SharePoint 2013-Administration Grundkurs

Administration von Dienstanwendungen

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Die Administration von Dienstanwendungen erstreckt sich von der Zentraladministration über den IIS Manager bis hin zum Datenbankserver. In diesem Video erfahren Sie die Zusammenhänge und auch, wo Sie welche Einstellungen vornehmen können.

Transkript

In diesem Video möchte ich Sie in die Administration von Dienstanwendungen einweisen und Ihnen die Zusammenhänge auf dem jeweiligen Server anhand der Serverumgebung genauer erklären. In der SharePoint Server Zentraladministation finden Sie im Menüpunkt Anwendungsverwaltung den Abschnitt Dienstanwendungen. Dieser gliedert sich in drei Bereiche: Dienstanwendungen verwalten, Dienste auf dem Server verwalten und Zuordnungen von Dienstanwendungen konfigurieren. Mit Dienstanwendungen verwalten steigen Sie direkt in die Seite ein, die Ihnen die Möglichkeit gibt, jeden Dienst einzeln zu konfigurieren. Die Zuordnung von Dienstanwendungen steuert, welche Dienstanwendungsproxys, welcher Webanwendung zugeordnet sind und mit Dienste auf dem Server verwalten legen Sie fest, welche Dienste auf welchem Anwendungsserver in der Farm ausgeführt werden. Mit dem Befehl Dienstanwendungen verwalten erhalten Sie zunächst eine komplette Übersicht aller Dienstanwendungen und der zugehörigen Proxys, die in dieser Farm zur Verfügung stehen. Jede Dienstanwendung bietet eine individuelle Oberfläche zur Konfiguration, denn der Funktionsumfang der Dienstanwendung ist ja abhängig von dem, was der Programmierer dort hinterlegt hat. So bietet zum Beispiel die Benutzerprofil-Dienstanwendung ein völlig anderes Verwaltungsbild als die Business Data Connectivity Dienstanwendung. Je nachdem welche Parameter benötigt werden, je nachdem was der Programmierer hier an Site hingelegt hat, ist es völlig unterschiedlich und nicht genormt. Genormt ist lediglich, dass für jede Dienstanwendung, wenn sie denn hier markiert wird, Eigenschaften festgelegt werden können. Welche Eigenschaften das sind, bestimmt auch wieder der Programmierer. Man sieht hier, dass eingestellt werden kann, in welchem Anwendungspool die Dienstanwendung laufen soll. Man sieht welcher Datenbank Server verwendet werden soll, wie die Datenbanken heißen, die verwendet werden, also wie viele Datenbanken es sind. Zum Beispiel benötigt der Benutzerprofildienst drei an der Zahl und zusätzliche Parameter, die für diese Dienstanwendung benötigt werden. Der Business Data Connectivity Dienst ist etwas schlanker und benötigt nur eine Datenbank. Über Veröffentlichen besteht die Möglichkeit, diese Dienstanwendung über die lokale Farm hinaus freizugeben, entweder über HTTP oder viel empfehlenswerter über HTTPS. Durchsetzen des Hakens Diese Dienstanwendung für andere Farmen veröffentlichen und nach dem Veröffentlichen müssen die beiden Farmen noch ihre Zertifikate untereinander austauschen, eine Vertrauensstellung herstellen. Im Anschluss daran könnte die entfernte Farm tatsächlich auch mit der Dienstanwendung Business Data Connectivity Dienst der lokalen Farm, hier der Farm 1, kommunizieren. Über Berechtigungen wird gesteuert, welche Farmen welche Zugriffsrechte bekommen. Die Administratoren einer Dienstanwendung erlangen unterschiedlichste Berechtigungen,. Das hängt ganz von der Dienstanwendung ab, welche Berechtigungen diese Diensteanwendung bereitstellt. Hier gibt es zum Beispiel nur Vollzugriff. Für die Benutzerprofil-Dienstanwendung dagegen gibt es deutlich mehr Berechtigungen, die erteilt werden können. Im Bereich Administratoren geht es weitgehend darum, welche Zugriffsrechte Anwendungen beziehungsweise Anwendungskonten auf die jeweilige Dienstanwendung besitzen. Über einen Klick auf Verwalten gelangt man wieder in die individuell gestaltete Seite zur Einstellung der Dienstanwendung. Im Abschnitt Dienstanwendungen finden Sie außerdem den Befehl Dienste