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Photoshop-Tipps für Designer: Jede Woche neu!

Abgedreht mit 3D

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Transkript

Heute wird es einmal so richtig abgedreht, und zwar werden wir in Photoshop diese Grafik herstellen, und zwar einfach aus Text, ein bisschen 3D, ein bisschen Zauberei. Nein, einfach Photoshop, Basics im 3D-Bereich werden wir einfach anwenden, um aus Text etwas sehr Spannendes zu erstellen. Nämlich diese abgedrehte Grafik. Also, los geht's! Soda, beginnen möchte ich jetzt, dass ich hier einen Verlauf als Hintergrund erstelle. Also "Verlauf". Die Ebene soll gleich richtig benannt werden. Dann das Verlaufswerkzeug nehmen, und hier mal einen Verlauf erstellen. Jetzt soll dieser Verlauf nicht ganz so dunkel sein, also kann ich jetzt hier für die schwarze Farbe mit gedrückter Alt-Taste so ein dunkles Grau nehmen. Und für die weiße, also für die Vordergrundfarbe hier so ein helles Grau. Wenn ich jetzt den Verlauf aufziehe, dann ist das so schon wesentlich angenehmer. Wie genau der dann sein soll, muss ich mir dann danach anschauen, wenn ich hier jetzt die Grafik reinbaue. Ok, das passt einmal. So, jetzt kommt der Text. Und da schreibe ich einfach mal rein, "verzerrt". Bestätige das mit Enter. Wechsle in meine Zeichen und nehme mir hier einen sehr sehr dicken Schriftschnitt von der "Lato". Das passt so, und die Farbe ist hier jetzt mit diesem Grau auch ganz ok. Bei der Laufweite gehe ich aber auf Null runter. So. Das passt so weit. Gut, jetzt ziehe ich das noch ungefähr in die Mitte. Hierhin sollte es passen. Wechsle wieder auf das Textwerkzeug. Und kann jetzt auf diesen 3D-Button drücken. Und wenn ich da jetzt draufklicke, fragt mich Photoshop, ob ich in den 3D-Arbeitsbereich wechseln will, das kann man machen oder auch nicht. In meinem Fall mache ich es jetzt nicht. Und bin jetzt im Arbeitsbereich für 3D. Hier ist es wichtig, dass man immer auf dem Verschieben-Werkzeug bleibt, und aktuell ist quasi der Text ausgewählt. Wenn ich da jetzt aber so ins Leere klicke, dann sieht man hier diesen gelben Rahmen, und jetzt ist die Kamera ausgewählt. Und da möchte ich so von unten reinschauen, ungefähr diese Ansicht sollte ganz gut passen. Und vielleicht sogar ein wenig von der Seite, das heißt, ich drehe meine Kamera ein bisschen zur Seite rüber. So ist ganz gut. Dann klicke ich hier auf das Kamerasymbol. Wechsle in die Eigenschaften und kann hier die Brennweite einstellen. Und da nehme ich eine eher längere Brennweite. So in diesen Bereich. Warum ich hier eine längere Brennweite ausgewählt habe, hat den Grund, dass ich dann danach noch mit der Tiefenschärfe arbeiten möchte. Jetzt drehe ich die Kamera noch ein wenig. So rüber. Dass ich hier so von der Seite reinschaue. Das sollte eigentlich passen. Vielleicht ein wenig mehr von unten. Jetzt ein Klick auf mein Grafikelement. Hier auf diesen Text. Und jetzt kann ich den Text verzerren beginnen. Und zwar geht es im Wesentlichen so, dass ich hier verschiedene Optionen habe, Und wenn ich jetzt auf diesen Punkt hier klicke, das ist für die Deformierung, dann kann ich hier z. B. einmal die Extrusionstiefe einstellen, das heißt, wie weit der Text nach hinten wachst. Ja da sieht man, dass der Text eben nach hinten geht. Das passt schon ganz gut. Jetzt ist er wieder auf Null zurückgegangen, der soll aber ruhig ein wenig länger werden, so. Und jetzt kann ich den Text verdrehen. So. Und auch verjüngen. Das an sich