After Effects CS6 Grundkurs

Animierte Slideshow erstellen

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Bei der Erstellung einer animierten Slideshow erleichtert es die Verwendung einer Einstellungsebene, die Effekte auf alle Bilder anzuwenden. Ein Soundtrack kann der Diashow hinzugefügt werden.
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Transkript

Für Fotografen bietet sich After Effects natürlich an, um mit einfachen Slideshows den Bildern ein bisschen Leben einzuhauchen, das wollen wir uns jetzt mal anschauen. Als Allererstes sagen wir hier mal: Datei Importieren und wir können mal auswählen, dass wir mehrere Dateien importieren möchten. Ich habe hier einen Slideshow-Ordner, und hier kann ich jetzt mal die einzelnen Dateien importieren, und bei Mehrere Dateien importieren geht das Fenster solange wieder auf, bis ich sage: Fertig! Ich mache uns das jetzt mal einfacher, und wir wählen einfach die übrigen Dateien aus, klicken dann auf Öffnen, und bestätigen das jetzt mal mit Fertig. Wir sehen, die Bilder selber sind recht hoch aufgelöst mit 3800 x 2500 Pixeln, und ich kann jetzt hier einfach mal alle Bilder anwählen, indem ich hier so einen Rahmen drumherum ziehe, und die ziehen wir jetzt einmal hier auf das Icon für die Erstellung einer neuen Komposition. After Effects versteht jetzt, dass ich hier mehrere Bilder draufgezogen habe, und fragt mich jetzt, ob ich das Ganze als Einzelne Komposition anlegen möchte, oder Mehrere Kompositionen. Mehrere würde bedeuten, dass er für jedes Bild eine eigene Komposition macht. Es soll ja eine Diashow werden, also es ist schon sinnvoll, das Ganze aus einzelnen zu machen. Wenn die Bilder unterschiedliche Auflösungen haben, dann kann ich hier eines definieren, was dann die Größen- oder Breitenangaben der Komposition übernimmt. Momentan gehe ich mal davon aus, die sind eigentlich alle gleich, also spielt das keine Rolle. Ich möchte gerne, dass jedes einzelne Bild eine Dauer von - nehmen wir mal 4 Sekunden hat, und ich möchte ganz gerne, dass die überblendet werden. Das kann man hier im Dialogfeld Sequenzebenen machen, dann werden die hintereinander gelegt, und durch Überlappen kann ich sagen, dass ich zum Beispiel eine Blende haben möchte von, sagen wir hier mal 15 Bildern, ich bestätige das Ganze mit OK und wir bekommen jetzt hier eine Diashow, die Bilder werden überblendet, eines nach dem anderen jetzt sozusagen. Wir können einfach mal hier in die Vorschau gehen und sagen, endgültige Qualität. Und wenn ich jetzt hier mal sage volle Darstellung, volle Auflösung, wird man jetzt sehen, dass das natürlich von der Berechnung her noch geht, aber die Komposition ist schon natürlich sehr, sehr groß, aber ich animiere hier ja auch noch nicht viel. Wir werden später mal anschauen, wofür es sinnvoll ist, so etwas vielleicht zu reduzieren, diese Vorschaueigenschaften. Nun möchte ich ganz gerne, so langsam in die Diashow reinzoomen, das wird natürlich mühsam, wenn ich jetzt hier jedem einzelnen Clip entsprechend einen Effekt zuweise. Dafür machen wir einfach folgenden Trick: als Allererstes würde ich jetzt mal hier unter Ebene - meine Komposition ist gar nicht aktiv, unter Ebene Neu , eine Einstellungsebene verwenden, und dieser Einstellungebene, der kann ich Effekte zuweisen. Und da kann ich jetzt zum Beispiel hier mal einen Transformieren-Effekt suchen, da haben wir ihn, Transformieren, und den ziehe ich jetzt hier auf die Einstellungsebene drauf. Der hat im Prinzip Eigenschaften wie Ankerpunkt, Position und Skalierung und vieles mehr. Wir wollen mal hier zu Beginn sagen, dass wir die Skalierung ruhig auf 100% lassen, aber jetzt zoomen wir ein bisschen weiter rein, über die ganze Diashow hier langsam aber sicher, nehmen wir mal hier 145%. Ein sehr langsames Zoomen, aber man sieht es jetzt hier doch, dass man langsam in die Clips reinzoomt. Wir Rendern mal einen Ausschnitt, und jetzt sieht man schon, jetzt braucht er plötzlich richtig lange, weil ich in dieser hohen Qualität, in dieser hohen Auflösung arbeite, da quäle ich ihn dann schon ein bisschen mit. Hier gehen wir noch mal drauf, um den Bereich abzuspielen. Und dafür ist es eben auch sinnvoll, hier zu sagen automatische Auflösung, dann erkennt er nämlich automatisch, hier, die niedrige Zoomstufe. Wenn ich damit mal auf 100% gehe, dann sieht man, das ist sozusagen die volle Auflösung, und auch dann brauch er natürlich volle Qualität, aber hier ist er auf bis zu 100% vergrößern, dann brauche ich natürlich nicht so viel Qualität und jetzt sieht man, läuft das schon ganz schön flüssig, aber eben in reduzierter Qualität. Dadurch habe ich so, ja, so ein bisschen Bewegung in die einzelnen