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Photoshop CC 2014: Neue Funktionen

3D: Raytracing von Punkten und Linien

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Alles 3D: Selbst Linien und Punkte verfügen beim Rendern über Volumen. Was es damit auf sich hat, verrät Olaf Giermann in diesem Video.
05:43

Transkript

In früheren Versionen von Photoshop CC können Sie Ihr Objekt auch in Linien- oder Punkteform rendern lassen, jedoch sehen diese beim Rendern etwas flach aus. In der aktuellen Version besitzen die gerenderten Punkte und Linien ein Volumen. Und das können Sie festlegen in der Eigenschaftenpalette. Also Punkte sehen auf dem Objekt aus wie kleine Kugeln. und Linien wie Zylinder. Und das möchte ich Ihnen mal an diesem Beispiel zeigen. Ich habe hier also eine Art Spielzeugauto oder einen kleinen Sportflitzer, der hier noch sehr bunt ist, und den möchte ich jetzt gerne als sogenannten Wireframe-Render ausgeben. Und dazu muss ich einfach in die Szene-Eigenschaften gehen. Ich mache hier also einen Doppelklick drauf im 3D-Panel auf das Szene-Symbol, oder auf diese Ebene, wie man es auch nennen möchte oder auf das Objekt und dann öffnet sich die Eigenschaften-Palette. Und hier haben Sie einige Vorgaben. Jetzt steht hier die Oberfläche auf "Solid". Und das sieht man hier auch, wir haben eine solide, sozusagen, Oberfläche, mit glatten Formen und klaren Farben und hier möchte ich jetzt das Ganze umstellen, dass wir dort nur noch Linien und Punkte sehen. Dann können Sie entweder das hier aushaken und dann hier die Linien und die Punkte einschalten, oder Sie nehmen einfach eine entsprechende Vorgabe hier oben und wählen da Drahtgitter aus. So und das ganze Mesh ist hier trianguliert, das heißt, es besteht aus ganz vielen kleinen Dreiecken, und damit es nicht ganz so extrem hoch aufgelöst ist, können Sie hier einen Winkel-Schwellenwert einstellen. Und wenn Sie den erhöhen, dann reduzieren Sie damit die Anzahl der Linien. Sie können also ganz einfach und schnell, so wie jetzt hier aus diesem 3D-Objekt so eine Art 2D-Grafik machen. Und ich denke mal so gefällt mir das schon ganz gut. Wir können mal schauen, ob wir hier noch mit dem Rendering spielen, ob wir das als konstante Farbe flach oder als Solid ausgeben. Als Solid ist das ganze Objekt dann entsprechend ausgegeben. Als Bounding-Box haben wir nur diese Quadrate. Wenn wir das Ganze flach ausgeben, bringt uns das auch nichts, also wir wollen hier eine Konstante haben und die Farbe, die legen Sie hier fest. Und ich würde Ihnen jetzt mal vorschlagen, dass wir hier die Linie in Weiß einzeichnen. und den Hintergrund schwarz machen. Das sieht vielleicht ein bisschen futuristischer aus. Also zunächst mal die Linien auf Weiß setzen. Dann gehe ich in die Ebene-Palette, klapp hier mal alles zu an dem 3D-Objekt, gehe auf den Hintergrund und invertiere diesen. Also Command + "I", beziehungsweise Strg + "I", und das sieht schon ganz gut aus. Jetzt können Sie hier auch die Breite dieser Linien einstellen, also ich könnte hier zum Beispiel die Breite schrittweise erhöhen. Dann müsste ich natürlich im Gegenzug die Anzahl der Linien, also den Winkel-Schwellenwert erhöhen und die Anzahl der Linien damit verringern, damit sich diese Linien nicht einfach so überschneiden. Aber ich denke mal so bei "1", "2" liegt das hier am allerbesten. Hier passt sogar "1" am allerbesten. Und jetzt können Sie auch Punkte