ist schon ganz spannend, aber wenn man das interaktiv machen möchte, ist es natürlich wesentlich besser. Ja, also verjüngen wieder auf 100 %. Das passt. Und zwar habe ich jetzt hier verschiedene Möglichkeiten. Und zwar kann ich da die Biegung einstellen. Und wenn ich da jetzt nach oben fahre, dann sieht man, dass ich das Ding jetzt so nach oben biegen kann. Ich möchte das so weit biegen, dass der Text wieder vorne zu mir runterkommt. Ich gehe dann mal ein wenig raus, dass man das auch besser sehen kann. Und werde hier jetzt einmal die Größe von diesen Fenster ein wenig anpassen probieren. Rückgängig bzw. ich kann diese Nahansicht auch einmal ausschalten, denn hier auf dem Monitor habe ich wirklich relativ wenig Platz. Aber das passt so. Dann wieder schauen, dass ich den Text aktiviert habe. Also dieses 3D-Element. Und jetzt kann ich noch den Text ein wenig verjüngen. Wenn ich möchte, dass der zusammengezogen wird. So zum Beispiel. Ich kann ihn hier noch weiter reindrehen. Kann ihn auch hier in die andere Achse verdrehen. Lass den da einmal so ein wenig zusammenquetschen. Das passt schon ganz gut. Ich kann über die Extrusionstiefe jetzt noch einstellen, wie breit das Ganze sein soll, aber ich lass' das einmal so. Kann hier die Verjüngung vielleicht noch ein wenig rausnehmen. So in etwa -- könnte das ganz gut passen. Dann gibt es hier noch eine Verdrallung, wenn ich es jetzt direkt so ineinander auch noch drehen möchte. Könnte eigentlich auch ganz spannend werden. So. Und dann schiebe ich es da ein wenig zurück. Das passt so schon ganz gut. Jetzt habe ich aber das Problem, dass das aus meiner Ansicht rauswächst, wenn man so will. Also, hier wieder ins Leere klicken und die Kamera da ein wenig rüberschieben. Dann da her und das Ganze nach unten ziehen, so. Jetzt klicke ich in das Element rein und möchte es von der Grundfläche weggeben, so wie wenn das ein wenig schweben würde. Und auch noch des Weiteren da ein wenig drehen. Und zwar um diese Achse. So, das kann ruhig ein wenig schräg sein. So. Und auch um die Achse. Ein wenig da rüberdrehen. Dann aufs Sonnenlicht, also hier auf diese Lichtquelle geklickt, und ich kann diese Lichtquelle jetzt ein wenig verzerren, dass das von der Schatten, also vom Schattenwurf noch etwas besser passt. So passt es dann eigentlich schon ganz ganz gut. Und jetzt komme ich vielleicht drauf, dass ich da gar nicht verzerrt stehen haben will, sondern z. B. abgedreht. Das heißt also, ich möchte den Text ändern. Und das geht natürlich, indem ich nämlich hier auf diesen Text wieder gehe. Und dann habe ich hier bei den Eigenschaften die Möglichkeit, dass ich die Quelle bearbeite. Und da sieht man, dass jetzt verzerrt da steht, ich möchte aber abgedreht stehen haben. Das Ganze bestätigen. Hier schließen und speichern. Und jetzt sieht man, dass der Text natürlich aktualisiert worden ist. Jetzt muss ich da ein wenig die Rotation wieder anpassen, weil man hier natürlich durch das längere Wort ein Problem hat. So schaut es ganz gut aus. Dann ziehe ich das vielleicht sogar wieder da ein wenig zurück. Diese Richtung. Genau. Passt ganz gut. Möchte ich es noch verjüngen. Ja, vielleicht, also wirklich einfach kreativ da ein wenig spielen. Dann hole ich das hier ein bisschen zu mir noch runter. So, das passt. Und jetzt kann ich noch weitere Optionen natürlich für diesen Text vornehmen. Ich will dann aber vielleicht doch noch ein wenig weiter zu mir haben, also ein bisschen mehr Extrusionstiefe. Dann kann