Clips reingebracht. Nehmen wir mal Abspielen hier einen Part, und das sieht dann schon nicht mehr ganz so langweilig aus. Transformieren ist ja nur ein Effekt, den wir hier zuweisen können, in so einer Einstellungebene. Wir könnten hier vielleicht noch mal gucken, dass wir so einen CC Light Sweep verwenden, auch den ziehe ich jetzt mal hier auf die Einstellungsebene drauf, und der sortiert sich dann hier entsprechend unter. Und dieser Light Sweep der hat so einen kleinen Anfasser, worüber ich den steuern kann, den kann ich jetzt hier so rüberlaufen lassen, über das Bild. Und dann gehen wir mal wieder mit dem Cursor an den Anfang, wir schieben den mal zunächst hier aus dem Bild raus, vielleicht möchte ich den nicht ganz so stark gebogen, wir nehmen mal hier nur -15°, ändern mal ein bisschen die Breite, so ungefähr, Okay, und jetzt schiebe ich den knapp aus dem Bild raus. Man hat gesehen, durch das Verschieben ändere ich hier die Eigenschaft Center, und dafür erzeuge ich mir jetzt hier einfach mal so einen Keyframe, und wenn wir jetzt mal die Ebene anwählen, und ich drücke mal die Taste U auf der Tastatur, dann sieht man jetzt hier die Keyframes, die ich schon gesetzt habe, und das ist einmal beim Transformieren dieser Skalieren-Keyframe, und jetzt kommt mein Light Sweep Center dazu, und wir verschieben den mal auf den Übergang zwischen den beiden Clips, hier in etwa, ich zoome mal ein bisschen dichter ran, da kann man das genauer sehen, da beginnt gleich der Übergang, da schieben wir den mal hin. Und jetzt gehe ich einfach ein Stück weiter, ungefähr hierhin, da möchte ich dann den Light Sweep einmal so rüberlaufen lassen, also nehmen wir den hier, greifen den und ziehen den jetzt einfach mal hier, bis er auf der rechten Seite verschwindet. Das können wir uns anschauen, wir sehen jetzt also hier in der Blende, läuft da einmal so ein Light Sweep jetzt entsprechend rüber. Da kann man das ganz gut sehen. Diese Keyframes, die könnte ich jetzt über jede Blende kopieren. Ich nehme die einfach, sage einmal Bearbeiten Kopieren , gehe mit dem Cursor ungefähr hierhin, kurz bevor die zweite Blende beginnt, sage Bearbeiten Einfügen , habe aber jetzt ein Problem, wenn ich mal rübergehe, sieht man, der wandert plötzlich wieder zurück. Ist ja klar, zwischen Keyframes findet eine Animation statt. Hier ist er sozusagen auf der rechten Seite, also wandert er jetzt brav wieder zurück nach links. Das möchte ich natürlich hier nicht haben an der Stelle, und dafür gibt es einen Trick: Mit der rechten Maustatse kann ich diesen Keyframe anwählen und sagen, ich möchte keine Interpolationsunterdrückung mehr, die kann man hier ausschalten, das heißt, bis zu Beginn des Keyframes wird animiert und jetzt nicht mehr. Und man sieht, erst ab da, kommt er sozusagen wieder von links, und das machen wir für den nächsten auch gleich hier: Keyframe-Interpolationsunterdrückung aus, jetzt kann ich die Beiden wieder Kopieren , sage hier: Bearbeiten Einfügen , gucken wir mal, wo die nächste Blende ist, hier noch mal: Bearbeiten Einfügen, ich mache es jetzt mal über das Tastenkürzel STRG-V, damit es etwas schneller geht, und hier am Ende dann noch mal: STRG-V, und jetzt habe ich hier überall, während der Blende entsprechend, meinen Lichteffekt da einmal rüberlaufen lassen. Den können wir jetzt hier natürlich noch ein bisschen anpassen, zum Beispiel hier die Kantenbreite, wie stark soll diese Kante sichtbar sein, wie intensiv soll der sein, wie breit und ruhig ein bisschen größer, so ungefähr, normal ist es ja nur für den Übergang der Blende hier, sichtbar in dem Moment. Und jetzt suchen wir uns noch einen netten Farbkorrektur-Effekt für alle Clips aus. Ich gehe hier einfach mal in die Tonwertkorrektur, wähle jetzt hier Tonwertkorrektur aus, und ziehe das auch wieder in die Einstellungsebene, das hat den Vorteil, dass ich jetzt hier alle Clips auf einmal, ein bisschen anpassen kann, das heißt, ich muss nicht jeden Clip einzeln mit der Tonwertkorrektur versehen, sondern ich mache das sozusagen für alle Clips gemeinsam. Das war vielleicht ein bisschen zu hart hier, Gradation, kann es ja auch aufhellen, das Ganze, je nachdem, welche Richtung ich da jetzt gehen möchte. Gucken wir mal die Tonwertkorrektur vorher und nachher. Und so hat man die Möglichkeit, eben schnell mal eine Diashow zu animieren, und da auch ein bisschen Bewegung mit reinzubringen.

After Effects CS6 Grundkurs

Erstellen Sie mit After Effects CS6 eindrucksvolle Grafikanimationen und kinoreife visuelle Effekte für die Präsentation am Fernseher, am PC oder auf mobilen Endgeräten.

5 Std. 23 min (43 Videos)
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