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SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

AlwaysOn aktivieren

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Mit AlwaysOn steht Ihnen in Microsoft SQL Server 2016 eine Technologie zur Verfügung, die dafür sorgt, dass Ihre Daten und Datenbanken jederzeit auch bei einem Ausfall des Serversystems zur Verfügung stehen. Lernen Sie in diesem Video die erforderlichen Schritte kennen, um AlwaysOn zu aktiveren und einzurichten.
09:57

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen eine Einführung unter SQL Server 2016 in das Thema "AlwaysOn" geben. Dabei werde ich zunächst das Ganze von der Installation her aus betrachten, aktivieren, ein paar Vorbereitungen sind schon getroffen, und dann schauen wir uns an, wie man AlwaysOn prinzipiell im SQL Server funktionsfähig macht. Ich habe zwei Instanzen: SRVSQL1, SRVSQL2, ich habe eine Datenbank "VideoTraining", die ich über AlwaysOn verfügbar machen möchte. Bevor ich eine Verfügbarkeitsgruppe einrichten kann oder den Assistenten aufrufen, muss ich dafür sorgen, dass die Voraussetzungen getroffen sind, hinsichtlich: der Clusterdienst muss ausgeführt werden auf den beiden Knoten, es muss ein Failovercluster als solches eingerichtet sein. Ich habe das im simplen Fall gemacht. Schauen wir uns einfach die Umgebung mal an, "Tools" "Failovercluster-Manager". Hier kriegen wir die Meldung, dass im Konfiguration-Manager der SQL Server Dienst halt aktiviert werden muss. In der Zwischenzeit schauen wir in den Clustermanager, Failovercluster-Manager, AlwaysOn. Mein Cluster verfügt aktuell über zwei Knoten. Ich habe keine weiteren Datenträger, also weder Quorum nach Shared Disk, habe ich komplett drauf verzichtet, sondern lediglich wirklich den Clusterdienst und grundlegend ein Cluster eingerichtet mit zwei Knoten. Das reicht aus. Ich schließe den Clustermanager, gehe zum SQL Server Configuration Manager und stelle zunächst sicher, dass für den SQL Server-Dienst auf beiden Instanzen im Register "Hohe Verfügbarkeit mit AlwaysOn" das Ganze aktiviert wird, und im Anschluss starte ich den SQL Server-Dienst neu. Ich muss das auch für den zweiten nachher noch machen, also dass ich beide Knoten jetzt gleich habe und meine Umgebung dann auch entsprechend vernünftig einrichten kann. Das ist jetzt mein SQLSRV1, ich wechsle dann mal zu dem 2. "Configuration Manager" "Dienste" "Eigenschaften" "AlwaysOn", Verfügbarkeitsgruppen aktivieren, auch hier den Dienst neu starten. So, damit habe ich die Voraussetzungen erfüllt, das heißt, auch im Cluster selbst, unternehme ich jetzt keinerlei Aktion weiter, sondern alle nachfolgenden Schritte geschehen aus dem SQL Server, aus dem Management-Studio heraus, wo ich eine Verfügbarkeitsgruppe einrichte. So, dann schließe ich mal, mache den Zweier zu, gehe wieder zu meinem Einser, mache auch hier den Configuration Manager zu, habe hier beide Instanzen registriert, aktualisiere das und habe jetzt den Knoten, kann also hier drauf zugreifen, das heißt, jetzt kommt also auch diese Fehlermeldung, die wir eben hatten, nicht mehr. Und jetzt bin ich in der Lage hier eine Verfügbarkeitsgruppe einzurichten. Ich mache das über den Assistenten. Möchte jetzt hier die "Video Training"- Datenbank hochverfügbar machen. Er prüft zunächst, ob die Datenbanken, die Voraussetzungen erfüllen. Habe ich jetzt von dieser Datenbank kein vollständiges Backup gemacht, ist sie nicht geeignet. Da bekomme ich aber gleich einen Hinweis. Jetzt mache ich erstmal "VG" - für Verfügbarkeitsgruppe - "_VideoTraining". So, WEITER. Voraussetzungen sind erfüllt. Von der Datenbank habe ich bereits ein Backup gemacht. Und jetzt komme ich in den Dialog, wo ich das Ganze folgendermaßen konfigurieren kann. Auf der Instanz soll die Anfangsrolle der Primäre sein, das hat einfach damit zu tun, hier beginne ich, wenn es später Schwenks gibt, wechseln natürlich die Rollen. Ich kann jetzt entscheiden, ob ich ein automatisches Failover haben möchte oder ein manuelles, also das kann ich erstmal hier selektieren, beziehungsweise synchroner Commit oder asynchron. Das bedeutet, wenn ich einen synchronen Commit verwende, wartet der Primäre bis der Asynchrone commitet hat, also die Transaktion geschrieben ist. Damit ist Datenverlust als solches an sich nicht möglich. Wenn ich einen asynchronen Commit habe, dann kümmert sich der Primäre nicht drum und er schickt die Transaktionen rüber zum Sekundären, der Primäre macht weiter und es könnte zu Datenverlust kommen. Ich kann weiterhin