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Manuelle und automatische Fokussierung verhelfen zu gestochen scharfen Bildern. Wenn man weiß, wie's richtig geht!
05:16

Transkript

Die Bilder, die Sie mit Ihrer 700D aufnehmen, die sind idealerweise richtig belichtet und richtig fokussiert. Um den Fokus einzustellen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie überlassen das Fokussieren der Kamera, das heißt, Sie nutzen die Autofokus-Möglichkeiten Ihrer Kamera. Das heißt, die Kamera stellt die Entfernung automatisch ein auf den Punkt, den Sie anvisiert haben. Oder aber die Kamera wählt automatisch das Feld, das Messfeld, von dem sie annimmt, dass das Ihr Motiv ist. Oder aber, im Gegensatz zur automatischen Einstellung, haben Sie die Möglichkeit, manuell zu fokussieren. Der Autofokus der Kamera, der ist so ausgereift, dass er in den allermeisten Fällen wirklich gut funktioniert und Sie zu perfekt scharfen Bildern kommen. Es gibt aber so ein paar Ausnahmen, wo es sinnvoll sein kann, außer wenn Sie jetzt sagen, "Ich möchte auch einfach ein bisschen an der Kamera selber einstellen und fokussieren - das haben Sie vielleicht früher mit einer alten Kamera mal gemacht und sagen: "Das gehört für mich zum Fotografieren dazu, dass ich die richtige Entfernung einstelle." Es gibt auch technische Gegebenheiten wo der Autofokus nicht so gut funktioniert, oder wo Sie mit dem manuellen Fokus einfach schneller sind. Damit der Autofokus richtig funktioniert, braucht er eine gewisse Mindestbeleuchtung und einen Mindestkontrast, also einen Unterschied zwischen Hell und Dunkel, das kann beispielsweise eine Kante sein. Ohne das funktioniert es nicht. Eine gleichmäßig dunkle Fläche ohne Struktur hilft für den Autofokus nicht, perfekt zu fokussieren. Wenn Sie also ein Motiv Dunkel in Dunkel haben und fokussieren möchten, dann sind Sie wahrscheinlich mit dem manuellen Fokus besser bedient. Ansonsten fährt die Kamera da so hin und zurück, weil sie keinen Schärfepunkt findet. Die zweite Sache ist, wann ein manueller Fokus besser sein kann als ein Autofokus. Wenn Sie beispielsweise etwas foto- grafieren, was sich sehr schnell bewegt, wo Sie vielleicht auch nicht wissen, an welcher Stelle das Motiv auftaucht und wohin es läuft. Dann kann es sein- gut sein, dass Sie sich einen Fokuspunkt auswählen also ich denke jetzt beispielsweise an einen Rennwagen auf einer Rennstrecke da haben Sie schon eine Vorstellung, welche Bahn der nimmt, aber Sie wissen nicht ganz genau, wie schnell er tatsächlich fährt. Und da ist es sinnvoll, auf die Stelle, wo das Auto fotografiert werden soll, zu fokussieren, dann den Autofokus abzustellen, und die Fokussierung auf diese Stelle können Sie der Kamera überlassen, dann den Autofokus abzustellen und das Motiv praktisch zu verfolgen und erst dann auszulösen, wenn das Motiv an der Stelle ist, wo Sie vorher fokussiert haben. Damit gelingen Ihnen dann, in vielen Fällen, sehr viel bessere Bilder als mit einem Autofokus, der das Motiv in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Entfernungen verfolgt, dann in dem Moment auszulösen. Da ist der manuelle Fokus, aus meiner Sicht, mit ein bisschen Training dem Autofokus überlegen. Was ich Ihnen noch nicht verraten habe in dem Film ist, wie Sie den Autofokus und manuellen Fokus wechseln. Das passiert nicht auf dem hinteren Display, sondern das geschieht am Objektiv, da ist ein Schiebeschalter: "AFMF", den schieben Sie einfach von "Out of focus" auf "manuellen Fokus". Dann können Sie am Fokusring des Objektivs drehen, und Sie sehen hier, bei diesem Objektiv wird die Frontlinse ein bisschen verschoben nach vorne gut sichtbar und dann können Sie fokussieren. Wenn Sie auf "Autofokus" stellen, dann er- ledigt die Kamera das für Sie automatisch. Was Sie auch beachten dürfen, dass bei einigen Objektiven beispielsweise bei denen mit dem "STM", also mit dem "Schrittmotor" hier beispielsweise bei diesem Objektiv der manuelle Fokus nur dann funktioniert, wenn das Objektiv an der Kamera angesetzt ist und gleichzeitig auch die Kamera aktiviert ist. Wenn die Kamera nicht aktiviert ist also im Ruhezustand ist, das Objekt geht auch in einen Ruhezustand -, dann funktioniert die manuelle Fokussierung nicht. Also, das müssen Sie gerade bei den STM-Objektiven wissen und beachten, und dann klappt damit natürlich auch die manuelle Fokussierung hervorragend. Es gibt auch noch andere Einstellmöglichkeiten oder Gegebenheiten, wo es sinnvoll ist, vom Auto-Fokus auf den manuellen Fokus zu wechseln. Beispielsweise, wenn Sie die Kamera auf dem Stativ haben und Ihr Motiv sich immer an einem bestimmten Punkt befindet. Das kann beispielsweise bei Reproduktion der Fall sein. Sie haben die Kamera an einem Reproständer befestigt, das ist ein Stativ, was das Fotografieren nach unten hin ermöglicht. Die Entfernung zu ihrem Motiv ist immer gleich, und wenn Sie unten einfach die zu fotografierenden Gegenstände austauschen, muss die Kamera nicht jedes Mal neu fokussieren, denn die Entfernung ändert sich ja nicht. Insofern können Sie dann auch einmal automatisch fokussieren, und dann können Sie auf manuellen Fokus umstellen, dann bleibt die Fokuseinstellung immer gleich. So haben Sie einen kurzen Überblick, welche Möglichkeiten es zur Fokussierung gibt und wann das eine und wann das andere für Ihre Bilder besser ist.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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