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Photoshop für Designer: Farbe

Additive und subtraktive Farbmodi

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Der Trainer erläutert in diesem Video grundlegende Informationen über die additiven sowie die subtraktiven Farbmodi in Adobe Photoshop.

Transkript

Was hat es jetzt mit den additiven, beziehungsweise subtraktiven Farbmodi auf sich? Ich habe hier jetzt ein RGB-Modell vor mir, also einen roten Kreis, einen grünen und einen blauen Kreis auf schwarzem Hintergrund. So, wie wenn man drei Laserstrahler oder drei Lichtstrahler übereinander legen würde. Aber so richtig schaut das jetzt noch nicht aus. Und zwar, aktuell liegen diese drei Ebenen nämlich im Blendmodus normal übereinander, und das heißt, sie interagieren nicht miteinander. Wenn ich da aber mit drei verschiedenen Lichtkegeln auf einen schwarzen Hintergrund strahlen würde, dann würde das Ganze anders ausschauen. Ich simuliere das jetzt, indem ich einfach diese Kanäle der Reihe nach im Blendmodus, von Normal auf Negativ multiplizieren setze. Das kann ich hier mit dem Untersten auch machen, das muss ich aber nicht unbedingt, und hier sieht man schon, bei Blau und bei Grün ergibt sich als Sekundärfarbe Cyan. Wenn ich jetzt den obersten, nennen wir ihn mal Farblaser, auch auf Negativ multiplizieren setze, dann sieht man, wie jetzt an der Stelle wo Rot und Grün übereinanderliegen, nämlich hier, sich jetzt das Gelb ergibt, und da wo Rot und Blau übereinanderliegen, ergibt sich eben Magenta, und am dritten Punkt, also in der Mitte, wo jetzt alle drei Farbkegel, der rote, der blaue und der grüne, übereinanderliegen, ergibt sich Weiß. Das heißt also, an dieser Position sind alle drei Farben übereinander und es ergibt sich weißes Licht. Ich verschiebe jetzt einfach einmal diesen roten Kanal nach oben, dann sieht man das noch einmal besser, also hier, an dieser Stelle, Blau und Grün, ergibt, ja, ich mache das rückgängig, und jetzt eben an der Position, wo alle drei Farben übereinanderliegen, habe ich jetzt wirklich weißes Licht. Das ist also bei allen Geräten, die uns jetzt anstrahlen, also Monitore, Smartphonedisplays, Tabletdisplays, verschiedenste Displays einfach. Wenn man jetzt das Ganze in den Druckbereich bringt, dann kann ich jetzt hier zum Simulieren das Ganze noch umkehren, über eine Einstellungsebene umkehren. Ich mach das einmal neu, indem ich hier sage, OK, Neue Korrektor in der Einstellungsebene und dann Umkehren, und jetzt sieht man, dass ich jetzt genau den entgegengesetzten Effekt habe, also das ist jetzt quasi, was im Druck passieren würde. Wir haben weißes Papier, auf das weiße Papier wird jetzt Farbe aufgetragen, nämlich drei Farben im Wesentlichen, einerseits Gelb, dann Cyan, und Magenta. Also CMY. Und wo jetzt Cyan und Magenta zusammenkommen, wird die Farbe abgezogen und es ergibt sich ein Blau. Wo jetzt Cyan und Gelb ist, haben wir Grün, wo jetzt Gelb und Magenta ist, haben wir das Rot. Und in der Mitte bei dieser technischen Simulation, haben wir Schwarz. Das stimmt aber für den Druck nicht, denn im Druck würde jetzt hier an diesem Bereich, wo jetzt alle drei Farben übereinanderliegen, kein reines Schwarz herauskommen, sondern eher eine braungraue Mischkulanz, wenn man so will, das heißt, jetzt kein reines Schwarz. Und aus diesem Grund gibt es jetzt im Druck noch die vierte Farbe, das K, den Key, und das ist eben die vierte Farbe, die jetzt quasi für die Tiefenbereiche sorgt, oder auch für die gute Leserlichkeit von Schrift, also deshalb CMYK, im Unterschied zu RGB. Das sind die beiden Farbmodelle, hier einerseits RGB, und wenn ich das Ganze umkehre, haben wir hier jetzt CMYK.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

5 Std. 30 min (64 Videos)
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Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

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