er da weiter nach vorne kippen. Und von der Verdrallung ziehe ich das Ganze da ein wenig da rüber. Ja, so in etwa sollte das Ganze glaube ich ganz ganz gut passen. So, okay. Passt. Das jetzt einfach mal zur grundsätzlichen Anpassung von dem ganzen Ding hier. Jetzt möchte ich wie gesagt noch mit der Tiefenschärfe arbeiten. Und dazu drehe ich mir mal hier diese Ansicht noch weiter rüber. So, dass ich da von unten so reinschaue. Das passt. Und wenn ich jetzt da auf die Kamera gehe, kann ich hier den Tiefenschärfenabstand noch anpassen und auch die Tiefe anpassen. Da gehe ich hier einmal mit der Tiefe relativ hoch rauf. Und mit einem "Alt+Klick" kann ich jetzt definieren, wo der Fokus liegen soll, also ob es jetzt eher in diesem Bereich sein soll oder "Alt+Klick" eher in diesem Bereich oder hier so in der Mitte. Also, ich kann hier wirklich den Tiefenschärfenpunkt wählen und über den Bereich der Tiefe kann ich jetzt sozusagen die Blendenöffnung auswählen. Dann gehe ich jetzt aber einfach in diese Grafik in so einen Bereich hier, das sollte passen. Dann nehme ich mir hier oben das Licht. Und werde das Licht noch ein wenig anders anpassen. Das heißt, komm her, du Licht. Einmal das Licht markiert und da noch ein bisschen rübergeschoben. So ist es glaub' ich ganz gut. Dann hier wieder meine 3D-Eigenschaften. Den Text auswählen. Hier zum Material gehen. Das gesamte Material auswählen. Hier wieder reingehen, und ich kann da jetzt die Farbe des Materials verändern. Gehe da vielleicht so in einen grünigen Gelbton. Sowas könnte da ganz spannend sein. Bestätige das Ganze hier jetzt mit "OK". Und möchte da jetzt einmal einen Testrenderer machen. Das heißt, ich nehme mir da jetzt einmal hier dieses Auswahl-Werkzeug, nehme mir so diese Auswahl, und kann hier im unteren Bereich auf "Rendern" klicken. Und jetzt fängt Photoshop an, dass er diese Grafik rendert. Man sieht, am Anfang ist das sehr, wir nennen es mal sehr pixelig. Das stört aber gar nicht zu sehr, denn ich möchte über das ganze Bild dann danach noch so einen ja eine Art Bildrauschen drüberlegen. Mit "Escape" kann man hier das Rendern einmal abbrechen. Was ich nämlich auch noch machen möchte, ist, dass ich hier eine leichte Spiegelung reingeben will. Also einerseits hier aufs Material und andererseits, da gehe ich da wieder raus und gehe da jetzt auf die Umgebung, wieder zurück zu den Eigenschaften und hier in den Eigenschaften habe ich jetzt die Möglichkeit, dass ich einerseits den Schatten ein wenig weicher gestalte und ich kann hier auch eine leichte Spiegelung noch reingeben. Das sieht man dann hier im unteren Bereich, das heißt jetzt aber auch, dass ich mein Renderfenster auch über den gesamten Bereich wirken lassen kann. Und jetzt klicke ich da wieder aufs Rendern. Und Photoshop beginnt wieder, dass er diese Grafik rendert. Hier sieht man jetzt unten schon die Spiegelung. Und auch wie Photoshop durch dieses ganze Bild quasi Stück für Stück durchgeht und hier das Bild zu renden beginnt. Im aktuellen Fall gefällt mir die Spiegelung eigentlich gar nicht mehr so sehr, also breche ich da einmal ab und nehme die Deckkraft von der Spiegelung wieder raus. Die Weichheit des Schattens finde ich aber ganz okay. Also, wiederum aufs "Rendern" draufklicken und Photoshop hier diese Grafik rendern lassen. Da muss er je nach Komplexität und Rechnerleistung eher länger oder vielleicht auch nicht ganz so lang rendern, muss man sich eben anschauen, wie komplex das Ganze ist. Und wie