Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Alternative zur Strebenmodellierung

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Bislang haben Sie die Streben aus Sweep-Objekten und Splines modelliert. Alternativ hierzu könnte aber auch mit dem Polygon-Stift gearbeitet werden, was in diesem Video demonstriert wird.

Transkript

Ja, wie bereits versprochen, möchte ich Ihnen gerne in diesem Video eine alternative Technik zeigen, wie man solche Strukturen, hier diese Streben mit den daran angebrachten Blechenzierformen hier, wie man das auch modellieren könnte. Und ich möchte das am Beispiel einer Struktur hier vorführen. Das wiederholt sich dann im Prinzip an den anderen Stellen genau so. Und dafür picke ich mir mal hier diese eine Struktur heraus, die in diesem Schnörkel in die Ecke führt und die dieses Zielelement hier, Sie sehen ja hier wie so eine, ja, so ein Blatt oder wie eine Blüte im Inneren des Radios anliegen hat. Um das jetzt nachzeichnen, nachbauen zu können, macht es natürlich Sinn, die Bildvorlage ein bisschen zu verschieben. Wir haben hier bereits mehrmals darüber gesprochen, dass wir hier einfach perspektivische Verzerrungen vorliegen haben. Das heißt, ich gehe jetzt hier mal in der Ansichtsvoreinstellung nochmal rein in die Hintergrundeinstellung. Mit gehaltener "Alt"-Taste, können wir jetzt hier das Hintergrundbild noch etwas hin und her schieben, sodass wir einfach, zum Mindest für den Bereich, um den es jetzt geht, eine passendere Darstellung haben. So liegt das hier jetzt schön in allen Bereichen an, dann ist das etwas verbindlicher für uns beim Zeichnen und wir müssen nicht so weit weg, eine neue Struktur anlegen. Man könnte jetzt tatsächlich wieder ein Spline nehmen als Vorlage. Ich versuche aber mal eine Alternative dazu, nämlich über den Polygon-Stift. Das heißt, ich gehe jetzt einfach mal in einen beliebigen Bearbeitungsmodus, "Kante", "Punkte" oder "Polygone" in meinen "Mesh"-Menü, unter "Erstellen" im "Polygon-Stift". Und verwende hier Polygone als Malmodus. Sie erhalten dann hier ein Radius, um den Mauszeiger herum, der die Kantenlänge der Polygone angibt, also hier könnte man durchaus, vielleicht ein bisschen kleiner das Ganze anlegen, vielleicht 0,4 CM. So was in der Größenordnung, damit wir Platz genug haben. Und ich würde dann einfach mal von hier oben anfangen. Ich arbeite mit einer Maus, also nicht wundern, wenn das vielleicht nicht ganz so perfekt wird beim ersten Durchgang. Denke, wenn man ein Grafiktablett hätte, würde man das vielleicht noch schöner hinbekommen, aber ich würde jetzt einfach mal hier mit der Maus das Ganze nachzeichnen. Sie sehen, wir erhalten regelmäßige Abschnitte. Wie gesagt, nicht immer schön durch die Mausführung, aber vielleicht bis hier hin. Das kann man relativ einfach korrigieren, wenn wir jetzt auf unseren "Pinsel" gehen, und hier das Ganze etwas schmieren, um diese Krümmung hier zu optimieren. Hier liegt das Ganze ja dann an unseren Rahmen an, so ein bisschen die Rundung hier korrigieren. Es geht eigentlich auch recht fix. Und wir erhalten genau diese gleichmäßige Struktur, die wir eigentlich auch bei den Splines, wenn wir mit Sweeps arbeiten, bevorzugt haben, damit man das nachträglich noch über eine Subdivision Service Objekt schön geglättet bekommt. Und wenn man das hier so zu zurecht gezupft hat, also Sie sehen, das hat jetzt wenig Zeit in Anspruch genommen, aber man sieht im Prinzip direkt die Form, was wir beim Zeichnen des Blinds immer so ein bisschen abstrakt noch ist, weil man die, das Volumen um den Splint nicht immer sofort erkennen kann. Und wenn ich das jetzt hier noch mal ausblende, sieht man, dass das Ganze dünn losgeht und dann langsam hier, an dieser Stelle wird es dann ein bisschen dicker. Das können wir hier, hoffe ich mal zum Mindest-, auch relativ einfach mit dem Pinsel durchführen, indem wir mal, ja, was nehmen wir mal, vielleicht auf "Abstoßen" gehen und "Abstoßen" aber negativ setzen. Das ist nämlich auch möglich, dann haben wir im Prinzip eine anziehende Wirkung, mal sehen, wie das aussieht. Sie sehen, wenn ich jetzt hier so ein bisschen drübermale, ziehen sich die Punkte im Prinzip zusammen. Vielleicht noch ein bisschen stärker, damit es schneller geht. Das heißt, wenn ich mittig über diese Struktur male, bekomme ich sehr schön diesen Zusammenzieheffekt. Na, ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber, es ist eigentlich auch eine ganz nette Geschichte. Und wenn man das ein bisschen flüssig führt die Maus, dann sind die Effekte hier auch sehr schön, man muss nur drauf achten, dann immer wieder Vorzeichen natürlich umzustellen, wenn man jetzt auf diesen Schmieren-Effekt wieder zurückgeht, um jetzt hier die Form ein bisschen zu korrigieren. Aber das funktioniert denke ich mal ganz gut und vor allen Dingen haben wir jetzt eine gleichmäßige Polygonstruktur am Rand, aus der wir, denke