir in Fotoshop ja einbauen, möglichst unauffällig ineinander fügen. Und wenn ich jetzt hier einen Asphalt habe der bläulich ist, weil es schon kurz nach Sonnenuntergang ist, weil wir hier auch einen blauen Himmel haben. Also, Sonnenuntergang im realistischen Hintergrundbild. Wenn ich sehe, das die Schatten auch hier auf den Fahrzeugen eher bläulich sind, dann kann ich nicht einfach hier dieses Rot, unkommentiert stehen lassen. Sondern ich muss dafür sorgen das sich dieses Rot, dieser Farbigkeit, diesem leichten Blau, unterordnet und ebenfalls ein leichtes Blau bekommt. Jetzt, wie machen wir das? Ganz simpel eigentlich. Ich versuche erstmal das Gebäude ein Stück weit, zu entfernen. Gehe zu den Korrekturen und hole mir hier die Schwarz/Weiß-Einstellungsebene. Die bekommt natürlich eine Schnittmaske und jetzt versuche ich gar nicht hier einzelne Farben stärker als andere zu beeinflussen. Sondern es geht mir ja insgesamt darum, dass Gebäude, zu entfärben. Das bedeutet, ich setze diese Schwarz/Weiss-Einstellungsebene natürlich nicht auf 100 Prozent, denn es ist alles Grau und sieht unnatürlich aus. Ich setze sie aber mal auf einen Wert von, irgendwas zwischen 50 und 60 Prozent. Mal sehen ob wir dabei bleiben denn, erst wenn wir die nächste und die übernächste Ebene eingefügt haben, Einstellungsebene eingefügt haben, erst dann können wir wirklich sagen, was welchen Anteil haben soll. Und wie wir diese drei Dinge gegeneinander abstimmen. Denn jetzt, was haben wir jetzt geschafft? Wir haben zwar weniger Rot aber es ist deswegen ja noch nicht mehr, Blau. Also gehe ich nochmal zu den Korrekturen, hole mir die Farbballons, es geht fast wirklich nur um Mitteltöne, also können wir ruhig hier bei den Mitteltönen bleiben. Und bringe das ganze auch mit einer Schnitt-Maske natürlich, in Richtung Cyan und in Richtung Blau. Und allein das jetzt schon, obwohl es ein bischen zu viel ist, lässt die Sache deutlich passender zueinander ausehen. Ich nehme ein bischen was raus davon, gucke mir die beiden Geschichten noch mal an, vorher und nachher. Und finde einfach das es jetzt sehr viel besser zu dieser Umgebung passt. Was mir noch nicht so richtig gefällt, durch den Einsatz dieser beiden Ebenen, ist die ganze Geschichte ein wenig flau geworden. Gefällt mir nicht so, ist aber auch nicht dramatisch, denn die dritte Korrekturebene hole ich mir deswegen, einfach die "Gradationskurven". Ein bischen flau heißt, wir müssen dafür sorgen, dass wir hier mehr Kontrast reinbekommen. Dazu mach ich mal ein bischen mehr Platz, dass wir die gesamte Kurve überblicken können. Mehr Kontrast bedeutet ja erstmal auch das mit Schnittmaske, bedeutet ja erstmal das wir die Lichter ein wenig anheben. Die Schatten einwenig abdunkeln, und jetzt stellen Sie fest, dass wird aber sehr schnell sehr kontrastreich. Also vorher, nachher sieht man schon, es hat richtig zugenommen an Kontrast. Viel mehr brauchen wir da eigentlich gar nicht. Vieleicht ziehe ich die Lichter noch ein klein bischen heller. Das bedeutet, die klassische S-Kurve haben wir hier zwar auch, die den Kontrast ein wenig erhöht, aber in dem Schatten müssen wir nicht besonders stark abdunkeln. Immerhin dürfen Sie nicht vergessen, dass wir ja hier bei diesen Bäumen, die wir da teilweise selbst eingebaut haben, immerhin doch ein Abstand von ungefähr 150 Metern haben. Die wir natürlich zu dieser Fassade auch haben. Zumindest zum Mittel dieser Fassade, also ungefähr hier her. Da haben wir schon eine ganze Menge an Dunst zwischen dem Betrachter und dem Gebäude. Und deswegen dürfen wir mit den Tiefen hier nicht zu weit runter fahren. Würden wir das tun, dann würden wir den Dunst, der zwischen Betrachter und Gebäude liegt, quasi unterschlagen. Also lieber die Lichter ein bischen anheben, die Tiefen stehen lassen wo sie hin gehören und nochmal hier, mit dem Auge, ein- und ausgeblendet. Glaube ich, kann jeder sehen das der Kontrast zugenommen hat. Was wollen wir jetzt noch machen ? Naja, ich mach wieder ein bischen Platz für unsere Ebenen. Ich würde ganz gerne die Geschichten hier mal, zusammenfassen. Also ein bischen Ebenen-Hygiene betreiben. Das hier, dass Hauptgebäude inklusive der drei Korrekturebenen fasse ich über Comand+"G" zusammen. Hier eine neue Gruppe, die nenne ich "Hauptgebäude" und genau so würde ich ganz gerne die Bäume Links, die Ebene nenne ich mal "Bäume". Ebenfalls zu einer Gruppe zusammenfassen also auch hier ein Shiftklick auf die dazu gehörenden Korrekturebenen und ebenfalls ein Comand+"G" für die Bäume, Bäume links, fertig. dann wissen wir nämlich ganz genau, wo was steht. Das ist das Hauptgebäude, hier sind die Bäume dazu, und wir haben hier wieder eine schön aufgeräumte Ebenenstruktur.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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