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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Abschließende Arbeiten

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Der abschließende Blick offenbart oft noch kleinere Fehler, die man erst ab einer Darstellungsgröße von 100 Prozent erkennen kann. Nach dem Ausbessern der Fehler legen Sie über eine simple Gradationskurve eine Vignette an, die das Motiv nach außen hin sanft abschließt.
05:40

Transkript

Irgendwann muss man den Punkt finden, von einem Bild sozusagen die Hände zu lassen, weil sonst fängt man an zu verschlimmbessern. Bevor wir das aber machen, müssen wir noch drei Kleinigkeiten tun. Das erste ist, das sollten Sie immer machen, grundsätzlich bei 100% vielleicht mal das ganze Bild nochmal ablaufen. Na, einfach mal gucken, was Ihnen da noch auffällt. So habe ich schon relativ häufig irgendwelche Blendenflecke hier noch auf dem Himmel gefunden. Jetzt scheinen keine drauf zu sein, aber das sind solche Dinge. Hier, unsere Kante, wir müssen das Bild noch freistellen. Das stammt vom Versetzen Filter, das sind diese 15 Pixel, die er das Bild nach links versetzt hat und die sind natürlich nicht besonders schick. Also, das Freistellen müssen wir noch machen. Dann, was mir aufgefallen ist vorhin schon während der Arbeit, dass ist Ihnen vielleicht auch aufgefallen. Dieses Schild hier wo Siemensstadt draufsteht, dass sieht so fürchterlich hell aus. Wenn ich das mal in der normalen Ansicht bei 15% anschaue, dass leuchtet einen geradezu an, damit beginnen wir mal, das mache ich noch weg. Aber das geht natürlich nicht hier im Smartobjekt, da müsste ich jetzt wieder eine Tonwertkorrektur darüber malen, das ist sehr wichtig. Eigentlich nicht das wie man das macht, deswegen "doppelklicken" auf das Smartobjekt, dann geht das auf und genau hier haben wir dieses Problem. Ich zoome nochmal ran. Und dann stellen wir relativ schnell fest, dass es ist entweder der Schatten oder diese Sonnenebene, die Sonnenebene. Weil wir es natürlich über dieses doch recht giftgrüne Schild auch drüber gemalt haben. D.h. ich hole mir hier diese Sonnenlichtebene, graue Farbe haben wir noch, ich muss einfach nur mit grauer Farbe über unser Schildchen hier wieder drüber malen, dann verschwindet das. Nicht das Schild, sondern die extrem starke Sonneneinstrahlung, die ich da natürlich nicht drauf haben mšchte. So, na, jetzt ist es immer noch gut lesbar, aber es ist nicht mehr in dieser super extremen Helligkeit, so dass es nicht mehr wirklich stört. So, also das war das erste. Das kann ich jetzt wieder schliessen, d.h. ich schliesse diese psb Datei, indem ich sie einfach oben wegklicke. Natürlich möchte ich das gerne speichern und es wird dann aktualisiert. Wenn wir uns jetzt hier das Kreuzungsbild anschauen, dann sehen Sie, es ist jetzt in einer annehmbaren normalen Helligkeit. So, dann haben wir gesagt, wir sollten es freistellen. Dafür schnappe ich mir noch ein letztes Mal das Freistellwerkzeug, ziehe das Ganze über das Bild und jetzt gehe ich mit Steuerung +, command +, wirklich dicht ran an die Geschichte. Denn dieses Freistellwerkzeug, dass hat seit Anbeginn von Photoshop die Angewohnheit, dass es nur, wenn man wirklich dicht ran geht, das tut, was man möchte. Na, nämlich hier genau soweit das Bild beschneidet, wie ich das gerne hätte. Das war das eine, und hier unten wollen wir uns das auch noch anschauen. An dieser Stelle hier, da haben wir immerhin um 10 Pixel versetzt, da müssen wir einen ähnlichen Pixelrand finden. Tun wir auch, also da nehmen wir hier noch die 10 Pixel weg. Beschneiden das, das können Sie ruhig rauslöschen, weil diesen Pixelrand brauchen wir definitiv nicht mehr, also ausserhalb liegende Pixel löschen ist vollkommen in Ordnung. So, jetzt bleibt noch das Letzte, was ich gesagt habe und das Letzte war die Vignette. Ich bin halt der Meinung, dass der Hauptact der hier stattfindet, genau hier auf der Jolle liegt und die Fahrtrichtung, in die die Jolle unterwegs ist, dass auch das relativ wichtig ist. Und diese Dinge, das zusammen mit der Sonne, genau diesen Part, den würde ich ganz gerne noch betonen. D.h. die anderen Dinge, die weniger wichtig sind und mehr oder minder als Beiwerk herhalten müssen, schlimmes Wort, aber ist tatsächlich so, diese Dinge möchte ich ein klein wenig abdunkeln. Wie machen wir das? Naja, am besten mit einer Auswahlellipse. Die ziehe ich jetzt erstmal so ungefähr an die Stelle, wo ich das gerne hätte, schön grosszügig, etwa dahin. Hole mir dann aus den Korrekturen eine Tonwertkorrektur oder vielleicht noch besser eine Gradationskurve. Mache hier ein bisschen mehr Platz, wenn das möglich ist, jawohl, und ziehe diese Gradationskurve jetzt runter. Haben wir natürlich genau das Problem, dass es umgekehrt sein sollte. D.h, ich kehre das ganze um, dann sieht es deutlich besser aus. Und viel mehr an Dunkelheit brauche ich überhaupt nicht. Ich klicke nochmal auf das Werkzeug selber, ziehe es ein ganz klein wenig dunkler, dann klicke ich wieder auf die Maske, denn jetzt haben wir die Möglichkeit, eine weichte Kante dafür einzugeben. Ich finde, eine Vignette sollte man eigentlich nie wirklich wahrnehmen. Also, dass was ich jetzt hier gerade mache, das ist eine recht, - wie nennt man das? - gewagte Sache, weil ich ein ganz kleines Vignettchen nur mache und hier wird das doch relativ dunkel. Gefällt mir noch nicht, deswegen gehen wir zu "Bearbeiten", "Transformieren", "Skalieren" und ich mache das ein klein bisschen grösser hier. So... und auch so... und dann tut diese Vignette immer noch ihren Dienst. Ohne Vignette sieht das so aus, mit Vignette so, und Sie sehen dieses Konzentrieren auf das eigentlich Wichtige, das tut dem ganzen Bild nochmal mächtig gut. So, ich hoffe, Sie sind einigermassen klar gekommen mit meinen Anleitungen, haben ein Motiv, das mindestens genau so cool aussieht, wenn vielleicht nicht noch besser, sind hier mit Ihrer Ebenengeschichte so klargekommen, dass Sie jederzeit, auch nach einem Jahr, dieses Bild öffnen könnten und sofort wissen, wo was ist. Das ist nämlich mit Ziel dieses Workshops, dass Sie die Ebenen so unter Kontrolle bekommen, dass Sie auch eigene Projekte gut strukturiert abarbeiten können. Und ich hoffe, Sie hatten ausserdem noch ein bisschen Spass damit. Vielen Dank und bis bald!

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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