Photoshop CC Grundkurs

Adobe-Camera-Raw-Dialog

Testen Sie unsere 1957 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Mit dem ACR-Dialog können neben Bildern, welche im Rohdatenformat gespeichert wurden, auch Bilder anderer Dateiformate bearbeitet werden. Der ACR-Dialog kann sowohl innerhalb von Photoshop als auch in Bridge geöffnet werden.

Transkript

Der Adobe Camera Raw Dialog, und wie man mit ihm arbeiten kann. Ich bin hier jetzt in der Bridge und in meinem Raw Ordner. Wenn ich jetzt hier auf ein RAW-Bild schaue, sieht man: Ich habe hier ein DNG-Format; DNG steht für "digitales Negativ" und ist ein freies Format von Adobe, in das man seine RAW-Bilder entsprechend konvertieren kann. Das DNG-Format bietet einige Vorteile im Vergleich zu normalen Raw-Files, also z.B. CR2 bei Canon, oder NEF bei Nikon, oder AEF bei Sony, oder wie auch immer. Und diese Vorteile sind unter anderem: Höhere Geschwindigkeit beim Bearbeiten, kleinere Dateien, die Daten haben keine XMP-Files. XMP-Files sind diese Sidecar Files, die die Einstellungen vom Raw-Dialog speichern. Das ist in einem DNG direkt inkludiert, d. h., ich brauche nicht immer zwei Daten miteinander verschieben oder kopieren. Und der größte Vorteil, meiner Meinung nach, ist, dass das DNG-Format ein offenes Format ist. Jeder kann dafür einen Converter schreiben, und das gewährleistet, dass meine Bilder, also meine Raw-Files, auch in Zukunft gelesen werden können. DNG bietet also einige Möglichkeiten, einige Vorteile. Ich würde Ihnen empfehlen, dass Sie in DNG arbeiten. Ein kleiner Tipp: Wie bekomme ich überhaupt DNG- Bilder? Wenn Sie eine Kamera an Ihren Rechner anschließen, oder eine Speicherkarte in Ihrem Speicherkartenlesegerät einschieben, dann können Sie in der Bridge sagen: Ich möchte unter "Datei" die Fotos von der Kamera laden. Und da kann man noch auswählen, ob der Foto-Downloader automatisch gestartet werden soll, sobald eine Kamera oder ein Kartenleser angeschlossen wird. Ich sage in meinem Fall: Nein. Aber Sie können z.B. "Ja" sagen, und dann öffnet sich hier der Adobe Bridge Foto-Downloader. Hier können Sie im oberen Bereich auswählen, von wo die Bilder kommen sollen. Hier können Sie sagen, wo die Bilder hingespeichert werden sollen, und auch gleich, ob sie in einem Unterordner gespeichert werden sollen, und danach, ob sie in der Bridge geöffnet werden sollen. Und hier ist der Punkt, den ich eben gemeint habe. Sie können sagen: "Bilder sollen automatisch in DNG konvertiert werden". Und in den "Eigenschaften" gibt es noch einige Einstellmöglichkeiten. Die "Standard"-Einstellmöglichkeit ist aber aus meiner Sicht die optimale. Und dann, wenn Sie die Bilder ausgewählt haben, können Sie einfach sagen: "Mediendaten laden". Sie können auch hier auf "Erweitertes Dialogfeld" klicken, dann bekommen Sie hier im linken Bereich noch eine Vorschau von Ihren Daten, also von dem, was auf der Kamera drauf ist, und im rechten Bereich noch ein paar weitere Optionen. Ich breche hier jetzt aber ab, da ich die Bilder ja schon auf meinem Rechner habe. Wenn man jetzt also die Bilder auf seinem Rechner hat - in meinem Fall ist das hier dieser Raw-Ordner - dann kann ich jetzt dieses RAW-Bild einfach einmal doppelklicken. Man sieht: Photoshop wird geöffnet und innerhalb von Photoshop habe ich den Adobe Camera Raw-Dialog entsprechend geöffnet. Das ist dieser hier. Und in diesem Dialog kann ich jetzt die "Einstellungen" für meine RAW-Bilder entsprechend vornehmen. D. h. z.B., wenn ich dieses Bild umfärben will, dann gehe ich hier auf diese "Teiltonung" und kann diese entsprechend anpassen.Ich ziehe das einfach mal so herüber, und sage: Die Tiefen sollen ein wenig stärker betont werden, schiebe hier diesen Regler auch darüber, und sage jetzt einfach nur "Fertig". D. h., die Bearbeitung ist fertig, und ich bin jetzt wieder sozusagen in Photoshop. Jetzt mache ich Photoshop zu, damit ich hier wieder in die Bridge komme. Und hier in der Bridge