auf dem Server verwalten und in diesem Dialog bei einer Farm, die aus mehreren Servern besteht, zum Beispiel einem Web-Frontend und einem Application-Server würde hier oben der Server ausgewählt werden und dann in der Liste von oben nach unten die gewünschten Dienste gestartet oder beendet werden. Hinter der Startprozedur, die angestoßen wird, wenn ein Dienst gestartet wird, steckt weitaus mehr als einfach nur ein Programm laufen zu lassen, sondern es werden auch Webservices veröffentlicht oder nicht mehr veröffentlicht auf diesen Server und es werden Windows Dienste automatisch gestartet oder auch nicht. Am Beispiel des Benutzerprofil-Synchronisierungsdienstes kann man sich wie folgt orientieren. Zunächst einmal gilt es, die Guide dieser Dienstinstanz herauszufinden, damit später die entsprechende Anwendung im Internet Information Server wiedergefunden werden kann. Das geht am besten mit einer Instanz der SharePoint Verwaltungsshell, die Sie als Administrator ausführen und anschließend über das Commandlet: Get SP Service Application, eine Liste aller Dienstanwendungen in der Farm ermitteln. Links vorne unter Display Name steht dann der Name und hinter ID steht die jeweilige Guide dieses Dienstes. Im Internet Information Server finden Sie diese Guide unterhalb der Sitekonfiguration SharePoint Web Services wieder. Hier sind die Webservices, also die Dienstanwendungen mit ihrer Guide allesamt eingetragen, sodass man erkennen kann, dass der Benutzerprofildienst mit der 07F3 beginnt, und der muss sich hier in dieser Liste auch wiederfinden. Das hier ist der Webservice-Teil der Dienstanwendungsteil des Benutzerprofildienstes. Zum Benutzerprofildienst gehören aber weitere Teile. Der steht stark im Zusammenhang mit dem Benutzerprofil Synchronisierungsdienst und der wiederum spiegelt sich durch zwei Windows Dienste wieder, nämlich dem Forefront Identity Manager Service und dem Forefront Identity Manager Synchronization Service. Außerdem verwendet der Benutzerprofildienst insgesamt drei Datenbanken als Dienstdatenbanken am SQL-Server. Der Benutzerprofildienst gehört nach der Suchdienstanwendung damit zu den mächtigsten Diensten mit den meisten Komponenten, und das erklärt vielleicht auch warum bei der Veröffentlichung des Dienstes so manches schiefgehen kann. Im Schnellüberblick sind die Zusammenhänge also wie folgt. In der Zentraladministration finden Sie im Abschnitt Anwendungsverwaltung oder Dienstanwendungen verwalten eine Liste aller Dienstanwendungen, die existieren. Wenn Sie neue hinzufügen möchten, können Sie das über Neu tun und es wird automatisch ein lokaler Proxy erstellt. Wenn Sie auf einer entfernten Farm sich mit einer Dienstanwendung verbinden möchten, wählen Sie Verbinden und stellen den gewünschten Proxy ein. Über Administratoren und Veröffentlichungsberechtigungen wird gesteuert, wer auf den Dienst zugreifen kann und in den Eigenschaftenseiten wird die Dienstanwendung dann individuell konfiguriert. Über den Menüpunkt Dienste auf dem Server verwalten wird geregelt, welche Dienste auf welchem Server der Farm gestartet sind und damit Ressourcen technisch durch die Dienstanwendung belastet werden. Im Internet Information Server gibt es unterhalb von SharePoint Web Services, unterhalb der Site SharePoint Web Services dann eine Liste der Dienstanwendungen, die auf diesem Server laufen und die Dienstanwendung kann ermittelt werden, indem in einer SharePoint Powershell Instanz Get SP Service Application aufgerufen wird, und die entsprechende Guide unterhalb von SharePoint Web Services gesucht wird.

SharePoint 2013-Administration Grundkurs

Sehen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Foundation 2013 bzw. SharePoint Server 2013 ankommt.

6 Std. 29 min (67 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2013

Für SharePoint Foundation 2013 und SharePoint Server 2013.

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