entscheiden, ob ich "lesbare sekundäre Rolle" haben möchte, also ob ich lesend auf meine sekundären Replikate zugreifen möchte, und habe dann Endpunkte. Man sieht hier schon, wer sich den Film zu Datenbankspiegelung angeschaut hat, die auch auf Port 5022 eingerichtet wird, dass das also identisch ist, und hier der Endpunktname auch "Spiegelung" existiert und das Dienstkonto hier verwendet wird. In den Sicherungseinstellungen kann ich festlegen, wo Sicherungen stattfinden: "Sekundäre Replikate", "Nur sekundär", "Primär" oder von "Beliebigen Replikaten", das heißt, ich bin also in der Lage meine Backups zu steuern und kann das hier unten auch noch priorisieren. Über den Listener wird dann ein DNS-Name und eine IP bereitgestellt, über die sich dann Client-Anwendungen verbinden können. Ich kann für eine Verfügbarkeitsgruppe oder pro Verfügbarkeitsgruppe ein Listener mit einem DNS und einer IP erstellen und meine Applikationen gehen dann auf diesen DNS, und erfolgt im DNS-Server der Eintrag Namensauflösung auf IP, und somit können meine Clients dann entsprechend gegen die Verfügbarkeitsgruppen mit ihren Connections gehen. Standardmäßig muss ich es jetzt nicht machen, ich kann den Listener jederzeit auch später erstellen, das ist mein Primärer, und hier unten kann ich jetzt ein Replikat hinzufügen, das werde ich auch tun, das ist mein Sekundärer, - ich schiebe das mal ein Stück beiseite - da kennen wir, dass man hier auch Azure-Replikate hinzufügen kann. So, schauen wir mal, keine Rückmeldung, braucht er wieder gerade ein bisschen. So, da ist mein Sekundärer, Anfangsrolle: Sekundär, automatisch, manuelles Failover, synchroner Commit, Leserolle. Hier unten kann ich diese Einstellungen überprüfen, und, ja, das wäre so erstmal eine Grundvariante. Gehe auf WEITER. Jetzt geht es einfach darum, wie ist der Status. Die Datenbank existiert ja auf dem Primären, auf dem Sekundären aktuell nicht. Das heißt, ich kann ihn jetzt veranlassen, dass er das Ganze mit einem Backup beginnt. Also startet die Synchronisierung indem für die Datenbanken ein Backup und eine Lock-Sicherung ausgeführt werden. Diese werden für jedes sekundäre Element wiederhergestellt und mit der Verfügbarkeitsgruppe entsprechend verknüpft. Also habe ich jetzt mehr als einen Sekundären, werden die Restores auf allen sekundären Servern ausgeführt und mit der primären Gruppe verbunden. "Nur beitreten" heißt, ich habe bereits eine Datenbank und Protokollsicherung wiederhergestellt oder ich möchte es jetzt überspringen und möchte das Ganze dann später komplett von Hand einrichten. Ich wähle jetzt an dieser Stelle "Nur beitreten". Das Ganze wird überprüft. Der Assistent zeigt mir, dass soweit jetzt erstmal alles in Ordnung ist, weil der Backup- und Recovery-Vorgang wird ja übersprungen, und dann schauen wir mal, ob er das jetzt fertig einrichtet. Das sieht gut aus. Der Assistent wurde erfolgreich abgeschlossen, SCHLIEßEN. Und ich aktualisiere das Ganze. Auf dem primären Verfügbarkeitsreplikat: Primär, Sekundär, die Verfügbarkeitsdatenbank. Auf dem Sekundären die Datenbank aktualisiere ich auch noch mal, und jetzt steht hier "Synchronisiert" und nicht mehr "Wird wiederhergestellt". Im Bereich "AlwaysOn": Verfügbarkeitsreplikate, Verfügbarkeitsdatenbanken. Auch hier lädt er jetzt ein bisschen nach, dauern auch noch mal einen kleinen Moment, und da ist die Datenbank, die Verfügbarkeitsdatenbank, VideoTraining und hier sind die Verfügbarkeitsreplikate da. Jetzt kann ich im Grunde zugreifen und kann natürlich auch jederzeit so eine Gruppe jetzt schwenken, indem ich ein Failover auslöse. So, "Failover", VERBINDEN, mit dem 2, dann initiiere ich den Failover, und dann wird ein Rollenwechsel durchgeführt, dann ist der SRVSQL1 der Sekundäre, und der 2 der Primäre. Das werden wir gleich sehr schön beobachten können. Noch ist hier oben jetzt "Primär" gekennzeichnet. Hat sich schon was getan. Die Ergebnisse sind zu sehen, das heißt, der Rollenwechsel ist ausgeführt. Hier steht jetzt oben "Sekundär", hier unten steht jetzt "Primär". In diesem Film haben Sie gesehen, wie Sie AlwaysOn grundsätzlich in Ihrer Umgebung einrichten können, wie Sie eine Verfügbarkeitsgruppe einrichten können, der Verfügbarkeitsgruppe dann eine Datenbank hinzugefügt werden kann und letztendlich ein Failover ausgelöst werden kann, ein Schwenk von einem primären zu einem sekundären Knoten sodass dann ein Rollenwechsel stattfindet.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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