After Effects CS6 Grundkurs

3D-Ebenen

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
After Effects verfügt über etliche 3D-Funktionen, welche es ermöglichen, Lichtquellen und Kameras im 3D-Raum zu steuern und Text- und Formebenen in die Tiefe zu verschieben.
08:30

Transkript

After Effects ist zwar kein richtiges 3D-Modellierungsprogramm, aber es verfügt doch über etliche 3D-Funktionen, das geht von Lichtquellen über Kameras, die ich im 3D-Raum steuern kann, und sogar Text- und Formebenen, die ich in die Tiefe extrudieren kann. Hier ein kleiner Einstieg in diesen 3D-Bereich, wir erzeugen dafür als allererstes mal eine neue Komposition, bestätigen das hier mal mit OK, und importieren in diese Komposition einfach einmal ein paar Bilder. Ich wähle hier mal aus dem Ordner Slideshow hier so mehrere Bilder aus, bestätige das Ganze mit Öffnen, und die ziehen wir jetzt hier einfach mal rein. Die Bilder sind natürlich riesig groß momentan, für meine winzige Komposition, anscheinend habe ich hier auch ein Pixel-Seitenverhältnis benutzt, dass ich vielleicht besser jetzt aktiviere, und ich könnte jetzt die einzelnen Bilder nebeneinander anordnen, aber ich will es ja wirklich im 3D-Raum angeordnet haben. Und damit aus einer normalen Ebene eine 3D-Ebene wird, das heißt, dass ich hier bei der Drehung, und bei der Position und beim Ankerpunkt neben X- und Y-Achse auch eine Z-Achse habe, betätige ich hier dieses kleine 3D-Kästchen. Jetzt sieht man, man bekommt wesentlich mehr Eigenschaften dort hinzugefügt, Ankerpunkt, Position, Skalierung, Drehung und so weiter. Für dieses Beispiel ist es momentan wichtig, dass hier der klassische 3D-Renderer jetzt dort steht. Sollte das nicht der Fall sein, geht man einmal auf Komposition Kompositionseinstellungen hier in die erweiterten Eigenschaften, und dort gibt es einmal den klassischen und den Ray-traced 3D-Renderer. In unserem Fall erstmal den klassischen 3D-Raytracer verwenden, OK. Was kann ich jetzt machen? Ich kann jetzt hier der Ebene zum Beispiel eine Z-Tiefe geben. Und das sieht zwar jetzt erstmal aus, als wäre das nichts anderes als eine Skalierung, aber in Wahrheit bewege ich diese Ebene weiter weg von der Kamera. Jetzt fragt man sich, von welcher Kamera überhaupt, naja - von der aktiven Kamera. Wenn ich im 3D-Raum arbeite, so kann ich hier mehrere Ansichten parallel haben, Ich kann zum Beispiel sagen, ich möchte gerne zwei Ansichten nebeneinander haben, und wir sehen jetzt hier links die Ansicht von oben auf unsere Szene, rechts die Ansicht der aktiven Kamera. So eine Ansicht von oben ist immer ganz gut, die sollte man nicht unterschätzen, wir zoomen mal hier weiter raus. Das Fenster, was ich hier gerade bearbeite, das ist immer mit so orangenen Punkten hier versehen. Das ist also das aktive Fenster, das heißt, hier sehe ich aktive Kamera, hier Ansicht von oben, und wenn ich jetzt den Zoom-Faktor ändere, mache ich das eben sozusagen aus der Ansicht von oben, und hier sehen wir jetzt auch tatsächlich die Ebene, von oben sozusagen, wo ich jetzt die Position verschiebe, ich hole sie dichter heran, das heißt, hier ist wahrscheinlich irgendwo die Kamera, und hier ist die Ebene, die ich jetzt mir entsprechend positioniere. Wir wollen jetzt mal so eine Kamera erstellen, und das machen wir hier im Ebenenmenü. unter Ebene Neu kann ich eine echte Kamera, die ich auch animieren kann, hinzufügen. Klicken wir mal auf Ebene Neue Kamera , da gibt es hier verschiedene Vorgaben, wir nehmen mal so eine 35-Millimeter-Kamera, je niedriger die Zahl ist, um so weitwinkliger ist die Kamera, und das hier wären dann eher so im Tele-Bereich anzusiedelnde Kameras, normalsichtig, sagt man, ist so bei 15 Millimeter, 35, das ist nicht wirklich weitwinklig, das ist immer noch ganz normal, mehr oder weniger, von der Brennweite. Bestätigen wir mal mit OK, jetzt können wir die Kamera hier auch gut sehen, hier ist der Kamera-Body, gehe mal ein bisschen dichter ran auf 100% und dann nehmen wir mal die Hand, und schieben mal so lange, bis wir hier die Kamera sehen, das ist der Kamera-Body, hier ist die Blickrichtung meiner Kamera, und hier ist sozusagen der Ankerpunkt, der Point of Interest, wo sie hinkuckt, und wenn wir noch weiter hier hin gehen, dann kommt ja irgendwann hier, schieb-schieb schieb, hier kommt die Ebene, auf die wir sozusagen kucken, das ist die Abbildungsebene hier vorne. Jetzt zoomen wir hier mal wieder raus, damit wir das alles parallel sehen können. Wenn ich so eine Kamera steuern möchte, dann kann ich versuchen, so hinter die Kamera zu klicken, und damit kann man sehen, kann man die Kamera jetzt hier in der Szene entsprechend nach