ich mal recht gut, solche Zierelemente herausarbeiten können, das heißt, wir können jetzt hier in den Kantenmodus zum Beispiel wechseln und ich gehe jetzt hier einfach mal diesen Rand ab. In dem Bereich, wo dieses Zierelement ist, Taste "D" zum Extrudieren, verlängere das Ganze jetzt einfach mal und ziehe das jetzt mal auf den äußeren Radius, den wir hier noch so grob erkennen können, auch hier macht es wieder Sinn, die X-Ray-Funktionalität vielleicht zu verwenden und wir gehen zurück zu unserem Pinsel, dem "Schmieren" und ziehe ihn jetzt einfach mal in den Bereich hier, die Punkte so hin, dass das mit diesem Zierelement einigermaßen deckungsgleich ist, wenn es ungenau wird, kann man natürlich auch einfach mit dem Verschieben-Modus, mit diesem Tweek-Modus arbeiten, hier diesen, wie nennt sich das, ja auch im Deutschen als Tweek übersetzt, ist also Interaktivitätsmodus. Das heißt, man muss die Punkte vorher nicht selektieren, sondern kann gleich loslegen. Und hier im Inneren fehlen jetzt noch ein paar Unterteilungen, da können wir mal wieder mit KL Delupe Schnittführung hier aktivieren, dann mache ich hier einfach mal ein paar Schnitte. Um einfach mehr Optionen zu haben, zum Beispiel um jetzt hier so eine Einkerbung zu realisieren. Davon kann man jetzt beliebig viele natürlich anlegen, auch hier im unteren Teil könnte man diese zusätzlichen Punkte jetzt nutzen für eine Abrundung, damit das hier diese blütenartige Struktur gibt. So zum Beispiel ließe sich dann beliebig fortführen, man kann das hier auch ein bisschen verschieben die Punkte, ist hier auch kein Problem, damit der Übergang hier weicher wird. Und dann hätten wir hier so , eine Struktur, die praktisch aus dem Element heraus wächst, seitlich. Das Ganze ist noch nur zweidimensional. Aber, da haben wir ja bereits gesehen, dass das mit dem Extrudieren und dieser Deckflächenoption dann ruckzuck in eine dreidimensionale Form überführt werden kann, ich würd´s aber, solange es geht, erstmal zweidimensional lassen, weil das sehr einfach jetzt ist noch mal in der Form zu verändern, so mit dem Pinsel einfach die Punkte anzupassen und im Prinzip könnte man jetzt hier weiter malen. Denn wenn ich jetzt meinen Polygon-Stift hier noch mal reaktiviere, kann man hier auch bereits vorhandenen Kanten praktisch anfahren und wenn ich die "Shift"-Taste halte, kann ich von hier aus weiter malen, das heißt, wir können sehr schön abschnittsweise jetzt arbeiten. Einfach "Shift" halten und würden jetzt hier diese Kante weiter malen und man kann zum Beispiel auch sagen, okay dann würde ich jetzt hier oben, das macht jetzt in der Stelle kein Sinn, weil es einfach nur dieser kurze Kringel ist, das jetzt hier rauszuarbeiten, das sind ja hier zwei Elemente über die Klammer, aber überall da, wo wir jetzt Verzweigungen haben, hier zum Beispiel. Ich muss nur nahe genug herangehen, dass ich die Kante erwische. Könnte man jetzt hier reingehen und praktisch hier weiter malen. Würde jetzt hier in diesen Drachenkopf oder was auch immer hier reinmalen, einfach um eine sinnvolle Basis zu haben zum Extrudieren und dann wieder diese Form daraus entwickeln zu können und wir kriegen dann hier automatisch butterweiche Übergänge. Das ist also vielleicht in dem Fall hier die beste Technik vorzugehen, eben aufgrund dieser vielen Verzweigungen, die wir hier haben, die wir im oberen Teil gar nicht so oft gesehen haben. Ich füll das hier noch mal zu Ende, wie gesagt, "Shift"-Taste einmal halten, dann sind wir hier an der Stelle, wo diese Verbindung hier stattfindet. Und wir können danach ganz normal mit dem Pinsel arbeiten und hier das ein bisschen zurecht schubsen. Natürlich auch, wie im oberen Teil gesehen, mit diesem Abstoßen, mit negativem Wert dann arbeiten, um das Ganze zusammenzuziehen. Also auf die Art und Weise würde ich vorschlagen, diese Zierelemente hier zu bauen, der Großteil ist ja hier in dieser Ecke bereits versammelt. Naja, hier müssen wir wieder mit der Perspektive ein bisschen schauen, das Ganze müsste also ein bisschen in die Länge gezogen werden, um hier den Kontaktpunkt zu finden. Hier oben haben wir es ja schon richtig gemacht, dass es hier an dieser Struktur anliegt, hier schwingt´s dann noch mal dahinter, ja stimmt, es hört ja gar nicht hier auf, es geht hier weiter. Also macht manchmal Sinn, ein bisschen zurückzugehen, dass man sich hier von dieser grob aufgelösten Version, nicht zu sehr ins Bockshorn jagen lässt. Aber man kann jederzeit eben wieder ansetzen, weiterzeichnen, das ist der Vorteil an dieser Technik.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Lernen Sie, geeignete Bildvorlagen auszuwählen und mit unterschiedlichen Modeling-Techniken sowohl technische Baugruppen, als auch verspielte Ornamente zu konstruieren.

9 Std. 59 min (64 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:22.02.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!