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Grundlagen der Fotografie: Schwarzweiß

Alte Scheune: Strukturen und Bildgestaltung

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In der Natur findet man viele Strukturen, die sich im harten Sonnenlicht besonders gut zeigen. Auch im Gesamtbild achten die Trainer auf Ausgewogenheit zwischen hellen und dunklen Bildanteilen.

Transkript

Wir sind an unserer neuen Location angekommen und haben eine tolle Scheune gefunden, die natürlich durch dieses wettergegerbte Holz, kann man ja fast schon sagen, prädestiniert ist für Schwarzweiß-Fotografie, weil sie einfach ganz tolle Strukturen bietet. Und es geht jetzt darum, die wirklich gut rauszuarbeiten und da braucht man halt ein bisschen Sonne. Die haben wir jetzt auch. Und dann geht es halt um den richtigen Standpunkt. Genau, den hast du ja mittlerweile schon gefunden, das heißt, wir sind so ein bisschen um die Scheune rumgekreist, haben natürlich einerseits nach dem Licht geguckt und sind offensichtlich nicht... Wir haben die Sonne nicht im Rücken, sondern haben wirklich erst versucht, was im Gegenlicht zu finden und sind jetzt etwas seitlich gekommen, damit wir richtig das wettergegerbte und dieses zerfurchte Holz haben und sind auch sehr nah mit der Kamera reingekommen, um so eine sehr weite Perspektive zu haben und das Feld hinten auch noch ein bisschen mit drauf zu haben. Also, wir haben wirklich Streiflicht, kann man jetzt sagen, das [ist] so das klassische Streiflicht. Wir schauen so auf unser Objekt und so fast im 45-Grad-Winkel kommt die Sonne, also viel mehr Struktur bekommen wir auch nicht ins Holz Genau. Wir hatten ein bisschen beim Finden des Bildes, ein bisschen -- nicht Schwierigkeiten --, aber uns hat so der dunkle Schatten der Scheune nicht so gefallen und deshalb haben wir einfach in die Scheune mal geguckt, was da ist, und haben ein bisschen was an die Seite gestellt, das kann man auch immer machen. Man muss keine Requisiten mitnehmen, sondern man findet eigentlich immer was im Ambiente, drumrum, was dazu gehört. Deshalb haben wir das rechts ein bisschen aufgelöst. Vorne ist jetzt noch ein bisschen dunkel, würde ich sagen. Ja. Da können wir vielleicht noch was machen. Genau, auch da haben wir -- ich gehe schon --, da haben wir was vorbereitet. (M. Jarsetz) Genau. Wir hatten da nämlich auch noch was gefunden, so ein kleiner Baumrest, den wir jetzt auf die dunkle Seite der Scheune packen würden. Ich gucke mal kurz durch. So ist wunderbar, pack es noch einen ganz kleinen Tick nach rechts dann ist es mehr auf dem dunklen Holz. - So wäre super. - (E. Schuy) Okay. (M. Jarsetz) Das lockert das Ganze einfach nur ein bisschen auf. Und wir haben jetzt auch Glück mit dem Licht, also wir haben jetzt volle Sonne, haben aber noch nicht einen total blauen Himmel, sondern haben noch leichte Wolkenbildung darauf, so dass sich das sehr schön nachher kombinieren wird. Scheune in der Sonne und trotzdem passiert im Hintergrund was. Sollen wir hier mal eine Belichtung machen? Schauen wir einfach mal, wie sich das alles so ergibt. Ja, das ist jetzt noch wirklich sehr hell eigentlich belichtet, ne? (M. Jarsetz) Ja, aber die Perspektive ist doch schon super, auch wie du es arrangiert hast, [wie sich] die Linie von der Scheune mit den Bäumen dahinten trifft. Das ist ganz toll. Vom Himmel sehen wir wenig. Da müssen wir jetzt sicherlich noch so ein, zwei Belichtungen machen ins Dunkle, um zu sehen, wann der Himmel kommt. Aber das Holz kommt super bei der Belichtung. (E. Schuy) Auch der vordere Balken, der uns beide so begeistert hat, wär der dir nicht ein bisschen hell? - Nein. - Okay. - Überhaupt nicht. - Da hast du Zeichnung genug drin? Da habe ich Zeichnung genug drin, der frisst mir nicht aus, das ist in Grau. Gut. Da blitzt nichts, da flektiert nichts, gar nichts. Das heißt, wenn wir jetzt alles schon -- wir haben uns ja gut vorbereitet --, alles schon so lassen, geht es eigentlich darum, nochmal die Schärfe zu kontrollieren, damit das wirklich alles stimmt. Wobei du mit einer kleinen Blende arbeitest, ne? - Ja, also klein ist 11. Das ist so eigentlich für diese Brennweite ganz passend. Das würde ich jetzt ganz kurz kontrollieren. Aber das ist auch gut. Ja. Und jetzt geht es drum, drei Belichtungen zu machen, die einfach immer ein bisschen dunkler werden, damit wir eventuell im Himmel noch ein bisschen Zeichnungen rein bekommen. Das habe ich jetzt relativ einfach. Das würde ich also nicht von der Kamera auslösen, weil ich denn in jedem Fall die Kamera immer ganz wenig bewege. Und da wir ja jetzt das Laptop angeschlossen haben, werde ich die Kamera steuern und auch auslösen über das Laptop hier. Das heißt, Eberhard hat im Kopf, dass wir vielleicht sogar Belichtungen mischen, also eine optimale Belichtung haben für die Scheune und eine optimale Belichtung für den Himmel, dass wir nachher ausarbeiten und dann zusammen montieren. Aber vielleicht reicht es vom Kontrastumfang auch, dass wir eine Belichtung nehmen und dann einfach durch Aufhellung der Schatten... Also wenn ich mir das jetzt anschaue, habe ich hier wunderbar den Himmel und ich glaube fast, dass ich auch aus einer der dunkleren Belichtungen ausreichend Struktur aus dem Holz rauskriege. Das werden wir nachher in der Entwicklung sehen. - Wunderbar. - Ja. Damit ging es jetzt wirklich ganz schnell, aber das ist auch bei diesen Außenaufnahmen oft nötig, weil die Wolken sind optimal. Es kommt schon die nächste große Wolke wieder und man muss einfach gut vorbereiten und dann zu einem Punkt, zum richtigen, die Aufnahmen machen. Und alles Weitere, da haben wir jetzt ein bisschen Zeit. Das macht Maike dann, wenn wir zurück im Studio sind. Das Wichtigste ist im Kasten.

Grundlagen der Fotografie: Schwarzweiß

Lernen Sie, was die Schwarz-Weiß-Fotografie ausmacht – von der Bildgestaltung über die richtige Motivsuche und Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung.

2 Std. 15 min (25 Videos)
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