einschalten. Die sehen Sie jetzt nicht, weil die schwarz sind, und die machen wir mal ebenfalls weiß oder sagen wir mal ein helles Grau geben wir denen. Ich klicke dann auf OK. Und auch diese Punkte können Sie mit einem Radius versehen. Also wenn Sie diesen hier jetzt erhöhen, machen Sie damit quasi, oder erzeugen Sie damit so größere Kügelchen. Und wenn ich das jetzt hier mal auf "2" lassen, dann haben wir doch einen sehr interessanten Effekt. Und jetzt hätte ich aber gerne noch Spiegelung von diesem Objekt auf der Grundebene. Also muss ich auf der 3D-Palette mal auf die Umgebung gehen. Da habe ich hier Eigenschaften für die Grundebene und kann zum Beispiel für die Deckkraft der Spiegelungen sagen wir mal 60 Prozent eingeben. Und für die Rauheit nehmen wir einfach mal 20 Prozent, so dass die Spiegelungen nicht ganz klar sind. Und dann können wir schon mal ein Test-Renderer starten und uns das Ergebnis mal anschauen. Und da scheinen jetzt schon die Spiegelungen. Und Sie sehen auch, wie diese ursprünglich eckigen Punktdarstellungen jetzt abgerundet werden. Und da diese ein wirkliches Volumen haben, werfen diese auch Schatten und hier auch entsprechend Spiegelungen. Und ich finde, das ist ein sehr interessanter Effekt, und Sie sehen, wie einfach das jetzt mit diesen neuen Optionen ist, hier so etwas abzustimmen. Wenn Sie ein entsprechend optimiertes Mesh hier an Photoshop schicken, dann ist das wirklich eine sehr einfache Möglichkeit, einen Wireframe-Render zu berechnen. Und bei diesen triangulierten Meshes haben Sie natürlich nur die Möglichkeit, über diese Winkelangabe hier die Linien zu reduzieren. Wenn Sie das Mesh optimiert haben, in einem anderen 3D-Programm, dann haben Sie hier entsprechend natürlich auch einen optimierten Linienverlauf. Und wenn Ihnen das Ergebnis gefällt, dann drücken Sie einfach die Esc-Taste. Dann haben Sie hier das derzeitige Render-Ergebnis. Sie müssen also nicht immer warten, bis der Renderer hier komplett fertig gerechnet hat, sondern Sie können das jederzeit abbrechen, wenn Ihnen das Ergebnis gut genug ist. In dem Fall würde ich Ihnen dann empfehlen, entweder dieses 3D-Objekt, also diese 3D-Ebene in ein Smartobjekt zu verwandeln. Mit einem Rechtsklick und dann In Smartobjekt konvertieren. Oder aber das Ergebnis auf einer neuen Ebene zusammenzufassen, mit Shift + ALt + Strg + "E". Und dann haben Sie hier das Ergebnis, das sie jetzt weiter beeinflussen können. Und zum Beispiel mit einer Einstellungsebene Farbbalance können Sie das Ganze futuristischer gestalten. Zum Beispiel etwas mehr in Richtung Blau in den Mitteltönen, und vielleicht die Tiefen auch ebenfalls etwas farblich stilisieren. zum Beispiel etwas mehr in Richtung gelblich, rötlich. Da müssen Sie schauen, was funktioniert. Und so eine Art TRON-Look können Sie damit sehr einfach und schnell erzeugen. Also so geht's. Die Punkte haben jetzt Volumen, die Linien haben Volumen und dieses Volumen können Sie in den Eigenschaften festlegen. Also viel Spaß dabei, beim Rendern und Präsentieren Ihrer 3D-Objekte im sogenannten Drahtgitter-Modus.

Photoshop CC 2014: Neue Funktionen

Bleiben Sie auf dem Laufenden, welche neuen Funktionen, Aktualisierungen und Werkzeuge Adobe in die Creative Cloud-Version von Photoshop integriert hat.

4 Std. 23 min (43 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.01.2014
Aktualisiert am:30.12.2014

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