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MCSA: Office 365 – 70-346 (Teil 4) – Identitätsverwaltung mit Azure Active Directory Synchronization

Active Directory-Objekte bereinigen

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Bevor Sie Active Directory mit dem Azure AD Connect-Tool synchronisieren können, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Objekte korrekt konfiguriert sind. Wie Sie dazu vorgehen und worauf Sie dabei unbedingt achten sollten, ist Thema dieses Videos.
04:33

Transkript

Das Bereinigen der Active Directory-Umgebung ist das Thema in diesem Video. Bevor wir Active Directory synchronisieren mit dem Azure AD ConnectTool, müssen wir sicherstellen, dass unsere Objekte korrekt konfiguriert sind, damit diese erfolgreich synchronisiert werden können. Was meine ich damit? Schauen wir uns einmal ein wenig um, in meinem Active Directory. Ich navigiere zu "Users", und ich habe da ein Konto, welches "peter.steiner" heißt. Und Sie sehen zum Beispiel, dieses Konto ist deaktiviert. Muss es wirklich deaktiviert sein? Oder ist das vielleicht ein Fehler? Das ist ein erster Schritt, um die Objekte zu prüfen. Haben Sie das geprüft, führen Sie einen Doppelklick aus, und gehen Sie die verschiedenen Register durch. Damit Sie alle Register einsehen können, ist es wichtig, dass Sie von der Konsole "Active Directory-Benutzer und -Computer" die Ansicht auswählen "Erweiterte Features", damit Sie wirklich sämtliche Register einsehen können. Nochmals den Doppelklick auf das Konto, damit wir sämtliche Register sehen können. Nun haben wir also die entsprechenden Register, und wir sehen zum Beispiel, wir haben "Adresse", "Konto", "Profil", "Rufnummern", "Organisation". Ich wähle einmal das "Konto" aus. Und jetzt sehe ich zum Beispiel, bei diesem Konto fehlt der "Benutzeranmeldename". Es fehlt das "Suffix". Somit ergibt sich aus diesen beiden Komponenten kein UPN. Also kein gültiger "User Principal Name". Dieses Konto würde nicht ins Azure Active Directory synchronisiert werden. Das funktioniert nicht. Wir sehen auch, da ist zum Beispiel die Markierung gesetzt: "Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern". Das müssen Sie ebenfalls prüfen. Muss das so sein? Dann geht es weiter. Vergewissern Sie sich, dass Sie bei diesen verschiedenen Attributen nur Charakter einsetzen, also Zeichen, die gültig sind. Gültige Zeichen sind normale Buchstaben, Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen. Das ist absolut kein Problem. Sollten Sie aber Zeichen einsetzen, wie zum Beispiel das Ausrufezeichen, oder ein Rautezeichen, oder das Dollarzeichen, ein Prozent, ein kaufmännisches Und beispielweise, diese Symbole sind nicht gültig. Das bedeutet, wenn Sie Konten konfiguriert haben, die solche Symbole einsetzen, dann wird die Active Directory Synchronisation nicht funktionieren. Das würde dann zu Problemen führen. Sie müssen also wirklich, ich sage es ein wenig übertrieben, explizit jedes Konto durcharbeiten, damit tatsächlich nur Objekte vorhanden sind, welche dann auch erfolgreich synchronisiert werden können. Ansonsten erhalten Sie immer wieder Fehlermeldungen, dass ein Objekt nicht synchronisiert werden kann, und dann auch das Objekt im Office 365 nicht erstellt wird. Sie können keine Lizenz zuweisen, wenn das Konto nicht erstellt wurde. Also, es gibt da laufend Probleme. Das müssen Sie vorgängig bereinigen. Zudem ist es auch wichtig, wenn Sie zum Beispiel in einer Exchange-Umgebung sind, und Sie zusätzliche Proxy-Adressen konfiguriert haben, dass diese auch gültig sind, oder nicht doppelt vorhanden sind. Dazu wählen Sie im Eigenschaftsfenster vom Konto entsprechend "Attribut-Editor" aus, und dann navigieren Sie ganz nach unten, und da finden Sie ein Attribut namens "proxyAddresses". Dieses Attribut müssen Sie ganz genau konfigurieren. Doppelklicken Sie dazu auf das Attribut, können Sie hier verschiedene Werte festlegen. Da müssen Sie wirklich achten, dass Sie keine fehlerhaften Proxy-Adressen konfiguriert haben, sonst würde dann ebenfalls wieder ein Fehler generiert werden, wenn es um das Erstellen der Standard- Email-Adresse geht, im Office 365. Sie haben also gesehen, es ist jetzt die beste Gelegenheit Ihr Active Directory zu durchforschen, um sämtliche Objekte zu bereinigen, damit dann in der späteren Zeit, wenn Sie Azure AD Connect konfigurieren, keine Probleme auftreten, wenn es dann um die Synchronisation geht.

MCSA: Office 365 – 70-346 (Teil 4) – Identitätsverwaltung mit Azure Active Directory Synchronization

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1 Std. 32 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.12.2016

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