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Composing mit Photoshop: Deep Impact

Adaptive Weitwinkelkorrektur

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Änderungen an zusammengefügten Einzelbildern werden in der adaptiven Weitwinkelkorrektur mit Hilfe des Constraint-Werkzeugs vorgenommen. Dabei sollte zuerst eine Bearbeitung der großen Objekte erfolgen.
06:24

Transkript

Natürlich lässt sich unser Bahnhof so noch nicht verwenden. Denn, wie Sie sehr deutlich sehen können, haben wir jeden Menge fürchterlich gekrümmte Linien darin, und das lässt doch einen natürlichen Bildeindruck nicht entstehen. Es sieht nicht aus, als wäre das mit einer einzigen, ganz normalen klassischen Belichtung fotografiert. Sondern es sieht tatsächlich aus, wie eine Panoramaaufnahme, die schlecht zusammengerechnet wurde. Nicht schlecht im Hinblick auf die Anschlüsse, die sehen toll aus, also wo die beiden Bilder zusammenstoßen, aber die Linien müssen raus. Ganz einfach. Schauen wir uns nochmal diese äußere Linie an, dieser Säule hier, denn es sieht hier so aus als wäre das gar nicht so dramatisch rauszurechnen. Hingegen die Krümmung hier, die sieht wirklich fies aus, denn wir haben am unteren Teil der Treppe relativ wenig Krümmung und zum oberen Teil hin eine immer stärkere. Also keine sphärische Krümmung, die sich an einer Kugel, oder an einer Kreisform orientiert, sondern die ist irgendwie völlig asphärisch und wird wahrscheinlich nicht ohne weiteres rauszurechnen sein mit klassischen Methoden. Aber wir haben ja einen Spezialisten an Bord, über die "Filter" gehe ich hier zur "Adaptiven Wahlwinkelkorrektur". Und jetzt schauen Sie sich das mal an, was das Ding macht, ohne das wir auch nur einen Strich getan haben. Dieser Filter arbeitet vor. Und zwar macht er aus dieser Säule hier etwas ganz Fürchterliches: Die war ja, wenn Sie sich erinnern, gerade eben schon fast gut. Aber hier, diese wirklich fiese Krümmung, die ist jetzt wesentlich besser, als das was wir gerade eben gesehen haben. Auch die Krümmung des Bahnsteigs ist jetzt wesentlich weniger stark gekrümmt. Also damit kann man sicherlich ziemlich gut arbeiten. So, damit wir das tun können, skaliere ich das Ganze mal ein bisschen kleiner, wir dürfen nicht vergessen, später wieder größer zu skalieren, sonst wird das genauso gerändert, also genauso gerechnet. Wäre aber schon schön, wenn wir jetzt mal alles sehen würden, und wenn wir jetzt vor allem eine Strategie anwenden. Die können wir mit genau diesem einfachen Constraint-Werkzeug anwenden, und die Strategie lautet: Außen anfangen, sich langsam nach Innen vorarbeiten, und erst die großen Sachen machen, und dann die kleinen. Das ist eigentlich schon alles. Fangen wir mal an. Ich ziehe hier eine Linie runter und achte darauf, dass die nicht irgendwie hier landet oder da, sondernd dass sie möglichst parallel zu der Kante dieser Säule verläuft, entweder direkt auf der Kante oder möglichst parallel zur Kante. Die Krümmung macht das Werkzeug selber, und dann sieht man auch schon, jawohl, das hat funktioniert, das sieht ganz prima aus hier. Das gleiche hier, da ist es nicht ganz so dramatisch, hier brauche ich nur bis hier runter zu ziehen. Und jetzt gucken wir uns das mal an. Es ist nicht wirklich gerade, es ist natürlich jetzt nicht mehr krumm, aber es ist noch schief. Und damit das wirklich gerade wird, muss ich hier auf diesen kleinen weißen Punkt gehen, den beginnen zu drehen, dann die Shift-Taste drücken, und jetzt wissen wir ganz genau, so bekommen wir 90 Grad. Super. Jetzt ist das Dinge gerade. Auch hier oben, genau das gleiche, da ziehe ich einmal an dieser Säule entlang, bis hierher, weiß auch jetzt: Nein, es ist nicht ganz 90 Grad. Ich muss also hier oben auf den Punkt gehen, beginne zu drehen, drücke die Shift-Taste, lasse los und jetzt haben wir hier, hier und an dieser Stelle 90 Grad. Bzw. eine lotrecht verlaufende Linie. Jetzt kommen die anderen großen Sachen, das ist das hier z.B. Da wollen wir gleich einmal quer drüber ziehen. Dann haben wir das. Und bevor wir anfangen das zu korrigieren, ziehe