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Excel: Statistische Funktionen

Absolute und relative Häufigkeit - kumulieren

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Wie berechnet man eine relative Häufigkeit? Wie kumuliert man Daten?
04:18

Transkript

Die Häufigkeit. Auch hier habe ich eine kleine Liste vorbereitet mit der Anzahl der Personen pro Haushalt. Das kann man sich vorstellen, da geht jemand von Tür zu Tür, klingelt und fragt, wie viel dort leben. Wie viele Personen wohnen in dem Haushalt? Bei 120 Haushalten wurde die Zahl ermittelt. Die wurde schon sortiert, so viele Ein-, Zwei-, Dreipersonenhaushalte haben wir. Die möchte ich nun ganz gerne zusammenfassen. Wie viele Ein-, Zweipersonenhaushalte habe ich. Möglichkeit eins: Ich kann es mit "Häufigkeit" machen. Möglichkeit zwei: Ich kann eine Pivot-Tabelle machen. Möglichkeit drei: Ich kann die Funktion "ZÄHLENWENN" nutzen. Hier haben wir ja keine Zwischenbereiche, muss nichts beachten. Das heißt, "=zählewenn" in dieser Spalte, ermittle die Anzahl der vorkommenden Einpersonenhaushalte, Klammer zu, "Enter", 17 Stück haben wir. Das Ganze kann ich bis hierhin herunterziehen. Er kumuliert mir die Daten, so viele haben wir. Von diesem Bereich sprechen wir von "absoluter Häufigkeit". Manchmal ist es auch gewünscht, eine "relative Häufigkeit" zu ermitteln. Das heißt, wenn ich die Häufigkeitszahlen addiere, also "ALT+Shift+=", bilde die Summe, 120, dann habe ich das Gleiche, wie wenn ich "A" markieren würde, hier nachschaue, ob die Anzahl 121 beträgt, einschließlich der Überschrift oder rechte Maustaste, zeige mir die "Numerische Zahl" an. Insgesamt haben wir 120 Zahlen. Klar, die Summe der Häufigkeit. Wenn Sie das nun prozentual ausrechnen wollen, wie viel 17 von 120, wie viel 33 von 120 sind, dann machen Sie "=", die Zahl daneben, "/", die Zahl da unten. und Achtung, weil ich gleich herunterziehe, "F4" absolut, "Enter". Das heißt, die Zahl 17 absolut, entspricht der Prozentzahl 14 Prozent oder genau 14,17 Prozent, Doppelklick, dann kann ich herunterziehen, bis zu der Zeile. Die Summe erübrigt sich eigentlich fast, weil Sie das im Kopf können, das ist natürlich 100 Prozent. Aber jetzt gibt es Leute und manchmal ist es auch nötig, die kumulieren diese Daten. Wenn ich "aber" sage, hat das einen Grund, das sage ich gleich. Wenn ich jetzt "=", Wert daneben, "OK", "=", Wert nebendran plus Wert oben, zusammenzähle, addiert er in der zweiten Zeile, also "Personenzahl 2", die "Personenanzahl 1" plus "2", "Enter". Das heißt, Ein- und Zweipersonenhaushalte haben wir 41 Prozent, heruntergezogen, also hier insgesamt bis zum Achtpersonenhaushalt, da haben wir dann die 100 Prozent. Kumulierte, relative Prozentangaben. Das sind einfache Plus-Minus-Rechnung, Plus-Geteilt-Rechnungen. Das "Aber bezieht sich auf Folgendes: Vor allen Dingen bei Zeitreihen ist es schwierig oder oder noch heftiger, manchmal falsch, Werte zu kumulieren. Beispiel: Das Automobil wurde Ende des vorletzten Jahrhunderts entwickelt und industriell produziert. Stellen Sie sich einmal vor, wir würden sämtliche Verkehrstote seit Beginn des Automobils kumulieren. Das heißt, nicht nur die Anzahl pro Jahr, sondern von allen vorangegangenen Jahren dazu. Wir bekommen dann am Ende eine riesengroße Zahl, der kumulierten Daten und könnten dann sagen, "O Gott, wenn das mit dem Straßenverkehr so weitergeht, sind bald alle Menschen tot." Nein, da darf ich dann natürlich keinen Trend bilden und die Daten, vor allem über Zeitreihen, nicht kumulieren. Hier dagegen haben wir eine feste Wertemenge. Es geht ja nicht um die Zeit, hier darf ich natürlich sehr wohl kumulieren. Und wenn ich wissen will, wie viele Ein- bis Vierpersonenhaushalte im Vergleich beispielsweise zu Ein- bis Achtpersonenhaushalten es gibt, habe ich dann 85 Prozent. Zu Deutsch: Die meisten haben eine, zwei, drei oder vier Personen in ihrem Haushalt.

Excel: Statistische Funktionen

Lernen Sie die wichtigsten statistischen Funktionen in Excel kennen und erfahren Sie, was diese eigentlich berechnen und wofür Sie sie verwenden können.

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