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Fotografieren mit der Lochkamera

Analogen Film einspulen

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Wer seine Filme selbst entwickeln möchte, erfährt jetzt, wie das funktioniert. Los geht's damit, dass Sie das Licht ausmachen, den Film in die Entwicklungsdose legen und einspulen.
05:08

Transkript

Bei der Laborarbeit, da scheiden sich die Geister. Ich kenne Fotografen, die das sehr gerne gemacht haben und auch sehr gut gemacht haben, die eben deswegen, weil sie selbst im Labor stehen, ihre Filme und Prints selbst entwickelt haben, auch zu wirklich die besten Ergebnisse gekommen sind. Und es gibt Fotografen, die das nicht besonders interessiert. Wenn Sie das interessiert, wenn Sie also Ihren Film egal ob Farbe oder Schwarzweiß, später nicht wegbringen wollen oder entwickeln lassen wollen, sondern wenn Sie, was sich wahrscheinlich nur erstmal auf Schwarzweiß bezieht, wenn Sie das selbst machen wollen, gucken wir uns mal an, wie man einen Schwarzweißfilm entwickelt. Das ist der Film und bevor ich den entwickele, muss ich ihn einspulen in einer solchen Döse. Genau darum geht es, wie bringt man diesen Film in die Döse, so dass der noch entwickelt werden kann. So sollte er aussehen, er hat diesen typische Knicke, nachdem er den Film aus der Kamera gezogen hat, weil man das um die Spule drumrum gewickelt hat. Der Knicke brauchen wir auf keinen Fall, wir können ihn ein Stückchen rausziehen bis hier ungefähr, das ist sowieso schon belichtet, und jetzt schnappe mir eine Schere und schneide so ab, dass wir hier eine schöne Kante bekommen und um ihn leichter einzuspulen, sogar noch die Ecken. Einfach nur so die Ecken abgeschnitten. Zack! Dann kann man auf jeden Fall den Film leichter einspulen. Zum Einspulen brauchen wir eine solche Entwicklungsdose mit logischerweise Spule. Ich mache den Deckel ab, dann sieht das so aus. Innen drin haben wir diese Spule in Einsatz. Deckel kommt auf die Seite. So sieht die Spule aus. Die baue jetzt komplett auseinander, das wir das mal sehen können. Müssen Sie sowieso machen nach dem Entwickeln um sie wieder komplett zu reinigen. Die besteht auf diesen beiden Hälften. Man kann sich schon vorstellen, jawohl, hier Spirale, dort wird der Film aufgespult. Die kann man entweder so zusammenbauen, sehr große Abstand für Mittelformatfilme oder auch Mittelformat-Lochkamera-Filme oder man baut das so zusammen, dass es für Kleinbild passt. Sie ist natürlich wesentlich schmaler jetzt. Dann würde ich Ihnen empfehlen, stecken Sie gleich diesen Kern wieder rein, denn ohne diesen Kern ist die Dose nicht lichtdicht. Muss man unbedingt draufstecken dieses Ding. Wer ganz sicher gehen will, kann auch hier diesen Stopper draufsetzen, braucht man oder nicht, es ist nicht so wichtig , jedenfalls nicht für diese Spule hier. Jetzt geht es los, jetzt kann man einspulen und jetzt, spätestens jetzt, sollten Sie das Licht ausmachen. Es gibt ganz wenige Filme, die Rotlicht vertragen, aber die alle meiste Schwarzweißfilme vertragen überhaupt kein Licht, das heißt, sobald Sie jetzt irgendwo noch eine kleine Lichtquelle hätten, würde der Film dadurch belichtet und zwar diffus belichtet, und Sie würden ein komplett schwarzen Film aus der Entwicklungsdose ziehen, also keine gute Idee. Jetzt stellen wir uns einfach vor, wir machen das Licht aus und dann erst darf ich den Film hier rasuziehen. Ich mache es natürlich jetzt mit Licht. Jetzt belichte ich den Film, aber jetzt zeige ich Ihnen mal, wie man den einspult. Man legt den hier auf die Vorderseite drauf. An dieser Stelle gibt es eine solche Lasche, das hier, dieser kleine Steg, der hier steht. Den muss ich verwenden, da muss ich einspulen. Jetzt packe ich mit dem linken Daumen meinem Film an, drehe nach vorne, mit dem rechten Daumen packe ich jetzt meinen Film an, drehe wieder zurück, mit dem linken wieder, drehe nach vorne und wenn Sie das ein paar Mal gemacht haben, dann geht das so, dass Sie es relativ schnell aufspulen können. So! Wer möchte, kann natürlich von vorne rein diese Patrone komplett abmachen, also erst einmal ganz rausziehen, unten abschneiden, aber ich finde das Gewicht der Patrone eigentlich ganz gut, damit man leichter aufspulen kann, so. Irgendwann ist das ganze Ding aufgespult, ich spule den jetzt mal wirklich komplett in diese Spule rein, wir sind schon am Ende, merkt man schon, nein nicht ganz, aber jetzt. Jetzt schneide ich die Patrone an dieser Stelle einfach ab. Zack! Patrone ist weg! Ich spule den Rest des Filmes noch ein so und damit haben wir es eigentlich. Es gibt noch, wenn Sie wollen, solche roten kleinen Plastikstopper, die man hier reinklemmen kann. Wenn Sie die bei Ihrer Dose dabei haben, verwenden Sie sie, man braucht sie nicht unbedingt. Jetzt lege ich das Ganze hier wieder rein, hole mir den Deckel, mache das Döschen zu. Zack! Jetzt ist sie wirklich zu Vielleicht noch zu Erklärung, dieser Zahnkranz, den man hier sehen kann, dieser Zahnkranz ist eigentlich dazu da, dass ich diese Dose an ein AutoLab anschließen kann. An eine automatische Entwicklungsmaschine, geht aber auch, dass Sie damit von Hand entwickeln können, was wir auch tatsächlich machen. Mit oder diesen Zahn, es gibt auch Dosen, die einen roten Plastikdeckel haben. Wie auch immer ihre Dose aussieht, damit können Sie auf jeden Fall diesen Film entwickeln. So Film ist drin, als nächstes bräuchte man die Chemie, aber erstmal wichtig alles im Dunkeln wird dieser Film eingespult und jetzt dürfen Sie wieder Licht machen.

Fotografieren mit der Lochkamera

Erfahren Sie, wie eine Lochkamera funktioniert. Von der Konstruktion über die Film-Entwicklung bis zur digitalen Nachbearbeitung erfahren Sie, wie Bilder "ohne Objektiv" entstehen.

2 Std. 17 min (26 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2016

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