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Absatzformate

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Absatzformate bieten große Zeitersparnis: Sie gestatten Ihnen, Ihre Texte mit wenigen Klicks konsistent zu formatieren. Der Trainer verrät hier außerdem, warum auch die Suchmaschinen Absatzformate lieben.

Transkript

In den nächsten Minuten möchte Ihnen einmal die Wichtigkeit von Absatzformaten zeigen und natürlich auch die Funktion von Absatzformaten erläutern. Damit das Ganze hier ein bisschen übersichtlicher wird, werde ich hier dieses Bedienfeld einmal schließen, rund um die Aufzählungszeichen. Und darüber hinaus werde ich diesen Text hier, mit diesem Absatz hier einmal kopieren und zwar hier in die Zwischenablage legen. Und jetzt gehe ich einfach auf eine andere Seite, in meinem Fall nehme jetzt hier mal wieder die Webseite rund um die Impression, das schieben wir so ein bisschen zur Seite, das stört hier gerade. Und dann füge ich hier, auf dieser Webseite diesen Text hier ein. Ich werde diesen Textrahmen nun einmal kopieren und erneut einfügen und zwar hier neben einfügen und was ich jetzt machen will, ist letztendlich so bisschen Fleißarbeit. Ich markiere hier mal ganz kurz den kompletten Text. Ich will den, wenn man so will, alles zurückstellen, so dass hier alles Arial ist. Ich werde jetzt hier alles auf die Schriftart 14 stellen. Ich werde die Aufzählungen hier deaktivieren. Ich will hier den Abstand reduzieren, so dass wir keinen Abstand mehr zwischen den einzelnen Absätzen haben und jetzt sieht der Text quasi, wenn man so will, unformatiert aus. Jetzt widmen wir uns der eigentlichen Sache, nämlich den Absatzformaten, dass schiebe ich so ein bisschen zusammen und ich zoome hier so ein weniger herein, dann wird das Ganze für Sie ein bisschen übersichtlicher, so. Jetzt brauche ich das Bedienfeld „Absatzformate“, das findet man hier oben im Menü, unter“ Fenster“. Ich rufe das einmal auf und dieses Bedienfeld werde jetzt auch so ein wenig, da rausrupfen, so dass wir die beiden Bedienfelder „Text“, also die Formatierung und die Absatzformate hier direkt nebeneinander haben. Wie man unschwer erkennen kann, es gibt noch kein Absatzformat, hier auf meinem System. Hier ist Moment ohne ausgewählt. Wie erstellt man jetzt ein Absatzformat? Naja, man geht in den Text, beispielsweise diesen hier. Markiert ihn, es reicht aber auch völlig aus, wenn der Cursor irgendwo im Absatz drinsteht und dann klickt man hier unten auf dieses kleine Symbol und damit wird der neue Absatz generiert. Also, ich klicke hier drauf und jetzt habe ich hier einen neues Absatzformat. Dieses Absatzformat hat jetzt die Eigenschaften, von diesem Absatz, wenn man so will geerbt. Also in diesem Absatz ist ja mal definiert worden: „Du bist Futura PT Demi. Du hast die Schriftgröße 13. Du hast die Schriftfarbe Schwarz.“ Und vielleicht noch viele andere Dinge mehr. Also auf Basis dieses Absatzes, wurde dieses Absatzformat erstellt, aber und das ist ganz wichtig, dass darf man nie vergessen. Aufgrund dieses Absatzes, wurde dieses Absatzformat nun erstellt, aber dieses Absatzformat ist diesem Absatz jetzt hier noch nicht zugewiesen. Das kann man leicht erkennen, der Cursor steht hier und hier oben ist das Absatzformat „Ohne“ ausgewählt. Um jetzt hier auch wirklich eine Zuweisung zu machen, muss ich jetzt hier draufklicken und jetzt habe ich hier eine Zuweisung. Das kann man leicht kontrollieren. Wenn ich nämlich mit meinem Mauszeiger jetzt beispielsweise hierhin klicke, in den zweiten Absatz hier, dann steht hier wieder „Ohne“. Und wenn ich wieder hier nach oben gehe, dann sehen Sie, steht hier wieder „Absatzformat“. Wenn ich nun hier einen Doppelklick auf „Absatzformat“ mache, dann kann man jetzt hier ein paar Dinge eintragen und vor allem man sieht auch so etwas wie eine Zusammenfassung. Hier oben, da haben wir jetzt den „Formatnamen“ von diesem Absatzformat. Bei dem Formatnamen würde ich Ihnen empfehlen, immer einen sinnvollen Namen zu nehmen und zwar einen, der die Funktion beschreibt, nicht das Aussehen. Also jetzt hier „Futura PT Demi 13 Punkt“ hinzuschreiben, das beschreibt das Aussehen, aber eben nicht die Funktion. Und jetzt könnte ich jetzt zum Beispiel sagen, die Funktion von diesem Absatz ist, naja, das ist eine Überschrift, aber möglicherweise wird es sicherlich mehr als eine Überschrift geben und zwar eine Überschrift in einem Kasten. Also sollte Kastenüberschriften. Und jetzt kann ich das hier definieren und hier unten dort hat man noch das „Absatz-Tag“. Das Absatz-Tag, das wird von vielen Leuten so ein bisschen stiefmütterlich behandelt, weil egal was Sie hier einstellen, auf dem Bildschirm ändert sich nie etwas, aber für Suchmaschinen ist