ich hier unten auch gleich nochmal, nämlich auch hier haben wir noch eine ziemlich üble Krümmung drin. Etwa hier. So. Jetzt brauche ich bloß insgesamt mein Bild wieder auszurichten. Das ist ja noch nicht passiert. Ich klicke jetzt wieder auf diese Linie, die wir ganz zu Anfang gezogen haben, und drehe die wieder - daneben getippt, noch mal drauf klicken. Drehe die wieder in 90 Grad Stellung, die Shift-Taste hilft mir dabei. Lasse jetzt los, und damit haben wir zumindest mal dieses Ding hier ganz gut ausgerichtet. So, jetzt können wir die anderen, die letzten großen Sachen machen. "Große Sachen" heißt langen Linie, dazu gehört dieser Bahnsteig, der muss gerader werden. Auch die dunkel Täfelung hier vorne, Kachelung vielmehr, die muss genauso etwas gerader werden. Dann kommen wir auch schon zu dieser Treppe. Dann sieht man, dass die blauen Linien, diese cyanfarbenen Linien der Krümmung wirklich sehr exakt folgen. Ich muss es bei allen drei dunklen Linien dieser Treppe hier machen, was doch recht prägnante Linien sind, die möchte ich auf gar keinen Fall irgendwie schief haben. Schauen wir uns das an, wird die Sache langsam besser, langsam brauchbar? Aber, dann finde ich hier natürlich noch diese ziemlich schräg verlaufende Wand, die möchte ich aber nicht schräg verlaufen haben, sondern mit gedrückter Shift-Taste  bringe ich die auch hier in Ordnung, dass sie 90 Grad macht. Ebenso die innere Kante dieser Säule, auch die ist oben ein bisschen verzerrt jetzt, auch der hintere Teil dieser Säule sieht ein wenig verzerrt aus. Ich glaube, damit sieht es jetzt schon ganz in Ordnung aus. Also, gehen wir es nochmal durch: Hier, diese Kante, die wird teilweise sowieso angeschnitten, ist also nicht so dramatisch. Sieht aber ok aus, auch wenn die Säule leicht verwunden aussieht, wie man hier sieht. Dann, dieses prägnante Fenster, das Sie hier sehen, wunderbar gerade. Diese Linie hier, weiß ich nicht, aber lieber möchte ich das nochmal überprüfen, und ziehe auch hier eine cyanfarbene Linie. Die Treppe, das hatten wir bereits gemacht, das ist ok. Dann haben wir hier diese Linien auf der linken Bildseite, das sieht auch gut aus. Bahnsteig sieht gut aus. Diese Linien hier, die sind nicht 100 prozentig gerade. Auch das hier, das darf sich auf gar keinen Fall durchbiegen, denn sonst sieht das so aus, als würde hier gleich die Decke durchbrechen. Deswegen diese Eisenträger, diese brutalen schweren Eisenträger, die müssen tatsächlich absolut gerade dastehen. Ansonsten sieht es, glaube ich, gut aus. Sie können also jetzt wieder zurück skalieren und das skaliere ich jetzt mal so weit wie ich weiß, dass wir es auf jeden Fall gut brauchen können. Wir können auf jeden Fall diese Deckenkonstruktion hier brauchen, die hätte ich hier ganz gerne. Ich kann das Bild natürlich nicht unbedingt versetzen, aber ich kann das zumindest mal versuchen, noch ein bisschen weiter zu skalieren, damit wir möglichst viel Bildinformation behalten. Gehe ich mal auf die Hand, mit der kann man leider hier nicht sehr viel anfangen. Das finde ich eigentlich ein bisschen schade, müsste eigentlich gehen, dass ich damit mein Bild verschieben kann, geht aber nicht. Ist nicht so dramatisch. Wir nehmen es genauso, damit oben nicht  zu viel weggeschnitten wird und bestätigen den Dialog. Das ist jetzt angekommen, und das würde ich jetzt gerne nochmal überprüfen, mit Ihnen zusammen. Hier werden wir ein Teil des Bildes anschneiden, das darf also ruhig hier ein bisschen schief sein. Das ist gerade, das ist gerade, diese Träger sind gerade, der Bahnsteig ist gerade, die Treppen sind es ebenfalls, und auch hier, auf der linken Bildseite, haben wir lauter gerade Träger. Jawohl. Wir haben es geschafft, und damit können wir weiterarbeiten.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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Dieses Video-Training ist der Auftakt eines Zweiteilers. Im zweiten Teil "Uli Staiger – Deep Impact mit CINEMA 4D" lernen Sie, den Meteoriten mit CINEMA 4D zu modellieren.

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