sieht man jetzt, dass mein Bild entsprechend meiner Bearbeitungsschritte bearbeitet und verändert worden ist. Jetzt gibt es noch eine zweite Möglichkeit: Ich kann hier einen Rechtsklick draufmachen und sagen: "In Camera Raw öffnen", bzw. auf dieses kleine Symbol hier oben klicken, das so aussieht wie eine Blende. Denn dann wird der Camera Raw-Dialog nicht über Photoshop gehostet, sondern dann wird er über die Bridge gehostet. Also jetzt ist Bridge das Programm, in dem mein Adobe Camera Raw-Dialog sozusagen gestartet wird. Der Vorteil an dieser Methode ist, dass Photoshop noch frei ist, und ich kann mit Photoshop noch weiter arbeiten. Wenn ich jetzt einen Doppelklick drauf mache und den Camera Raw-Dialog in Photoshop sozusagen hoste, also in Photoshop öffne, dann ist Photoshop mit dem Camera Raw-Dialog sozusagen besetzt. Ich kann jetzt nicht mehr in Photoshop arbeiten, aber ich könnte noch in der Bridge weiter arbeiten. Je nach Workflow und je nachdem, was Sie machen wollen, ist das eine oder das andere besser. Ich breche hier jetzt einfach ab, oder sage einfach: "Fertig", denn ich habe ja nichts verändert. Das Schöne am Raw-Dialog ist auch, dass er nicht nur für RAW-Bilder ist, sondern ich kann einfach hier auf diesen Bilder-Ordner wechseln und z.B. genauso normale JPEG-Bilder bearbeiten. Darüber hinaus kann ich auch TIFF-Bilder bearbeiten und auch PNG-Bilder - ich habe hier verschiedenste Möglichkeiten. Und ich persönlich starte eigentlich immer über den Raw-Dialog - in meinem Workflow eigentlich auch deswegen, weil ich immer in Raw fotografiere, wenn ich fotografiere. Schauen wir mal, wie das jetzt ausschaut, wenn ich ein JPEG  öffne. D. h., ich habe jetzt dieses Bild markiert, klicke jetzt auf "In Camera Raw öffnen", und jetzt sieht man, dass das JPEG im Adobe Camera Raw-Dialog entsprechend geöffnet worden ist. Und ich sage jetzt: Ich möchte die "Farbtemperatur" ein bisschen anpassen, die "Belichtung" ein wenig nach unten ziehen, die "Lichter" auch dunkler machen, die "Tiefen" ein wenig heller - so z.B. Und dann gehe ich jetzt hier in diesen "HSL-Regler". Und im HSL-Regler sage ich z.B.: Ich möchte die "Sättigung" der Blautöne noch ein wenig anziehen und ziehe das jetzt so nach rechts. Und dann sage ich: Die "Luminanz" der Blautöne, also die Helligkeit, ziehe ich hier auch noch ein wenig nach rechts. Ich klicke auf "Fertig", und jetzt sieht man, dass dieses JPEG entsprechend bearbeitet worden ist. Und wenn man jetzt genau geschaut hat, ist im rechten oberen Bereich ein kleines Symbol gekommen. Und dieses Symbol zeigt an, dass dieses JPEG entsprechend bearbeitet worden ist, und zwar im Raw-Dialog. Denn dieser Raw-Dialog - ich öffne ihn noch einmal, "In Camera Raw öffnen" - legt sozusagen über mein Bild - ob das jetzt ein JPEG oder ein RAW ist, ist ganz gleich - diese Einstellungen, also diese Reglerpositionen, drüber. Und das Schöne ist, ich kann diese Reglerpositionen auch jederzeit wieder zurücksetzen, indem ich sage: "Camera Raw Standards", dann ist das Bild wieder auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt worden. Das ist z.B. auch ganz praktisch, wenn ich sage: "In Graustufen konvertieren" - hier habe ich jetzt ein Schwarzweiß Version - und ich mache die "Belichtung" ein wenig heller, ziehe die "Klarheit" noch etwas an, und sage jetzt: "Fertig", dann sieht man, dass das Bild jetzt entsprechend bearbeitet worden ist, weil ich ja hier diese Regler habe. Und von da an kann ich sagen: Dieses Bild möchte ich jetzt so lassen, wie ich es in Raw entwickelt habe und kann es z.B. dann in Photoshop wieder bearbeiten. Also der Camera Raw- Dialog ist sehr, sehr praktisch zur Bearbeitung von Pixelbildern wie z.B. JPEG, PNG oder TIFF-Bildern, aber eigentlich unumgänglich zur Bearbeitung oder zur Entwicklung von RAW-Bildern. In meinem Fall von DNG-Bildern.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:18.06.2013

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!