dieses Absatz-Tag ganz, ganz wichtig. Eine Suchmaschine, wie beispielsweise Google oder Bing kommt auf Ihre Webseite und versucht jetzt den Inhalt ihrer Webseite zu indexieren, damit das später jemandem, der etwas sucht auch präsentiert wird. Die Suchmaschine Google sieht aber einfach nur Text. Die Suchmaschine Google kann jetzt nicht unterscheiden, was ist wichtig, was ist unwichtig. Stellen Sie sich, vor Sie lesen morgens ihre Tageszeitung und der komplette Text wäre quasi an einem durchgeschrieben. Die Überschriften wären nicht durch große Letter, durch Fett ausgezeichnet, sondern alles wäre in einem geschrieben. Ich glaube, Ihnen würde das Lesen der Zeitung kein Spaß machen. Und hier, durch diese Absatz-Tags, da wird die Überschrift ausgezeichnet. Und hier, in meinem Fall würde ich jetzt zum Beispiel sagen, das ist eine Überschrift h3, also einer dritten Ordnung. H1 sollte man wirklich nur für die allerwichtigsten Überschriften benutzen, tendenziell hat man davon auf einer Webseite eigentlich nie mehr als eine oder maximal zwei. Also auf einer Seite. Und dann wird es eben dünner, je nachdem wie viele Sie haben, hat man dann eben hier mehr. Einsteiger neigen dazu, hier einfach alles mit h1 zu versehen. Aber wenn die Suchmaschine Google auf eine Webseite kommt und dort 30-mal ein h1 sieht, dann wird Google sagen: „Hey, wenn alles für dich wichtig ist, dann ist alles unwichtig.“ Deswegen, hier an dieser Stelle wähle ich jetzt einmal eine h3 aus. Und jetzt kann ich hier auf „OK“ klicken und jetzt ist das Ganze hier zugewiesen. Der Witz bei den Absatzformaten ist jetzt natürlich relativ schnell erklärt. Wenn ich jetzt hier in diesem Text hinein gehe und jetzt hier einfach auf „Überschrift-Kasten“ klicke, habe ich hier automatisch die richtige Schriftart, den richtigen Schriftschnitt und alles ist jetzt hier so, wie es sein soll. Wundern Sie sich nicht, dass uns hier der Abstand fehlt. Der Abstand den wir hier haben, der ruht nicht von der Tatsache, dass wir hier einen Abstand nach haben, sondern dass wir hier bei dieser Aufzählung, einen Abstand davor haben und deswegen fehlt uns jetzt hier, im Moment dieser Abstand zwischen diesen beiden Absätzen. Gut, jetzt komme ich auf einmal auf die Idee, das sieht ja hier ganz schön aus, das hätte ich gerne in Rot. Jetzt wähle ich hier einfach Rot aus, nehmen wir mal so ein kräftiges Rot und jetzt ist das Ganze hier in Rot. Jetzt entspricht diese rote Farbe, das ist jetzt schon fast ein leichtes Orange, diese rote Farbe entspricht ja jetzt nicht mehr dem, was ich ursprünglich mal im Absatzformat definiert habe. Und das kann man sehr leicht erkennen. Hier hinten ist nämlich jetzt ein Plus und bei diesem Plus würde man jetzt sagen, das ist eine lokale Abweichung. Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten mit dieser Änderung umzugehen. Entweder es war ein Versehen und man will gar nicht, dass es in Rot ist, dann hat man hier unten dieses Symbol. Da hat man so einen ja umgedrehtes P mit so einem Plus und wenn man ganz genau hinschaut, ist dieses Plus durchgestrichen. Soll heißen: „Ich entferne für dich die lokale Abweichung.“ Ich drücke da einfach mal drauf. Und es passiert genau das, was ich ihnen versprochen habe, nämlich die lokale Abweichung wird entfernt und es wird wieder dafür gesorgt, dass der Text so aussieht, wie es in diesem Absatzformat einmal definiert war. Machen wir das Ganze wieder rückgängig. Möglicherweise sagt man ja: „Hey, das gefällt mir so gut hier, mit dieser rot-orangener Schrift. Ab sofort will ich, dass Überschriften in Kästen immer so ausschauen!“ Ich möchte also das Absatzformat neu definieren. In Adobe InDesign, aber auch in anderen Satzsystemen, wie beispielsweise QuarkXPress würde man das dadurch machen, dass man hier einen Doppelklick drauf macht und das Ganze hier einstellt. Hier in Muse geht das allerdings nicht. Das hier bei den Formateinstellungen, das ist wirklich nur zum Schauen, hier kann man nichts einstellen. Was man machen muss, ist man muss das Symbol hier rechts daneben nehmen. Und wenn ich mit der Maus drüberfahre, dann sehen Sie schon, was dort steht, „Ausgewähltes Format aus angewendeten Attributen neu definieren“. Und wenn ich jetzt da draufklicke, dann wird dies jetzt hier ebenfalls rot-orange und hier ist nun auch das Plus verschwunden, weil nun habe ich dieses Absatzformat, aufgrund dieser neuen Farben, auf Basis dieses neuen Aussehens, neu definiert.

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Lernen Sie mithilfe von Muse CC 2018 Websites zu gestalten ohne Programmier-Vorkenntnisse haben zu müssen.

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Erscheinungsdatum:16.03.2018

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