gesagt, je nach dem, was man mit dem Bild dann final machen will, kann man hier jetzt das Ganze eben länger rendern lassen oder sehr sehr früh quasi das Rendern schon unterbrechen und dann z. B. mit einem Bildrauschen in dieses Bild reingehen. Und genau das möchte ich jetzt auch machen. Also, wenn er dann einen guten Punkt erreicht hat, ich sage jetzt z. B. drücke ich auf die "Escape"-Taste. Dupliziere mir mit "Cmd+J" dieses 3D-Element, blende eines aus und beim zweiten kann ich mit einem Rechtsklick jetzt sagen, dass dieses 3D gerastert werden soll. Dann habe ich hier jetzt wirklich eine gerasterte Ebene. Und weiß, dass ich damit jetzt aber quasi nichts mehr machen kann, aber das passt mir eigentlich so ganz gut. Denn jetzt kann ich da drüber eine Rauschen-Ebene erstellen. Die fülle ich mittels "Shift+Backspace" mit Grau. "Fläche füllen". "Shift+Backspace" ist hier der Shortcut. Und wandle die sofort in ein Smartobjekt um. "In Smartobjekt konvertieren": Jetzt kann ich den Blendmodus von dieser Rauschen-Ebene auf "Weiches Licht" setzen. Und über den "Filter" "Rauschfilter" ein "Rauschen hinzufügen". Und da sieht man, dass ich hier jetzt im Hintergrund und quasi über das gesamte Bild, eben ein Rauschen bekomme oder ein Rauschen erhalte, dass jetzt dem Rauschen von meiner 3D-Grafik entspricht. So ist das eigentlich ganz okay. Das heißt, hier habe ich jetzt dieses Rauschen. Und jetzt kann ich noch anfangen, dass ich Kleinigkeiten dazu male. Ich erstelle mir hier mal eine Schattenebene. Und diese Schattenebene, auf diese werde ich jetzt einfach mit einem schwarzen Pinsel, der ganz ganz weich ist, hier im unteren Bereich so einmal drüberfahren. Und mittels "Cmd+T" das Ganze sozusagen flach hinlegen. Und da kann ich es auch ein wenig größer skalieren. So. In etwa. Da mittels Cmd-Taste auch ein wenig perspektivischer reinlegen, wenn man so will. Und jetzt über den Filter, "Filter" "Weichzeichnungsfilter" "Gaußscher Weichzeichner" kann ich dieses Ding da unten weichzeichnen, einfach, dass ich da so einen dunklen, weichen Fleck da noch reinbekomme. So ist das ganz gut. Und über die Rauschen-Ebene lege ich wieder eine Verlaufsumsetzung, die ich hier z. B. gleich direkt in weiches Licht setzen kann. Dann schaut das nämlich so schon ganz spannend aus. Ich kann jetzt aber da auch in verschiedenen Farben das Ganze einstellen. Und ich möchte da jetzt die Tiefen blau einfärben. Das heißt, ich gehe immer da her und gehe da zu irgendeinem Blauton. Und die Lichter möchte ich eher gelb einfärben. Das heißt, so ein helles Gelb. Dann wird das Ganze nämlich so leicht kühl, wenn man so will. Und die ganz hellen Lichter möchte ich ganz weiß haben. Ja, so hier Richtung Weiß. Dann kann ich da diesen Bereich noch etwas mehr Richtung Gelb drehen. So in etwa. Dann kann ich es bestätigen. Und hier auch bestätigen. Und wenn ich da jetzt dazwischen, ich haue mal diese Maske weg, weil die brauchen wir nicht, die kommt weg, diese Filtermaske die kommt auch weg, und wenn ich jetzt eben da dazwischen noch dieses Grün ändern will, dann kann ich hier bspw. über eine Farbtonsättigungsebene gehen. Das brauch' ich da auch nicht löschen. Und kann da jetzt die Farbe von meiner Schrift von diesem "abgedreht" auch noch komplett frei einstellen und hier z. B. auch in so ein Blau gehen. So. Oder auch in eine ganz andere Richtung. Und habe da einfach wirklich alle Möglichkeiten, dass ich hier mit diesem Text und mit diesem dreidimensionalen Element kreativ arbeite.