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Visual Effects erzeugen mit After Effects und Cinema 4D

3D-Kameratracker

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Der 3D-Kameratracker von Adobe After Effects analysiert die komplette Szene und erstellt eine Lösung für die Kamera. Dabei entstehen eine Vielzahl von hilfreichen Track-Punkten.

Transkript

(Uli) So, jetzt kommt der Hauptteil der eigentlichen Szene hier in After Effects, das Tracking, gibt es verschiedene Varianten, ich kann hier unter Fenster den Tracker aufrufen, da habe ich jetzt alle Tracking-Arten von After Effects mit drin, oder ich mache es mir meistens ein bisschen einfacher, einfach mit einem Rechtsklick auf den Film, sage ich hier, ich möchte gerne die Kamera verfolgen. Er startet jetzt hier den 3D-Kameratracker, der wird jetzt als Effekt meiner Szene hier hinzugeführt, und es kann natürlich jetzt eine Weile dauern, wir haben 570 Frames, die getrackt werden müssen, und da sehen wir, das ist jetzt ein Hintergrundprozess. Ich kann parallel vielleicht schon mal mein Projekt aufräumen, ich könnte jetzt hier den Film in einen Ordner legen, nennen wir ihn einfach mal Footage, um das Ganze hier ein bisschen sauberer zu halten. Im Hintergrund sehen wir jetzt hier noch, der fängt an zu analysieren, ist noch mittendrin. Wir können uns den Tracker währenddessen schon mal ein bisschen anschauen, was der für Einstellungsarten hat. Da gibt es als allererstes mal die Einstellungsart, ist das ein fester Blickwinkel oder ein variabler Zoom. In meinem Fall habe ich in der Szene mit der Kamera bewusst nicht gezoomt, weil das macht das Tracking schwieriger, und wenn ich es wüsste, könnte ich auch den Blickwinkel der Kamera angeben, also die Brennweite, muss ich aber passen, weiß ich jetzt tatsächlich nicht, was ich da an meinem Objektiv eingestellt habe. Jetzt gibt es verschiedene Arten zu tracken, es gibt 2D- oder 3D-Tracking, da ich mich hier aber mit der Kamera bewegt habe, die Kamera stand nicht auf einem Stativ, sondern ich habe die Kamera wirklich bewegt, auch hier am Ende ein bisschen bewusst verwackelt, da kommen ja die ganzen Bälle raus, das soll auch für den Kameramann wie eine Schrecksekunde wirken, und ich hab mich bewusst auch im Vorfeld ein bisschen bewegt, dass einfach der Tracker der Szene eine 3D-Tiefeninformation entnehmen kann, wir wollen auf jeden Fall für Cinema ein 3D-Tracking machen. Des Weiteren finde ich hier weitere Optionen unter Erweitert, es gibt hier innerhalb von After Effects verschiedene Methoden, wie der Tracker arbeiten kann, ich stelle das jetzt auf Automatisch erkennen, das heißt, After Effects versucht erstmal, zu erkennen wie die Szene aufgenommen ist, und erst wenn er das da nicht korrekt erkannt hat, dann würde ich das hier umschalten. Da gibt es die Varianten Typisch, Größtenteils flache Szene oder Stativschwenk. Typisch würde jetzt bedeuten, dass ich die Kamera quasi auf der Schulter habe, und mich durch die Szene auch bewegt habe. Stativschwenk ist glaube ich klar, die Kamera steht auf einem Stativ und wird vielleicht nur gedreht, und Größtenteils flache Szene kann man sich vorstellen, ich sag mal, die Kamera würde jetzt eine Art Häuserwand abfilmen, das heißt, ich hab nicht wirklich eine Tiefeninformation in der Szene, also es ist eher flach, wie wenn man jetzt ein Poster abfilmt oder so. Das heißt, damit kriegt man nur schwer irgendwelches 3D-Tracking nachher hin. Wir sind schon fast bei 95%, das ist soweit ganz gut. Das heißt, nach diesem ersten Schritt Analysieren wird jetzt gleich noch eine Lösung für die Kamera erstellt, und danach stehen mir dann Trackpunkte auch zur Verfügung. Ein Hinweis vielleicht noch für den Kameratracker: Es ist ganz wichtig, dass die Materialgröße der Kompositionsgröße entspricht, sonst wird der Tracker eine Fehlermeldung geben, das heißt, es ist nicht möglich, dass ich hier andere Einstellungen habe als aus dem Film, also sowohl die Bildgröße meiner Komposition wie auch die Bildwiederholrate müssen auf jeden Fall übereinstimmend sein. (Sven) Das ist klar, weil sonst wird nicht Frame für Frame -- (Uli) Genau. (Sven) kann nicht analysiert werden, weil es unterschiedliche Angaben gibt. (Uli) Und die Kamera bezieht sich ja später auch auf die Dimension des Films, also der darf nicht kleiner oder größer sein. (Sven) Und schon gar nicht in eine der Dimensionen verzogen sein. (Uli) Genau, ja, jetzt muss man nämlich die Trackpunkte sehen, und es kann mal sein, dass die nicht da sind, dann den Film anwählen und ganz wichtig, den 3D-Kameratracker anwählen. Erst dann habe ich die Trackpunkte. Und jetzt kann man mal hier so durchfahren und