Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Admin View des Update Managers

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Dieses Video bietet einen Überblick über die Vorgehensweise, um den Update Manager in der Admin View in Betrieb zu nehmen sowie zu konfigurieren.
07:22

Transkript

Nun kommen wir zu Inbetriebnahme des vSphere Update Managers. In vCenter Server erkennen wir unter Home und weiter unten unter Solutions and Applications das Plug-in Update Manager. In diesem Update manager können die Patches und Upgrades heruntergeladen werden. Auch hier gibt es wieder eine Registerkarte unter Getting Started, und hier ist sehr schön anschaulich dargestellt, in welchen Reihenfolgen bzw. welche Schritte erforderlich sind, um diesen Update Manager in Betrieb zu nehmen. Gefolgt einmal von den Patches und Upgrades, die heruntergeladen werden. Sei es von Hand oder im Hintergrund Zeitgesteuert durch Schedules. Diese Patches, welche sich ein einem Repository versammeln, müssen dann in Form von Baselines sortiert werden und bereitgestellt werden, damit dann die ESXi-Server bzw. virtuellen Maschinen über ein Scan ihre erforderlichen Patches erhalten. D.h. diueser Pfad, der hier angezeigt wird, Baseline, Scan, Compliance, also gucken ob das was da ist richtig ist und was entsprechend installiert werden muss, und dann Remediation, sprich das Ausrollen auf den vorhandenen Hosts oder in die vorhandenen virtuellen Maschinen. Wechseln wir nochmal zu Home, Host and Clusters, Update Manager. Sie sehen nichts. Wir müssen diese Zeilen und Spalten mit Leben füllen. Das geschieht, in dem auf Admin View geklickt wird. Somit gelangen wir wieder in diese kurze Hilfe und wechseln in die Registerkarte Baselines and Groups. Unter Baselines sehen Sie eine bereits vordefinierte Ansammlung von Baselines, die Sie durchaus schon verwenden können. Sie haben aber die Möglichkeit, individuelle Baselines anzulegen. Sie können auch diese Baselines in Form von Gruppen anordnen und verwenden. Dabei haben Sie auch die Möglichkeit, je nach dem auf welcher Ebene im vCenter Sie diese Patches ausrollen möchten, die Baselines einzurichten. Schauen wir uns das Ganze an. Es gibt hier eine Baseline, die heißt Critical Host Patches. Vordefiniert. Momentan befinden sich in dieser Baseline 284 mögliche Patches für die ESXi-Server. Weiterhin existieren 360 nicht ganz so kritische Patches. Damit diese Baselines für unsere Hosts relevant sind, müssen sie unseren Hosts hinzugefügt werden. Durch klicken auf diese Zahl werfen wir einen Blick in die detailreiche Fülle dieser Patches, die zur Verfügung stehen. Selbstverständlich werden nicht alle davon benötigt und einige davon sind mittlerweile obsolete. Aber dieser Katalog ist nun einmal da und wird abgefragt. Unter Konfiguration haben wir die Möglichkeit die Quelle, woher wir unsere Patches und unsere Upgrades beziehen, zu definieren. Drei Quellen sind von VMware vorgegeben und bereits vorkonfiguriert. Sie reichen in der Regel aus. Wichtig ist, dass diese drei Quellen den Status Connected haben. Hier tauchen die Proxy-Server Settings auf. Falls Sie über einen Proxy-Server ins Internet gehen, müssen Sie hier die Proxy-Server Konfiguration durchführen. Einmal den Proxy-Server selbst mit seinem Port und falls erforderlich auch Benutzername und Passwort, welcher erforderlich ist, um ins Internet zu gehen, um die Patches herunter zu laden. Unter Download Schedule haben wir die Möglichkeit, diesen Schedule entsprechend zu verändern. Voreingestellt ist eine vordefinierte Aufgabe. Diese erfolgt jeden Tag, der nächste Lauf ist am 18.12 um 6:26 in der Früh. Dieser Schedule ist aktiv. Sie haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, Benachrichtigung zu senden, um darüber benachrichtigt zu werden, dass Updates heruntergeladen worden sind. Unter Virtual Machine Settings haben Sie die Möglichkeit, spezifische Parameter bezüglich Rollback einzustellen. Sollte gewisse Aktualisierungen auf virtuellen Maschinen nicht ganz so funktioniert haben, wie Sie sich das vorstellen, haben Sie hier die Chance, Snapshots, die gegebenen falls für diese Schritte angelegt worden sind, für eine gewisse Zeit vorzuhalten. Die Standardeinstellung ist, dass diese Snapshots nicht entfernt werden. Sie müssen aber dann dafür Sorge tragen, dass diese Snapshots irgendwann von Hand vom System entfernt werden. Oder Sie teilen gobal mit, dass diese Snapshots nach einer gewissen Zeit von selbst vom System entfernt werden. Unter ESX Cluster Settings setzen Sie global gewisse Modi fest, wenn Sie ESXi-Host in Wartung versetzen. Z.B. gibt es die Möglichkeit, falls Sie ein ESXi-Host in den Wartungsmodus setzen, dass dabei sämtliche virtuellen Maschinen automatisch heruntergefahren werden. Ob das jetzt sinnvoll ist, sei dahingestellt. Normalerweiser ist es Sinnvoll, dass der Status der virtuellen Maschinen nicht verändert wird, sondern dass Sie eine Möglichkeit suchen, die virtuellen Maschinen auf andere Systeme später zu evakuieren. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, gewisse Clusterparameter einzustellen, oder dafür Sorge zu tragen, dass gewissermaßen die Wartung parallel erfolgen kann auf mehreren ESXi-Servern gleichzeitig. Oder das z.B. auch, dass ausgeschaltete Maschinen, welche sich im Ruemodus befinden, auch auf andere ESXi-Server verlagert werden. Ich empfehle Ihnen an dieser Stelle, diese globalen Einstellungen nicht zu verändern, sondern bei Bedarf separat zu wählen. Unter vApp Settings gibt es hier die Wahl zwischen einer Möglichkeit, dass ein Smart Reboot nach einer Wartung erfolgt. Unter Events sehen Sie die Ereignisse, die aufgezeichnet werden, wann, wo und wie gewisse Dinge auf dem Update Manager passieren. Gleichzeitig können Sie hier gewisse Benachrichtigungen definieren und natürlich auch überprüfen. Unter Patch Repository sehen Sie einen Katalog über sämtliche Patches, die jemals auf dem Update Manager zur Verfügung gestellt worden sind. Dieses Patch Repository ist sehr umfangreich. In der Registerkarte ESXi Images haben Sie die Möglichkeit, Installationsimagedateien wie ISO-Images, im Update Manager zur Verfügung zu stellen. Somit können auch Upgrades von ESXi-Hosts über den Update Manager verwaltet und durchgeführt werden. Und unter VA Upgrades befinden sich die Patches und Erweiterungen für die Virtual Appliances. Viele dieser Upgrades setzen während der Installation eine Einverständniserklärung der EndUser Lizenz Agreement (EULA) voraus. Damit Sie nicht bei jeder dieser Upgrades dies interaktiv tun müssen, können Sie hier global für die relevanten Appliances diese EULA bestätigen, in dem Sie hier auf diese Links klicken und sagen: I accept. Somit wird dieser Patch beim ausrollen ohne Rückfrage installiert.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:12.02.2015

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!