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After Effects CS6 Grundkurs

3D-Ray Tracer

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After Effects ermöglicht die Darstellung von Text- und Formebenen in richtigen 3D-Geometrien mit der Verwendung des 3D-Ray Tracer.
10:38

Transkript

Wenn ich in After Effects richtige 3D-Geometrien haben möchte, also nicht nur zweidimensionale Ebenen im Raum verschieben möchte, dann kann ich das zumindest für Text- und Formebenen erzeugen, allerdings muss ich dann die Render-Engine umschalten. Machen wir so was als allererstesmal, wir erzeugen uns hier eine neue Komposition, wir nehmen hier mal - den Wert PAL D1 mit quadratischen Pixeln, und im Hintergrund Farbe von schwarz, und fügen jetzt hier einen Text hinzu, ich schreibe da sinnigerweise einfach mal das Wort 3D rein. Kann ruhig ein bisschen größer sein, und wir ändern hier mal die Flächenfarbe auf Weiß, und wir wollen keine Kontur für den Text aktivieren. Hoppla, jetzt habe ich meine Werkzeuge gerade rausgezogen, gehen wir nochmal Okay. Wir haben jetzt hier unseren Text, und wenn ich die Eigenschaften hier aufklappe, neben Text und Transformieren hab ich noch nicht viel, würde ich jetzt hier - 3D aktivieren, bekomme ich immerhin die Z-Achse, und hier so einfache Materialoptionen, ob ich einen Schatten haben möchte, wie diffus das Ganze sein soll, bisschen Spiegelintensität, Metall und Glanzlichter könnte ich jetzt hier einstellen. Wir wollen aber jetzt hier von dem klassischen 3D-Renderer weg, und in den Kompositionseinstellungen wechseln wir jetzt auf den Ray-traced 3D-Renderer. Und schauen Sie mal, was hier passiert: wir bekommen jetzt plötzlich eine ganze Reihe neuer Materialoptionen und auch Geometrieoptionen für den Text, Nachteil ist, hier sind einige Dinge, die nicht mehr funktionieren. Was wir zum Beispiel über Ebenenstile und bewegte Masken gelernt haben, das funktioniert hier jetzt nicht mehr. Der neu Ray-traced-Renderer hier kann mit diesen Ebenen nicht umgehen. Ganz wichtig auch, wenn man in Zukunft jetzt neue Kompositionen erzeugt, After Effects merkt sich die zuletzt verwendete Operation, das heißt, in Zukunft hat man hier jetzt immer Kompositionen, die auf dem Ray-traced 3D-Renderer basieren. also schnell umschalten wieder auf klassisches 3D, und meine Komposition 2 kann ich jetzt löschen. Was habe ich jetzt für einen Vorteil? Erstens: Wir haben hier neue Materialoptionen, richtige Reflexionen und Transparenzen, und wir haben hier Geometrieoptionen. Hier kann ich zum Beispiel sagen, ich möchte eine Extrusionstiefe, das heißt, mein Text wird jetzt nach hinten extrudiert, kann man natürlich besonders gut sehen, wenn man den hier mal so ein bisschen dreht, bekommt eine Tiefe. So richtig was sehen, also eine Schattierung, dafür braucht man natürlich eine Lichtquelle, also unter Ebene Neu erzeuge ich mir jetzt mal hier ein neues Licht, bestätige das Ganze mit OK, gucken wir mal, dass das Licht auch - ein bisschen von links kommt - bisschen rumdrehn - so beispielsweise, jetzt kann man hier auch die die Schattierungen der Lichtquelle auf dem 3D-Text ganz gut sehen. Dass mir das hier vorne noch so ein bisschen zu eckig erscheint, das liegt daran, dass ich hier keinen abgeflachten Stil für die Geometrieoptionen eingestellt habe, hier könnte ich jetzt zum Beispiel auf Konvex schalten, dann sieht man hier auch sehr schöne Glanzlichter, das ist nämlich jetzt hier möglich, die Abrundungsstärke einzugeben, machen wir mal hier eine 4, Ja, das ist zuviel, 3 vielleicht das ist ein guter Wert, okay. Wenn