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Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

Alte Scheune: Beleuchtung mit zwei Taschenlampen

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Hier geht‘s um eine alte, verfallene Scheune, deren Eindruck noch durch einzelne Akzente betont wird. Auch wirklich große Objekte lassen sich mit starken Taschenlampen in Szene setzen!
07:03

Transkript

Ich möchte jetzt dieses besondere Gebäude, was mir sehr, sehr gut gefällt, beleuchten, fotografieren und beleuchten. Das habe ich mir am Tag schon angeguckt und bin um das Haus rumgelaufen. Ich habe mir angeguckt, welche Seite wohl die interessanteste wäre und habe mich für diese Seite entschieden, weil das einfach ganz toll aussieht. Da ist der Eingang, da oben noch das zerfallene Dach, vorne dran dieser kaputte Wagen und der Anhänger. Deshalb denke ich, dass es jetzt eine ganz andere Wirkung hat. Natürlich ist die Wirkung immer komplett anders als am Tag, weil jetzt Akzente gesetzt werden und diese Akzente möchte ich mit meinen Lampen machen. Dazu würde ich gerne auch noch ein wenig Restlicht haben wollen, dass man dann später noch dieses ganz wenige vorhandene Licht noch reinholt. Das macht man eben mit einer relativ langen Belichtungszeit. Ich habe mich jetzt für zwei Minuten entschieden und denke, dass da noch ein bisschen Licht zu sehen sein wird. Dieses wenige Licht umrandet dann später dieses Gebäude und dann sieht es nicht so wie im Schwarzen, im Leeren aus. Deshalb sieht dieses Bild, glaube ich, viel charmanter aus. Was ich jetzt mache ist, dass ich jetzt erst einmal meine Lampen in den Griff kriegen muss und das werde ich über die Blende machen. Und zwar, in den zwei Minuten Belichtungszeit muss ich jetzt nicht zwingend das ganze Gebäude beleuchten, sondern nur Teile, und auch nicht zwei Minuten lang. Deshalb lege ich das jetzt fest, was ich jetzt mache und habe mich, ich muss jetzt gerade nochmal gucken, für Blende 11 entschieden und mache jetzt einen Test auf dem Dach und hier auf der Seite. Vielleicht so fünf, sechs Sekunden. Ich gehe da rein, schalte an, gehe rein, leuchte, komme wieder zurück und schaue mir an, wie das Bild aussieht. Ist es zu hell, muss ich entweder weniger lang auf diese Stellen leuchten oder ich werde die Blende schließen, wenn es zu hell ist. Wenn es zu dunkel ist, geht es genau umgekehrt: entweder länger leuchten, was ich ja noch kann und auch Zeit habe, weil es ja zwei Minuten sind. Oder man könnte eventuell, wenn es eben zu dunkel ist, die Blende öffnen. Aber ich glaube, ich würde mich dann eher für das längere Leuchten entscheiden. Aber jetzt gucke ich erstmal , wie diese Leuchtspur aussieht. Diese Leuchtspur ist extrem wichtig, um eben meine Lampen in den Griff zu bekommen. Denn wenn es gut aussieht, wenn mir das gefällt, werde ich das dann auf das ganze Gebäude umsetzen wollen, sodass das ganze Gebäude sozusagen in dieser langen Belichtungszeit Zeit hat, im Bild zu erscheinen durch meine Lampen. So, das lasse ich jetzt mal kurz ablaufen. Ich habe eine Spiegelvorauslösung eingestellt. Es fängt erstmal an zu klacken und jetzt lasse ich es kurz laufen. So, jetzt läuft es. Jetzt gehe ich rein und werde jetzt einfach mal hier kurz langleuchten. So, das würde auch schon reichen. Und jetzt würde ich das begutachten. Jetzt schalte ich erstmal aus. So. Und jetzt gucke ich mir das Bild an und sehe, dass ich das jetzt so gutheißen würde. Ich sehe natürlich erstmal nur einen kleinen Teil, aber diesen kleinen Teil werde ich jetzt sozusagen puzzleartig weiterführen und habe ja zwei Minuten Zeit. Was mir wichtig erscheint, ist, dass hier ein Seitenlicht kommt. Und ich werde dann von rechts noch ein Seitenlicht schicken und vielleicht von der Front ein bisschen Licht geben. Aber wenn es geht, nicht aus der Kameraachse Licht scheinen lassen, weil das einfach sehr flach ist. Und ich will da mehr Plastizität haben. Ja, und einfach mehr Körper ausleuchten wollen. Und das mache ich jetzt mal. Spiegelvorauslösung, meine Lampen. Und jetzt lasse ich es laufen. So, jetzt kann es losgehen. Jetzt ist es live, jetzt wird geleuchtet. So, auch der hintere Teil. Länger leuchten, hier bin ich weiter weg. Ganz wichtig, das Licht muss einen weiteren Weg gehen. So und hier vorne. Ich habe zwei Lampen in der Hand. Eine ist schwächer als die andere. Mit der schwächeren kann ich jetzt zum Beispiel die helleren Teile beleuchten, die dann, weil sie heller sind, viel schneller im Bild erscheinen. Und da oben, wo das Licht quasi weggesaugt wird, kann ich jetzt mit der starken Lampe hinleuchten und werde so das ganze Objekt ausleuchten. Und hier unten, wo es hell ist, vielleicht von der Seite. So mit der Lampe. Wichtig ist, dass ich mich jetzt ein bisschen bücke, damit die Kamera das Licht auf jeden Fall nicht sieht. Sonst habe ich weiße Leuchtspuren im Bild und das Bild ist ruiniert. Und so denke ich, dass es jetzt hinkommt, um mit einem zitterigen, wackeligen Licht sozusagen marmorierte Effekte zu erzielen. Das ist das, was ich machen will. Jetzt hier unten noch ein bisschen auf dem Gras, damit da noch was erscheint und nicht nur im Schwarzen ist. Quasi das Haus nicht nur aus dem Schwarzen rausleuchtet. Es ist toll, wenn man da unten noch ein bisschen Marmorierung hat im Grünen. Ich höre – deshalb ist es toll, dass der Piepser jetzt piepst – dass da noch ein bisschen Zeit ist. Und jetzt leuchte ich hier noch ein bisschen auf das Gras, um da noch ein bisschen Stimmung und Details reinzuholen. Ich habe noch zehn Sekunden Zeit und die lasse ich jetzt einfach laufen, um dem Himmel noch ein bisschen Geltung zu verschaffen. Jetzt sollte das gleich rum sein. Noch sieben Sekunden. Und jetzt bin ich gespannt. Es ist eigentlich jedes Mal das Gleiche, dass man gespannt auf das Bild ist. Und mal gucken, was ich da sehe. Das sieht doch gut aus. Das ist doch Onkel Toms Hütte. Wunderbar. Der Himmel ist jetzt noch zu sehen, was ich sehr toll finde. Einfach durch die lange Belichtungszeit kommt noch ein bisschen Restlicht vom Himmel rein und das Haus ist so ein bisschen umrandet und hat noch ein bisschen mehr Stimmung. Einfach eine tolle Aufnahme. Zwei Minuten Belichtungszeit, quasi die zwei Lampen, über die Blende festgelegt, eine Testaufnahme gemacht und dann einfach zwei Minuten lang beleuchtet. Oder auf jeden Fall ist der Belichtungsvorgang zwei Minuten gegangen, um dem Himmel nochmal Geltung zu verschaffen. Ja, wie ich finde, ist da eine gelungene Aufnahme rausgekommen.

Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

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2 Std. 18 min (27 Videos)
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