links und rechts schieben, und da wir das ja hier aus Sicht der aktiven Kamera sehen, sehe ich dann auch den Blickwinkel auf meine Szene. Wir sehen, auch in der Ebenenpalette gibt es hier ein neues Kameraobjekt, meine Kamera 1 neben den einzelnen Elementen, die wir jetzt hier haben. Jetzt wandeln wir mal alle um in 3D-Objekte, das heißt, die liegen hier jetzt momentan alle in der Mitte der Komposition, wir machen mal Folgendes: Wir gehen hier mit der Kamera ziemlich weit nach hinten raus, so ein bisschen hinter dem Kamera-Body, Wir gehen sehr weit nach hinten, noch weiter, noch weiter, noch weiter, und jetzt sieht man hier, die Bilder liegen hier sozusagen alle nebeneinander. Und die wollen wir jetzt so ein bisschen aufteilen. Wir nehmen mal ein Bild und schieben es, vielleicht ein Stück nach links, okay, wir nehmen ein nächstes Bild und schieben es ein Stück nach rechts, und dann nehmen wir noch ein Bild, und schieben es hier in Z-Richtung, weiter nach vorne oder nach hinten, hier ist es unheimlich hilfreich, die Umschalttaste zu drücken, dann geht das nämlich schneller, wenn es da ganz hinten ist, schieben wir es hier nach der Ansicht von oben, ein Stück weiter hier nach rechts, und hier noch das urspüngliche Bild, hier müssten noch mehr liegen, alles übereinander, na, manchmal ein bisschen schwer zu erwischen, nehmen wir nochmal eins, schiebe ich jetzt hierhin, und nochmal hier noch eins, komm schon, jetzt hat er's, das könnten noch mehr sein, ich klicke mal einfach hier rein, das schieben wir vielleicht noch weiter hier nach hinten, mit der Hand, gehen wir mal noch weiter weg, So. Was wir jetzt gemacht haben, ist im Prinzip unsere Bilder an unterschiedliche Positionen in der Tiefe des Raumes sozusagen hier irgenwie angeordnet, können wir jetzt hier sehr schön sehen - und wir müssen noch weiter rausgehen, damit man das alles sieht, die Bilder sind einfach so riesig, und die beiden liegen mir noch zu dicht beieinander, nehmen wir nochmal ein Bild weiter nach vorne, Hier liegt jetzt meine winzig kleine Kamera, und da ist der Blickwinkel, da kuckt sie sozusagen aktuell hin. Was kann man jetzt machen? Man kann zum Beispiel mit dieser Kamera sich in der Szene bewegen, das heißt, ich kann die Kamera hier durchfliegen lassen, und dann Bilder erkennen lassen, die weiter hinten liegen, Und das wollen wir jetzt mal machen, wir animieren unsere Kamera. Wir gehen hier in die Kamera rein, oder Transformieren, und da sehen wir, wir haben einmal hier Eigenschaften für den Zielpunkt, das ist dieser hier, und Eigenschaften für die Position meiner Kamera hier, die Position. Wir wollen sowohl den Zielpunkt, wie auch die Position animieren, beides machen wir hier mal mit dem Keyframe fest, jetzt gehen wir einfach so ein Stück weiter, vielleicht so 2 Sekunden, und legen unsere Kamera mal, wie gesagt, versuchen, sie hinter dem Body anzufassen, das habe ich hier nicht ganz richtig erwischt, na, ich erwische immer die falsche Achse hier, das ist bei dieser winzigen Darstellung gar nicht so einfach, also, jetzt habe ich dahinter angeklickt, lege sie dichter heran, an den Point of Interest, jetzt habe ich den ersten erwischt, also, Point of Interest, na, komm schon hier den, möchte ich gerne hierhin setzen, und jetzt gehen wir noch ein Stück weiter, bewegen die Kamera immer weiter in die Szene rein, Vorsicht, nicht das die X-Achse hinter die Kamera anfasst, aber auch nicht zu weit - Kameras sind da sehr eigen, ja, sie will nicht, ich gehe mal ein bisschen dichter ran hier, Zoom-Faktor vergrößern, habe ich vielleicht ein bisschen mehr Chance, jetzt habe ich sie wieder erwischt, fahren wir mit der Kamera weiter in die Szene rein, und kucken mal hier - Stück weiter nach links, Point of Interest vielleicht ein Stück rüberschieben, vielleicht so hierhin - Wie auch immer, Wir können jetzt sehen, ich habe eine 3D-Animation erzeugt, wir können das Ganze mal berechnen lassen, und eine Kamera fliegt jetzt sozusagen, durch diese Bilderwelt hier durch, und bewegt sich jetzt sozusagen - ja, den Bildern entsprechend - vorbei - Sie haben jetzt gelernt, wie man zweidimensionale Ebenen hier in den 3D-Raum umwandelt, wie man sie mit den verschiedenen Ansichten an entsprechende Positionen hier verteilt, und wie man dann ein neues Kameraobjekt erzeugt, und mit so einer Kamera quasi einen Rundflug durch diese Ebenen hier machen kann.

After Effects CS6 Grundkurs

Erstellen Sie mit After Effects CS6 eindrucksvolle Grafikanimationen und kinoreife visuelle Effekte für die Präsentation am Fernseher, am PC oder auf mobilen Endgeräten.

5 Std. 23 min (43 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!