ich jetzt hier weiter runtergehe, dann sehe ich, hier kann ich über Spiegelintensität - und Spiegelglanzlicht - schön steuern, wieviel Glanz sozusagen diese Szene haben soll, je nachdem, ob das jetzt eher eine matte oder eine Metalloberfläche sein soll, schalten wir das jetzt hier und passt sich das Ganze dann an, Ich habe Eigenschaften für das Diffuse - um zu sagen, wie hell die Textur da drauf ist, und Umgebungslicht Eigenschaften, wieviel wird von einem Umgebungslicht hier entgegengenommen und wieviel nicht. wichtig ist, ich habe hier momentan die adoptive Auflösung, es gibt einen Entwurfsrenderer, der ist sehr schnell, zeigt aber zum Beispiel keine Reflektion und auch keine Transparenz- und Brechungsindices, der Schnelle Entwurf zeigt das nicht, ab hier, der Adaptiven Auflösung, kann ich diese Effekte dann eben auch entsprechend sehen. Was wollen wir machen? Wir erzeugen jetzt hier eine richtige Transparenz, dass man da durchgucken kann, und jetzt sieht man auch die Unterschiede bei den Renderern: Schneller Entwurf zeigt das nicht an, Entwurf zeigt das an, aber in einer niedrigeren Qualität, trotzdem geht das jetzt schnell, wir könnten zum Beispiel mal hier für unseren Text, gucken wir mal kurz, hier: None Drehung , da machen wir mal eine Y-Drehung rein, und dann drehen wir den Text einfach einfach mal so ein bisschen - okay. Jetzt sehen wir, im Entwurfsmodus geht das sehr flott, wenn wir jetzt hier in die adaptive Auflösung schalten, Mann, der quält sich da schon ein bisschen mehr, das Ganze ist ein bisschen langsamer, und noch schneller geht es dann natürlich im schnellen Entwurf, aber da eben nicht mit der Transparenzfunktion. So, wir schalten wieder zurück auf adaptive Auflösung. Gehen wir noch einmal in die Materialoption meines Textes hinein, wir haben jetzt die Möglichkeit, eine Spiegelung, eine Reflexion zu erzeugen, schalten wir mal die Intensität dafür entsprechend ein, in der Vorschau sieht man das manchmal ein bisschen schlecht - so, und hier - Reflektionsintensität, ein bisschen höher - es ist ja nicht viel da, was sich reflektieren kann, das ändern wir jetzt mal, wir sagen hier, Datei Importieren - eine Datei, da nehmen wir hier so ein schönes Bild, dann haben wir hier so eine Szene, das beispielsweise, das wird jetzt hier meine 3D-Szene. Jetzt müssen wir wieder alles zuklappen, wir ziehen dieses Element hier unten einfach mit rein, Das soll natürlich auch jetzt ein 3D-Objekt werden, Wir sehen, momentan liegt es anscheinend vor dem Text, also deswegen - ist der Text nicht sichtbar, er hat nämlich jetzt nicht mehr die Ebenenreihenfolge, also den Zugriff darauf, sondern wirklich nur noch die Z-Reihenfolge hier, also ich muss sozusagen die Position weiter nach hinten ziehn, Und jetzt können wir hier auch sehr schön die Spiegelung darauf sehen. Möchte ich allerdings diese Ebene vielleicht gar nicht so richtig sichtbar haben, dann kann ich hier auch sagen, dass es eine Umgebungsebene sein soll, oder wir können die auch ein bisschen biegen, bei Bildebenen kann man hier eine Krümmung hinzufügen, und die so ein bisschen im 3D-Raum kippen, krümmen, bis zu 100% vergrößern, dann können wir das vielleicht etwas besser sehen, ein wenig nach hinten biegen, und hier auch die Anzahl der Segmente anpassen. Wir wollen aber - die Krümmung hier wieder auf 0 setzen - und ich möchte, dass die Ebene selber gar nicht sichtbar ist, also wandele ich sie um, hier in eine Umgebungsebene, das heißt, die Ebene liegt jetzt quasi wie eine Kugel um meine Szene, und ich habe jetzt hier nur noch die Optionen zu sagen, ob Sie