gucken, wo lässt sich das Ganze, welche Punkte lassen sich gut für Abmessungen nehmen. Punkte, die etwas größer sind, sind automatisch dichter an der Kamera, Punkte, die kleiner sind, sollen von der Kamera weiter weggehen, hier kann es auch immer mal zu Fehlern kommen, wird man hier zum Beispiel sehen, also da würde ich sagen, der Punkt, der ist irgendwie falsch berechnet, denn der Darsteller bewegt sich ja auch, das ist Bewegung im Film, bringt After Effects dabei durcheinander, und das kann auch dafür sorgen, dass die durchschnittliche Fehlerzahl zu hoch wird, hier ist es sinnvoll, einen möglichst niedrigen Wert zu erreichen. Man kann sich das so vorstellen: eine Verbindung all dieser Punkte ergibt ein virtuelles Drahtgittermodell, und eigentlich dürfte sich dieses Drahtgittermodell nicht bewegen, das müsste in allen Bereichen statisch sein, und der Punkt ist jetzt hier, dadurch dass sich der Darsteller bewegt, bekomme ich hier fehlerhafte Trackpunkte, und die sorgen für eine quasi Bewegung des Drahtgitters, und diese Punkte sollte man besser löschen, also alle Punkte, die nicht auf Basis einer Kamerabewegung entstehen, sondern auf Basis dessen, dass sich in der Szene Personen oder Gegenstände bewegen, die sollte man löschen, dann wird die Kamera auch neu errechnet, und wenn man Glück hat, geht die durchschnittliche Fehlertoleranz weiter nach unten. Aus meiner Erfahrung sind Werte unter 1 schon sehr gut, also das Löschen von einem Trackpunkt wird jetzt nicht dazu führen, dass mein Ergebnis dramatisch verbessert wird, aber wenn man hier eine durchschnittliche Fehlerrate von über 2 Pixel hat, sollte man gucken, ob man nicht irgendwo Trackpunkte findet, die fehlerhaft sind, und die dann tatsächlich aus der Szene löschen. Man kann auch mehrere hier anwählen, muss man nicht Punkt für Punkt machen, man kann einfach mehrere mit einem Lasso anwählen und dann hier entfernen, und dadurch wird dann hoffentlich die Auflösung der Szene nachher immer besser. (Sven) Hast du die Erfahrung gemacht, dass ein stärkeres Rauschen auch zu einer höheren Fehlerrate führt, oder spielt das keine Rolle? (Uli) Ist mir so jetzt noch nicht aufgefallen, natürlich die Qualität der Aufnahme hat viel damit zu tun und die Schärfe, weil der muss natürlich immer neue Trackpunkte generieren, und je unruhiger die Szene ist, je mehr Bewegungsunschärfe ich habe, umso schwieriger ist es natürlich, die Trackpunkte im einzelnen zu verfolgen. Man sieht ja auch die Punkte werden immer wieder neu generiert, also es ist nicht so, dass ein Punkt von Anfang bis Ende der Szene wo drin ist, sondern After Effects sucht sich immer wieder neue Punkte, und das kann man auch nur ganz bedingt beeinflussen, wo er die Punkte setzt, man kann Masken setzen in Unterkomposition, also da hat man schon noch Einfluss drauf. Aber um auf die Frage zurückzukommen, es muss schon massives Rauschen sein, was dann irgendwie dafür sorgt, dass die Punkte dann nicht mehr gut verfolgt werden können. aber grundsätzlich Rauschen ist da ja nie gut bei Videoaufnahmen, insbesondere, müssen wir nachher noch den Darsteller freistellen, wenn ich da Rauschen drin habe, wird das noch -- (Sven) Ist die Freistellung schon schwierig. (Uli) Genau, es wird dann bloß immer schwieriger. Ja, wir haben jetzt soweit erstmal die Trackpunkte, viele fragen sich einfach, warum sind die Trackpunkte bunt, hat das eine Bedeutung? Das hat tatsächlich gar keine Bedeutung. Der Punkt ist einfach, man kann sie besser verfolgen, es gibt andere Tracker, wo alle Trackpunkte die gleiche Farbe haben, und wenn ich dann so durch das Material gehe, fällt mir manchmal schwer, einen einzelnen Trackpunkt im Auge zu behalten, und hier einfach durch die bunten Farben, sieht viel besser aus, oder? (Sven) Man kann sich deutlich besser orientieren, dadurch. Man weiß, dass man den blauen neben dem magentafarbenen beobachtet hat, nicht den einen hellgrauen oder den anderen hellgrauen, das stimmt, das ist eine gute Idee. (Uli) Aber ich habe lange danach gesucht, warum, ob es - (Sven) Komplementärfarben sein könnten, aber das ist es offenbar nicht, ja. (Uli) Ja, genau. Ja, man kann die Trackpunktgröße anpassen, einfach damit man sie besser sehen kann, und dann haben wir jetzt erst mal das Tracking soweit fertig, die Punkte und die Fehlertoleranz, damit bin ich eigentlich soweit zufrieden. (Sven) Toll!

Visual Effects erzeugen mit After Effects und Cinema 4D

Erfahren Sie, wie Sie CINEMA 4D und After Effects in Interaktion bringen, um Ihre Visual Effects-Ideen umzusetzen. Ein praktisches Beispiel demonstriert den Workflow.

3 Std. 25 min (33 Videos)
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