in den Reflektionen auftaucht, und die Deckkraft, wie stark, und hier so eine Ausrichtung, da kann man das drehen, die Reflektion auf meinem Text. Ich sage mal, ja, sie soll nur in den Reflektionen auftauchen, also, man kann das ausschalten, auf ein, dann ist beides, Hintergrund und Reflektion, oder nur, dann habe ich sozusagen die Ebenen nur als Reflektion hier mit drin, auch sehr schönes Ergebnis, wir können jetzt hier noch mal gucken, was für Reflektionen da spannend aussehen. Und jetzt gehen wir mit dieser Reflektionsebene noch mal wieder in den 3D-Text, wenn der jetzt animiert wird, sieht man die Spiegelung hier auch entsprechend da drauf, und in den Materialoptionen könnte ich jetzt hier sagen, dass ich die Schärfe ein wenig heruntersetzen will in den Reflektionen, das heißt, die werden dann hier so ein bisschen matt, das ist vielleicht zu viel, mal 50 Prozent, also, das werden eben nicht mehr ganz so scharfe Reflektionen hier sein, und man sieht, das dauert auch ein bisschen in der Berechnung, insbesondere bekomme ich jetzt hier so Störungen rein, der Ray-traced 3D-Renderer, der hat nämlich hier - oh, mit einem Klick komme ich in die Kompositionseinstellungen - der hat nämlich hier noch weitere Optionen, die Ray-Tracing-Qualität, das bestimmt, wieviele Strahlen in meine Szene geworfen werden, und ich setze den Wert jetzt mal auf 5, bestätige das Ganze mit OK, dann wird zwar die Berechnung hier jetzt noch länger dauern, aber wir haben - wesentlich weniger Bildrauschen drin, das heißt, es wird hier feiner aufgelöst, das Ganze, wenn ich hier rüberfahre, sieht man das Rauschen noch, aber jetzt - passt sich das Ganze ein bisschen besser an, und je nachdem, wie hoch die Qualität hier ist - ich kann zum Beispiel mal auf 8 schalten - bekomme ich sozusagen jetzt immer weniger Rauschen mit rein, dadurch dass die Szene immer besser abgetastet wird entsprechend, gucken wir mal, dass wir hier einen ganz kleinen Ausschnitt berechnen ein paar Bilder - meiner Drehung - Wir haben jetzt hier diese schönen Reflektionen aus der Hintergrundebene, mit den netten Spiegelungen, die Glanzlichter sozusagen, aber wenn man möchte, hätte man natürlich noch Transparenzen hinzufügen können, das wollen wir natürlich jetzt auch am Ende noch, Leichte Transparenzeffekte, nehmen wir mal hier einen Wert von 10, ein bisschen mehr sogar noch, Spiegelung - für die Transparenz [inaudible], jetzt wird der Text ein bisschen durchsichtig, damit man nicht genau im Einzelnen hier den Hintergrund sieht, dann sieht man ja die Rückseite vom Text, 1:1 kann ich hier mit einem Brechungsindex arbeiten, nehmen wir mal 1:1,5, und das ist jetzt wie wenn ich durch eine Glasflasche gucke, dass ich sozusagen unterschiedliche Lichtbrechungen habe, wo sich das Licht in den Kurven entsprechend bricht, und genau wie wir das schon machen konnten bei der Reflektionsschärfe, kann ich auch eine Transparenzausstrahlung hier hinzufügen, das heißt, der Hintergrund wird leicht unscharf, hat also nicht mehr so eine gestochen scharfe Transparenz, sondern das Ganze wird jetzt sozusagen hier etwas aufgefüllt, sozusagen ein bisschen matter gemacht. Und so kann man halt sehr schöne 3D-Körper hier erzeugen, eben auf Basis von solchen Textebenen, oder auf Basis von Formebenen, die man hier mit den Grafikwerkzeugen erzeugen kann, und kann damit schon mal kleinere 3D-Animationen entsprechend in After Effects erstellen.

After Effects CS6 Grundkurs

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5 Std. 23 min (43 Videos)
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